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  • Fragen zu Stich

    Wilfried Tenneberg - - Sticken

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    Zitat von Rumburak: „Hallo Stickprofis! “ Uups, erst jetzt gesehen wie Christoph den thread eröffnet hat... Da hätte ich gar nicht antworten dürfen... weil: Profis!

  • Fragen zu Stich

    Wilfried Tenneberg - - Sticken

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    Auf der von @Katharina de Lo verlinkten Anleitung ist eine Variante zu sehen wie man den sticken kann. Es gibt noch eine weitere, die ich bevorzuge. Am Ende sollte das gleiche rauskommen. Also, @Rumburak, ran ans Werk! (Der Winter ist noch lang!) Kettenstich = Kettstich (so heißt das in Hannover... )

  • Fragen zu Stich

    Wilfried Tenneberg - - Sticken

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    Soweit ich das auf dem Foto erkennen kann handelt es sich um den Kettenstich. Nur durch diesen entsteht dieses charakteristische... äh nennen wir es mal Zopfmuster. Im 20.Jahrhundert gab es dafür eine Stickmaschine, welche mit einer Handkurbel angetrieben wurde. Da hieß das auch Kurbelstickerei. Maschinelle Kettenstickerei konnte wieder aufgezogen werden da die Optik auf der Oberfläche aussah wie die Handstickerei, es aber ein Schlingstich war. (Gibt es heute noch auf Modekleidung) Mit Hand gest…

  • Woraus besteht der Korpus des Köchers? Oder ist das nur das Fell außen und die Haut innen?

  • Zitat von Meister Daniel: „Es wäre toll wenn es mehr muslimische/arabische Darsteller gäbe “ Gehört nicht nach Hattin, passt aber. Ein befreundeter türkischer reenactor I. WK hat mir berichtet, dass es auch in der Türkei Reenactorgruppen gibt. Aber fast alle spielen einen Krieg später die Jungs mit den schwarzen Abzeichen am Kragen. In Israel wohl eher nicht, aber was MA betrifft so glaube ich die haben auch andere Sorgen...

  • Ich fasse es nicht! Die eine Wumme steht in der Ecke, die anderen gut geölt was weiß ich wo... Leute - damit muss geballert werden bis der Arzt kommt!!!

  • Gibt es eigentlich Belege für das Dachsfell das ja ein "MUSS" an Bolzenköchern ist? (Verdammt jetzt frage ich auch schon nach Belegen ... - entschuldigung!) Halt nur weil man das an Repliken so oft sieht. Ich nehme aber an das ist künstlerische Freiheit...

  • Ich kenne auch kein Original. (Wahrscheinlich gibts keins) Sind nur so meine Überlegungen. Dass das im FrüMi so war ist interessant. Eigentlich ist das Ausprobieren schon wieder experimentelle Archäologie... Freiwillige vor! PS: Beim ersten schnellen Lesen Beitrag Nr. 15: ...die um die 600 Bogenpfeile hatten... Wow, was für ein Köcher!

  • Das habe ich mir auch schon gedacht. Aber wieder verworfen. Man kann auch die hintere "Wand", also die am Körper liegt öffnen, evtl. auch nur bis zur Hälfte. Also bis dahin wo der Köcher sich verbreitert. Das würde den Z-Riemen erklären helfen, weil der wäre dann der Verschluß. Und der Boden wäre rundum zu, kann nix rausrutschen wenn der Boden nur an ein paar Stellen durch Riemchen geschlossen wird. Wat meinzte?

  • Schauen wir uns die wichtigsten Comics zu diesem Thema an. Auf diese müssen wir zurückgreifen denn Realien gibt es ja wohl nicht. Die erste Bilderhandschrift zeigt dass Bolzen als Munition für die Armbrust total "out" sind. Bei der Größe dieser Geschosse macht ein Köcher keinen Sinn... mittelalterforum.com/index.php…4fecc8c9540acb6fbd41e27e4 (Quelle: Mosaik, Ritter-Runkel-Serie, Neuabdruck Buchverlag Junge Welt GmbH, 1995, Herausgeber Hannes Hegen) Spaß beiseite... Für einen Köcher bemühen wir m…

  • Die Garderobe des Steinbildhauers

    Wilfried Tenneberg - - Nähen

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    Ohne das zu befeuern, denn das ist hier der falsche Ort, hier eine ähnliche Diskussion: Falconier Hab heute auch noch ein Bild mit "offen" gefunden, vllt. poste ich das mal. Also ich würde das nicht zementieren... Und jetzt sollten wir vor allem dem Tom wieder seine Bühne überlassen.

  • Würde auch in den thread mit den bedruckten Stoffen passen, ich poste das aber hier weil es sich um CANVAS (Baumwollprodukt) und nicht um Leinen handelt. Fragment eines bedruckten Textils aus dem Rheinland, 13. Jahrhundert. collections.imm.hu/gyujtemeny/silk-fabric/16940?i=4191 Anmerkung: Ich war mir etwas unsicher wegen des Materials, aber das Museum gibt entweder silk, samite oder linen an und eben auch canvas, aber nicht: cotton. Denn nach heutiger Definition kann canvas auch aus Hanf (Ableit…

  • PS: Die Technik wird wie beim Naalbinding mit einem endlichen Faden ausgeführt. Allerdings wird immer nur eine, nämlich die darüberliegende Schlinge mit eingebunden. Aufgrund dieser "Verwandschaft" mit dem Naalbinding, evtl. gehört es auch dazu (kenne ich mich jetzt nicht so aus), schließe ich auf eine sehr alte Technik zum Bilden einer textilen Fläche.

  • Zitat von Ewaldt von Amulunc: „Die Technik, die ich angewandt habe, ist wie ein einfacher Saumstich, der in Reihen gearbeitet wird. Von daher eine "Interpretation", aber nicht belegt. “ Nennt sich offiziell "Burgundische Kettelei". Sehr häufig an militärischen aber auch zivilen Kleidungs- und Ausrüstungsstücken des 18. - 20. Jahrhunderts. Da gibt es Belege (Originalstücke) zuhauf. mittelalterforum.com/index.php…4fecc8c9540acb6fbd41e27e4 (Eigenes Foto) Diese Faustriemen, engl. swordknots, zur Sic…

  • Hier dargestellt die Flucht der heiligen Familie nach Ägypten. Am linken Bildrand schön zu sehen der nach zwei Seiten zu befüllende Sack. Deckt sich mit der Aussage von Silvia. Zitat von Silvia: „... Säcke die man sich über die Schulter legen kann und von 2 Seiten befüllt werden können, um das Gewicht besser zu verteilen. (letzteres weiß ich nicht ob das so früh schon nachweisbar ist) “ Allerdings weiß ich jetzt nicht mehr von wann das Bild ist. Im Prinzip ist das ein Sack, dessen Öffnung versch…

  • Zitat von Silvia: „...von daher wäre ich bei dieser Quelle eher kritisch. “ Das ist keine Frage, klar. Bin ich voll bei Dir. Allerdings stützen sich auch neuere Forschungen auf alte Arbeiten und Publikationen, z.B. Ilse Fingerlin in Gürtel des hohen und späten Mittelalters und auch M.F. Mazzaoui in The Italian Cotton Industry in the Later Middle Ages 1100-1600. H.Prutz nimmt in seinen Werken (erschienen um 1900) zu den Ritterorden auch Bezug auf noch ältere Quellen wie z.B. DeLaRoulx. Dass solch…

  • Zitat von Rotschopf: „Vermutlich wurden diese (Leinen- und Seiden-) Stoffe für Haushaltstextilien genutzt, also Kissen, Vorhänge usw. weil sie halt auch nicht so gut waschbar sind wie gewebte Seidenstoffe oder einfach gefärbte. “ Danke Rotschopf! Habe zwischenzeitlich auch was gefunden: archive.org/stream/diekunstdeszeugd00forr#page/n0/mode/2up Kann man online schmökern. Neben Haushaltstextilien sind auch Futterstoffe erwähnt. Für Oberbekleidung wohl eher nicht. Wie auch immer, Zeugdrucke sind m…

  • Zitat von Dragonlord1975: „Jedenfalls werd ich die Kania mal wieder rauskramen und in den Funden stöbern, ich will ja immer noch was im SpäMi anfangen und vielleicht finde ich ja was passendes. “ Was Fundgut BW bei K. Kania angeht, so haben wir das alles in diesem thread schon erwähnt. Pflanzliche Fasern vergammeln schneller und sind deshalb schon bei den Bodenfunden sehr rar. (Deswegen haben einige ja auch einen Kompost im Garten...) Also Fundquellen in Europa - Fehlanzeige. Bildquellen: da erk…

  • @Raginhild Wenn der Schnitt vom Kleid stimmt... @Dragonlord1975 Dass der Name jeans von Genua abstammt ist belegt, nicht nur möglich. Somit ist jeans eine mittelalterliche Bezeichnung. PS: An den Springerstiefeln bin ich dran...

  • Darstellung ohne Waffen

    Wilfried Tenneberg - - Waffen

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    Nochmal zurück zum rumschleppen von den ollen Plempen... Als ich in einen Verein mit Darstellungszeitraum um 1900 - 1918 eintrat, als Husar, mußte natürlich auch ein Degen her! Ein schweres Kammerstück, Original von 1913, das war schon was! Nach 5x rumschleppen auf Umzügen und Veranstaltungen war mir klar, warum die welche es sich leisten konnten, damals für den Ausgang ein Extra-Modell anschafften. Zum Kämpfen untauglich, aber äußerlich der Vorschrift entsprechend, war es nämlich sehr leicht. W…