Londoner Minnekästchen

    • Einlöten in ein geschlitztes Rohr, Griff und Bart, oder einen Vollrohling, Bart einlöten, also einen Schlitz machen, Bart voll einlöten und durch das ganze durchbohren ...

      Das einfachste, bemühe nochmal Dago, dann passt der Schlüssel farblich zu den Beschlägen und passt, das Ornament am Griff wäre dann auch "A"und das ganze kein Pfusch.
    • meiner auch, und ich habe so schon so ein paar von den Schlüsseln gemacht, die halten ;-), ist aber Pfusch, zumindest bei weichgelötet.
      Normal sind die Teile einfach hart auf gelötet und dann beigeputzt, weswegen son Bart ja auch schnell mal abbricht :-). Und diese kleinen Baumarktschlösser sind ja an sich schon hakelig. Schön wär ein Bild des originalen Schlüssels, damit man was dazu passendes machen könnte ....
    • Mein Baumarktschloss ist aus dem Fachhandel und hakelt nicht. :)
      Im Baumarkt gabs keins.


      Mit dem Original Schloss ist auch der Schlüssel verloren.
      Zeitgenössische Schlüssel sind oft sehr schlicht, so das ich nun überlege, die Querverbindungen einfach weg zu feilen. Manchmal kommt man auf die einfachsten Dinge nicht. :kopfwand Oder erst wenn man nicht schlafen kann. :pinch:
      Man liest 93 Bücher und weiß, das man immer noch zu wenig weiß - kann sich aber darauf verlassen, das jemand kommt und nach 5 Min Internetrecherche ganz genau im Bilde ist ...
      https://zeitensprung.blogspot.de/
    • So, lange ist es her, und es hat mich gerade selbst überrascht, mein Kästchen ist plötzlich fertig.
      zeitensprung.blogspot.de/2014/…en-unverhofft-fertig.html
      (Quelle mein Blog bei Google)
      Hier gibt es ein Bild das ich hier im Forum hochgeladen habe:
      Mein Kästchen ist fertig.

      Ich möchte Allen danken, die mir in irgendeiner Form geholfen haben !!!
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    • WOW ... das sieht klasse aus.

      Ich hoffe und freue mich darauf dieses Schätzchen mal in die Hand nehmen zu dürfen.
      Freundlich Grüßt der Stefan :bye01

      "Sachsen um 700" *1

      *1 Ulrich, Mittelalterforum.com, Signatur :bye01

      Holz ist vielfältig. Es gibt viele verschiedene Arten z.B. Ahorn, Birke, Erle, Pappel, Weide, Esche, Weiß- oder Hainbuche, Linde usw.
    • Vielen Dank für all das nette Lob.

      Hat Jemand zufällig schon mal ein (historisches) Kästchen das mit Stoff ausgeschlagen war, gesehen und konnte erkennen, ob das Futter innen genagelt war ?
      Ich kenne 2-3 Bildquellen in Büchern und Netz, kann aber nirgends genügend erkennen.
      "Mein" Kästchen habe ich schon als Original gesehen, aber es wird immer nur verschlossen gezeigt. Die Turmgefäße für Reliquien (aus der Serie) habe ich auch im Original gesehen, aber die standen so hoch, das ich nicht rein schauen konnte und einen Hocker durfte ich nicht haben. :(
      Jetzt habe ich den Seidenstoff eingeklebt, aber ich wüsste gerne wie es bei den Originalen ist.
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    • Die Kästchen welche ich gesehen habe waren meist auch zu und die wo offen waren aus Holz.

      Schreibe doch mal das Museum an, vielleicht kann man dir dort Auskunft geben.
      Die haben sicherlich ein Bestandsverzeichnis mit grober Beschreibung wenn nicht sogar einen Untersuchungsbericht.
      Allen Menschen Recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann.
    • Ulf schrieb:

      Schreibe doch mal das Museum an, vielleicht kann man dir dort Auskunft geben.
      Die haben sicherlich ein Bestandsverzeichnis mit grober Beschreibung wenn nicht sogar einen Untersuchungsbericht.


      Das habe ich schon vor Monaten versucht, leider ohne Erfolg. Da wären noch mehr Details gewesen, die spannend sind.
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    • Hallo Silvia,

      es handelt sich beim Schrein des hl. Severin aus dem 10. Jahrhundert zwar nicht um ein so kleines Kästchen, sondern eher um eine "Kiste/Truhe", aber dieser ist innen auch vollständig mit Seide ausgeschlagen und diese ist mit Nägeln befestigt. Als wir vor Jahren zusammen da waren, war die Truhe ja leider nicht dort.

      Hier ein kurzer Auszug aus dem Artikel "Die Textilien aus dem hölzernen Schrein in St. Severin" von S. Schrenk und U. Reichert, S. 215-371 in J. Oepen, U. Tegtmeier, B. Päffgen, S. Schrenk, 2011: Der hl. Severin von Köln:

      S 258 schrieb:

      Die Seide bedeckt alle Innenflächen des Kastens. Zu ihrer Befestigung wurden relativ grob geschmiedete Eisennägel durch die Seide in die Bretter getrieben.


      Lieben Gruß Ollie
      [url='http://www.projekt-erster-kreuzzug.de/']Projekt Erster Kreuzzug[/url]
      [url='http://www.ffc1066.de/']Franko-Flämisches Contingent[/url]
    • Ja von der Kiste kenne ich Bilder, da kann man die Nägel gut erkennen. Aber die ist so ganz anders, als ein Schmuckkästchen für den privaten alltäglich Gebrauch UND man kommt besser ran um Nägel rein zu machen. Du weißt ja wie klein mein Kästchen ist. Deshalb könnte ich mir am Original auch einen Hautleim vorstellen.
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    • Ein mögliches Puzzlesteinchen hat sich gefunden.
      In den Publikationen zu meinen Kästen ( es weiterer aus dem Fundus ist in Arbeit) wird erwähnt, das in den Augen der geschnitzten Figuren möglicherweise Edelsteine eingesetzt wurden. So wirklich konnte ich mir das nicht vorstellen, Publikationen werden oft von Fachfremden Fachleuten geschrieben und ich erlaube mir, diese kritisch zu lesen.
      Bei Elfenbeinreliefs aus früherer Zeit finden sich winzige Glaskügelchen in den Augen. Ich habe das an einem nachgebauten Klappspiegelchen getestet und finde das Resultat brauchbar.

      Glasaugen in Beinschnitzerei


      Weiter vorne hatten wir über die Bemalung gesprochen, hier habe ich einen versuch gewagt. Mit der Wachsfüllung bin ich bei dem Gebrauchsgegenstand nicht wirklich zufrieden, ob sich das Wachs bewährt muss die Praxis zeigen. Auch wenn alle sakralen Gegenstände mit Wachs koloriert wurden, könnte ich mir bei den Gebrauchsgegenständen haltbarere Farben (Ei-ÖL?) vorstellen.
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