Wikingermuseum Stockholm "Vikingaliv" öffnet im April 2017

    • Wikingermuseum Stockholm "Vikingaliv" öffnet im April 2017

      Hallo in die Forenrunde,
      in Stockholm eröffnet im April 2017 ein eigenständiges Wikingermuseum auf das schon lange gewartet wurde.

      anbei ein Auszug aus dem www.
      Quellen:
      parkerlebnis.de/vikingaliv-wik…m-ankuendigung_35811.html
      sowie Info unter:
      reisestockholm.de/stockholm-mu…stockholm-ragnfrids-saga/

      Schwedens Hauptstadt wird 2017 um eine große neue Touristen-Attraktion reicher. Mit Vikingaliv eröffnet ein Museum rund um die Wikingerzeit. Hauptattraktion wird eine große, elfminütige Themenfahrt.


      „Die Wikinger sind die am meisten verfälscht dargestellten Figuren unserer Geschichte. Praktisch nichts, was die Tourismusindustrie über sie behauptet, ist wahr“, sagt Dick Harrison, Professor für Geschichte und verantwortlich für den historischen Bezug bei Vikingaliv. Die neue Attraktion möchte mit Mythen und Halbwissen aufräumen und eröffnet im April 2017 in der Hauptstadt Schwedens.

      Vikingaliv entsteht auf einer Fläche von 2.000 Quadratmetern zwischen dem Vasa Museum und dem Freizeitpark Gröna Lund auf der Halbinsel Djurgården. Die Hauptattraktion von Vikingaliv wird die große Themenfahrt „Ragnfrid’s Saga“, bei der Fahrgäste von der Wikingerfrau „Ragnfrid“ auf eine elfminütige Reise durch ihr Zuhause und die ganze Welt zur Wikingerzeit mitgenommen werden.
      Das Wikinger-Museum wird außerdem eine Ausstellung beinhalten, das einen Eindruck von der Zeit vermitteln will, in der weder Königreiche noch Parlamente die Gesellschaft regierten. Besucher sollen hier über die Rolle von Kindern und Frauen lernen können, wie die Menschen lebten, wie sie Landwirtschaft betrieben und wie sie reisten, um zu stehlen und zu rauben und Frauen als Sklaven zu verkaufen.

      Stockholm darf sich über ein vollkommen neues Museum freuen. Das Wikingermuseum „Vikingaliv“ auf der Insel Djurgården möchte seine Besucher umfassend über die Geschichte der Nordmänner informieren, wobei man diese mit Hilfe der „Ragnfrids Saga” lebendig macht. Auf 2.000 m² taucht man in die sagenumwobene Welt der Wikinger ein.

      Stockholm gehört mit seiner umfangreichen Museenlandschaft zu den faszinierendsten Metropolen in Europa und ist um eine weitere Einrichtung reicher. Das Wikingermuseum „Vikingaliv“ (ab 29.Apri 2017) ist das neueste Museum in der schwedischen Hauptstadt, das eigens geschaffen wurde, um sich mit der bewegenden Vergangenheit vor dem Königreich auseinanderzusetzen. Dafür hat man sogar eine exponierte Lage gefunden, denn das Wikingermuseum wird zwischen dem beliebten Vasamuseum und dem Vergnügungspark Gröna Lund zu finden sein.
      Wikingermuseum „Vikingaliv“ in Stockholm: Ragnfrids Saga
      Damit sich die Besucher umfassend mit der Geschichte der Nordmänner auseinandersetzen können, hat man eine Museumfläche von 2.000 m²
      geschaffen. Im Zentrum von „Vikingaliv“ (Wikingerleben) steht die
      „Ragnfrids Saga”, die anhand einer elfminütigen Reise durch seine Erinnerungen lebendig gemacht wird. Einen besonderen Raum erhält das
      Leben der Frauen und Kinder, die bei den Wikingern ein hohes Ansehen genossen.
      Zudem möchte man den Besucher das Leben, Wohnen und Arbeiten der Wikinger etwas näher bringen, denn diese waren
      nicht nur ausgezeichnete Seefahrer.
      Um das Angebot des Museums abzurunden, möchte man in regelmäßigen Abständen die neuesten Forschungsergebnisse präsentiert werden.

      Wikingermuseum „Vikingaliv“ in Stockholm: Öffnungszeiten und Eintrittspreise
      • Öffnungszeiten: 10-20 Uhr jeden Tag
      • Eintrittspreise: Erwachsene 190 SEK, Kinder von 7-15 Jahren 120 SEK, darunter ist der Eintritt frei
      • Adresse: Djurgårdsvägen 48 in Stockholm
      Djurgården, Wikinger

      Das ließt sich als wenn es zum einen eine art begleiteten Rundgang oder eine Fahrt mit Gondeln zum einsteigen auf einer festen Bahn - z.B. : wie in York/GB geben wird sowie eine im gleichen Haus befindliche Ausstellung mit einem mehr an nachgeblideten Teilszenen, Videoinstallationen und ggf. Repliken zum Anfassen neben den Vitrinnen mit den Originalfunden, dies es bisher im Statens Historika Musset gab.

      Wer es schafft, ab April 2017 dort hin zu fahren ist herzlich eingeladen, hier im Anschluss, zum Museum einen Artikel seines Besuches einzustellen.
      Da bin ich sicher nicht der Einzige der näheres erfahren möchte.

      Es grüßt Olegsson :wiki4
    • Hallo an alle Interessierten,

      nun habe ich eine Rückmeldung eines Besuchers erhalten.

      Es ist wohl so wie zuvor vermutet,
      es gibt dort eine Fahrt mit Gondeln zum einsteigen auf einer festen Bahn - ähnlich zu dem Museum in York/GB.

      Dort fährt man an rekonstruierten Großdiarahmen vorbei, bei denen der Eindruck des Lebens der frühen Skandinavier mit Geräuschen und Gerüchen dargestellt wird.
      Im Anschluss gibt es einen musealen Teil mit Ausstellung von Originalfunden.

      Ich hoffe dennoch einige Fotos von Ihm zu erhalten -
      bei der Gondelfahrt soll das Fotografieren aber verboten sein.
      Zumindest vorerst, denn das Museum ist noch fast neu.
      Die Besucher sollen schließlich nicht vorher alles sehen können.

      Aber jeder der mal Vikingaliv Stockholm googelt findet bereits Massen an Fotos aus der Ausstellung, kein Wunder bei Kameras in Mobiltelefonen ist das Verbot zu Fotografieren eher ein Apell an die Beuscher - als tatsächlich umsetzbares Verbot.

      Grüße sendet Olegsson :wiki4
    • Sehr geerhters Forenmitglied, Herr Jonny Robels
      Ihr Beitrag - sehr lustig.

      So arg ist es mit den Gerüchen - wie mir geschildert wurde - nicht, wie Sie es hier vermuten und anderen Forenmitgliedern auf Ihre Vermutung hin mitteilen.
      Konstruktive Beteiligung sieht anders aus.
      Allgemein wird bei Archäologen davon ausgegangen das die Gerüche in Frühmittelalter bis ins Hochmittelalter bei der Bevölkerung sehr viel kräftiger waren, als wir es heute in der idealisierten Darstellung dem Publikum und uns selbst vermitteln bzw. zumuten möchten.
      Somit wird in dieser Musealen aufarbeitung die Geschichte sowie die Labensumstände - auch mit Gerüchen, angenehmen wie weniger Angenehmen - ebenso wie in York/GB, mitgeteilt.

      Man muss nicht jede Museumsausarbeitung und Darbietung bzw. Darstellungsperiode oder Geschichtsepoche als das seine mögen, aber man kann andere und anderes dulen solange man ncht selbst negativ betroffen ist.

      Es ist besser erst einmal selbst dort gewesen zu sein, bevor man etwas in das Lächerliche verunglimpft.

      Ihnen noch einen schönen Tag.
    • Das ich etwas(oder jemanden) verunglimpfe, weise ich entschieden zurück. :no
      Ich habe allerdings einer Assoziation freien Lauf gelassen, dafür zeihe man mich einen Hanswurst! :schaem
      Stockholm ist eh schon schön. Und daß sie dort eine gute Einstellung zur Historie haben, ist bekannt. Immerhin haben sie, als sie eine Tiefgarage für's Parlament bauen wollten und dabei auf mittelalterliche Gebäudereste stiessen, einfach ein "Kellermuseum" draus gemacht. Nixmitparken! :thumbup:
      Als wir mit Poeta Magica dort waren, war das schon ziemlich beeindruckend. Ist fast 17 Jahre her. Und da gab es einen festangestellten Musiker, der den ganzen Tag Flöte spielte, für die Atmo! Live! Traumjob...
      Beim nächsten Mal in Stockholm finde ich hoffentlich die Zeit, es mir anzugucken, respektive reinzuriechen. prost1
      Desgleichen einen schönen Tag
      Hejdo og glädikt Jul