Aufbewahrung von Holznadeln

    • Aufbewahrung von Holznadeln

      Ich hoffe, das es richtig ist hier zu schreiben.

      Ich bin auf der Suche nach Ideen und evlt Fotos.

      Meine Holznadeln zum Nadelbinden lagern in einer Tupper -Dose. Das ist nichts, was ich noch länger möchte.

      Ich suche etwas "Authentisches". 13. Jh / Magd / Berlin Brandenburg

      Ps: meine Sammlung ist noch nicht abgeschlossen.
      Und meine Gebendennadeln und Nähnadeln sind versorgt in einer "Stoffrolle" aus Wolle und Leinen
      ... auf dem Weg
    • Hallo Maid78,
      sicher werden noch einige Frauen aus dem Forum Tipps geben, wie sie Ihre Nadelbinding Nadeln lagern und zum Markt mitführen.

      Die Nadeln sollten wie auch Nähnadeln auch auf einen Stoffstreifen oder in einen vorher geschlitzten Ledersteifen eingefädelt werden damit sie nicht einzeln verloren gehen können.
      Dann das ganze z.B. in
      eine Birkenrindendose die gibt es gelegentlich auf Weihnachtsmärkten - nun gut diese Zeit ist gerade vorbei aber auch einige Frühmittelalterhändler haben diese im Programm, eventuell Jens Perleberg Holzwaren und Truhenbauer oder Iris & Mathias Barkmann von Vikingr Kontor.
      Ansonsten kannst Du eine Spanschachtel oder eine Holzschatulle z.B. mit einem drehbaren Deckel nutzen. Die Holzschatulle ist am Unterteil nur duch einen Stift befestigt und daher drehbar.
      Dies Holzschatulle besteht aus nur 3 Teilen dem Unterkörper einem dicken Brett das eine entsprechende ausgestochene Vertiefung hat und einen Deckel der verziert sein kann sowie den besagten Holzstift.
      Aucxh gibt es Nadeldosen aus Knochen, diese werden meist in kleiner Ausfüührung hergestellt und eignen sich daher wohl eher für Nähnadeln.
      Grüße sendet Olegson :wiki4
    • Es gäbe die Möglichkeit eine gedrechselte Holzdose dafür zu verwenden. Diese findet man in rauer Zahl für das 13. Jhd. bspw. in Konstanz [1] und in Schleswig [2]. Hat den Vorteil das sie sehr stabil ist und der Deckel fest sitzt (wenn gut gemacht). Sind oftmals mit Rillen verziert. Hier ein Beispiel

      Quelle: blog.zeitboten.de

      Diese gibt es auch sehr schmal und hoch. Ob sie zur Aufbewahrung von Nähbedarf verwendet wurden lässt sich meines Wissens nach nicht eindeutig belegen. Aber funktionieren tut es wunderbar (Ich bewahre darin Schweineborsten und allg. Nähmaterial auf)-
      Gute Bezugsquelle von einem bekannten Drechsler der sich damit auch schon auskennt wäre zeitenhandel.de

      [1] Müller, U. (1996). Holzfunde aus Freiburg, Augustinereremitenkloster und Konstanz: Herstellung und Funktion einer Materialgruppe aus dem späten Mittelalter. Stuttgart: Theiss.
      [2] Ulbricht, I., Saggau, H. E., Gloy, K.-H., Mayer-Küster, U., Vogel, V., Heinrich, D., Schleswig-Holsteinisches Landesmuseum für Vor- und Frühgeschichte, ... Archäologisches Landesmuseum, Schleswig. (2006). Ausgrabungen in Schleswig: Berichte und Studien : Holzfunde aus dem mittelalterlichen Schleswig.
      Pinterest Alben: https://de.pinterest.com/adalbert_sch/
      Website: https://www.adalbert-shouster.com
    • Ich tuhe meine Nadel einfach immer in meinen Beutel zusammen mit anderem Kleingram, aber wie wäre es mit einer Nadelbüchse so wie diese hier von Historia Vivens? Wenns sein muss ein bisschen breiter, so dass die Nadel auch rein passt?
      LG
      Singa,

      https://www.youtube.com/channel/UCb9rJM2L1FjItWj-O6jiR6g

      In meinem Projekt "Greifenstein anno 1320" stelle ich einen Mittelhessichen Pagen um 1320 dar.
      mehr zu diesem Projekt unter http://singalu.com/ oder bei Pinterest ( https://de.pinterest.com/singadiesner/ ) oder Google+ ( https://plus.google.com/109064302278126275508 ).
    • Hallo,

      was sicherlich auch eine Möglichkeit zur Aufbewahrung von Nadeln wäre, ist ein Nadeldöschen aus einem Röhrenknochen vom Schaf zur Befestigung am Gürtel.In diesem werden wie von Singa schon empfohlen die Nadeln in einem Lederstreifen aufbewahrt. Jetzt weiß ich nicht wie dick deine Holznadeln sind, aber mit Knochennadeln funktioniert das wunderbar :)
      Falls Du einen Schafknochen bräuchtest frage ich Dir gerne bei einem bei uns im Ort ansässigen Schafzüchter nach und schick Ihn Dir zu - der schaut mich zwar öfters wie ein UFO an, aber solche Fragen kennt er von mir schon ;)

      Liebe Grüße Andrea
    • Aus den Schleswig-Holstein Lederfunden gibt es ein Futteral, in dem noch Abdrücke von Nadeln zu erkennen waren. Also ähnlich wie ein Nadelbriefchen. Ist damit aber eher was für spitze Metallnadeln, ließe sich aber auch mit einem geschlitzten Ledersteifen anstelle des Stoffes für Holznadeln nutzen.
      Ich habe mal ne freie Interpretation in meiner Galerie hochgeladen.
      Ansonsten kenn ich mehrer Mãdels, die ihr komplettes Näh/Nadelzeug in einem Korb aufbewahren und die Holznadeln einfach in die Wollknäuel stecken.
      Bekennend GroMi mit den "Feuerschwingen" (Facebook: Feuerschwingen)
      Am "A" arbeitend als Spiesser in städtischer Infanterie des 13. Jhdts mit dem "Vuozvolc". (www.vuozvolc.de)
    • Andrea_777 schrieb:

      Hallo,

      was sicherlich auch eine Möglichkeit zur Aufbewahrung von Nadeln wäre, ist ein Nadeldöschen aus einem Röhrenknochen vom Schaf zur Befestigung am Gürtel.In diesem werden wie von Singa schon empfohlen die Nadeln in einem Lederstreifen aufbewahrt. Jetzt weiß ich nicht wie dick deine Holznadeln sind, aber mit Knochennadeln funktioniert das wunderbar :)
      Falls Du einen Schafknochen bräuchtest frage ich Dir gerne bei einem bei uns im Ort ansässigen Schafzüchter nach und schick Ihn Dir zu - der schaut mich zwar öfters wie ein UFO an, aber solche Fragen kennt er von mir schon ;)

      Liebe Grüße Andrea
      Hallo Andrea, danke für die Hilfe, aber irgendwie komme ich mit Knochen nicht so gut zurecht. Ist eine Kopfsache bei mir.
      ... auf dem Weg