Becher-Test

    • Ok ich find diese blöde Seite nicht mehr wo ich das gelesen hab.
      Es kommt ja darauf an welches Leinenöl man nutzt. Reines kaltgepresstes, abgekochtes, Firnis oder dieses Möbelöl mit geringem (glaub bis zu 20%) Leinölanteil und Rest Härter. Da sind die Trocknungszeiten sehr unterschiedlich. Aber ein warmer, trockener Platz an der Sonne hilft auf jeden Fall.
      Wer Wind sät, wird Sturm ernten.
      Hosea 8,7

      :keule1
    • Ich benutze ein 100%iges Bio-Leinöl in Lebensmittelqualität aus dem Reformhaus. Sobald es mir zu streng für den Salat schmeckt, landet es im Behälter für die Holzbehandlung. Da sind keine Sikkative drin, und es ist auch nicht abgekocht. Das Abkochen (unter Luftabschluss) macht aus dem Leinöl dann Leinölfirnis, was eben glänzendere Oberflächen hinterlässt, als ungekochtes Leinöl, dass seidenmatte Oberflächen erzeugt. Letztere finde ich schöner. Firnis oder nicht hat nichts mit den Sikkativen zu tun. Aber wenn da Sikkative bei sind, ist das i.d.R. auch gekochtem Leinöl beigemengt. Sowas nutzt man z.B. im Möbelbereich ... Zeit ist halt Geld. Als Privatperson kann ich ruhig mal ne Tischplatte 3-7 Tage nicht nutzen, wenn die nachgeölt wird. Und ich hab halt die für mich schönere Oberfläche aus Öl, dass sonst im Müll landen würde.

      Wenn man das Werkstück nicht in Leinöl ertränkt ist das trotzdem nach einem Tag trocken genug zum anfassen. Ich hab nur die Erfahrung gemacht, dass die erste Schicht ruhig mal ne Woche gebrauchen kann, damit die wirklich durchpolymerisiert. Weitere Schichten kommen dann oben drauf. Dafür reicht i.d.R. 1 Tag.

      Ich hab grad nen kleinen Hobelspan Kirschholz genommen und mit Leinöl bestrichen. Mal schauen, wie dicht der wird...
      Ein gemeinnütziges Freiwilligenprojekt für Informationen zum historischen Bogenschießen und der Kunst der Daumentechnik.