Reenactment-Waffenkammer (alles was historisch belegbar ist)

    • Astyanax schrieb:

      Wow. Das sieht auf de Bildern deutlich besser aus, als ich mir für den Preis erwartet hätte.
      Ja, die sind mittlerweile wirklich schick! Vor einem Jahr hatte er es noch nicht drauf, die Linien etc. so klar heraus zu arbeiten. Damals waren die Stücke von der Optik her auch noch um einiges "klobiger". Wie bereits erwähnt, ich denke da wird es preislich bald eine Erhöhung geben.

      Astyanax schrieb:

      Weist du inwiefern der Verlauf des Klingendurchmessers mit der historischen Vorlage zusammenpasst?
      Leider nicht. Bin mir aber sicher, dass das Original (wie viele Originale) an der Basis eine stärkere Klinge als heutige Nachbauten hatte.
      Beste Grüsse, Thomas :bye01
    • Heute mal kein "Schwert", sondern etwas "bürgerliches".

      Eine einfache lange Wehr (15. Jhd.) mit Besteck und punzierter Scheide. Diese hat einen Holzkern und ist mit einem Wehrgehänge ausgestattet.

      Diese Wehr ist 73,5cm lang, verfügt über eine scharfe Klinge und ist mit einem scheibenförmigen Nagel versehen, der eingenietet ist. Ein wie ich finde sehr ansehnliches und durchaus "führiges Stück", dass sich prima in der Abteilung "einschneidiges" in meiner Sammlung macht.


      (Bildquelle: Jakub Malovany)


      (Bildquelle: Jakub Malovany)
      Beste Grüsse, Thomas :bye01

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Thomas W. () aus folgendem Grund: Bild ergänzt.

    • Thomas W. schrieb:

      Glimmlampe schrieb:

      in welchem € Bereich findet sich denn das "kleine Geld"?
      Oh, stimmt. Entschuldige, den hab ich vergessen zu nennen. Aktuell liegt der Preis für so ein Einhandschwert bei ihm bei 350,-. Der Versand war bei mir inklusive (weiss aber nicht, ob das immer so ist).
      Und suche mich nicht in der Unterführung....
      Meine, führe mich nicht in Versuchung - Typ XIV ist ja in der unieren Preisklasse nicht so häufig zu finden und es sieht wirklich besser aus, als DSA für vergleichbaren Kurs im Angebot hat....
      ...alle sagten immer: "Das geht nicht!" - doch dann kam einer, der wusste das nicht und hat es einfach getan...
      ...diese Signatur kann Spuren von Soja oder Erdnüssen enthalten...
    • Dunio schrieb:

      Typ XIV ist ja in der unteren Preisklasse nicht so häufig zu finden und es sieht wirklich besser aus, als DSA für vergleichbaren Kurs im Angebot hat....
      Ja, diese Klinge ist auch nicht sooo speziell von der Form her, da sie noch nicht so breit ist, wie die späteren Typ XIV. Sie ist ein "Zwischending" aus Typ XII und XIV. Es gibt ein paar solcher frühen Stücke (13. Jhd.). Neben dem Solingern ist auch noch das aus Leeds zu nennen. Da sieht fast gleich aus. Aber ich glaube er würde für einen breiteren Typ XIV auch nicht mehr Geld verlangen.

      Wer oder was ist den DSA?
      Beste Grüsse, Thomas :bye01
    • @Thomas W. DarkSwordArmoury - ein Schwerthersteller sus Canada.

      Und genau diese Form hatte ich mir vorgestellt, als ich das erste mal die Zeichnungen im I.33 gesehen hatte - vielleicht etwas kürzer aber ansonsten entspricht das leider ziemlich genau dem, was ich haben wollte.... :S
      ...alle sagten immer: "Das geht nicht!" - doch dann kam einer, der wusste das nicht und hat es einfach getan...
      ...diese Signatur kann Spuren von Soja oder Erdnüssen enthalten...
    • Da gestern ein Teile meiner Flachstahlsammlung für ein paar Monate ins Museum gewandert sind, entstand eine gewisse leere Zuhause ....

      Und als ob es Viktor gerochen hätte, lag da bei meiner Rückkehr ein kleiner Ersatz :)

      Website: www.Projekt-Deutschritter.de
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      Facebook Seite: Projekt Karolinger
    • Hier zusehen ist ein sogenannter "Antennendolch" (13./14. Jhd.) mit einschneidiger "Dolchmesserklinge". Dieses Stück lehnt sich optisch an einer Vorlage aus dem Buch "Europäische Hieb- und Stichwaffen" [1] an.

      Die Klinge ist aus laminiertem Stahl gefertigt. Der Klingenrücken ist an der Basis 8mm stark. Die Gefässteile sind aus Ringerknochen und Messing gefertigt. Hersteller ist die Hacheschmiede.


      (Bildquelle: ich & pinterest)

      [1] Europäische Hieb- und Stichwaffen, von Heinrich Müller & Hartmut Kölling, 1984, Militärverlag der DDR, S. 177 & 367
      Beste Grüsse, Thomas :bye01
    • Habe heute einen Lanzenschaft bekommen.
      Eschenholz, leicht ovaler Querschnitt, Durchmesser etwa 30 mm,
      Länge 3,10 m.
      Die Farbe kommt noch runter.

      (eigenes Foto)

      Das einzige womit ich mich schwer tue sind die zeitgenössischen Abbildungen solcher Lanzen, speziell beim Gebrauch zu Pferde.
      Zeigen sie doch weder eine umwickelte Griffpartie, noch einen Armriemen und schon gar nicht eine Vorrichtung zum einstecken am Steigbügel oder am Fuß.
      Sämtliche Lanzen bei der Kavallerie im 19./ 20. Jhdt. (in Deutschland immerhin bis 1927 im Gebrauch) haben diese Vorrichtungen.
      Als Reiter kann ich mir schwerlich vorstellen, dass die Lanze ständig einfach auf dem Fuß abgestellt wurde. Und beim Reiten in Formation muss sie senkrecht stehen, um die Nachbarreiter nicht zu gefährden.
      In oben genannter Neuzeit gab es lederne Lanzenschuhe am Steigbügel (ähnlich Würfelbecher), oder am unteren Ende war ein Riemen angebracht durch den der Fuß gesteckt wurde bevor man in den Bügel trat.
      Gleiches gilt für Standarten/ Feldzeichen, die ebenfalls in einen becherartigen Futteral, welches mittels Riemen am Sattel befestigt war, geführt wurden.

      Über diesbezügliche Hinweise fürs HoMi wäre ich dem Schwarmwissen hier echt dankbar.
      Lieber eine starke Behauptung als ein schwacher Beweis!
    • Eine schöne Länge hat der Schaft! Passt die in den Fokus?

      Wilfried Tenneberg schrieb:

      Das einzige womit ich mich schwer tue sind die zeitgenössischen Abbildungen solcher Lanzen, speziell beim Gebrauch zu Pferde.
      Zeigen sie doch weder eine umwickelte Griffpartie, noch einen Armriemen und schon gar nicht eine Vorrichtung zum einstecken am Steigbügel oder am Fuß.
      Sämtliche Lanzen bei der Kavallerie im 19./ 20. Jhdt. (in Deutschland immerhin bis 1927 im Gebrauch) haben diese Vorrichtungen.
      Als Reiter kann ich mir schwerlich vorstellen, dass die Lanze ständig einfach auf dem Fuß abgestellt wurde. Und beim Reiten in Formation muss sie senkrecht stehen, um die Nachbarreiter nicht zu gefährden.
      In oben genannter Neuzeit gab es lederne Lanzenschuhe am Steigbügel (ähnlich Würfelbecher), oder am unteren Ende war ein Riemen angebracht durch den der Fuß gesteckt wurde bevor man in den Bügel trat.
      Gleiches gilt für Standarten/ Feldzeichen, die ebenfalls in einen becherartigen Futteral, welches mittels Riemen am Sattel befestigt war, geführt wurden.

      Über diesbezügliche Hinweise fürs HoMi wäre ich dem Schwarmwissen hier echt dankbar.
      Spannende Frage! Sie sollte dir ein eigenes Thema Wert sein! :thumbup:
      Beste Grüsse, Thomas :bye01