Liste mit Veranstaltungen in NRW - wer hilft mir sortieren bitte?

    • Jo, es muss ja nicht das ganz dicke pinkfarbene Kunststoffgestell sein - zumindest wenn man öfter auf Veranstaltungen ist. Gibt ja genug dezente Gestelle, die nicht gleich die Welt kosten und auch nicht fälschlich historisierend wirken.
      Aber die Alternative wäre eben, Leute aufgrund einer Behinderung mehr oder weniger komplett vom Hobby auszuschließen (denn wenn man tagelang nichts sieht und nur durch die Gegend stolpert hat man auch nichts von einer Veranstaltung), und das muss nun wirklich nicht sein. Stiefel kann man austauschen, die Augen nicht so ohne weiteres.
      Solche Gegenstände kann man sich genauso wie die Chemtrails am Himmel, Strommasten im Hintergrund und Blitzableiter an Gebäuden geistig ausblenden - und für Fotos ist so eine Brille dann ja auch schnell mal abgesetzt.
      Begrüße jeden Morgen mit einem Lächeln – dann durchschaut er nicht, was du planst mit ihm anzustellen.
    • Bei medizinisch notwendigen Hilfsmitteln der heutigen Zeit ist m. E. die Grenze erreicht:

      Niemand würde ernsthaft erwarten, daß Gehbehinderte ihren Rollator oder die Krücken durch "mittelalterliche Nachbauten" ersetzen. (Warum habe ich grad den "Schuh des Manitou" vor Augen?!) Genau so wenig kann von einem Menschen erwartet werden, sich Zahnkronen, -Brücken oder -Prothesen rauszunehmen. Da wären wir sogar beim Thema Menschenwürde.

      Für mich ist es mit der Brille vor dem SpäMi ähnlich. Wer drauf angewiesen ist - soll sie tragen.

      Es gibt Menschen mit körperlichen Gebrechen, die z.B. spezielle Schuhe u./o. Einlagen tragen müssen. Die sollten sich m. E. ebenfalls nicht davon abschrecken lassen, wenn ansonsten Spaß am Hobby besteht u. die Ausstattung historisch ansprechend ist. Falls es die ein oder andere Nachfrage gibt - ja mei, dann redet Mensch kurz drüber u. klärt es auf.
    • Raginhild schrieb:

      Bei medizinisch notwendigen Hilfsmitteln der heutigen Zeit ist m. E. die Grenze erreicht:
      ...

      Es gibt Menschen mit körperlichen Gebrechen, die z.B. spezielle Schuhe u./o. Einlagen tragen müssen. Die sollten sich m. E. ebenfalls nicht davon abschrecken lassen, wenn ansonsten Spaß am Hobby besteht u. die Ausstattung historisch ansprechend ist. Falls es die ein oder andere Nachfrage gibt - ja mei, dann redet Mensch kurz drüber u. klärt es auf.
      Ein Freund von mir,der in der Mittelalterszene aktiv ist,hat z.B. eine Wollallergie - für die HoMi-Darstellung eher suboptimal.
      Denoch steht er den Leuten bei Nachfrage Rede und Antwort warum einige Gewandungsteile eben nicht aus Wolle gefertigt sind.
    • Ich hab volles Verständnis dafür, wenns jemand einfach nicht anders kann körperlich. Aber die Mittelalterszene stellt halt auch einen bemerkenswert hohen Anteil der Kontaktlinsen-Unverträglichen und einen ebenso bemerkenswert hohen Anteil der Wollallergiker in diesem Land....
      Sichel und Pflug - mein kleines Steinzeit-Projekt

      Mitglied der Wienischen Hantwërcliute, Handwerksdarstellungen aus Wien um 1350

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    • Ich trag selber Kontaktlinsen (sowiso, immer) - aber jeder mir bekannte Optiker und Augenarzt würde drei Tage schreiend im Kreis laufen bei Schilderung der hygienischen Umstände, unter denen ich die auf Veranstaltungen manchmal rein- und rauspacke. Also da habe ich auch Verständnis für die Leute, die Linsen tragen könnten, sich das aber nicht antun wollen. An das Gefummel im Auge muss man sich ja auch erstmal gewöhnen. Und wenn ich an die roten kratzenden Wollstrumpfhosen meiner Kindheit denke, bekomme ich auch ne spontane Allergie... <X - manche Leute wissen einfach nicht, dass es auch anders geht.
      Begrüße jeden Morgen mit einem Lächeln – dann durchschaut er nicht, was du planst mit ihm anzustellen.