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  • Walkloden

    Raginhild - - Kleidung und Tracht

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    @Thorwald Als Kochwolle wird moderner Walkloden verkauft, d.h. das Textil ist nicht in Leinwandbindung gewebt, sondern gewirkt, also "gestrickt". (Hat Silvia sehr gut gezeigt in ihrem blog) Auf den von Dir verlinkten Händlerseiten sehen die Oberflächen nach den obenauf zu sehenden kleinen Gnubbeln so aus wie die moderne Variante. Wenn es keine historische Webart sein soll u. Du den Stoff nicht als wetterfest tragen willst, nimm ihn. Wenn Du damit aber outdoor und Regen aushalten willst, lass es …

  • Fell hat Abrieb

    Raginhild - - Kleidung und Tracht

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    Oder das Fell nur noch als Sitzkissen nutzen.

  • Zitat von Gerda: „Was meinst du mit "in den Falten stehen"? ... “ Damit ist ein über-bodenlanger Surcot mit "üppigem" Faltenwurf gemeint.

  • Ich habe nachgemessen: 6,50 m Saumumfang hat mein Ballkleid über dem Reifrock... Beim Surcot sind es zwischen 2,80 und 3,50 m. Ich habe nur an den Seiten Geren und mich beim Zuschnitt an der Bahnbreite orientiert. Wenn Du vorne und hinten zusätzliche Geren einsetzt, wäre es deutlich mehr.

  • Als Nicht-FB'lerin kenne ich den Kontext der Diskussion nicht, vermute aber daß z.B. bei einem Surcot nach den Zeichnungen bei Villard de Honnecourt locker mehr als 6 m zusammen kommen. Aber das muß m.E. nicht das Maß der Dinge sein und ist regional evtl. ganz unterschiedlich. Als niedeer Adelige darfst Du Mitte 13. Jh als Dame "in Deinen Falten stehen". Falls Du ein Vorbild hast, kannst Du den Saumumfang versuchen zu schätzen. Oder Du sprichst jemanden auf einer Veranstaltung an, bei dem oder d…

  • Vielleicht liegt es nur am Aufnahmewinkel des Fotos: Der Helm scheint feinsinnig zu lächeln...

  • Ich greife mal den Thread wieder auf: Der "kleine" Dreckrand am Saum des Gewandes nach Freienfels war festgebacken. Es war die graue Mischung der Marktgasse. Mit der weichen Seite einer Wildleder-Bürste ging die Kruste prima ab und selbst die feine Wolle des Futters hat kaum gelitten. Den Rest konnte ich mit eine handelsüblichen Bürste mit Naturborsten ausbürsten. Für die ganz große Sauberkeit hilft das Waschen. Der Wolle tat das verlinkte Waschmittel mit Lanolin gut. Ist das Gewand wieder saube…

  • Zum Thema Tunnelzug: In der Rubrik "Projekte" im Thread "Das mache ich im Winter" hatte Silvia am 19.03.2018 auf Seite 61 nicht nur den tollen Link zur Tiroler Seite mit ganz vielen Beispielen gesetzt, sondern auch einen Link für den Trierer Almosenbeutel von 993, der wohl zur Aufbewahrung für liturgisches Gerät diente. ... und er hatte - nach dem Bild zu urteilen - einen Tunnelzug! Das ist zwar kein 13. Jh, aber es gab den Tunnel schon vorher.

  • Einer der Margaretenbehänge in St. Marienberg wird auf 1300 datiert ebenso wie ein Tristanbehang in Wienhausen. Auch wenn die nicht in voller Fläche bestickt sind, tragen die dargestellten Figuren doch Muster in Brickstitch. Eine Verwendung Ende 13. Jh wäre m.E. damit belegt. Das komplette Ausfüllen der Stickgrundes ist m.E. erst im 14. Jahrhundert zu sehen; die Funde sind im Viktoria und Albert Museum in London. Ich meine mich zu erinnern, daß auch Stücke mit der Herkunft Hildesheim dabei waren…

  • Almosenbeutel (Funde) waren vor einigen Monaten hier im Forum verlinkt worden - Da findest Du jede Menge Anregungen. Die Suchfunktion hilft bestimmt, den Link aufzuspüren. Sowohl im Kloster St. Marienberg Helmstedt als auch im Kloster Wienhausen sind einige wenige Behänge aus dem 13. Jh erhalten. Da sind Klosterstich, Spaltstich, Anlegetechnik und Stielstich sowie sogar für kleine, einzelne Sterne einer der ältesten Belege für Kreuzstich.

  • Der Reliquienbeutel ist leider nicht abgebildet... Sorry. Nach IG Wolf sind Stiel- und Kettenstich im 12. Jh häufig. Dann werden sie wohl für die Darstellung eines Jahrhunderts später noch genutzt werden können.

  • Spaltstich und Anlegetechnik dürften unproblematisch sein. Obwohl ich persönlich zum Ende 13. Jahrhundert keine Skrupel habe, den Brickstitch zu nehmen.

  • Ist das Blinken echt oder Photoshop?

  • Wenn Du mit Wolle oder Seide auf Leinen stickst, bist Du auf der sicheren Seite. Seide auf Seide paßt auch wunderbar. Goldlahn würde ich persönlich an einem Almosenbeutel nur sparsam verwenden. Die Reibung des Beutels am Gewand tut dem Lahn nicht gut. Wegen der guten Handhabung mache ich trotzdem meist einen Tunnelzug... War nicht der winzige Reluquienbeutel aus blauer Seide im Kloster Wienhausen mit Tunnel?! Muß ich mal nachblättern... sofern das gute Stück überhaupt im Buch ist.

  • Das "mach ich im Winter" Projekt

    Raginhild - - Projekte

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    Sehr schön und fotogen! Die " erdbesetzte Borte" am Saum von Cotte und Szrcot gehören dazu - das adelt Schlammenfelserinnen

  • Das ist kein Einzelfall. Die Seidenstoffe der in der Spanischen Grablege Beigesetzten von Las Huelgas sehen ähnlich aus. Der Stoff war offenbar für den Zweck selbst für den Hochadel zu kostbar, um etwas davon nicht zu verarbeiten.

  • Borten und große Muster sticken

    Raginhild - - Sticken

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    Das würde ich gern mal live sehen.

  • Dochtwolle kenne ich überwiegend als weich. Möchtest Du den Fußabtreter filzen?

  • Borten und große Muster sticken

    Raginhild - - Sticken

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    ui, das ist aber was Feines! (Rahmen + Werk) Was wird es?

  • Borten und große Muster sticken

    Raginhild - - Sticken

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    moderne Stickrahmen sind rund. Wenn Du vorsichtig bist, nimmt das Bestickte beim Wechseln der im Rahmen eingespannten Fläche keinen Schaden. Je nach Trägermaterial habe ich auch schon oft ohne Rahmen gestickt. Es ist eine Frage der Übung und ob Du direkt auf den Soff oder auf ein Band stickst, das später auf den Stoff genäht wird. Welche Region und Zeit wird es denn?! Und welche Motive?