Suchergebnisse

Suchergebnisse 1-20 von insgesamt 135.

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

  • Hab es noch nicht ausprobiert, mir aber mal Tipps von einer finnischen Archäologin (und Färbe-Expertin) diesbezüglich geholt. Ihre Kurzanleitung klang sehr ähnlich wie die von Marled hier. Ich will's lediglich um zwei Werte ergänzen: -8kg frische Blätter auf 1kg Wolle -Färbebad soll durchgehend auf >45°C sein

  • Wir haben letztes Jahr - lediglich zu Testzwecken - ein kleines Stück Hell/mittelgraue Wolle in ein Waidbad gegeben. War aber relativ hoch dosiert, auch wenn wohl viel vom Farbstoff bereits von den 2 Textilien die davor darin gefärbt wurden, aufgenommen wurde. Waidpulver:Färbegut war ca 1:2, glaub ich.

  • Zitat von Hendrik1975: „Gibt es dabei was besonderes zu beachten? “ Nur, dass im Frühmittelalter ziemlich sicher mit heimischem Waid und noch nicht mit importiertem Indigo blau gefärbt wurde. Indigo ist aber ein gängiger Kompromiss. Die Dosierung sollte - so oder so - nicht zu schwach sein, damit das Blau durchkommt.

  • Vielleicht haben wir auch einfach nur andere Vorstellungen davon, was ein "normaler" und was ein "dünner" Mantelstoff ist. Meine Mäntel sind alle nicht besonders dick und schützen wunderbar vor Wind und Wetter. Keine Ahnung wie viel praktische Erfahrung Du mit Wollstoffen in verschiedenen Qualitäten hast - womöglich reden wir wiedermal aneinenander vorbei. Anway... wenn ich mir einen Prunkvollen Mantel machen wollen würde und mein Darstellung im späten 10.jh/frühen 11.jh angesiedelt wäre, würde …

  • Umhänge waren definitiv oft AUCH Statussymbol. Ich würde deswegen aber nicht gleich davon ausgehen, dass diese Umhänge keine Funktion als Schutz vor Wind und Regen hatten. "Statussymbol" bedeutet nicht, dass es sich um einen rein optischen Gag handeln muss.

  • Egal, ob Deckungslgeich mit den friesischen Mänteln oder nicht - Du wirst doch nicht annehmen, dass der isl. Varafeldr ein dünnes Tuch ohne Funktion als Wetterschutz war?

  • Kleiner ja. Aber dass die friesischen Mäntel dünner/leichter als der Standard waren, wär mir neu.

  • Zitat von Hendrik1975: „Zusatzfrage... Als reiner dekorativer Umhang ohne Schutzfunktion - ist die Größe dann gleich wie beim Rechteckmantel, oder sind die Abmessungen dann entsprechend kleiner? Dazu habe ich leider in den Quellen nichts gefunden. “ Da es - soweit ich weiß - keine Quellen für "dekorative" Rechteckmäntel "ohne Funktion" gibt, gibt es wohl auch keine Quellen betreffend deren Abmessungen. Mäntel aus Seide kenne ich aus diesem Zeitraum zwar, aber nicht aus Nordeuropa und nicht in re…

  • Latrinen

    nib - - Das historische Mittelalter

    Beitrag

    In Haithabu wurden einige Brunnenschächte, welche mit recycelten Weinfässern ausgekleidet waren, enddeckt. Ab dem Spättmittelalter sind mir Latrinen in gleicher Bauweise bekannt und auch in Haithabu gibt es *angeblich* Hinweise, dass manche dieser Brunnen Abfälle enthielten. Stelle mir das ca. so vor: -Weinfass leckt und kann nicht mehr repariert werden - ok, machen wir einen Brunnen daraus. -Brunnen morscht zusammen oder Wasser aus dem Brunnen schmeckt seltsam - dann wird er halt unser neues Ka…

  • Ambientige Alternative zur Campingtoilette

    nib - - Lagerleben

    Beitrag

    Zitat von Lisabeth: „Im Innenhof eines Museums z.B. ? “ Ist ja wohl selbstverständlich, dass man sich nicht in Innenhöfen von Museen oder Burgen erleichtert. Dort stellt sich die Frage vermutlich auch überhaupt nicht, da der Weg zum nächsten WC in allen Fällen absolut zumutbar sein dürfte. Es ging mMn. auch eher um offene Freiflächen: Zitat von Rhonwen: „Der erste Markt der kommenden Saison ist bereits geplant, und natürlich sind die Toilettenwagen wieder am anderen Ende des Geländes! “

  • Ambientige Alternative zur Campingtoilette

    nib - - Lagerleben

    Beitrag

    Zitat von Wolfram von der Oerz: „Nichts gegen "A" aber auch die Menschen des mittelalters hatten wie man an Latrinen erkennen kann auch schon eine gewisse Vorstellung von Ordnung. Wer meint seine Authentizität auf diese Weise ausleben zu müssen sollte noch einmal an seiner "Kinderstube" arbeiten. So und jetzt sollten wir zum Thema zurückkehren! Die Idee ist gut und sollte auch nie "A" sein “ Ich habe hier doch nie mit "A" argumentiert?! Darum ging es mir auch gar nicht. "A" ist Campen, wie in de…

  • Ambientige Alternative zur Campingtoilette

    nib - - Lagerleben

    Beitrag

    Es ging ja darum, wie man das "nachts" macht. Und da gehe ich davon aus, dass es niemand sieht und somit auch keine "Anstandsverletzung" stattfindet

  • Ambientige Alternative zur Campingtoilette

    nib - - Lagerleben

    Beitrag

    Zitat von Sian Everstein: „oder -geschissen “ Leg mir bitte keine Wörter in den Mund. Ich sprach eindeutig nur vom Urinieren.

  • Ambientige Alternative zur Campingtoilette

    nib - - Lagerleben

    Beitrag

    Keine Ahnung, wie bei Euch Veranstaltungen im Regelfall aussehen, aber, die die ich kenne, sind 1.) nicht von Wohnhäusern umgeben und sind 2. von der Größenordnung her überhaupt nicht mit diversen Volksfesten zu verlgeichen. Lieber in eine Kiste mit Einstreu und Plastiksack pissen? Was für eine absurd unnötige Umweltbelastung... Da würde ich vorher noch ein Latrine ausheben, wenn man in dem kleinen Maßstab wirklich schon bedenken bzgl. Hygiene und Geruchsbelästigung hat.

  • Ambientige Alternative zur Campingtoilette

    nib - - Lagerleben

    Beitrag

    Seid mal nicht so überempfindlich! Sofern nicht alle an genau der gleichen Stelle pissen, riecht da kaum was. Und nach dem nächsten Regen sowieso nicht mehr.

  • Ambientige Alternative zur Campingtoilette

    nib - - Lagerleben

    Beitrag

    Etwas abseits der Zelte einfach auf die Wiese/zu einem Baum pissen?

  • Zitat von Hendrik1975: „Du hast völlig Recht, mehr als Vermutungen ist einfach nicht drin. Deswegen sind diese ganzen 'Du darfst dies und jenes nicht, weil...' auch immer sehr lustig. In aller Regel dann kombiniert mit dem Argument der Fundlage in den Gräbern “ Bei einer, von der Standardinterpretation abweichenden, Auslegung eines Grabes, Fundes,... wird niemand sagen, "Du darfst nicht", wenn Du Deine Interpretation argumentieren kannst.

  • Zitat von Ventris: „Zitat von Sian Everstein: „Mir gruselte nur schon vor den Wikinger-Kriegerinnen, die sich jetzt auf das Birka-Grab berufen und vollgerüstet und doch knapp geschürzt über die Veranstaltungen tigern. Das ist für mich das größere Problem an der Neuinterpretation des Birka-Grabes. “ Na ja. Kriegerinnen sind jetzt besser belegt als GGjermundbu-Helm. “ Helme des Typs gab es wenigstens mit Sicherheit, wenn auch wenige.

  • Die Mützenspitze ist zudem das einzige eindeutig "fremde" (also nicht typisch skandinavische) Stück in dem Grab. Habe das ehrlich gesagt noch nie hinterfragt, denke aber, dass die im steppennomadischen Bereich, wo sie herkommt, zur Männertracht gehörte. In den Sagas taucht manchmal ein "russischer Hut" als Prestigobjekt für Männer auf, der sich diesem Mützentyp entsprechen könnte - oder auch nicht.

  • Zitat von Sian Everstein: „Ähm, ich hab da mal ne Frage In dem Artikel ahotcupofjoe.net/2019/02/birka…8hWMAYHFfhlW7tRZKjgcLuYJY ist auch eine Zeichnung des Grabes wie es zum Zeitpunkt der Schließung ausgesehen haben soll/kann/könnte/wie auch immer. Daraus ergibt sich für mich folgende Frage: Der Zeichner hat den Leichnam in eine männliche Tracht gekleidet: Beinwickel, Pumphosen, Kaftan mit so quer verlaufenden Schließen und einer zipfligen Fellmütze, aber eine Frau gezeichnet (Brust, Zopf). Gibt…