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  • Die bisherige Erfahrung hier im Forum hat mir gezeigt: wenn einer der langjährig historisch interessierten hier was von 'mal aufgeschnappt' oder 'irgendwo gelesen' erzählt, hat das immer Hand und Fuß. Von daher reicht mir die Einschätzung einer Plausibilität bereits völlig aus

  • Danke Dir @Dunio für die Bestätigung dieser beiden kleinen Details Das sind so feine Puzzleteile, die das Gesamtbild abrunden. Die Beschläge sind ja eh schon hinsichtlich der Fertigung nur ein Kompromiss. Im Original waren die gegossen - das kann ich selbst mangels Ausrüstung nicht machen. Dabei hatte man die Stifte entweder direkt mit gegossen, per Überfangguss nachträglich angefügt (kann ich ebenfalls nicht hier daheim), oder es wurden Löcher gebohrt und Nieten gesetzt (zum Nieten kloppen bin …

  • @woodworker - Ja genau, so ähnlich hatte ich es bei den (gekauften) Beschlägen meiner Birka-Tasche gemacht. Da waren die Stifte auch sehr lang, und ich hab einfach den letzten Millimeter rechtwinklig umgebogen und beim Hämmern mit im Leder versenkt. Ob sich diese Methode nun belegen lässt oder nicht, finde ich bei einem derartigen Detail recht irrelevant (nur persönliche Meinung). Das Auflöten der Stifte mit modernem Lötwasser und Lötzinn ist ja auch völlig un-A, und da man beim fertigen Gürtel …

  • Theoretisch hätte ich dir beliebig lang machen können Dazu hab ich gestern Abend aus 1mm Bronzedraht U-förmige Abschnitte hinten auf die Beschläge aufgelötet, und die Stifte sind nun ca. 1 cm lang bei 2mm Lederdicke. Hab die lieber etwas länger gelassen - denn kürzen kann ich die später immer noch. Müsste doch eigentlich reichen, oder?

  • @Wolfram von der Oerz und @Olegsson - danke Euch beiden für die guten und kreativen Ideen. Die Enden der umgebogenen Stifte im Leder zu versenken klingt gut, auch wenn das Leder nur knapp 2mm dick ist. Werde ich mal testen. Wie schaut es eigentlich mit der Belegbarkeit aus, falls das Futter doch quer durch das Leder hindurch vernäht werden müsste, und man vorne die Nähte sehen würde? Gibt's dafür irgendwelche Nachweise?

  • Bronzeblech - Bezugsquellen?

    Hendrik1975 - - Bronzeguss

    Beitrag

    Schaut doch gar nicht mal sooooo schlecht aus...

  • Leder mit Indigo färben?

    Hendrik1975 - - Lederverarbeitung

    Beitrag

    So, Färben von Leder mit Indigo erfolgreich geschafft Für die 'Nachmacher' eine kurze Zusammenfassung: Man nehme vegetabil gegerbtes Leder in Naturfarbe. In meinem Fall 220 cm lang, 2 cm breit. Als Küpe habe ich 5 Liter Wasser genommen, und darin 1 TL Indigopulver sowie 1 EL Entfärberpulver aufgelöst/vermischt. Keine Ahnung, ob das nun die ideale Mischung ist, hat aber auf jeden Fall hervorragend geklappt. In die Küpe habe ich das Leder ca. 15 Mal eingelegt, jeweils für 3-4 Minuten. Nach jedem T…

  • Derzeit habe ich den Gürtel aus Bj. 716 in Arbeit - den mit den 52 Bronzebeschlägen. Dafür werde ich die Beschläge hinten mit je vier Stiften versehen, durch das Leder vom Gürtel führen, und auf der Rückseite umbiegen (das Original hat je 3-4 Nieten, aber da ich zum Nieten setzen echt zu blöd bin, muss ich auf Stifte ausweichen). Bei insgesamt ca. 150 Stiften mache ich mir echt Sorgen um die Kleidung unter dem Gürtel. Das Risiko, dass irgendwas an den Stiften hängen bleibt und Fäden zieht, ersch…

  • Metall mit Leinölfirnis versiegeln?

    Hendrik1975 - - Bronzeguss

    Beitrag

    @Hakon Gunterson - grundsätzlich gebe ich Dir mit der Patina für mehr Charakter völlig Recht. Die habe ich ja aus genau diesem Grund bei meiner Hiebmesserscheide künstlich herbei geführt. Die Frage hier bezieht sich auf die Gürtelbeschläge, die gerade in Arbeit sind (fehlen übrigens nur noch die letzten 14 von 52 ). Im Original gehörten die ja zu einem Prunkgürtel, und deswegen sollen die jetzt auch so intensiv wie möglich glänzen. Und das auch ohne tägliches Putzen und Polieren Zaponlack ist au…

  • Metall mit Leinölfirnis versiegeln?

    Hendrik1975 - - Bronzeguss

    Beitrag

    Hallo zusammen! Beim Lesen der Beschreibung von Leinölfirnis wurde zur Verwendung u.a. folgendes aufgeführt: Metall dünn damit bestreichen, etwas einwirken lassen, mit einem Lappen das überschüssige Öl entfernen, und nach ein paar Tagen soll sich eine transparente, ziemlich stabile Schutzschicht gebildet haben. Kann jemand von Euch das aus eigener Erfahrung bestätigen? Wäre schön, um z.B. Bronze vor dem Anlaufen zu schützen...

  • Bronzeblech - Bezugsquellen?

    Hendrik1975 - - Bronzeguss

    Beitrag

    Ja gut, aber dann hätte ich die Beschläge auch fix und fertig gegossen kaufen können. Ging mir ja eher darum, ob ich die Dinger (in halbwegs akzeptabler Qualität) selbst fertigen kann. Danke Dir für den Nachtrag der Sicherheitshinweise, die Säure sollte wirklich nicht unterschätzt werden

  • Bronzeblech - Bezugsquellen?

    Hendrik1975 - - Bronzeguss

    Beitrag

    @Wolfram von der Oerz Das Erodieren scheint dann aber eher für industrielle Zwecke geeignet, weniger für die Hobbywerkstatt, oder?

  • Bronzeblech - Bezugsquellen?

    Hendrik1975 - - Bronzeguss

    Beitrag

    Mach das, macht echt Spaß Wichtig ist nur, dass das Bad wirklich warm ist. In kalt kann das auch über Nacht stehen, und man sieht fast keinen Effekt. Und: das Werkstück entweder über Kopf einlegen, oder alle paar Minuten ordentlich bewegen. Sonst setzt sich schnell der Ätzschlamm auf dem Werkstück ab, und dann tut sich fast nichts mehr. Ätztiefe waren jetzt bei meinen Versuchen nach gut einer Stunde ca. 0,2-0,3 mm. Reicht für eine gute Sichtbarkeit (für meinen Geschmack) bereits aus. Lass mal hi…

  • Birka III als Book-on-Demand

    Hendrik1975 - - Literatur

    Beitrag

    Na klar doch wir-machen-druck.de Ist eine sehr große Online Druckerei, wo wir auch viel für die Firma drucken lassen. Kann man nur empfehlen.

  • Birka III als Book-on-Demand

    Hendrik1975 - - Literatur

    Beitrag

    Letztens hatte ich es an anderer Stelle schon erwähnt, dass ich mir probeweise mal einen der (legal zum Download verfügbaren) Birka-Bände als Buch drucken lasse. Ist heute angekommen, hier ein kurzer Erfahrungsbericht: Als Format hatte ich DIN A4 gewählt. Das entspricht annähernd dem originalen Format, und bei der Größe kann man auch die Bilder gut erkennen. Aufgrund des nur 'annähernd' befindet sich oben und unten an jeder Seite ein kleiner weißer Streifen, der mich persönlich allerdings nicht …

  • Bronzeblech - Bezugsquellen?

    Hendrik1975 - - Bronzeguss

    Beitrag

    Meinst Du mit 'Erodieren' das - mehr oder weniger - umgekehrte Galvanisieren? Wo das Werkstück mit dem Pluspol verbunden wird, und in einem leichten Säurebad Material abscheidet? Sowas wollte ich die Tage mit einem Silberblech mal versuchen. Das Ätzen geht (halbwegs überzeugend) natürlich nur mit so dünnen Blechen wie z.B. diesen Gürtelbeschlägen, die auch im Original nicht dicker waren, und wo auch das Muster nicht viel tiefer ist. Und für so ein Projekt wie diesen Gürtel mit 52 Blechteilen ist…

  • Bronzeblech - Bezugsquellen?

    Hendrik1975 - - Bronzeguss

    Beitrag

    Ist zwar nicht 'A', allerdings mit heimischen Methoden und ohne Schmiede und Schmelzofen machbar Und mit etwas Nachbearbeitung schaut es einem gegossenen Teil sehr sehr ähnlich.

  • Bronzeblech - Bezugsquellen?

    Hendrik1975 - - Bronzeguss

    Beitrag

    Ui, danke für das Kompliment

  • Bronzeblech - Bezugsquellen?

    Hendrik1975 - - Bronzeguss

    Beitrag

    Die Riemenzunge und Gürtelschnalle frisch nach dem Ätzen (und nach Abschaben des Toners), und beide nach dem Aussägen, feilen und polieren

  • Bronzeblech - Bezugsquellen?

    Hendrik1975 - - Bronzeguss

    Beitrag

    Die Muster der Originale habe ich am PC als Grafik nachgezeichnet und mit Laserdrucker auf Papier gedruckt. Die Bronzebleche abgeschliffen, und mit Seifenlauge und Alkohol entfettet. Die Ausdrucke mit der Tonerseite auf das Blech gelegt, und mit dem Bügeleisen auf höchster Stufe und viel Druck den Toner auf das Blech aufgeschmolzen. Das Papier dann mit Seifenwasser und einer weichen Bürste runter gerubbelt. Damit sind dann die Vorlagen sauber auf dem Blech. Zum Ätzen nehme ich Eisen-III-Chlorid,…