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  • Bücherfledderer?

    Andrej Pfeiffer-Perkuhn - - Literatur

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    Ohne Zweifel ein schwieriges Thema. Aber ich sehe es durchaus als kritisch an, das gerade Inkunabeln in so großer Zahl zerschnitten werden. Allen voran die Schedelsche Weltchronik, bei der ja fast bei jedem Blatt lohnt, dieses an die Wand zu hängen. Ich habe daraus einfach den Schluß gezogen auf derartige Fragmente zu verzichten. Natürlich wäre es so möglich an Originale zu kommen, aber habe dann immer die deutschsprachige Bibel aus der Werkstatt von Anton Koberger in einer nahen Stiftsbibliothe…

  • Hä? Du erklärst gerade in epischer Breite die unterschiedlichen Qualitäten von Drucken und schließt mit der Aussage, es sei Unfug auf den unterschied hinzuweisen? Ist das dein Ernst? Ich habe nichts anderes ausgesagt als das die Version die dem Wikimedia-Digitalisat zugrunde liegt nun wirklich keins der besten ist. Wie gezeigt gibt es deutlich bessere Exemplare. Ich habe natürlich noch keine 35 Jahre Erfahrung auf dem Gebiet, habe aber schon einige hundert Inkunabeln eingesehen, habe Hausarbeite…

  • Ich versuch es mal ganz einfach. Hier habe ich das Faksimile und das Digitalisat von Wikimedia direkt gegenüber gestellt: gallery.besserlarper.de/main.p…Id=5586&g2_serialNumber=1 Links das Faksimile, rechts das Digitalisat. Dabei sieht man eigentlich deutlich wie dunkel das Digitalisat ist, Details wie das Auge der linken Figur ist nur noch ein schwarzer Fleck, die Haare eine einzige Fläche. Dem Faksimile mag ein wenig der Kontrast fehlen, aber wirklich gelungen finde ich das Digitalisat nicht. …

  • Von einer ersten Protestbewqegung kann kaum die Rede sein. Es gab das ganze Mittelalter hindursch immer wieder Reformbewegungen von denen einige enorme Auswirkungen auf die Kirche hatten. Die cluniazensische Reform der Benediktiner vom 9. bis 11. Jhdt oder die der Franziskaner sind solche wiederkehrenden Phönomene, die stets die Kirchenführung kritisiert und eine Rückkehr zur ursprünglichen Botschaft der Armut fordert. Letztlich sind auch die Reformkonzile des 15. Jahrhunderts und sogar die Refo…

  • Quellen

    Andrej Pfeiffer-Perkuhn - - Lagerleben

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    Um mal etwas handfestes zu haben, hier die wichtigsten Bildquellen für solche Stände: Die vermutlich bekannteste Darstellung des allseits beliebten Marktstandes: gallery.besserlarper.de/main.p…Id=5583&g2_serialNumber=1 Selber Typus aber etwas früher: gallery.besserlarper.de/main.p…Id=5273&g2_serialNumber=1 Ein alternativer Typ aus demTübinger Hausbuch: gallery.besserlarper.de/main.p…Id=5233&g2_serialNumber=2 Es gibt noch ein paar wenige Darstellungen von solchen transportablen Marktständen, aber…

  • Generell ist eine Giornea etwas typisch italienisches und daher auch eher zu einem italienischen Harnisch passend. Bei gotischen Rüstungen findet man in England und Frankreich ab und an mal einen Tappert, der darüber getragen wurde, aber üblicherwiese werden gotische Harnische selten bedeckt. Ich würde das schon aus klimatischen Gründen sein lassen. Schöne Grüße Andrej

  • Zitat von aixlibris: „Zitat von Andrej Pfeiffer-Perkuhn: „Die Qualität des Drucks ist aber einfach nicht gut. Die Linien sind vergleichsweise dick, die meisten Drucke der Weltchronik sind da deutlich filigraner. Dabei gehen schlichtweg Details verloren. “ Hüstel, Hüstel !...Kann ich irgendwie nicht nachvollziehen, diese Aussage ! Wenn ich mir , selbst bei Vergrößerung, die Seiten und Abbildungen ansehe, dann können diese durchaus mit meinen beiden Faksimile-Exemplaren, aber auch mit den zahlreic…

  • Georges Duby schriebt zu dem Thema einiges. Es war wohl durchaus üblich adlige Gefangenzunehmen und erst gegen Lösegeld zu entlassen. Duby hat in den kleinen aber ständig auftretenden Konflikten Nordfrankreichts mal die Opferzahlen untersucht und kam bei Adligen auf unfassbar niedrige Zahlen. Scheinbar war der Wert eines Ritters eine gute Lebensversicherung. Umso verständliche die ehftige Reaktion auf Heinrichs Befehlt bei Azincourt.

  • Man darf halt bei der ganzen Frage die Weltsicht der zeitgenossen nicht vergessen. Die Magd mag eine unfreie sein, gleichzeitig ist sie aber Teil der Familia des Burgherren. Ein Bastard ist zudem erstmal ein potentieller Gefolgsmann und somit durchaus wertvoll. Wäre der Ehebruch so schwerwiegend gewesen, dass man seine Bastarde verleugnet hätte, wäre die gewaltige Zahl an anerkannten Bastarden nicht zu erklären. Im englischen Raum z.B. die Familiennamen mit dem Präfix "fitz-". Ich wüsste daher n…

  • Von der Ritterschmeide kann ich nur von ganzem Herzen abraten. Die haben bisher nur ihre Unfähigkeit gezeigt historische Rüstungen zu fertigen oder auch nur etwas, was dem Träger passt. Wenn du eine gute Rüstung haben willst, sich dir eine passende Zeit und einen fähigen Plattner. Dieser wird dann nämlich auch so beraten, dass etwas brauchbares dabei herauskommt. Allerdings musst du dir im klaren sein, das eine gute Rüstung mehrere tausend, teilweise über zehntausend Euro kosten wird. Zudem ist …

  • Übrigens bin ich für jeden Hinweis auf digitalisate von Handschriften und Inkunabeln sehr dankbar. Die Listen werden ständig erweitert. Schöne Grüße Andrej

  • Die Qualität des Drucks ist aber einfach nicht gut. Die Linien sind vergleichsweise dick, die meisten Drucke der Weltchronik sind da deutlich filigraner. Dabei gehen schlichtweg Details verloren. Der korrekte Link zu Inkunabelsammlung ist dieser: geschichtsfenster.de/informationen/inkunabeln/ Schöne Grüße Andrej

  • @Aixlibris: Das Digitalisat der Schedelschen Weltchronikk ist ja furchtbar. Nimm lieber dieses: daten.digitale-sammlungen.de/0…98.30&id=00034024&seite=1 Kann man sich auch komplett als PDF runterladen. Übrigens habe ich auch eine Liste mit Inkunabeln zusammengestellt: daten.digitale-sammlungen.de/0…98.30&id=00034024&seite=1 Schöne Grüße Andrej

  • Landskecht und 1400-1450 beißt sich ein wenig. Abgsehen von früheren Verwendungen des Begriffes ist der klassische Landsknecht in zerhauenem Zeug eine Erscheinung des 16. Jahrhunderts. Im 15. ist die Kleidung eine deutlich andere, eher eng geschnittene. Die oben gezeigten Schnitte passen auf das Zeitfenster demnach gar nicht, sondern sind hndert Jahre später aktuell. Für beides finde ich die Idee mit dem Budget auszukommen recht sportlich, zumal wenn man es nähen lässt. Soviel plane ich normal e…

  • Lederhelm

    Andrej Pfeiffer-Perkuhn - - Lederverarbeitung

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    Um mal zurück auf die Frage nach dem "A" zu kommen, mir ist an sich völlig egal wie genau jemand das Hobby betreibt. Ich betreibe z.B. Larp recht intensiv und dort toben sich die Leute auch aus wie sie lustig sind. Problematisch wird es in meinen Augen nur wenn die Leute machen was sie wollen es dann aber im Bristton der Überzeugung vor Publikum als historisch verkaufen. Sei es auf einer Veranstaltung oder in einem Forum. Ich habe noch nie erlebt das da gesagt wurde: "Ne, das ist nur Fantasy, ic…

  • Frage zu meiner Waffe

    Andrej Pfeiffer-Perkuhn - - Waffen

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    Ich würde auf Spanien genauer Toledo 1950er Jahre tippen. Möglicherwesie mit viel Glück 1920er. Das Stichblatt, oder meinetwegen der Griffkorb sieht deutlich gegossen aus und derlei Gusseisen-Gefäße sind recht typisch für billige Dekowaffen, die in der zeit in recht großer Auflage produziert wurden. Ich glaube weder das es dafür eine historische Vorlage gibt, noch das die irgendwie nutzbar wäre fürs Hobby. Schöne Grüße Andrej

  • Kampfkunst der Ritter

    Andrej Pfeiffer-Perkuhn - - Die Heere

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    Dazu müsstest du aber erstmal feststellen ob der bericht auch der Wahrheit entspricht. Aus dem einen Schicksal auf die ganze Gesellschaft schließen zu wollen halte ich für schwer machbar. Was die Völlerei und die falsche Ernährung angeht, so ist das ebenfalls sehr pauschal. Ich kenne wenig Hinweise auf übergewichtige Ritter und generell scheint das weniger häufig gewesen zu sein als heute. Das die leute bis auf Ausnahmen eher als schlank abgebildet wurden halte ich nicht nur für Bildsprache, da …

  • Kampfkunst der Ritter

    Andrej Pfeiffer-Perkuhn - - Die Heere

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    Im Gegensatz zu Benno glaube ich nicht an unzureichend entwickelte Beinmuskulatur bei Rittern. Der Mensch ging generell mehr zu Fuß und sicher wurde Schwertkampf auch und reichlich zu Fuß trainiert. Dazu eben ein Umstand wie das fast stehende reiten dürfte für eine hinreichende Beinmuskulatur sorgen Der Mensch damals hatte durchaus eine andere Physis als der heutige alleine schon aufgrund seiner Ernährung. Es ist keine fixe Idee der Kunst das die Menschen damals vergleichsweise schmale Arme und …

  • Kampfkunst der Ritter

    Andrej Pfeiffer-Perkuhn - - Die Heere

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    Alter in der Zeit hat etwas mit dem jeweiligen Stand zu tun. Ein Bauer oder Schwerarbeiter mit 48 war reichlich verbrauch, für einen Patrizier musste das nicht gelten. Grad hochadlige wind in dem Alter häufig noch in Berichten über Schlachten zu finden. Das mit der Ausbildung kommt eben auf die Zeit an. Die Frankfurter Patrizier haben mit Begeisterung getjostet und waren darin wohl auch recht erfolgreich, zumindest haben sie wohl die Turniere zu den Kaiserkrönungen häufig dominiert. Alles eine F…

  • Lederhelm

    Andrej Pfeiffer-Perkuhn - - Lederverarbeitung

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    Scheinbar ist Jens wieder weg. Ihr könnt stolz auf euch und die Verteidigung dieses Forums sein. Wie schrecklich wäre es gewesen wenn gar irgendwelche fachlichen Gespräche aufgekommen wären oder gar Quellen hinzuzgezogen worden wären. Schöne Grüße Andrej, der sich auch besser nach einem anderen Spielplatz umschaut.