Die Reenactment Werkstatt - Schildbau, Pflanzen-Färberei, Holz- und Lederarbeiten!

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  • Neuer Kittel

    Hendrik1975 - - Die Germanen

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    @Thorwald Der Flicken macht es schön authentisch

  • Ring aus Buntmetall-'Damast' Anspruch: absolut keiner Hier noch ein kleines Wochenend-Projekt, was ich schon länger vorhatte - einen selbst gefertigten Damast-Ring. Mangels eigener Schmiede kam echter Damaststahl nicht in Frage. Also habe ich es mit Buntmetall versucht... Zuerst habe ich aus dünnem Messing- und Kupferblech lange Streifen geschnitten. Diese habe ich abwechselnd aufeinander gelegt und mit einem Eisendraht miteinander fixiert. Das Päckchen habe ich dann hochkant gestellt und mit Br…

  • Zottengewebe nach Haithabu Fragment S35

    Hendrik1975 - - Weberei

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    Bisher kenne ich andere Haare auch eher als Bestandteil von Filz, oder als Borsten und Pinsel. Oder auch als Beimengung zu Wolle. Alleine und so präsent wie bei den Zotten habe ich noch nichts vergleichbares gesehen / gelesen. Ich geh mal auf die Suche

  • Zottengewebe nach Haithabu Fragment S35

    Hendrik1975 - - Weberei

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    Mit privatem Tüfteln kann ich als Hobbyist gut leben Der Zusatz, dass Hägg das Fragment nicht untersuchen durfte / konnte, war mir nicht bekannt. Woher stammt diese Information? Deine letzte Frage würde mich in der Tat auch sehr interessieren. Vergleichsfunde in einem ähnlichen Kontext... Kenne ich selbst leider nicht.

  • Zottengewebe nach Haithabu Fragment S35

    Hendrik1975 - - Weberei

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    Wenn man sich mal die Akribie anschaut, mit der Hägg teilweise einzelne Fasern der Fragmente untersucht hat, muss irgendetwas sie veranlasst haben, diese Zotten noch genauer anzuschauen. Wenn mich nicht alles täuscht, schreibt sie nirgends sonst (auch nicht bei Birka) von Rinderhaaren. Andererseits gibt sie bei allen anderen Zotten 'Schafswolle' an, ohne hierzu eine Analyse vorzulegen. Und das glauben wir ihr einfach so. Warum dann nicht auch die Angabe in diesem Fall? Grundsätzlich spricht ja n…

  • Zottengewebe nach Haithabu Fragment S35

    Hendrik1975 - - Weberei

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    Das Deckhaar ist wohl besonders lang (und sicherlich auch sehr robust), das Unterhaar etwas kürzer und (laut Quellen) kuschelig weich. Ansonsten haben die Tiere auf der Stirn einen großen Bereich mit kleinen Locken, die sehen auf den Bildern auch sehr flauschig aus. Für hochwertige Zotten würde ich instinktiv auf eines der beiden letzteren tippen. Bei Wikipedia ist ein Bild vom Kopf eines weißen Galloway, da sieht man die Locken sehr schön.

  • @Wolfram von der Oerz Genau das erste von beiden suche ich. Gerbereien kamen mir auch schon in den Sinn. Allerdings vermute ich stark, dass die dort die Haare (als Abfallprodukt) nicht nach Rassen trennen...

  • Über das Zottengewebe aus Haithabu und Schleswig bin ich auf eine interessante Idee gebracht worden... Silvia hatte mich darauf hingewiesen, dass die Zotten aus Schleswig als 'Rinderhaare' gedeutet werden. Grundsätzlich (ohne Beleg oder Nachweismöglichkeit) würden hierfür Haare vom Galloway- oder auch schottischem Highland-Rind in Frage kommen. Beide haben sehr lange und gekräuselte Deckhaare, sowie lange und weiche Unterhaare. Beide Rassen gab es schon zur Wikingerzeit, und lagen im Einzugsgebi…

  • Zottengewebe nach Haithabu Fragment S35

    Hendrik1975 - - Weberei

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    Hehe, fangen nicht, aber vielleicht gibt's ja einen Züchter (allein hier in Deutschland sind mehrere hundert registriert, habe ich eben gesehen), der nicht nur das Fell, sondern auch die Haare verkauft... Denn das würde ich jetzt gerade auch gerne mal ausprobieren wollen Du machst die gewebte Variante, und ich die geknüpfte, wie wär's?

  • Zottengewebe nach Haithabu Fragment S35

    Hendrik1975 - - Weberei

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    Das ist auch eine spannende Gewebsart. Diese S-förmigen Schlaufen durch die Schussfäden gibt auch noch ein interessantes Muster. Aber mal eine andere Frage - Warum zweifelst Du so sehr an den Rinderhaaren bei dem Fund aus Schleswig? Einige Rinderarten haben oben auf dem Kopf ganz ähnliche Löckchen wie bei Deinen Schafs-Locken. Beispielsweise das Galloway-Rind aus Schottland hat extrem langes und gewelltes Deckhaar und sehr weiche, lange Unterhaare. Klassische Fellfarbe ist schwarz, zusätzlich he…

  • Zottengewebe nach Haithabu Fragment S35

    Hendrik1975 - - Weberei

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    Absolut - schaut völlig anders aus. Und ich muß neidvoll anerkennen - es schaut tausend mal besser aus Mit den unverzwirnten Fasern und den Löckchen wirkt es um Längen natürlicher und um ein vielfaches edler. Das bekommt man vermutlich wirklich nur direkt beim Weben so hin. Ganz tolle Arbeit, Hut ab!

  • Zottengewebe nach Haithabu Fragment S35

    Hendrik1975 - - Weberei

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    @Silvia - ja, das Fragment aus Schleswig kenne ich von der Abbildung her. Zottengewebe scheint wirklich eine Zeitlang fast überall dran genäht worden zu sein. Magst Du Dein Original mal zeigen? Würde mich interessieren, wie das Ganze mit Löckchen aussieht

  • Zottengewebe nach Haithabu Fragment S35

    Hendrik1975 - - Weberei

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    Es gab anscheinend beide Varianten. Ich vermute mal, direkt eingewebt bei großflächigen Stücken wie Mänteln, hinterher eingefügt bei Besätzen oder kleineren Stücken. An dem Pillbox-Fragment S35 erkennt man jedoch die nachträgliche Einarbeitung sehr deutlich, da manche Zotten durch sich selbst und auch die Kett-/Schussfäden hindurch verlaufen. Das ist nur möglich, wenn die Zotten mit einer Nadel hinterher eingebracht werden. Letzteres habe ich auch hier gemacht. Flokati-Technik quasi

  • Zottengewebe nach Haithabu Fragment S35

    Hendrik1975 - - Weberei

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    Abendliche Spielerei, einfach um das mal auszuprobieren... Zottengewebe nach Haithabu, inspiriert von Fragment S35 Anspruch: auf dem Weg Richtung A U.a. aus Haithabu ist das sog. Zottengewebe bekannt. Gewebe, in welches - entweder direkt schon beim Weben, oder auch hinterher - Zotten aus Tierhaaren eingearbeitet werden, so dass das Gewebe den Eindruck von Fell erwecken soll. Bei Fragment S35 wurden die Zotten nachträglich eingearbeitet, ähnlich wie bei einem Flokati-Teppich. Grundgewebe ist ein …

  • Die eine Münze wurde rund 850 geprägt, das Grab dazu wird auf ca. 950 datiert. Ob diese Münzfibel jetzt um 920 rum schon in Haithabu war oder getragen wurde, halte ich für wahrscheinlich, jedoch ist es nicht belegbar. Genau deswegen ja alle diese Überlegungen. Für mich wäre es z.B. schlüssig, eine karolingische Münze zu nehmen, da A) sich zahlreiche andere karolingische Gegenstände in Haithabu finden, die ebenfalls zu Schmuck (und dazu zähle ich eine kleine Scheiben-/Münzfibel) verarbeitet wurde…

  • Danke Euch! Hab mittlerweile auch noch ein wenig recherchiert. Anscheinend sind solche Münzfibeln tatsächlich auf Haithabu beschränkt, zumindest was Kontinentaleuropa betrifft. Birka, Gotland, Ribe,... nichts in der Richtung. Angeblich gibt's einige Funde von Münzfibeln in England, das habe ich aber noch nicht überprüft. Folgende Überlegungen habe ich in den letzten Tagen angestellt: 1) Münzfibeln scheinen bei den kontinentalen Wikis nur in Haithabu zu existieren. Die Münzfibeln werden zur Grupp…

  • @Olegsson Danke Dir für das Angebot, das muss ich wirklich bei Gelegenheit mal wahrnehmen Die Repliken wollte ich wieder einmal selbst anfertigen. Ist vielleicht bescheuert, aber das Werkeln macht einfach zuviel Spaß. @Wolfram von der Oerz - Ob die Fibeln / Anhänger aus älteren Stücken gefertigt sind, ist nach so langer Zeit natürlich schwer zu beurteilen. Eine - nachvollziehbare - Theorie besagt, dass es sich dabei um Souvenirs aus fremden Ländern gehandelt hat, die der Reisende (oder auch Plün…

  • Außergewöhnliches Nischenthema: Münzkunde im Frühmittelalter In den Grabfunden von Haithabu habe ich mehrere kleine Münzfibeln entdeckt. Finde ich spannend, will ich haben, passt zum aktuellen Projekt. Leider deckt sich mein Darstellungszeitraum von 920 nicht mit den gefundenen Münzen. Die wurden leider erst deutlich später geprägt. Da ich von Numismatik keinerlei Ahnung habe, gestaltet sich auch meine Google-Suche als sehr zäh. Nach einem Abend Recherche bin ich zumindest schon mal bei einem 'C…

  • Gürtel verlängern

    Hendrik1975 - - Lederverarbeitung

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    Hehe, dann müsste ich jetzt fragen, wo die Belege dafür sind, dass man Gürtel gewässert und gestreckt hat Da sind wir wieder bei dem alt bekannten Zwiespalt - welche Dinge sind so selbstverständlich, dass sie im Grunde keines Nachweises bedürfen? Deswegen ja auch der Hinweis auf ausgebesserte Kleidung. Würden wir auch hier nur streng nach Fundlage gehen, dürften wir Flicken nur an nachgewiesenen Stellen setzen, alles andere wäre tabu. Solange die Methode und die Machart einer Gürtelverlängerung …

  • Gürtel verlängern

    Hendrik1975 - - Lederverarbeitung

    Beitrag

    Für Ausbesserungen bzw. Anpassungen an der Kleidung gibt es etliche Belege, vermutlich durch alle Epochen hindurch. Gürtel zählt im Grunde auch zur Kleidung, also warum den nicht auch einfach verlängern, so dass es von der Machart her in den regionalen und zeitlichen Kontext passt?