Die Reenactment Werkstatt - Schildbau, Pflanzen-Färberei, Holz- und Lederarbeiten!

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  • Danke. Es ist ja nur die überarbeitete Version der Masterarbeit. Die Doktorarbeit "ruht"... Ihre populärwissenschaftliche Version auch... Bei letzterer hätte ich aber schon Lust auf den Titel "Alles Kutte oder was? Fifty shades of gray - catholic edition" - also falls ich das irgendwann fertig schreibe.

  • P wie praktisch

    Heidensohn - - Ausrüstung

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    Sowohl im Larp, als auch in Reenactment/Living History sehe ich die Sache genau gleich: Je nach Setting ist "abtarnen" völlig in Ordnung. Verschiedene Lösungen können funktionieren. Nur gibt es viele, die damit nicht aufhören und immer weiter basteln. Und das regt mich auf. Die Energie und das Geld wäre woanders meist viel besser angalegt. Wenn in Entwurf, Bau und Kauf von unhistorischen Luxuslösungen in historischer Anmutung mehr Energie, Zeit und Geld fließen, als in tatsächlich historische Au…

  • Das hat jetzt ein breites Grinsen auf mein Gesicht gebracht. Also falls wer Fragen dazu hat: Ihr Sitzt an der Quelle...

  • Zitat von Astyanax: „Ich muss ehrlich sagen, dass ich den Verriss den der FIlm online vonr so ziemlich jeder Ecke bekommen hat nicht wirklich nachvollziehen kann. Natürlich ist er in der materiellen Kultur nicht historisch korrekt. Das wäre schlicht ein Aufwand der zu wenig bringen würde, denn die Anzahl der Leute die das zu schätzen wüsste dürfte sich weltweit um 5 Stelligen Bereich bewegen. (...) Aber ganz ehrlich erwartet ihr euch das von einem Produzenten der Geld mit Unterhaltungskino verdi…

  • Fragen rund um den Tontopf

    Heidensohn - - Koch-Utensilien

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    Zu den Eingangsfragen: - Es ist gar kein Problem, wenn man einen Tontopf halb befüllt erhitzt. - Die Konsistenz des Inhalts beim Kochen spielt für die Stabilität des Topfes ebenfalls keine Rolle. Wenn wir historisch kochen, übernehme ich meistens die Aufgabe das Feuer und die Glut im richtigen Modus zu halten, umzurühren und die Töpfe zu drehen. Meine Frau schnippelt, würzt, stellt zusammen und prüft wie fertig was ist. Schaden haben Töpfe bei uns nur in zwei Fällen während dem Kochen genommen, …

  • Burgenbaurecht

    Heidensohn - - Das historische Mittelalter

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    Außerdem: Es ist völlig normal, dass bei Spezialthemen die themenspezifische Literaturbasis dünn ist. Solange es Quellen und ältere Forschung gibt, kann man seine Arbeit immer noch dem Auseinandernehmen älterer Positionen auf Basis des eigenen Quellenverständnisses und einem neueren Forschungskontext (Burg nicht in erster Linie Wehrbau, was Zeune und Großmann halt so erzählen) widmen. Wie die Aufsatz-Lage in den Veröffentlichungen von Burgenvereinigung und Wartburggesellschaft oder anderen burge…

  • Burgenbaurecht

    Heidensohn - - Das historische Mittelalter

    Beitrag

    Im Begleitband zu den Ausstellungen "Burg und Herrschaft" und "Mythos Burg" gab, es glaube ich, ein paar Artikel zu dem Thema. Das dürfte das aktuellste sein, was auf dem Markt ist. Und GNM-Publikationen haben meist sehr gute Literaturverzeichnisse. Im Zweifel würde ich die Autoren der jeweiligen Artikel anschreiben. Edit: Großmann (Hg.): Die Burg. 2010.

  • Vorsicht: Anzahl, Art und Verteilung der Funde lassen keine echten Aussagen über "normal" und "typisch" zu. Nur über "belegt". Und die aus den Funden abgeleiteten Anleitungen sind je nach Art des Fundes manchmal auch sehr ... optimistisch. Ich würde z.B. die "trapezförmigen Tunika-Schöße", die aus einem Haithabu-Fragment abgeleitet werden ganz anders interpretieren. Nämlich als Teile gestückelter Seitengeren einer Frauen-Übertunika. Dann ergibt auch der Eingriff Sinn. Nicht als Tasche, sondern, …

  • Haken und Ohren, messingfarben

    Heidensohn - - Nähen

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    Ich biege inzwischen selbst. Ist mit etwas Übung auch nicht schwerer oder langsamer, als Stoffknöpfe nähen.

  • Die erhaltenen Fragmente früh- und hochmittelalterlicher Kleidung mit Nahtresten, die ich kenne, deuten an keiner Stelle auf eine solche Naht hin. Alles Weitere ist Spekulation. Wie leider so oft im Frühmittelalter. Die Frage ist immer wie rigoros man Okham's razor anwenden möchte. Ich persönlich halte eine solche Konstruktion für unnötig und unschön. Ich persönlich werde die Tage mal ausprobieren Geren an der Spitze gefaltet einzusetzen. Vorbild ist die Kragelund-Tunika. Das sollte schon für we…

  • Farbe der Kleidung der Johanniter

    Heidensohn - - Ritterorden

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    Zitat von Michael: „Dass die Cluniazenser schwarz trugen ist doch durch Quellen aus dem 12. Jahurndert belegt. Dachte nicht, dass es da noch Zweifel gibt. Es gibt viele Pilgerberichte in denen die 'classischen' Benediktiner als die schwarzen Mönche bezeichnet werden. [...] Es geht daraus hervor, dass eben nur dann, wenn nichts schwarzes zu bekommen war, diese Ausnahme mit England usw. gegolten hatte. “ Ich glaube, die Betonung im von Daniel zitierten Text liegt auf dem congruentes , also darauf,…

  • Farbe der Kleidung der Johanniter

    Heidensohn - - Ritterorden

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    In fast allen ausführlicheren Kleidungsrichtlinien und Regeln für Mönche und Kleriker des hohen und beginnenden späten Mitelalters wird (meines Wissens) ein Kleidungsstück namens Pelliceum oder Pellicium oder Pelicium genannt, welches nach Wortbedeutung und Beschreibung ein aus Fellen genähtes Kleidungsstück für die Wärme war. Gerade in unbeheizten Klöstern und Kirchen in denen man langandauernde Dienste (Schreiben, Beten, Singen) ohne große Bewegung abzuleisten hat, ist so etwas Gold wert. Imme…

  • Farbe der Kleidung der Johanniter

    Heidensohn - - Ritterorden

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    Hier haben wir wieder "pene". Aus dem Kontext und dem der anderen Quelle würde ich sagen, heißt es "Futter". In diesem Fall trug Thomas Becket also einen Mantel aus Isenbrun mit einem weißen Lammfell-Futter. Drunter ein weißes Superpelliceum (meist leinernes Oberkleidungsstück von Klerikern), darunter ein Pelliceum aus Lammfell. Eine absolut passende und zeitgenössische Kleidung für einen Bischof abseits der aktiven Liturgie. Diese Quelle spricht meiner Meinung nach dafür, dass Isenbrun ein Stof…

  • Hospitaliter Kleiderliste von 1252

    Heidensohn - - Ritterorden

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    Sehr schön. Ich persönlich gehe davon aus, dass tunica, cotte, roc alle synonym gebraucht wurden.

  • Farbe der Kleidung der Johanniter

    Heidensohn - - Ritterorden

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    Das ist eine sehr interessante Theorie. Vielen Dank fürs Nachforschen.

  • Frauenbild bei den Germanen

    Heidensohn - - Die Germanen

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    Vorsicht mit Tacitus. Er beschreibt die Germanen als "edle Wilde", um seinem Publikum, zivilisationsverwöhnten Römern, einen Spiegel vorzuhalten, damit sie sich wieder auf die alten römischen Tugenden besinnen. Er wusste wahrscheinlich etwa soviel über "die Germanen", wie Karl may über "die Indianer". Es ist meiner Meinung nach so gut wie unmöglich valide allgemeingültige Antworten zu sozialgeschichtlichen Fragen untergegangener schriftloser Gesellschaften zu finden. Maximal wacklige Ableitungst…

  • Eine interessante Schriftquelle zur Frage "Was ist meint eigentlich der Begriff tunica in hochmittelalterlichen Quellen?" Dialogus duorum monachorum Cisterciensis et Cluniacensis (link zum Repetorium "Geschichtsquellen des deutschen Mittelalters) Gesamtinhalt und Hintergrund: Ein fiktiver Cluniazenser-Mönch und ein fiktiver Zisterzienser-Mönch diskutieren wessen Orden und Lebensweise die richtige ist. Beide folgen der Bernhard-Regel, die älteren Cluniazenser pragmatischer, die jüngeren Zisterzie…

  • Ich empfehle die direkte Verlinkung zum Artikel zu löschen, um die Seitenbetreiber nicht noch mit einem Link aus einem etablierten Forum zu belohnen.

  • Ich habe gerade in den Ecclesiastica Officina (Gebräuchebuch der Zisterzienser aus dem 12. Jh.) was gefunden, bei dem ich an den Thread hier denken musste: Kap 71, 3+4: Sie können zum Gebet in die Kirche gehen und zwar nicht nur zu dieser Zeit, sondern immer zur Zeit der Lesung und in allen Pausen. Dort setzen sie sich nicht, noch setzen sie die Kapuzen auf die Köpfe, noch lesen sie oder nehmen ein Buch. Ebenso setzen sie die Kapuzen nicht auf die Köpfe, wenn in der Kirche Gottesdienst gefeiert …

  • Echt tolle Sache. Danke dass du deine Erfahrungen mit uns teilst.