Die Reenactment Werkstatt - Schildbau, Pflanzen-Färberei, Holz- und Lederarbeiten!

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  • Holzlasuren im Hochmittelalter

    Pfaffenbrunner - - Holzverarbeitung

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    Leinölfirnis auftragen, 1/2 Stunde einziehen lassen und dann mit einem Lappen abwischen! Sonst bleibts babbisch... Über Nacht trocknen lassen und erneut auftragen, drei mal sollte genügen.

  • @ Pafnutii Wo ist denn der Fundbericht erschienen?

  • Guggst Du: uni-regensburg.de/philosophie-…rlichen-bayern/index.html

  • Na-ja, wenn ich mir die archäologischen und bauarchäologischen Befunde aus dem 9. Jh in Deutschland ansehe, ist in diesem Projekt viiiiel Phantasie drinn. Aufgehendes Mauerwerk aus dieser Zeit ist nur in wenigen Spuren überliefert, eigentlich nur aus dem kirchlich/klösterlichen Bereich, von Profanbauten fehlt nahezu jeglicher Nachweis. NB. Der Wiederaufbau der Dresdener Frauenkirche hat viele Millionen Euronen gekostet und war nur deshalb möglich, weil der Wiederaufbau zu einem nationalen Ereign…

  • Gerichtsschwert Richterschwert

    Pfaffenbrunner - - Waffen

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    Anbei das Stadtwappen von Steinheim am Main; 1320 erhielten die Herren von Eppstein von König Ludwig IV. die Stadtrechte für Steinheim. Die Anwohner wurden damit zu freien Bürgern, die Siedlung um die Burg durfte befestigt werden und in Streitfragen konnte die Frankfurter Gerichtsbarkeit in Anspruch genommen werden. 1424 wurde Steinheim von den Herren von Eppstein an den Erzbischof von Mainz verkauft. Das Wappen zeigt in Gold einen blau bekleideten Bischof, der in seiner Rechten ein gestürztes S…

  • Hallo Sven, ich kann Dich beruhigen: wenn Dein Band 16 der Mannus-Bibliothek >Die Bewaffnung der Germanen in der älteren Eisenzeit< von Martin Jahn im Anhang zwei Verbreitungskarten (Tafel I und II) und eine Typentafel mit Schildbuckel (Tafel III) enthält, ist er vollständig. Die Hinweise auf Abbildungen ab Seite 268 ff. beziehen sich auf die Textabbildungen. Bsp. S. 270: Westpreußen. Abb. 3. Gebogenes Schwert: siehe Seite 19, Abb. 3. Soweit o.k.? - Pfaffenbrunner -

  • Grabfunde

    Pfaffenbrunner - - Die Germanen

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    @ Ulrich Paderborn, Benhauser Str. Grünewald, Christoph, Neues zu Sachsen und Franken in Westfalen. Studien zur Sachsenforschung 12, 1999. Archäologische Denkmäler in Gefahr. Rettungsgrabungen der Bodendenkmalpflege in Westfahlen, 1973-78. Siegmund, Frank, Frühmittelalterliche Gräberfelder in Ostwestfalen. In 799 - Kunst und Kultur der Karolingerzeit. Tom 3, Mainz 1999

  • Grabfunde

    Pfaffenbrunner - - Die Germanen

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    @Swana Alamannisches Gräberfeld Niederstotzingen: Veröffentlichungen des staatlichen Amtes für Denkmalpflege Stuttgart Reihe A Vor- und Frühgeschichte Heft 12/1 Peter Paulsen Alamannische Adelsgräber von Niederstotzingen (Kreis Heidenheim) Stuttgart 1967 Monika Zeller Molekularbiologische Geschlechts- und Verwandschaftsbestimmung in historischen Skelettresten Dissertation Tübingen, 2000 S. 38, bes. 114 ff im Netz: tobias-lib.uni-tuebingen.de/vo…_arbeit_monika_zeller.pdf Das Ergebnis dieser Studi…

  • Zitat von Aonghus: „Beim Holzstuhl aus Oberflacht würde mich noch die genaue Jahreszahl interessieren - muß mal den »Gockel« fragen und nach dem Grab 92 suchen. Beim alamannischen Adelsgrab von Trossingen wird ja das Jahr 580 CE angegeben. Und obschon das Ganze wirklich sehr interessant ist, frage ich mich wohl zu Recht, ob diese Funde überhaupt für eine südwestnorwegische Darstellung zu gebrauchen sind?“ Oberflacht Gde. Seitingen-Oberflacht, Lkr. Tuttlingen: "Der Friedhof und mit ihm der zugehö…

  • Grün gefärbtes Leder-Authentisch?

    Pfaffenbrunner - - Färben

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    Eher unwahrscheinlich. Leder wurde entweder loh- (Eichenrinde) oder sämisch- (fett-) gegerbt. Das gibt ganz hell- bis tief dunkelbraunes Leder. In den archäologischen (Feucht-)Bodenfunden ist es idR nur noch dunkelbraun. Irgendwo habe ich mal von Bemalungsresten gelesen, also nicht gefärbt, sondern bemalt.

  • In den frühmittelalterlichen Gräbern finden sich Fibeln und Gürtelschnallen, die zum Zeitpunkt der Grablege bereits "unmodern" waren. Entweder sind es Kinder- und Jugendlichen-Gräber, die noch nicht "ausstaffiert" waren (die Kinder und Jugendlichen) und "alte Restposten" ins Grab bekamen, oder es handelt sich um ältere Personen, die das Objekt als "modisch" in ihrer Jugend bekamen und bis ins (hohe) Alter getragen haben. Die wenigen merowingerzeitlichen Helme finden sich meist in relativ späten …

  • Aus sämisch gegerbtem Hirschleder näht man Lederhosen. Meine kurze Lederhose ist uralt und "unkaputtbar", das einzige, was zergeht ist der Nähfaden. Das Material ist idR ca. 1,5 mm stark. 0,5 mm klingt stark nach Fensterleder.

  • So, jetzt muß ich mal eine Lanze für die Museen brechen: Diese Wasserleitungen sind nicht so selten wie man meinen könnte, in Lübeck liegen/lagen 9.300 Meter Wasserkunst unter den Strassen. Dendrochronologisch und über Archivalien datiert vom späten 13. bis Anfang des 16. Jh., allerdings weiter unterhalten bis in die Mitte des 19. Jh (ab 1867 Einführung von gusseisernen Rohren). Literatur: Georg Schmidt, Eine hölzerne Wasserleitung ... in: Lübecker Schriften zur Archäologie und Kulturgeschichte …

  • Applikationen im FMA

    Pfaffenbrunner - - Sticken

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    Im Sängergrab von St. Severin in Köln sind Goldborten am ledernen Klappenrock(?) nachgewiesen (frühes 8. Jh.). Literatur dazu: Bernd Päffgen: Die Ausgrabungen in St. Severin zu Köln. Kölner Forschungen 5. Mainz 1992

  • Kleines Gartengerät

    Pfaffenbrunner - - Knochen und Horn

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    Zitat von haste feuer: „Vieleicht können die Archeologen hier ja mal sagen was unter bestimmten Umständen übrig bliebe wenn jemand um 700 n.Chr. son Teil verloren hätte oder es im Grab gelegen hätte.“ Tja, das kommt ganz auf den Boden an. Im Sandboden dürfte davon so zimlich garnichts übriggeblieben sein, nicht mal ein Schatten {Hanau-Steinheim}, im fetten Löß vielleicht der Knochen (wenn Grabfund, dann u.U. als Fleischbeigabe interpretiert) {Hanau-Mittelbuchen}, in Feuchtbodenerhaltung der Knoc…

  • Schmuck der armen Leute

    Pfaffenbrunner - - Schmuckherstellung

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    Zitat von kutte: „schöne aussage,aber haste dafür belege(bin jetzt mal so pedantisch)“ Mais sûrement, mon monsieur: Hier mal eine kleine Literaturauswahl zum Thema für Baden-Württemberg: Forschungen und Berichte zur Vor- und Frühgeschichte in B-W: Band 084 Dieter Quast, mit Beiträgen von Wilhelm Tegel, Klaus Düwel Die frühalamannische und merowingerzeitliche Besiedlung im Umland des Runden Berges bei Urach Band 075 Barbara Sasse, mit Beiträgen von Kurt W. Alt, Barbara Hollack, Hans-Jürgen Hundt,…

  • Im Frühmittelalter und der Merowingerzeit war der Schutz des Mannes vor Bösen der Gürtel, mit Schnalle und Gegenstück, Rückenplatte und Riemenzungen. Amulette in unserer heutigen Vorstellung sind nicht überliefert, die Gürtelschnalle reichte wohl. Die holde Weiblichkeit trug je nach Zeitstellung und Trachtgewohnheit einen Gürtel mit Schnalle und das bekannte Gehänge aus Muschel, Zierscheibe, Burse, Messer, Schere, Kamm, Ketten und Schnallen mit Riemenzungen. Als Amulette kann man die Muschel, Bu…

  • schild mit stoff bespannen

    Pfaffenbrunner - - Rüstungen

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    Es macht Sinn, den Schild von beiden Seiten zu kaschieren, dann verzieht er sich bei feuchter Umgebung nicht.

  • Lindenschmit, Ludwig: Handbuch der deutschen Alterthumskunde, Tom I, Die Alterthümer der Merowingischen Zeit, Braunschweig 1880 - 1889: P. 338/Fig. 277: Hose aus dem "Taschberger Moor in Schleswig", wohl Thorsberger Moor: "Zur Befestigung um die Hüfte sind am oberen Rand sechs breite Schlaufen aufgenäht zum Durchziehen eines ledernen oder wollenen Gürtels."

  • Die Kline des Keltenfürsten von Hochdorf ist zum Schlafen denkbar ungeeignet, da die Sitzfläche nach hinten geneigt ist, man rollt also beim Schlafen in die "Ritze" und mit gut 40 cm doch recht schmal. Vielmehr ist das Gerät gebaut, sich bequem in die eine Ecke zu setzen und smal talk mit seinem "Gegenüber" in der anderen Ecke zu halten.