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  • Querelastischer Zuschnitt : Fundlage

    Hendrik1975 - - Nähen

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    Wollte es doch nur um die restlichen Elemente ergänzen

  • Querelastischer Zuschnitt : Fundlage

    Hendrik1975 - - Nähen

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    @Silvia - Nur als Ergänzung: Für Haithabu gibt es weder aus dem Hafen, noch aus der Siedlung, noch aus den Gräbern Fragmente der Beinbedeckung, die anders als 'mit der Kette' bzw. 'mit dem Schuss' geschnitten sind. Bei den Tuniken ist ebenfalls entweder die Kette oder der Schuss vertikal angeordnet, gleiche gilt für die erhaltenen Ärmel(-Fragmente). Lediglich bei den Keilen am Schurz gibt es teilweise leichte Abweichungen. Diese lassen sich jedoch sehr einfach damit erklären, dass man für die Ke…

  • Danke Euch für die Tipps. Ich schau mal, ob ich die Jungs erreichen kann.

  • Also DASS die Handwerker das vor tausend Jahren irgendwie hinbekommen haben steht ja außer Frage Nur waren die eben nicht 'Hobby-Hendrik aus dem Ruhrpott', sondern eher langjährig gelernte und erfahrene Handwerker mit dem notwendigen Equipment. Für die Löcher nehme ich gehärtete Nägel, die ich vorher vorne rund und etwas spitzer feile. Damit geht's - für normal große Stempel - recht gut. Irgendwann bin ich auch auf Deine geschilderte Idee gekommen: erst die Löcher schlagen, und wenn die passen, …

  • @Wolfram von der Oerz Der Link gefällt mir, danke Dir! Die äußere Form wäre überhaupt kein Problem. Ein bisschen fummelig, aber geht. Die Löcher sind der Haken daran. Bei den gewünschten Dimensionen sind die gerade mal noch 0.5mm im Durchmesser. Um die in gehärteten bzw. Werkzeugstahl zu bekommen, scheiden Körner und Reißnadel aus - viel zu dick. Also bohren. Hab mir schon eine 10er Packung VHM-Bohrer in 0.5mm geholt. 6 davon habe ich verbraucht, um 2 Löcher (eher tiefe Kratzer) in den Stahl zu …

  • Schmied oder Werkzeugmacher gesucht Ich brauche ein paar recht kleine Stempel, um damit Bronze und Silber zu punzen. Formen und Abmessungen siehe Bild. Der Durchmesser der Löcher ist unkritisch, es soll lediglich die gewünschte Anordnung und das ungefähre Größenverhältnis deutlich werden. Selber machen habe ich schon versucht, mangels passender Aussattung meiner Hobbywerkstatt und fehlender Filigranmotorik habe ich irgendwann aber aufgegeben Die Stempel sollten aus gehärtetem Stahl gefertigt sei…

  • Jo, die moderne 'Errungenschaft' der Anti-Personen-Mine... Soll nicht töten, sondern 'nur' verletzen, um dadurch so viele Gegner wie möglich mit der Versorgung der Verwundeten zu binden.

  • @Tomt24 - Der letzte Satz ist nicht ganz korrekt. Der Zugewinn durch die potentielle Energie bleibt fix, unabhängig von der Geschwindigkeit des Pfeils. Wäre der Turm nicht nur 5, sondern 30m hoch, sind das fast 20 Joule extra, also rund 1/6 mehr. Also eine durchaus nennenswerte Größenordnung. Wie viel das im Endeffekt mehr an Schaden verursacht, kann ich natürlich nicht beurteilen.

  • Die maximale kinetische Energie hat ein Pfeil direkt nach Verlassen der Sehne. Dieser Energie wirken nun zwei Kräfte entgegen: zum einen die Reibung der Luft (plus Energieverlust durch den Drall/Drehung), die den Pfeil kontinuierlich langsamer werden lässt, und die Schwerkraft, die den Pfeil nach unten zwingt. Beim rein horizontalen Schuss fällt der Pfeil übrigens genauso schnell zu Boden, als wenn der Schütze ihn direkt fallen lassen würde. Nur - durch die kinetische Energie kommt er weiter Die…

  • Ja, bei den Wikis finden sich Bögen - wie unter anderem auch Schwerter - überwiegend in den 'besseren' Gräbern. Den mutmaßlichen Grund habt Ihr oben schon ausgeführt. Zum Einen zum Teil wahrscheinlich eher Statussymbol als regelmäßig verwendete Waffe, und zum Anderen muss beides regelmäßig trainiert werden, sonst bringt es nichts. Das beste Schwert taugt nicht viel, wenn der Besitzer damit nicht umgehen kann.

  • Sehr interessante Darlegung, @Panzerreiter. Im Grunde das genaue Gegenteil der 'Gruppenkonformitäts'-These. Allerdings in sich völlig schlüssig. Das regt - zumindest mich gerade - stark zum Nachdenken an. Möglicherweise mit dem Resultat, bisherige Vorstellungen ggf. korrigieren oder auch revidieren zu müssen. @Fifill - Es kann gut sein, dass Du in Deinen zahlreichen Beiträgen im Grunde die gleiche Botschaft vermitteln wolltest. Ich hoffe Du bist nicht böse, dass Panzerreiter's Beispiele für mein…

  • Letztes Beispiel, dann soll für heute auch mal gut sein. Kommt mir auch nur spontan in den Sinn, weil ich gerade an einer Birke vorbei gelaufen bin Für meine Haithabu-Darstellung habe ich mir Stoff mit Birkenblättern gefärbt. Ich argumentiere, dass es Birken da oben zu der Zeit in ausreichender Menge gab, die Färbung mit den Blättern extrem einfach und intensiv ist, und ich mir beim besten Willen nicht vorstellen kann, dass in den fast 300 Jahren Besiedelung dort kein Mensch auf die Idee gekomme…

  • Noch ein letztes kurzes Beispiel dazu, warum ich auf der Regel und der Beweislast permanent so herum reite: Säugetiere sind in der Regel lebend gebärend. Finden wir eine neue Säugetierart, besteht also eine extrem hohe Wahrscheinlichkeit, dass auch diese neue Art ihren Nachwuchs lebendig aus sich heraus schlüpfen lässt. Nun behaupte ich: "Es gibt da eine Ausnahme von dieser Regel." Erwarte ich nun von Dir, mir zu beweisen, dass ich falsch liege? Nein, denn Du kannst guten Gewissens sagen, dass d…

  • Der Inhalt und das Ergebnis dieser Diskussion ist für mich nach wie vor nur zweitrangig. Wenn's in die eine oder andere Richtung hinterher eine neue Erkenntnis gibt, dann freue ich mich gleichermaßen, weil damit das Gesamtbild einer für mich sehr interessanten Epoche wieder ein wenig vollständiger wird. Meine beständige Kritik, die möglicherweise ab und an recht harsch rüber gekommen sein mag, bezieht sich ausschließlich auf die Art und Weise, wie diese neuen Erkenntnisse gewonnen werden (sollen…

  • @Fifill - Meine Punkte 3) & 4) sind soziologisch und gesellschaftswissenschaftlich betrachtet erst einmal universell und allgemeingültig. Es existieren allerdings natürlich auch Ausnahmen und Einzelfälle, wo diese Allgemeingültigkeit nicht gegeben ist. Allerdings - und hier muss ich den Ball an Dich zurück spielen - postulierst Du eine mögliche Ausnahme der Regel. Also liegt die Beweislast bei Dir, die Ausnahme von der Regel zu belegen, nicht bei mir, die Zugehörigkeit zur Regel zu widerlegen

  • @Elric - Du sprichst zwei interessante Punkte an. 1) "Man hat Selbstverständlichkeiten nicht unbedingt niedergeschrieben, weil sie selbstverständlich waren". Da gebe ich Dir soweit recht. Aber Dein mutmaßlicher Umkehrschluss daraus funktioniert nicht. Man kann nie und nimmer guten Gewissens annehmen, dass alles, was nicht in den Quellen steht, nur deswegen nicht drin steht, weil es selbstverständlich war. Hilft uns das Fehlen von solchen schriftlichen Nachweisen für das skandinavische Frühmittel…

  • Danke @Bobbin für die sachliche Bestätigung meiner Gedankenfolge. Als Laie fragt man sich natürlich immer wieder, ob das, was einem selbst logisch und schlüssig erscheint, nicht doch irgendwo einen kompletten Trugschluss enthält. Deswegen freut es mich gerade, dass Du die Argumentationskette als solche formell (inhaltlich lassen wir mal außen vor) für zulässig hältst. Es wäre schön, wenn Ilka nun auch einmal dazu Stellung nehmen würde. Da sind ja nun mittlerweile mehrere Seiten an teilweise elle…

  • Genau DAS wird vermutlich immer ein Geheimnis bleiben Allerdings hierzu eine Mutmaßung: In jeder Gesellschaft finden sich außerhalb der Norm agierende Menschen vornehmlich in den oberen Schichten der Gesellschaft. Das fängt schon bei der Mode an. Da dient es zum Teil natürlich auch dazu, sich bewusst von den anderen abzuheben. Sei es, weil man sich es sich leisten konnte, Klamotten aus fremden Kulturen zu kaufen, oder um sich besonders weltmännisch zu präsentieren, oder um sich mit dem neuesten …

  • Wenn ich ergänzen darf academia.edu/31588836/Marek_F.…en_Weonodland_and_Witland

  • @Fifill - Das meiste dazu habe ich bereits in meinen vorherigen Kommentaren ausgeführt, deswegen kopiere ich es als Zusammenfassung einfach noch einmal hierher. Vorab aber noch eine kleine Anmerkung: "Es hat alles schon einmal irgendwann und irgendwo gegeben". Korrekt soweit. Allerdings wehre ich mich vehement dagegen, dies als Argument dafür gelten zu lassen, alles, was es schon mal irgendwann und irgendwo gab, als denkbar für jede neue Kultur anzusehen. Die Römer kannten u.a. so Dinge wie Fußb…