Die Reenactment Werkstatt - Schildbau, Pflanzen-Färberei, Holz- und Lederarbeiten!

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  • Mein erstes Wikinger-Gewand

    Hendrik1975 - - Kleidung und Tracht

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    Noch ein paar Tipps zu den Nähten: Wenn Du die Tunika nur zu Veranstaltungen trägst, brauchst Du die Nähte im Grunde überhaupt nicht zu versäubern. So schnell ribbelt sich das - Dank moderner Webtechnik - echt nicht auf. Unversäuberte Nähte wären übrigens sogar belegt Möglichkeit 2: die offenen Kanten einfach der Länge nach mit einem Überwendstich versäubern. Geht schnell, hält erstaunlich gut, und lässt sich ebenfalls belegen. Möglichkeit 3: Schmetterlingsnaht. Also per Heftstich die Nähte, dan…

  • Mein erstes Wikinger-Gewand

    Hendrik1975 - - Kleidung und Tracht

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    @Fifill - Schau Dir noch einmal meine Skizze genau an Da habe ich Dir - nicht ohne Grund - genau angegeben, wann welche Naht an die Reihe kommt und in welche Richtung die genäht werden sollte. Wenn Du Dich daran orientierst, musst Du nichts von innen nähen, und alle Teile passen passgenau zusammen. Ist einfach die Erfahrung aus etlichen Fehlschlägen, bei denen ich es mir aus Mangel an Erfahrung unnötig schwer gemacht habe

  • Rekonstruktion eines rituell-religiösen Kultgegenstandes Region: westlicher Teil der eurasischen Lithosphäre Zeit: ca. 35. Jh. nach Thutmosis I Anspruch: de humoris causae Für das vorliegende Objekt fehlen leider jegliche zeitgenössischen schriftlichen Zeugnisse. Es finden sich lediglich verstreute Einzelhinweise in Form von lichtmalerischen Abbildungen auf Wänden vom Pin-Typ. Eine erste wissenschaftliche Zusammenfassung wurde von den beiden Anthropophagen A. Uderzo und R. Goscinny in ihrem Aufs…

  • Mein erstes Wikinger-Gewand

    Hendrik1975 - - Kleidung und Tracht

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    Ups, mea culpa. Danke für die Korrektur, @marled

  • Mein erstes Wikinger-Gewand

    Hendrik1975 - - Kleidung und Tracht

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    @Fifill - Danke Dir für das Kompliment Bei einer Tunika ist gleichermaßen der Poncho-Schnitt (Vorder- und Rückseite aus einer durchgehenden Stoffbahn) als auch die Version aus zwei einzelnen Teilen belegt. Bei heutigen Stoffen wähle ich in der Regel die geteilte Variante, weil man damit den Stoff besser ausnutzen kann. Meine Untertunika hingegen habe ich aus über hundert Jahre altem handgewebten Bauernleinen genäht. Anders als heutige Stoffe mit einer Breite von 140-160cm waren die handgewebten …

  • Mein erstes Wikinger-Gewand

    Hendrik1975 - - Kleidung und Tracht

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    So, mal quick & dirty eine Kurzanleitung für eine Tunika. Zeichnung ist nicht maßstabsgerecht und einen Preis für schön schreiben werde ich auch nicht bekommen Die Breite von Vorder- und Rückseite wird in der Regel an der Schulterbreite gemessen. Dann passt es bei den meisten auch gut um die Brust herum. Je nach Brustumfang kann es dann auch mal breiter sein - da kenne ich jetzt Deine Statur nicht. Den jeweiligen Anfang und das Ende einer Naht habe ich mit eingezeichnet. Damit wird alles wesentl…

  • Mein erstes Wikinger-Gewand

    Hendrik1975 - - Kleidung und Tracht

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    Kurzform (bin gerade noch unterwegs): Länge bis Mitte Oberschenkel, eventuell auch etwas kürzer. Wie Dominik schon schrieb, sollte das Unterhemd später nicht unter der Obertunika hervor gucken. Seitliche Schlitze oder Keile sind beide belegt. Möglicherweise Schlitze eher für das Unterhemd (zwecks Bewegungsfreiheit und um Material zu sparen, was man bei Unterwäsche eh nicht sieht), und Oberbekleidung eher mit Keilen. Zulässig und belegbar ist aber beides. Mit einem geraden Armansatz kannst Du auc…

  • Querelastischer Zuschnitt : Fundlage

    Hendrik1975 - - Nähen

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    Wollte es doch nur um die restlichen Elemente ergänzen

  • Querelastischer Zuschnitt : Fundlage

    Hendrik1975 - - Nähen

    Beitrag

    @Silvia - Nur als Ergänzung: Für Haithabu gibt es weder aus dem Hafen, noch aus der Siedlung, noch aus den Gräbern Fragmente der Beinbedeckung, die anders als 'mit der Kette' bzw. 'mit dem Schuss' geschnitten sind. Bei den Tuniken ist ebenfalls entweder die Kette oder der Schuss vertikal angeordnet, gleiche gilt für die erhaltenen Ärmel(-Fragmente). Lediglich bei den Keilen am Schurz gibt es teilweise leichte Abweichungen. Diese lassen sich jedoch sehr einfach damit erklären, dass man für die Ke…

  • Danke Euch für die Tipps. Ich schau mal, ob ich die Jungs erreichen kann.

  • Also DASS die Handwerker das vor tausend Jahren irgendwie hinbekommen haben steht ja außer Frage Nur waren die eben nicht 'Hobby-Hendrik aus dem Ruhrpott', sondern eher langjährig gelernte und erfahrene Handwerker mit dem notwendigen Equipment. Für die Löcher nehme ich gehärtete Nägel, die ich vorher vorne rund und etwas spitzer feile. Damit geht's - für normal große Stempel - recht gut. Irgendwann bin ich auch auf Deine geschilderte Idee gekommen: erst die Löcher schlagen, und wenn die passen, …

  • @Wolfram von der Oerz Der Link gefällt mir, danke Dir! Die äußere Form wäre überhaupt kein Problem. Ein bisschen fummelig, aber geht. Die Löcher sind der Haken daran. Bei den gewünschten Dimensionen sind die gerade mal noch 0.5mm im Durchmesser. Um die in gehärteten bzw. Werkzeugstahl zu bekommen, scheiden Körner und Reißnadel aus - viel zu dick. Also bohren. Hab mir schon eine 10er Packung VHM-Bohrer in 0.5mm geholt. 6 davon habe ich verbraucht, um 2 Löcher (eher tiefe Kratzer) in den Stahl zu …

  • Schmied oder Werkzeugmacher gesucht Ich brauche ein paar recht kleine Stempel, um damit Bronze und Silber zu punzen. Formen und Abmessungen siehe Bild. Der Durchmesser der Löcher ist unkritisch, es soll lediglich die gewünschte Anordnung und das ungefähre Größenverhältnis deutlich werden. Selber machen habe ich schon versucht, mangels passender Aussattung meiner Hobbywerkstatt und fehlender Filigranmotorik habe ich irgendwann aber aufgegeben Die Stempel sollten aus gehärtetem Stahl gefertigt sei…

  • Jo, die moderne 'Errungenschaft' der Anti-Personen-Mine... Soll nicht töten, sondern 'nur' verletzen, um dadurch so viele Gegner wie möglich mit der Versorgung der Verwundeten zu binden.

  • @Tomt24 - Der letzte Satz ist nicht ganz korrekt. Der Zugewinn durch die potentielle Energie bleibt fix, unabhängig von der Geschwindigkeit des Pfeils. Wäre der Turm nicht nur 5, sondern 30m hoch, sind das fast 20 Joule extra, also rund 1/6 mehr. Also eine durchaus nennenswerte Größenordnung. Wie viel das im Endeffekt mehr an Schaden verursacht, kann ich natürlich nicht beurteilen.

  • Die maximale kinetische Energie hat ein Pfeil direkt nach Verlassen der Sehne. Dieser Energie wirken nun zwei Kräfte entgegen: zum einen die Reibung der Luft (plus Energieverlust durch den Drall/Drehung), die den Pfeil kontinuierlich langsamer werden lässt, und die Schwerkraft, die den Pfeil nach unten zwingt. Beim rein horizontalen Schuss fällt der Pfeil übrigens genauso schnell zu Boden, als wenn der Schütze ihn direkt fallen lassen würde. Nur - durch die kinetische Energie kommt er weiter Die…

  • Ja, bei den Wikis finden sich Bögen - wie unter anderem auch Schwerter - überwiegend in den 'besseren' Gräbern. Den mutmaßlichen Grund habt Ihr oben schon ausgeführt. Zum Einen zum Teil wahrscheinlich eher Statussymbol als regelmäßig verwendete Waffe, und zum Anderen muss beides regelmäßig trainiert werden, sonst bringt es nichts. Das beste Schwert taugt nicht viel, wenn der Besitzer damit nicht umgehen kann.

  • Sehr interessante Darlegung, @Panzerreiter. Im Grunde das genaue Gegenteil der 'Gruppenkonformitäts'-These. Allerdings in sich völlig schlüssig. Das regt - zumindest mich gerade - stark zum Nachdenken an. Möglicherweise mit dem Resultat, bisherige Vorstellungen ggf. korrigieren oder auch revidieren zu müssen. @Fifill - Es kann gut sein, dass Du in Deinen zahlreichen Beiträgen im Grunde die gleiche Botschaft vermitteln wolltest. Ich hoffe Du bist nicht böse, dass Panzerreiter's Beispiele für mein…

  • Letztes Beispiel, dann soll für heute auch mal gut sein. Kommt mir auch nur spontan in den Sinn, weil ich gerade an einer Birke vorbei gelaufen bin Für meine Haithabu-Darstellung habe ich mir Stoff mit Birkenblättern gefärbt. Ich argumentiere, dass es Birken da oben zu der Zeit in ausreichender Menge gab, die Färbung mit den Blättern extrem einfach und intensiv ist, und ich mir beim besten Willen nicht vorstellen kann, dass in den fast 300 Jahren Besiedelung dort kein Mensch auf die Idee gekomme…

  • Noch ein letztes kurzes Beispiel dazu, warum ich auf der Regel und der Beweislast permanent so herum reite: Säugetiere sind in der Regel lebend gebärend. Finden wir eine neue Säugetierart, besteht also eine extrem hohe Wahrscheinlichkeit, dass auch diese neue Art ihren Nachwuchs lebendig aus sich heraus schlüpfen lässt. Nun behaupte ich: "Es gibt da eine Ausnahme von dieser Regel." Erwarte ich nun von Dir, mir zu beweisen, dass ich falsch liege? Nein, denn Du kannst guten Gewissens sagen, dass d…