Die Reenactment Werkstatt - Schildbau, Pflanzen-Färberei, Holz- und Lederarbeiten!

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  • Mein erstes Wikinger-Gewand

    Fifill - - Kleidung und Tracht

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    Zitat von Thoralf Hiltjuson: „Und bitte: keine Orknähte in Kontrastfarbe! “ Keine Sorge! Außerdem hab ich im Zusammenhang mit Wikis noch nie von Orks gehört. Dann schon eher Draugr.

  • Mein erstes Wikinger-Gewand

    Fifill - - Kleidung und Tracht

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    Unversäuberte Nähte traue ich mich bei Leinen nicht (zumal ich hoffe, dieses Gewand ausgiebig tragen zu können ). Aber vielleicht probiere ich - zumindest für die Naht unten am Ärmel - die 2. Variante (offene Kanten mit Überwendstich versäubern). Davon hab ich auch noch eine Variante entdeckt, bei der die Schnittkanten nach innen (also zur Heftnaht hin) eingegklappt und dann mit Überwendstich gesichert werden (siehe familia-ministerialis.de/naehte.html Variante 11). Ich werde aber wohl erstmal d…

  • Mein erstes Wikinger-Gewand

    Fifill - - Kleidung und Tracht

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    @HannaChristine, @Wolfram von der Oerz, @Hendrik1975: Danke für die Tipps! Dass ich das Gewand zum Nähen auf links lege, ist mir schon klar. Bei einem einfachen Heftstich oder einem Überwendstich, der die beiden offenen Stoffkanten 'jenseits des Heftstichs' versäubert, kommt man mit der Nähnadel ja auch immer auf der linken (beim Nähen außen liegenden) Stoffseite heraus. Bei der Kappnaht kommt man bei der 2. Naht (in meiner Zeichnung Saumstich) aber auch auf der rechten (beim Nähen innen liegend…

  • Mein erstes Wikinger-Gewand

    Fifill - - Kleidung und Tracht

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    Zitat von Fifill: „Die Nähte will ich als Kappnaht mit Heftstich und Saumstich (entspricht Überwendlingstich) ausführen... “ Wobei ich mich gerade frage, wie ich das mit dem "Umschlagen" bei nem Ärmel hinbekomme. Da muss ich dann zum Nähen ja quasi in den Ärmel kriechen - oder denk ich gerade falsch?

  • Mein erstes Wikinger-Gewand

    Fifill - - Kleidung und Tracht

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    Habe nun den Entwurf zu Papier gebracht und anhand einer gekauften Tunika (Untertunika "Leif" von Burgschneider), die mir gut passt, die Maße ermittelt. Hier das Schnittmuster: Untertunika_1_Schnitt.jpg Die Nähte will ich als Kappnaht mit Heftstich und Saumstich (entspricht Überwendlingstich) ausführen, die Säume doppelt umgeschlagen mit Saumstich, jeweils in Anlehnung an Hinweise, die ich zu den Nähten der Viborg-Tunika gefunden habe (forest.gen.nz/Medieval/articles/Viborg/SEAMS.HTM Picture 4 +…

  • Mein erstes Wikinger-Gewand

    Fifill - - Kleidung und Tracht

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    Zunächst einmal bin ich freundlich per PN darauf hingewiesen worden, dass bei meinem Anfangs-Posting der Eindruck entstehen kann, ich hätte mir keine große Mühe gemacht, selber zu recherchieren und statt dessen einfach mal hier ins Blaue hinein gefragt. Tatsächlich habe ich einiges an Recherchen zu so einer (Unter-)Tunika angestellt, sowohl in eher allgemein gehaltenen Websites/Büchern, als auch auf Seiten, die sich mit spezifischen Funden und deren Rekonstruktion befassen. Das geht aus meinem P…

  • Mein erstes Wikinger-Gewand

    Fifill - - Kleidung und Tracht

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    Wow! Schonmal ganz herzlichen Dank für die vielen guten Tipps! Bin bei meiner Recherche heute auch noch auf weitere interessante Infos gestoßen (passend zu euren Infos). Zusammenfassung gibt's morgen (wenn ich mit meinen Meerschweinchen beim Tierarzt war ). MfG Fifill/Ilka

  • Mein erstes Wikinger-Gewand

    Fifill - - Kleidung und Tracht

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    Nachdem ich mich nun entschieden habe, meine erste(n) Darstellung(en) im Kulturkreis der Wikinger anzusiedeln, möchte ich mich auch daran machen, zum ersten mal ein Gewand selber (und von Hand) zu nähen. Dazu ist bereits in meinem Vorstellungs-Faden eine interessante Diskussion mit vielen guten Tipps und Hinweisen entstanden (siehe hier). Bei diesem ersten Gewand-Projekt geht es mir vor allem darum, Arbeitsschritte und Techniken auszuprobieren, mit denen ich noch keine Erfahrung habe. Es wird al…

  • Zitat von Annettte: „@ Dunio (Beitrag 70) Jetzt kommt doch noch der Gag im Abspann, und es ist sogar eine wahre Geschichte: Mittelalterevent Tannenberg bei Nentershausen, irgendwann zwischen 2005 und 2008. Wir stehen alle hinten auf der Wiese und wollen ein schönes Schlachttraining machen, die Leitung obliegt einem ehemaligen Bundeswehrangehörigen. Der Mann hat gute Manieren und spricht die (gemischtgeschlechtliche) Schlachtreihe mit den Worten "Meine Damen und Herren" an. Sofort erhebt sich aus…

  • Zitat von vibackup: „ Wenn man es ganz genau nimmt (und ich nehme an mit "Intergeschlechtlichkeit" meinst du, dass ein Mensch Zellen mit männlichem und weiblichem Chromosomensatz hat), dann gilt das für 50% der Menschen, nämlich alle Männer.Wir haben nämlich alle Zellen von unseren Müttern in uns, die aus der Placenta stammen, und die daher von unserer Immunabwehr verschont werden. Diese Zellen kann man regelmässig nachweisen, wenn man danach sucht. “ Dieses Phänomen dürfte jedoch nicht in den B…

  • Hier noch eine Ergänzung zum inhaltlichen Gegenstand der Diskussion, dem Thema 'Transgender' (für den Fall, dass die Diskussion bei dem ein oder anderen Interesse an dieser Thematik geweckt hat ). Ich bin gerade durch Zufall über eine hochspannende Dokumentation zum Themenfeld Geschlecht und Geschlechtsidentität gestoßen: aus der Reihe "Mysterien des Weltalls" die Sendung "Mann? Frau? Oder beides?" Aktuell ist die Sendung in der ZDF-Mediathek verfügbar: zdf.de/dokumentation/zdfinfo-d…frau-oder-b…

  • Zitat von vibackup: „Zitat von Dunio: „...Was ich hauptsächlich sagen wollte ist, dass Wiki ja nicht nur skandinavische Gruppen waren - die Rus hatten auch schöne Recurvebögen... “ Eher umgekehrt: Rus sind zwar (ausgewanderte) Skandinavier, zumindest ursprünglich, aber keine "Wikinger" sonder varäger, väringar... [1,2]. Dann: mich irritiert (kann man das auf Deutsch sagen? Verwundert, verwirrt...) “ Kann man, genau so. Verwundert, verwirrt passt ebensogut. Zitat von vibackup: „die Bezeichnung "W…

  • Zitat von Thirk: „Aha, und was wäre da so dein Objekt der Begierde, Flat oder D-Profil, mit oder mit ohne Nocken, Handgriff, und und und.... “ Gegenwärtig schieße ich einen ELB mit D-Profil und beidseitigen Nocken für die Sehne - ohne Pfeilauflage, Griffleder oder sonstigen Schnickschnack. Wenn ich mich tatsächlich im frühmittelalterlichen Skandinavien ansiedle, wird der nächste natürlich ein Wikinger(lang)bogen. Typ Nydam, Haithabu...? Da muss ich mich erst noch in die Recherche vertiefen. Und …

  • Zitat von Dunio: „...Was ich hauptsächlich sagen wollte ist, dass Wiki ja nicht nur skandinavische Gruppen waren - die Rus hatten auch schöne Recurvebögen... “ Stimmt ja, da war sowas... Zu den Recurves der Wikis hab ich den Hinweis gefunden, dass sie diese von den finno-ugrischen Völkern übernommen haben, was auch in der Bezeichnung "Finnbogi" zum Ausdruck kommt. Wobei sich der Einflussbereich der Rus-Wikis ja sogar bis nach Konstatinopel erstreckte. Da würde es mich nicht im Geringsten wundern…

  • Zitat von Dunio: „"Und Langbögen gibt's bei den Wikis ja zum Glück auch. biggrin.png" ...nicht nur *nießNovgorod*... Da sind wir schon eine gute Ecke vom LB entfernter... Oder wird das jetzt zu umfangreich mit möglichen Daten? Mach doch einfach SpäMi und besorg dir ne schöne Hakenbüchse - da muss man nichts ziehen können. “ Aber ich will doch was ziehen! Feuerwaffen machen mir zu viel Lärm

  • Zitat von Ulf: „Ich kann zwei Bögen aus dem gleichen Holz vom selben Stamm mit den gleichen Maßen bauen und die Zuggewichte können dennoch stark unterschiedlich sein. “ Oh, das überrascht mich jetzt doch.

  • Zitat von Thirk: „Wenn du BS'in made in Scandiavia favorisierst, wieso warum sind dann die Bowes aus dem 100 jährigen so wichtig Und wieso muss man immer was darstellen um es zu erklären. “ Hier im Thread geht's ja allgemein um die Frage von Zuggewichten von Kriegsbögen. Also gern Infos aus allen Bereichen des Mittelalters sammeln. Was meine angestrebte Darstellung angeht: da hatte ich mich bislang noch nicht einmal auf einen Kulturkreis festgelegt, weil ich ja zum einen den Langbogen als Elemen…

  • Hab nochmal ein Bisschen über die heutige Praxiserfahrung hinsichtlich Zuggewicht von Bögen und den Trainingslevel im spätmittelalterlichen England nachgedacht... Zitat von vibackup: „Ich kenne einen der einen richtig schweren ELB schiesst; der hat aber dickere Pfeile und: er hat berichtet, dass er im Prinzip täglich trainieren muss und Krafttraining macht, um das zu schaffen. Und wenn er schiesst, reisst es ihn fast mit: [...] Ich selber muss, um gut zu schiessen, mindestens zweimal besser drei…

  • Zitat von Dunio: „Die Widersprüche auf der Seite ergeben sich, dass jeweils Sagas und Fundlage interpretiert wurden. Das Wäre das gleiche, als wenn in 900 Jahren Archeologen Rückschlüsse aus Hollywoodfilmen über die heutige Zeit ziehen würden und sich wundern, dass bei Ausgrabungen ein etwas anderes Bild entsteht... “ Guter Hinweis! Allerdings halte ich auch die Hinweise aus den Sagas in sofern für aufschlussreich, als sie einen Eindruck vermitteln können, wer Bögen im Kampf einsetzte und unter …

  • Zitat von Dunio: „...Die von dir verlinkte Gruppe schreibt auch folgendes auf ihrer Seite. "Perhaps a good analogy is that the Viking-age bow was used in the same way as a shotgun on a modern farm, rather than as a military rifle on the modern battlefield." und sowas ähnliches hatte ich bei meiner doofen Frage auch im Hinterkopf... Bin bisher eher davon ausgegangen, dass Bögen eher eine untergeordnete Rolle gespielt hatten. Aber Wiki ist auch nicht mein Tanzboden muss ich mal deutlich anmerken. …