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  • Gêren - ab wann?

    Anya - - Nähen

    Beitrag

    @Hendrik1975_Ersatz, ich weiß Für das 5./6. Jahrhundert gibt es gar keine (einheimischen) Schnitte, nur ein paar Stofffetzen, und für das 9./10. Jhd. sieht es auch mau aus, wenn man nicht gerade bei den Wikingern schaut, deren Funde nicht immer mit den Psalterabbildungen übereinstimmen. Klar, muß ja auch nicht, ist ja auch ein anderer Kulturkreis gewesen, selbst wenn Beeinflussungen gewesen sein werden. Es tauchen in den Psaltern (z.b. Codex Egberti) tauchen immer wieder kurzärmlige Kleider auf,…

  • Gêren - ab wann?

    Anya - - Nähen

    Beitrag

    Zitat von Fifill: „Auf mich machen viele der im Psalter abgebildeten Gewänder den Eindruck, dass sie im unteren Bereich tatsächlich sehr weit sind, im Schulterbereich hingegen eher eng geschnitten. So beispielsweise bei der rechten Figur auf der folgenden Abbildung:manuscriptminiatures.com/4868/13196/ Der farblich abgesetzte Saum scheint mir rundherum um einen weiten Rock zu laufen, ohne irgendwelche Schlitze zur Erweiterung der Beinfreiheit. Im Schulterbereich scheint das Gewand hingegen so sch…

  • Gêren - ab wann?

    Anya - - Nähen

    Beitrag

    Tolle Zusammenfassung! Ich habe mich bislang immer am Stuttgarter Spalter orientiert: leo-bw.de/highlights/der-stuttgarter-psalter Dort machen die Tuniken und Kleider eher den Eindruck als ob sie ohne Gerenwären, aber dafür insgesamt recht breit geschnitten, so das Geren fürdie Bewegungsfreiheit nicht notwendig sind. Männer trugen in der Regel Gürtel, so dass die Tunika über dem Gürtel geschoppt wurde. Das kann zum Teil auch in den Textilfunden aus Liebenau (Nienburg/Weser) gesehen werden. Laut …

  • Suche Buch: Skandinavische Literaturgeschichte

    Anya - - Literatur

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    Justbooks ist auch immer eine gute Quelle, dort werden sämtliche Plattformen durchgesucht. justbooks.de/ Aber leider für deinen Fall auch nichts ausser Neu dabei, nur die alten Ausgaben.

  • Stoff direkt in Form des Schnittmusters weben?

    Anya - - Weberei

    Beitrag

    @Hendrik1975, deinen ersten Beitrag hatte ich schon wieder völlig vergessen Na, dann auf, wir schauen uns auch gerne Fotos von einer heute zu tragenden Version an Faszinierend finde ich auch die verschiedenen Bindungsarten!

  • Stoff direkt in Form des Schnittmusters weben?

    Anya - - Weberei

    Beitrag

    Ist zwar weder die richtige Region, noch die richtige Zeit, aber superspannend: 3000 Jahre alte Hose aus China, die aus drei Stücken besteht, die auf Form gewebt wurden! youtube.com/watch?v=AX99SVz-EZE Quelle: Youtube

  • Stoff direkt in Form des Schnittmusters weben?

    Anya - - Weberei

    Beitrag

    Zitat von Hendrik1975: „@Anya - Mist, nun habe ich schon wieder vergessen, bei dieser Frage 'meine' Zeit und Region mit zu erwähnen. Mea culpa... “ Die Frage war allgemein gemeint und nicht an dich gerichtet und eigentlich auch keine Frage. Mittlerweile weiss ich schon, wo und wann du dich rumtreibst Zitat von Hendrik1975: „An den Webkanten wäre beim zugeformten Weben zumindest die Kante vom Schuss schon versäubert, die Kette müsste man hinterher noch einarbeiten. Ist zwar sauberer, dauert aller…

  • Stoff direkt in Form des Schnittmusters weben?

    Anya - - Weberei

    Beitrag

    Es kommt sicherlich auch auf die Zeit an. Es gab Zeiten, da schien Stoff/Materialsparen kein Argument gewesen zu sein. Das war sicherlich auch eine Art von Statursymbol. Im Frühmittalter sind die Schnitte von Tunika und Kleid recht einfach und bestehen aus vielen rechteckigen Stücken (Ärmel, Rumpf), die gleich auf die entsprechende Größe gewebt werden konnten und ich denke mal auch wurden. Keile kann man verlustfrei aus einem rechteckigen Stück Stoff schneiden. Auch bei den Hosenschnitte kann ma…

  • ​Projekt: mein erster handgewebter Stoff

    Anya - - Weberei

    Beitrag

    Wie sehr das Gewebe schrumpft, hängt auch stark von der Kettspannung und der Wolle an sich ab. Ich habe schon Stücke gehabt, die sind nach dem Waschen über 30% kleiner gewesen (zum Glück nur sehr selten) und manche gerade mal 5%. Bei mir beträgt die Schrumpfung im Schnitt etwas über 10%, weil ich mit recht lockerer Kettspannung arbeite. Ich nehme in der Regel unser normale Waschpulver und Waschmaschine im Wollwaschgang, hat (besonders bei Kindern) den Vorteil, dass man später auch in der Waschma…

  • ​Projekt: mein erster handgewebter Stoff

    Anya - - Weberei

    Beitrag

    Letzteres. Meine frühere Weblehrerin meinte, dass man bei gezwirntem Garn, vom alten und neuen Schußfaden einen Teil der Stränge stückweise kürzt, damit dann der doppelt liegende Schußfaden nicht so dich aufträgt und halt nicht doppelt ist. Aber dazu bin ich in der Regel zu faul und meistens fällt eine doppelter Schußfaden auch nicht soo sehr auf.

  • ​Projekt: mein erster handgewebter Stoff

    Anya - - Weberei

    Beitrag

    Total schön! Ohne dir grünen Pfeile wären die Webfehler gar nicht aufgefallen Auf den ersten Blick sieht der Kettfaden recht stabil aus, hast du mal versucht, wie leicht er sich mit der Hand durchreißen läßt? Ich denke, dass nicht viel passieren wird, wen du die Spannung noch etwas erhöhst. Deine Kettfäden liegen recht dicht beieinander, so dass der Schußfaden salopp gesagt nicht so viel Platz hat, um auch auf 6 Fäden/cm zu kommen. Außerdem ist der Schußfaden ja auch etwas dicker dadurch, dass e…

  • Schaf-Rassen in und um Haithabu?

    Anya - - Spinnen

    Beitrag

    In Dänemark arbeiten sie an einem Projekt, natmus.dk/historisk-viden/fors…/the-three-project-parts/ in dem sie unter anderem auch Textilfunde untersucht haben. Sie haben Faseranalysen an einigen Haithabu-Textilien gemacht und sie mit Fasern heutiger Schafe verglichen. Die Fasern von Gotlandschaf, Guteschaf und Spelsau entsprechen den alten Fasern in Dicke, Rauigkeit, Kräuselung, etc. Es gibt auch einen ausführlichen Bericht zu diesen Untersuchungen in"Tools for Textile Production from Birka and …

  • Youtube-Video: Nähanleitung für Damenstrümpfe

    Anya - - Nähen

    Beitrag

    Ich habe den zweiteiligen Schnitt ohne eingesetzte Sohle. Allerdings habe ich meine nicht ganz so eng geschnitten. Das Fußteil hatte ich etwas breiter geschnitten und die beiden Seiten dann überlappend gelegt und genäht, weil ich mir nicht sicher wahr, wie gut mir eine normale Naht unter dem Fuß gefällt. Meine Strümpfe habe ich nun fünf Jahr und sind noch nicht durchgelaufen, aber ich laufe ja auch vorwiegend barfuß und ziehen Strümpfe und Schuhe nur bei kalten Wetter an.

  • Es gibt auch einen Feldversuch dazu (nee, nicht von mir, bin ich aber gerade zufällig drüber gestolpert): waltin.se/josefinwaltinspinner/flax-brush/ In Schweden scheint der Flachspinsel wohl üblich gewesen zu sein zum Bürsten der ganz feinen Fasern.

  • Fransen sind mir nicht aufgefallen....

  • Marcus, ich denke schon, dass es sich bei deinem Verweise um die gleiche Veröffentlichung handelt. Nun habe ich noch mal in die Fundbeschreibung geschaut: Es sind zwei Stofffetzen gefunden wurden, die wohl erstmal als Kapuze interpretiert wurden, Hahne aber der Ansicht ist, dass es sich von den Falten und den Maßen eher um eine Hose handelt, aus dem Schnitt ist das nicht mehr so ganz ersichtlich. Weiter meint er, dass es sich (wieder anhand der Falten, etc) um eine Kniebundhose ähnlich wie Marx-…

  • In Hans Hahne, Moorleichenfunde aus Niedersachsen sind sehr viele und recht gute Zeichnungen und Abbildungen und viel Text zu den (textilen) Fundstücke, die Hose ist auch dabei, allerdings kein Rekonstruktionsvorschlag. Ist allerdings schon etwas älter...

  • Schuhwerk im Herbst/Winter

    Anya - - Die Germanen

    Beitrag

    Ich habe gerade mal kurz Archaeologgical footware von Volken durch geblättert: Aus dem 1.-3. Jhd. gibt es einiges an Bundschuhe, auch aus dem germanischen Bereich. Geschlossene Schuhfunde gibt es dann eher in römischen Gebieten (Saalburg, Mainz, Welzheim) verschiedene, die meistens mehrteilig mit angesetzter Sohle sind. Was ich an Wendeschuhen oder geschlossene, einteilige Schuhe in Erinnerung habe, so treten sie dann eher ab dem fünften Jahrhundert auf.

  • Die Ausstellung ist weitestgehend abgebaut und wandert nicht weiter. Zu sehen ist noch die Abteilung "Saxones zum Anfassen" bis zu den Osterferien, die es in Hannover nicht gab, nur in Braunschweig. Dort konnten man alles mögliche anfassen, ausprobieren und rumspielen. Ergänzt ist das ganze durch einige Vitrinen der Ausstellung (unter anderem die Krefeld-Gellep-Funde) so wie Funden aus dem Archiv des Braunschweiger Landesmuseums, die in der Ausstellung nicht zu sehen waren, wie zum Beispiel die …

  • Heute per Zufall in der Ausstellung über Heinrich I entdeckt: Den Heinrichtspfennig oder Heinrichsdenar (919-936) geprägt in Metz, allerdings sind nur noch 1-2 Exemplare erhalten. Heinrich der erste baute das Münzwesen aus. Da es in Sachsen damals keine Prägestätten gab, ließ er in Metz, Mainz, Verdun oder Straßburg prägen.