Reenactment Werkstatt

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  • In der Tat - eine sehr spannende Technik. Danke Dir @marled Du hast schon recht, das lässt sich nicht ohne weiteres auf meine Zeitstellung übertragen. Macht aber nichts, ist dennoch interessant.

  • Gibt es irgendeine Methode, eine Brettchenborte in Längsrichtung etwas flexibel zu gestalten? Ich würde gerne an die Unterkante einer Mütze eine dran nähen, aber elastisches Gewebe bei der Mütze und unelastische Borte 'beißt' sich in meinen Augen etwas. Gibt's da eine spezielle Technik?

  • Kleiner Nachtrag: Es tut echt in der Seele weh, den eigenen Stoff zu zerschneiden. Das sind fast schon körperliche Schmerzen

  • So, innen und außen nun kräftig gewalkt, und innen zusätzlich etwas flauschiger gemacht. Zum Walken habe ich warmes Wasser mit einem kräftigen Schuss Wollwaschmittel mit Lanolin genommen, und den Stoff eine halbe Stunde lang mit der Hand auf sich selbst gerubbelt. Innen dann noch zusätzlich mit der Handbürste so lange gebürstet, bis ein ordentlicher Flaum entstanden ist. Durch das Walken haben sich auch die Nähte soweit verfestigt, dass sie sich nicht mehr so leicht aufribbeln dürften. Zum Vergl…

  • Welchen Grund gibt es eigentlich überhaupt für eine Fehlschärfe? Weil man diesen Teil der Klinge eh für für schneidende 'Tätigkeiten' nutzte?

  • Welchen Grund/Sinn/Zweck hat das denn beim Original? Oder welchen könnte es haben?

  • Bei mir ist der Rahmen leider fest montiert und ohne jede Einstellmöglichkeit. Ich hab es jetzt so gelöst: die Fäden von jedem Brettchen habe ich vom Rahmen gelöst und am Ende verknotet. Da dran einen Bindfaden befestigt, und den dann am Rahmen mit einer Schleife angebracht. So konnte ich die Spannung recht einfach immer wieder nachjustieren. Köper und Borte waren gar nicht so einfach in Einklang zu bringen. Durch das Verdrehen der Fäden bei der Borte ist jede Reihe ein kleines bisschen breiter …

  • Ja, in Birka und Haithabu gibt es diverse Brettchenborten mit Gold- bzw. Silberbroschierung. Wobei man fairerweise sagen muss, dass die Verwendung einer Brettchenborte als Gürtel nur spekulativ ist

  • @marled Das ist schon klar Bei einigen Mustern hatte ich nur relativ komplexe Anweisungen gesehen. "Klappe erst Brettchen 3, 4, 9 und 12, drehe diese dann vorwärts, aber Brettchen 2, 7 und 8 rückwärts, in der nächsten Reihe klappst Du Brettchen 1 und 17 um, drehst diese zweimal vor, dafür 5 und 6 zurück, etc..." Dagegen ist die Oseberg-Borte echt Kindergeburtstag

  • So langsam aber sicher tut sich ein echtes Problem auf. Die Fäden für die Brettchenborte habe ich genauso fest gezwirnt auf dem Rahmen aufgespannt wie die Kette für den Köper. Echt blöd, dass das Verdrehen viel mehr Länge fordert als das Weben... Die Borte ist zur Hälfte fertig, steht aber jetzt schon unter einer Mordsspannung. Da muss ich echt mal überlegen, wie ich das in den Griff bekomme. Blöd irgendwie. Allerdings hat das einfache Oseberg-Muster immerhin einen großen Vorteil - wenn die Fäde…

  • Okay, weil es so schön war, lege ich noch ein Schippchen drauf Beim Abmessen und Weben hatte ich doch glatt vergessen, eine gewisse Nahtzugabe zu berücksichtigen... Somit wird die Mütze nach unten hin etwas kurz. Also einfach noch einen Streifen Köper weben und ringsum unten ansetzen. Na gut, wenn ich schon mal dabei bin, kann auch etwas Deko nicht schaden. Da kam mir die wahnwitzige Idee, zusammen mit dem Köper direkt noch eine Brettchenborte in Angriff zu nehmen. Natürlich nicht separat gewebt…

  • Jut, drei Stunden im Entspannungsbad mit Lanolin sind geschafft. Jetzt erstmal trocknen lassen. Auf dem Webrahmen hatte das Gewebe sich in der Mitte deutlich zusammen gezogen. Nach dem Waschen sind die Kanten wieder nahezu parallel. Erstaunt mich jedes Mal aufs Neue... Die Kettfäden hatte ich auf dem Rahmen so stark gezwirnt, dass sie nur noch 3/4 der ursprünglichen Länge hatten. Danach hatte ich sie auf die komplette Länge gestrafft. Beim Abnehmen ist alles um knapp zehn Zentimeter geschrumpft.…

  • Walken und Aufrauhen sind ja zwei verschiedene Methoden. Walken sorgt für ein Verfilzen und damit Verdichten der Oberfläche, das Aufrauhen für einen wärmenden Flaum. Das eine mache ich außen am Stoff, das andere innen. Für den Flaum ist eine Nagelbürste eine gute Idee, das probiere ich aus.

  • Heute Abend stehen die letzten Reihen an. Wie geht's danach weiter? Erst einmal einweichen, mit Lanolin waschen, entspannen und trockenen lassen? Und im zweiten Durchang dann walken? Oder beim waschen direkt schon mit walken und danach trocknen lassen? Und womit walken? Mit der Hand? Bürste? Irgendeinem flachen Gegenstand? Ideen oder Erfahrungen?

  • Das ganze hat sich mittlerweile gut eingespielt und geht immer flüssiger von der Hand. Insgesamt habe ich rund 50 cm fertig und dafür bis jetzt 8 Stunden gebraucht. Den Fischgrat an der Seite habe ich nach ein paar Zentimetern weg gelassen. Er fällt nicht wirklich als dekoratives Element auf, verzieht das Gewebe, und hat dafür gesorgt, dass ich mich immer wieder verzählt und Webfehler produziert habe. Ich werde ihn hinterher separat als schmales Band weben und einfach annähen. mittelalterforum.c…

  • @Fifill Aber klar, gerne doch Der Rahmen besteht einfach nur aus zwei seitlichen Rechteckleisten mit 100cm Länge, und oben und unten jeweils ein Rundholz (bei mir 50cm mit 10mm Durchmesser) eingeschraubt. Für die Mütze brauche ich nicht die komplette Länge und wollte nicht unnötig Unmengen von Garn verschwenden, deswegen habe ich bei der benötigten Länge ein Querholz eingespannt und dort die Kette befestigt. Gerade der 2/2 Köper ist zum Abzählen gut geeignet. Ich fange immer rechts an meine (vor…

  • Das ist gar nicht so schlimm wie es sich vielleicht anhört. Ist ja immer nur "zwei hoch, zwei runter". Lediglich die 16 Fäden beim Fischgrat haben ihr eigenes Muster. Und Deine Vermutung ist schon ganz richtig. Ich mache das auch zur Entspannung. Das macht abends am Ende des Tages den Kopf frei vom Stress tagsüber und holt einen emotional wieder runter.

  • So, die ersten Zentimeter sind gewebt. Wie beim letzten Mal habe ich jeden Kettfaden auf dem Webrahmen noch einmal ordentlich gezwirnt bevor ich ihn befestigt habe. Ich arbeite ohne Schäfte. Stattdessen fädele ich in jeder Reihe eine Aluleiste durch die Kettfäden, stelle diese dann senkrecht, und schiebe den Schussfaden durch dieses Fach. Am rechten Rand des Stoffs webe ich einen 3cm breiten Streifen im Fischgrat-Muster, und setze den Rest als 2/2-Köper fort. Die Fischgrat-Seite wird später der …

  • Gut, dann bringst Du zum Forumstreffen einen Harnisch mit und ich ein paar Besenstiele

  • Abba dat tut doch Kratzer im Lack machen tun...