Reenactment Werkstatt

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  • Malvern Abbey ... Streithammer ?

    Patty - - Waffen

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    Noch als Update zum Hammer, ich habe gerade gesehen, dass der bei E. Oakeshott "European Arms and Armour" erwähnt wird, dort mit Datierung um 1250. Leider aber sonst auch keine weiteren Infos dazu, außer dass ein Hammer zu sehen ist. Die anderen Beispiele bei Oakeshott sind aus dem 14. Jhd. usw. Er merkt auch an, dass diese "Eispickelform" sich danach erst wieder im 14. Jhd. in Darstellungen findet.

  • Rüstungsständer

    Patty - - Rüstungen

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    Zitat von Jonas: „Nun, meine Frage, weiß jemand von euch, was in Museen fü diesen Zweck genutzt wird? Sind das modifizierte Schaufensterpuppen, oder teure Einzelanfertigungen? Und falls Letzteres, hat jemand von euch so eine Puppe evtl. im Detail schon einmal gesehen und kann sagen, wie diese konstruiert ist? “ Häufig aus Vierkantrohren geschweißte Konstruktionen, die dann natürlich Sonderanfertigungen sind. Die Teile sind aber zum Bestücken nicht wirklich toll und die Harnische hängen auch oft …

  • Zitat von Jungraban: „Hab mal ne frage. Der Onager ist ja nun ein spät antikes belagerungsgerät. Gibt es auch bildquellen für spätere verwendung. Wenn ich nicht irre gibt es Zeichnungen von Leonardo. Wie gesagt, bildquellen wären cool “ Ich habe gerade mal bei Volker Schmidtchen, Mittelalterliche Kriegsmaschinen reingeschaut. Schmidtchen schreibt, dass sich im Mittelalter aus dem antiken Onager ein weiterentwickeltes Torsionskatapult entwickelt hat, welches mit dem antiken Vorgänger aber fast nu…

  • Suche Schmied für medizinische Instrumente

    Patty - - Schmieden

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    In der "NRW-Grenzregion" wäre die Hacheschmiede Auf seiner Seite sind auch chirurg. Instrumente.

  • AiD Zeitschrift

    Patty - - Literatur

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    Die AiD ist die einschlägigste Zeitschrift im Bereich Ur- und Frühgeschichte, es gibt sie auch in vielen Bahnhofsbuchhandlungen usw. Es gibt darin immer Artikel zu verschiedenen Themen und in der Mitte einen Teil mit "Neuem aus der Landesarchäologie", wo dann querbeet die interessantesten Funde und Grabungen der letzten Monate vorgestellt werden. Die Artikel sind eher für ein breiteres Publikum geschrieben. Natürlich nicht auf dem Niveau einer Kioskzeitschrift aber halt auch keine wissenschaftli…

  • Malvern Abbey ... Streithammer ?

    Patty - - Waffen

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    Auf der Insel sind manche Sachen besonders, was Rüstkram und Co. angeht. Möglicherweise wurde der Epitaph aber auch mal "renoviert" (Restaurierung möchte ich das im 18. und 19. Jhd. lieber nicht nennen) und der Hammer wurde hinzugefügt. Man liest zwar immer wieder von solchen Hämmern aus Eisen und Blei im 13. Jhd., aber dazu gibt es quasi keine Quellen. Für Bleihämmer z.B. sogar erst in der 2. Hälfte des 14. Jhd. Wobei der hier natürlich ziemlich sicher ein Exemplar aus Eisen sein soll.

  • Super, endlich mal wieder jemand mit Helm unter passendem Ringpanzer. Bei den ganzen Fernost-"Schlabberhauben" haben viele Leute sicherlich keine Vorstellungen vom tatsächlichen (historischen) Zuschnitt.

  • Ringpanzerstreifen an Hosenbeinen

    Patty - - Kleidung und Tracht

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    Die beiden Beine sind oben mittels des Bundes vernäht. Deshalb (und wegen der Konstruktion) wurde sie auch meist in das 14./15. Jhd. datiert. In der Geibig-FS steht was von 1550. bildindex.de/document/obj22010540/?medium=mi02351b10 bildindex.de/document/obj22010541/?medium=mi02351b11 [Beide Links: Foto Marburg - Bildindex der Kunst und Architektur] Mann kann dort die Fotos links anklicken und dann super ranzoomen usw.

  • Ringpanzerstreifen an Hosenbeinen

    Patty - - Kleidung und Tracht

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    Tatsächlich sind auf der Panzerhose sogar an jedem Bein drei Streifen, am Knie (links außen und rechts außen) sowie vor dem Schienbein. Sieht man durch die Auslegung auf dem Schwarzweißfoto nicht, aber in der neuen "Schatzkammer" des BAM in Ingolstadt liegt die Hose anders (siehe Geibig-Festschrift S. 269, Abb. 1). Außerdem hat das Teil eingenähte Metallplättchen. Im Hanns Prunner Editore-Band zum BAM ist es auch drin. Dass die Hose im Krieg verschwand, ist zum Glück nur ein Mythos in der Reenac…

  • So, also das Buch kam heute an. Es ist ein riesen Wälzer, was besonders in Anbetrachtung des Preises sehr überraschend ist. Die Qualität ist sehr hochwertig, ebenso die Bilder. Neben sehr guten Fotos gibt es u.a. auch Zeichnungen von ROland Warzecha (Dimicator) usw. Die Themen betreffen quasi alle Bereiche der Waffenkunde und Epochen von Frühmittelalter bis Frühe Neuzeit und diverse Bereiche (Feuerwaffen, Blankwaffen)- den Link zum Inhaltsverzeichnis habe ich ja oben gepostet. Es werden auch jag…

  • Zitat von Patty: „Bei gewissen Onlineportalen wie dem großen "A" gibt es die Publikationen übrigens eigentlich nie “ Zumindest in der Hinsicht muss ich mich der Fairness halber korrigieren, denn diese Veröffentlichung gibt es dort mittlerweile doch. Bei den anderen hauseigenen Sachen war das nicht immer der Fall, was mir bei der Beschaffung bestimmter Titel einige Mühe bereitet hat.

  • Mit Alfred Geibig, dem ehem. Custos der Veste Coburg, ist im letzten Jahr einer der bekanntesten Waffenkundler Deutschlands in den Ruhestand gegangen. Am 8.12.2020 ist, wohl nicht zuletzt coronabedingt recht unauffällig, die Festschrift zur Verabschiedungstagung erschienen. "Hieb- und Stichfest. Waffenkunde und Living History" Festschrift für Alfred Geibig Jahrbuch der Coburger Landesstiftung 2019, Band 63 488 Seiten ISBN 978-3-7319-1027-5 29,95 Euro Ja, das ist kein Schreibfehler, knapp 500 Sei…

  • Ich würde es so lassen wie beim Original. Beim Lexer wird das mhd. Wort "mun" übrigens in zwei Formen genannt: mun: Gedanke, Absicht mûn = müejen: beschweren, kümmern, quälen, bekümmern, verdriessen - refl. sich bemühen

  • Das gibt es mittlerweile zum Glück als Nachdruck, die teuren Inserate sind die antiquarischen Originalausgaben. Die ISBN des Nachdruckes lautet 978-0-85115-566-1. Darunter ist das Buch auch bei den meisten Buchgeschäften (u.a. der Kette mit Th. am Anfang ) bestellbar.

  • Super, besonders mit den stimmigen Details, die sich auch stark von den teils klinischen ("zu perfekten") Nachbauten unterscheiden. Wer ist denn der Hersteller?

  • Tassen im 13. Jahrhundert

    Patty - - Tonarbeiten

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    Ich finde dieses Thema unterstreicht auch noch mal gut, was dieses Forum von z.B. Facebook stark unterscheidet (im positiven Sinn) - es kommt idR. mehr dabei heraus, und das auch noch ohne dass sich am Ende alle hassen. Ohne diesen Thread wäre ich persönlich z.B. nicht auf diese z.T.ungeklärte Funktion gestoßen. Den Vorschlag mit der Fragestellung nach der Funktion der kleinen Henkeltöpfe (Kochen oder daraus trinken) für eine Abschlussarbeit werde ich gerne bei Zeiten weiterleiten, vielleicht fi…

  • Tassen im 13. Jahrhundert

    Patty - - Tonarbeiten

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    Bei Sabine Wirth, Mittelalterliche Gefäßkeramik, stehen unter Kat.-Nr. 4.541 bis 4.544 übrigens vier kugelige Becher aus Steinzeug mit Wellenfuß und randständiger Henkelöse (aus glasiertem Siegburger Steinzeug), welche die Verf. als "Tasse" bezeichnet (Höhe ca. 11-12 cm). Leider sind zwei der Objekte nicht abgebildet. Allerdings werden entsprechende Gefäße dann andernorts wieder als Becher, Topf oder sogar Scheuer (was bei der Form aber nicht stimmt) angesprochen. EIne Definition für Tasse finde…

  • Tassen im 13. Jahrhundert

    Patty - - Tonarbeiten

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    Letztendlich ist es die Definition für diesen Gefäßtyp im Hinblick auf die dafür nachgewiesene Verwendung. Die Größe allein ist da nicht zwingend eine Hilfe, der Grapen den ich oben gepostet habe ist unter 10 cm hoch, und zwar inklusive der Füße. Dass die kleinen Töpfe (der Grapen natürlich nicht) Trinkgefäße sind kann man irgendwo nicht ausschließen, aber dafür bräuchte es dann Quellen für den Trinkgebrauch.

  • Tassen im 13. Jahrhundert

    Patty - - Tonarbeiten

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    3280-c43a94eb.jpg (Foto: Eigene Aufnahme) Hier dann übrigens noch eine Tasse in dem Sinne, wie man es sich heute vorstellt. Allerdings 16. Jhd. Leider verdeckt die Siegburger Pulle links in der Vitrine einen Teil. Bitte beachten, dass die Tasse ein Fehlbrand ist. Die müsste eigentlich sauber zylindrisch rund sein.

  • Tassen im 13. Jahrhundert

    Patty - - Tonarbeiten

    Beitrag

    Zitat von das Lorb: „Zitat von Patty: „Wirklich klassische Tassen im Sinne von runden Bechern mit kleiner Grifföse in der Art unserer modernen Kaffeetassen (und auch wirklich nachweislich als Trinkgefäße) gibt es erst im 16. Jhd. (ich meine keine Krüge mit Griff wie z.B. Schnellen, sondern Gefäße, die wirklich fast aussehen wie Kaffeetassen aus Steinzeug ). “ stimmt nicht ganz... es gibt einen tassenähnlichen Fund aus dem 15.Jhdt. (Region Mitteldeutschland). Hier ist der Körper eher zylindrisch.…