Reenactment Werkstatt

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  • Zitat von askalon: „@Thomas W. .... nur eine Frage die mich umtreibt ... was ist der Bereich unten an der Spitze ? ... ist da die Bemalung micht Absicht weggelassen worden, da sie im Original auch fehlt, oder hat das einen anderen Hintergrund ? “ Beim Original fehlt die untere Spitze, sie ist abgebrochen. Kurz über dem Abbruch erkennt man diese Art 'Sockel' , auf dem der Löwe ruht. Wir haben ihn in einem Weiss (das aufgrund des Eies in der Farbe irgendwie etwas zu dunkel raus kam) gestaltet, da …

  • Der Schild ist fertig. Ich denke das man diesen Rekonstruktionsversuch durchaus als gelungen bezeichnen kann. Nebeneinander gestellt sieht man gut die Ähnlichkeiten in den Details. So könnte dieser Schild um 1200 herum tatsächlich einmal ausgesehen haben. mittelalterforum.com/index.php…9195de60c33fe1aeefc36dcab(Bildquelle: wikipedia & A. Schätz) Hier wurden die Schildrückseiten des Originals und des Rekonstruktionsversuches mal übereinander gelegt. Die Aufnahmen der originalen Riemen/Fesseln wur…

  • Zitat von Rumburak: „Kurze Frage, Silber oder Schlagmetall? “ Wir haben Blattsilber verwendet.

  • Man erkennt es auf diesem Werkstattschnappschuss zwar nur bedingt, aber dieser wunderbare Blauton gibt einen herrlichen Kontrast zum hell glänzenden Blattsilber! Das Blau wurde wie beim Original aus Azurit gewonnen. Wie diese Farbkombination wohl erst unter freiem Himmel im Sonnenlicht wirken wird?! mittelalterforum.com/index.php…9195de60c33fe1aeefc36dcab(Bildquelle: A. Schätz)

  • Zitat von Thomas W.: „Wenn die dritte Schicht aufgetragen und getrocknet ist, wird darauf dann das Blattsilber aufgetragen. “ Es wird Stück für Stück. mittelalterforum.com/index.php…9195de60c33fe1aeefc36dcab(Bildquelle: A. Schätz)

  • Zitat von Ulf: „eine Art Italienisch Gesso “ Ja, dass trifft es gut. Zitat von Monique: „Du modellierst jetzt mit Leim und Kreide vor, dann beziehst du es mit Leder und dieses wird dann versilbert? Wie hält das Blattsilber? “ Andre ist der ausführende Handwerker. Ich bin nur der verrückte Auftrag- und Ideengeber, der im Hintergrund schlau klingende Anweisungen gibt und zum Schluss die Rechnung zahlt. Die vier Erlenholzblanken wurden (wie beim Vorbild) zuerst beidseitig mit Pergament bezogen. Der…

  • Zitat von Rumburak: „Wie wird die Engobage hergestellt? Knochenleim und Gips? “ Es wurde Hasenleim und Kreide verwendet.

  • Aktuell gibt es übrigens 'dreckige Finger'... mittelalterforum.com/index.php…9195de60c33fe1aeefc36dcab(Bildquelle: A. Schätz)

  • Zitat von Monique: „Ich bin auf die Auflösung gespannt! “ Monique und André liegen richtig. Mein Ziel ist es, eine gut gemachte Nachbildung des sogenannten 'Seedorfer Schildes' des Arnold von Brienz aus der Grablegung im Lazarinerordenskloster Seedorf (Kanton Uri,Schweiz) fertigen zu lassen. Meines Wissens nach gibt es bisher noch keinen Rekonstruktionsversuch, der wirklich Nahe an die Vorlage heran kommt. Mal schauen ob es uns gelingt. Hier noch ein Foto der Vorlage im heutigen Zustand. Wir wer…

  • Bereits seit dem Oktober 2020 ist ein sehr schönes Projekt für den hochmittelalterlichen Bereich meiner Sammlung in Arbeit. Bretter aus Erlenholz wurden zugesägt und in die passende Stärke gehobelt, verleimt und nach einer Trocknungspause beidseitig mit feinem Pergament bespannt. Die Vorderseite wurde bereits mit Kreidegrund grundiert. Die Schildfesseln sind ebenfalls schon montiert. An diesem Punkt wird es nun richtig spannend und ich werde euch ab heute über den Fortschritt dieses Projektes mi…

  • Da man in unserem mittelalterlichen Forum in der Taverne beim 'Öme' keine Bilder anhängen kann, sende ich euch hier mal ein 'Prost' zu! Lasst es euch alle gut gehen! So gut, wie es derzeit eben möglich ist! mittelalterforum.com/index.php…9195de60c33fe1aeefc36dcab(Bildquelle: ich)

  • Zitat von Wolfram von der Oerz: „Hallo Thomas, Danke für die Aufklärung! “ Ja, aber gerne doch! Dafür gibt es dieses Thema/Forum!

  • Zitat von Wolfram von der Oerz: „Ich habe als Laie wieder einmal eine Frage. Der Harnisch verfügt über einen Rüsthaken auf der rechten Seite. Wofür benötigt ein Fußkämpfer dieses Teil? “ Dieser Harnisch hier ist primär ein Reiterharnisch, den man aber auch zu Fuss nutzen kann. Bei den deutschen Rüstungen waren die Rüsthaken in der Regel klappbar gestaltet. Wenn man ihn nicht benötigte, hat man ihn hoch geklappt (wie auf dem Foto oben). Dann stand er nicht im Weg. Die Italiener beispielsweise nut…

  • Heute habe ich bei meinem Harnisch mal einen ausgefallenen Neuzugang gegen die sonst verwendete Schaller getauscht. Der nun zusehende Eisenhut verfügt über eine voluminöse Kalotte und eine breite Krempe. Er ist aus einem Stück getrieben und wurde zusätzlich gehärtet. Der Eisenhut ist sehr hochwertig gearbeitet und verfügt zudem über zahlreiche feine Details bzw. Verzierungen. Ich werde ihn demnächst noch einmal etwas ausführlicher vorstellen. Zudem wurden die ursprünglich zu diesem Harnisch getr…

  • Dieses lange Schwert stellt für mich in mehrerlei Hinsicht etwas ganz besonderes dar. Es ist nicht nur durch seine Spezifikationen, wie beispielsweise der 9.5mm starken Klinge (Typ XVIII/XVIIIa) an der Basis, eine sehr beeindruckende Blankwaffe. Nein, dieses Schwert verfügt zudem über einen Knauf, der einen der letzten fehlenden Knäufe in meiner Sammlung darstellte. Den Typ U. Eine Waffe mit diesen Parametern wurde primär in der zweiten Hälfte des 15. Jhd. verwendet. Es gibt etliche erhaltene Or…

  • Vermutlich nutzte man für das Bier nach dem Turnier damals einen 'Strohhalm', aber da hatte ich leider keinen vor Ort. Zumindest ist der Stechhelm an historische Vorbilder um 1500 angelehnt und daher passt das Bild schon auch irgendwie in diese Rubrik. Prost an alle! mittelalterforum.com/index.php…9195de60c33fe1aeefc36dcab(Bildquelle: ich)

  • Der Eisenhut. Ein wie ich finde faszinierender Helmtyp, der auch in diesem Jahr eine Rolle für mich spielen wird. 5 Stück (13.-15.Jhd.) sind mittlerweile im Bestand. Den fünften Eisenhut werde in euch in kürze einmal etwas ausführlicher Vorstellen. Ein weiteres Exemplar (für das 15. Jhd.) ist sicher in diesem Jahr noch geplant. Für mich war der Eisenhut (gerade im Hochmittelalter) primär immer als ein Infanteriehelm verortet. Seitdem ich mich auch mehr für das Spätmittelalter interessiere, stell…

  • Hab an meinem süddeutschen/schweizer Kriegsknecht mal ein Wurfbeil ergänzt und die Blankwaffe getauscht. Das er nun auch eine passende Stangenwaffe trägt, hatte ich glaube ich kürzlich schon erwähnt. Aber zurück zum Schwert. Dieses rund 1m lange Schwert (datiert in die zweite Hälfte des 15. Jhd.) orientiert sich optisch an einem Stück, dass im Museum Château de Grandson in der Schweiz ausgestellt ist. Die relativ breit wirkende Klinge (Typ XX) ist scharf ausgeschliffen und mit zwei Hohlkehle auf…

  • Heute möchte ich euch einen Neuzugang für das 16. Jhd vorstellen. Eine Sturmhaube mit abschlächtigem Visier bzw. Vorschnallbart, um 1525-1540. Mit etwas anderer Helmglockenform findet man solche Exemplare auch in der zweiten Hälfte des 16. Jhd. Die Helmglocke läuft bei diesem Modell leicht nach oben hin spitz aus und verfügt nicht über den sonst auch bekannten (und deutlich häufiger vorkommenden) Helmkamm. Typisch für diese Helmart sind hier der hinten angenietete Nackenschirm und der aufschläch…

  • Da wir gestern das Thema 'Streithammer' hatten, zeige ich hier mal noch ein sehr schönes Exemplar aus dem späten 14. Jhd. Als Vorlage diente ein Streithammer der im Original auf ca. 1380 datiert ist. Er ist heute im Museo Civico Correr in Venedig ausgestellt und wird Francesco II. da Carrara (1359-1406) zugeschrieben, der wohl damals Herzog von Padua war. mittelalterforum.com/index.php…9195de60c33fe1aeefc36dcab(Bildquelle: ich & pinterest)