Reenactment Werkstatt

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  • Ich möchte euch zum heutigen Sonntagabend noch eine kleine Vorschau zu einem meiner aktuellen Rüstungsprojekte zeigen, dass den Übergang vom Spätmittelalter hinein in die frühe Neuzeit abbildet. Einen sogenannten 'Übergangsharnisch' um ca. 1500 (rechts im Bild). Ausführliche Details und weitere Fotos zu dieser Rüstung folgen dann in der nächsten Zeit. mittelalterforum.com/index.php…64c173cc8dbfb44f8d8083a3b (Bildquelle: ich)

  • Zitat von Hendrik1975: „Zu welcher Gelegenheit kann man so einen Hut denn tragen? Für in-der-Schlacht scheint der untenrum nicht so viel Schutz zu bieten... “ Eisenhüte sind primär von 'Kriegsknechten' zu Fuss eingesetzt worden. Diese Art Helm schützte gegen sämtliche Waffeneinwirkung, die 'von oben' stattfand. Die Übersichtlichkeit (die durch die Bauart sonst bei Eisenhüten ein grosser Vorteil ist) wird hier durch den Sehschlitz in der Krempe minimiert (der Sehschlitz ist eigentlich ein typisch…

  • Heute möchte euch einen weiteren Interpretationsversuch eines spätmittelalterlichen Helmes vorstellen, den ich neulich in meinen Bestand aufnehmen durfte. Auf der Collage erkennt ihr das Original des Eisenhutes, sowie den Nachbau. Die Vorlage ist ziemlich gut getroffen, wie ich finde. Die Glocke wurde aus einem Stück getrieben. Der Hut ist gehärtet und verfügt innen über ein Leinenpolster. "Eisenhut, deutsch, um 1450 bis 1460 Glocke mit leicht eingezogenem Kopfrand, am Wirbel ansetzender niedrig…

  • Zitat von Astyanax: „@'Thomas W. Das sind echt schöne Stücke. Hast du nicht Angst dass da mal jemand einbricht, wenn du die alle Öffentlich machst? “ Ja, so ein bisschen ein ungutes Gefühl hatte ich die letzten Jahre schon noch ab und zu. Das hat sich aber inzwischen gelegt. Was sollte ein Dieb denn mit den Sachen machen? Die meisten Stücke sind Unikate und es würde (nicht nur mir) direkt auffallen, wenn sie auf den einschlägigen Marktplätzen angeboten würden. Ich bin mir mittlerweile ziemlich s…

  • Zitat von Hendrik1975: „Wir sollten mal ein Forentreffen auf Deinem Dachboden machen und Dich einfach mal frei erzählen lassen. Reichen vier Wochen dafür? Was meinst Du? “ Auf meinem Dachboden haben wir leider nicht alle Platz, aber auf einem Forentreffen in Franken lässt es sich ebenfalls hervorragend fachsimpeln. Zitat von Hendrik1975: „Vielleicht eine komische Frage - aber wenn es den Begriff des 'aufschlächtig' gibt, existieren dann auch 'abschlächtige' oder 'seitschlächtige' Visiere? Okay, …

  • Zitat von Hendrik1975: „Was ist denn ein 'aufschlächtiges Visier'? “ Als 'aufschlächtige Visiere' werden die 'nach oben hin' aufklappbaren Visiere bezeichnet. Hier im Bild sieht man eine offene Exportschaller (ohne geschlosse Gesichtspartie/Visier, aber mit einer zweiten Schicht Eisen als Stirnverstärkung), eine deutsche Schaller mit einem halben aufschlächtigem Visier (die trage ich auf dem Bild rechts zum Harnisch) und das volle bzw. ganze aufschlächtige Visier (das sieht man am Helm mit dem v…

  • Heute möchte ich euch einen Neuzugang im Bereich der spätgotischen Helme meiner Sammlung vorstellen. Hierbei handelt es sich um den Reproduktionsversuch einer deutschen Schaller, um 1470 bis 1480. Diesmal eine Variante ohne ein aufschlächtiges Visier. "Glocke mit breitem abgeflachtem Kamm, der vorne und hinten in einen Grat übergeht, langer spitz auslaufender Nackenschirm. Unterer Rand nach oben umgebörtelt. Breiter Sehspalt, Kinnteil spitz hervorspringend. Futternieten aus Eisen (...)." (Müller…

  • Putzwochenende, der Sonntag. Die Blankwaffen sind fertig gepflegt. Jetzt geht es mit dem ersten Teil der hochmittelalterlichen Schutzbewaffnung weiter. mittelalterforum.com/index.php…64c173cc8dbfb44f8d8083a3b(Bildquelle: ich)

  • Zitat von Ewaldt von Amulunc: „Meine Hypothese dazu ist, dass es sich ähnlich wie ein Dussack führen lässt und besonders gut für das Umschlagen geeignet ist. Bei dem Gewicht am Ort dürfte das bei Häuen wie eine Axt wirken. Und wenn sich das Teil mal im Knochen verhakt hat, kann man's Dank der Griffform besser heraus bekommen (ohne vom Griff abzurutschen). “ Ja, da würde ich Dir zustimmen Joachim. Zitat von Hendrik1975: „Gab es diese Waffe wirklich? Also auch Funde dazu? Was genau ist der Vorteil…

  • Zitat von Hendrik1975: „@Thomas W. - im rechten Ständer das dritte von unten... Mit dem Regenschirm-Griff und der merkwürdigen Klinge... Befriedige bitte meine Neugier und erzähl mal kurz ein wenig zu diesem interessanten Teil. Was um alles in der Welt ist das? “ Ja, aber gerne doch. Hierbei (wie bei den beiden darunter liegenden Stücken auch) handelt es sich um ein Rekonstruktionsversuch eines Falchions aus der französischen Kreuzfahrerbibel (um 1247 herum): mittelalterforum.com/index.php…64c17…

  • Zitat von Katharina de Lo: „Zumindest hast Du da auf jeden Fall eine sehr ansprechende Sammlung von Social-Distancing-Argumentationshilfen.... “ Richtig. Heute war mal wieder ein bisschen Pflege von einem Teil der 'Social-Distancing-Argumentationshilfen' angesagt... Der Inhalt zweier von aktuell gesamt sechs Blankwaffenständern ist wieder tip top gepflegt. Alle Stücke wurden herausgenommen, entstaubt, entölt, auf Korrosion bzw. Schäden überprüft und neu geölt. Hier eine kurze Zusammenfassung/Übe…

  • Noch ganz entzückt und inspiriert von Milan's neuer Mordaxt, die er heute auf Facebook postete, hab ich mal ein Schnappschuss in meinen 'Stangenwald' gemacht. Es geht doch nichts über eine schöne Stangenwaffe! Wobei mir gerade noch einfällt, dass mir fürs 15. Jhd noch ein einfacher schöner Spiess fehlt. mittelalterforum.com/index.php…64c173cc8dbfb44f8d8083a3b(Bildquelle: ich)

  • Zitat von Rumburak: „Wie ist das Blattsilber vor Korrosion geschützt? “ Gar nicht. Das darf die nächsten 800 Jahre bei mir in Würde altern.

  • Zitat von askalon: „@Thomas W. .... nur eine Frage die mich umtreibt ... was ist der Bereich unten an der Spitze ? ... ist da die Bemalung micht Absicht weggelassen worden, da sie im Original auch fehlt, oder hat das einen anderen Hintergrund ? “ Beim Original fehlt die untere Spitze, sie ist abgebrochen. Kurz über dem Abbruch erkennt man diese Art 'Sockel' , auf dem der Löwe ruht. Wir haben ihn in einem Weiss (das aufgrund des Eies in der Farbe irgendwie etwas zu dunkel raus kam) gestaltet, da …

  • Der Schild ist fertig. Ich denke das man diesen Rekonstruktionsversuch durchaus als gelungen bezeichnen kann. Nebeneinander gestellt sieht man gut die Ähnlichkeiten in den Details. So könnte dieser Schild um 1200 herum tatsächlich einmal ausgesehen haben. mittelalterforum.com/index.php…64c173cc8dbfb44f8d8083a3b(Bildquelle: wikipedia & A. Schätz) Hier wurden die Schildrückseiten des Originals und des Rekonstruktionsversuches mal übereinander gelegt. Die Aufnahmen der originalen Riemen/Fesseln wur…

  • Zitat von Rumburak: „Kurze Frage, Silber oder Schlagmetall? “ Wir haben Blattsilber verwendet.

  • Man erkennt es auf diesem Werkstattschnappschuss zwar nur bedingt, aber dieser wunderbare Blauton gibt einen herrlichen Kontrast zum hell glänzenden Blattsilber! Das Blau wurde wie beim Original aus Azurit gewonnen. Wie diese Farbkombination wohl erst unter freiem Himmel im Sonnenlicht wirken wird?! mittelalterforum.com/index.php…64c173cc8dbfb44f8d8083a3b(Bildquelle: A. Schätz)

  • Zitat von Thomas W.: „Wenn die dritte Schicht aufgetragen und getrocknet ist, wird darauf dann das Blattsilber aufgetragen. “ Es wird Stück für Stück. mittelalterforum.com/index.php…64c173cc8dbfb44f8d8083a3b(Bildquelle: A. Schätz)

  • Zitat von Ulf: „eine Art Italienisch Gesso “ Ja, dass trifft es gut. Zitat von Monique: „Du modellierst jetzt mit Leim und Kreide vor, dann beziehst du es mit Leder und dieses wird dann versilbert? Wie hält das Blattsilber? “ Andre ist der ausführende Handwerker. Ich bin nur der verrückte Auftrag- und Ideengeber, der im Hintergrund schlau klingende Anweisungen gibt und zum Schluss die Rechnung zahlt. Die vier Erlenholzblanken wurden (wie beim Vorbild) zuerst beidseitig mit Pergament bezogen. Der…

  • Zitat von Rumburak: „Wie wird die Engobage hergestellt? Knochenleim und Gips? “ Es wurde Hasenleim und Kreide verwendet.