Würziger Klosterfladen

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    • Würziger Klosterfladen

      Im 14. Jahrhundert wurde in einem Würzburger Kloster das Rezept zu einem Fladenbrot aufgezeichnet - es ist eines der wenigen überlieferten Brotrezepte aus dem Mittelalter! Die Grundlage ist ein Hefe- oder Sauerteig aus Roggenmehl, dazu kommen Kräuter der Saison, Gewürze und, wenn man mag, in Butter gebräunte Zwiebeln. Im Kugelofen gebacken ist der Fladen eine wahre Köstlichkeit. Im Mittelalter hat man solche Fladen oft auch wie Teller benutzt und nachher einfach aufgegessen.

      Quelle:kloster-lorsch.de
    • Hallo Gudrun,

      leider habe ich kein genaues Rezept, da es auf der Seite nur Inhaltsangaben sind und nicht wie es Zubereitet wird oder wieviel an Zutaten.

      Jedoch nehme ich:
      500 g Roggenmehl
      1 P Sauerteig (Reformhaus)
      Salz, manchmal auch Kräutersalz ca. 1/2 Tl
      Petersilie, Schnittlauch, verschiedene Keimlinge
      150-200 ml Wasser
      ca. 1/2 TL Honig
      und manchmal auch Roggenschroth oder/und geröstete Zwiebeln
      Alles mischen und kleine Teigfladen daraus formen.
      Da ich kein Kugelofen habe backe ich die Fladen beidseitig in der Pfanne aus, dies manchmal auch mit Schmalz.

      Winkt mal von der linsrheinischen Köln Seite zur rechtsreinischen :bye01
    • Hallo Hummelchen,

      bei der Hefe war auch ich verwirrt, da es ein Klosterrezpt ist, denke ich mir, dass die Klostergemeinschaft evtl. es mit den Jahren auch mit Hefe machen und es daher zur "Verfälschung" gekommen ist. Genau weiß ich es nicht, wie gesagt ich stolperte auch darüber.

      GLG Kiefer
    • @ Kiefer
      de schäl sick winkt zurück :bye01

      Trockensauerteig, den man im Laden kaufen kann, kann man nicht anstatt Hefe zum Brotbacken nehmen. Der dient nur dazu, den Geschmack von echtem Sauerteigbrot nachzuahmen.
      Damit ein Brot richtig aufgeht, braucht man Hefe oder echten Sauerteig. Ich exerimentiere seit dem Sommer mit selbstgemachten Sauerteig und habe inzwischen ziemlich gute Resultate. Meistens geht mein Brot auf, manchmal nicht...
      Aber dann ist es so hart, dass man es immer noch als Waffe, als Hammer, zum Pflastern von Wegen oder zu Maurerarbeiten verwenden kann :thumbsup:

      Echter Sauerteig besteht aus Wasser und Roggenmehl. Das ganze läßt man im warmen stehen, rührt es jeden Morgen und jeden Abend um und rührt immer wieder warmes Wasser und Mehl unter. Wenn man alles richtig gemacht hat, dann entwickelt sich Milchsäure, Essigsäure und Hefe und fertig ist der Grundsauerteig. Ein Natursauerteig läßt sich nicht durch den Zusatz von Backhefe herstellen!
      Ist gar nicht so schwierig, dauert nur Zeit.

      Ich werde diese Woche das Rezept mal mit meinem Sauerteig testen. Ergebnis folgt.