Speckstein im Spätmittelalter

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    • Speckstein im Spätmittelalter

      An alle Experten:

      Sind eigentlich für das Spätmittelalter - also 2.Hälfte 15.Jhd. - Specksteinarbeiten belegt oder sind die alle von früher. Wenn ja, wären Belege oder Fotos sehr wünschenswert.

      Vielen Dank schon mal
      Extra Bavariam non est vita et si est vita non est ita
      Ausserhalb von Bayern gibt es kein Leben, und falls es doch Leben gibt, ist es nicht so wie hier
      (Aventinus zugeschrieben)
    • weiß v.a. von Specksteinverwendung im MA für Spinnwirtel. Werd mir da die Waldviertler Funde heut oder morgen abend nochmals angucken und dir dann Datierungsmäßig Bescheid geben! Bild mir aber ein dass die im Spämi schon noch häufig waren.

      lg
    • Hui, bei mir auch ein aktuelles Thema :)

      Ich will mich demnächst an den Bau von Talglampen begeben und da ich keine Erfahrungen mit Ton und Tonbrennen habe (das kommt später), will ichs erstmal aus Speckstein versuchen. Dazu suche ich auch noch Nachweise, jeglicher Art und Zeit (am liebsten natürlich meine ;) ), damit ich schauen kann ob diese Specksteinlampen sogar nachgewiesen sind oder als kompromissübergangslösung stehen müssen.

      Wäre also für Quellenhinweise auch dankbar :)
      Aufbau einer Altsachsendarstellung des 7. Jahrhunderts im (späteren) Augau, Gebiet um Höxter, bekannt durch das Kloster Corvey.

      Immer auf der Suche nach Weisheit.
    • Also in den Londonfindings wurde ich bezüglich Talglampen mal nicht fündig

      Was die Spinnwirtelfunde betrifft:

      Speckstein in dunkelgrau, mausgrau, hellgrau bräunlich, bräunlich, graugrün, mittelgrau,... gibts Spinnwirtel-Funde fürs Mühlviertel (nordwestlich von Linz richtung Grenze die Gegend von Ö)
      Datiert fast ausschließlich auf: M. 14.-E.16.Jh., wobei die höchste Funddichte definitiv um A. 15.-M. 16.Jh. ist, Ausnahmen gibt aber auch schon rund ums E. 11.-12.Jh. bis eben bis E. 16. Jh. dann; fürs 17. gibts nur aus Ton & Glas primär Funde. (Quelle & Fundskizzen, genaue Maße etc: landesmuseum.at/pdf_frei_remote/JOM_126a_0079-0109.pdf )

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Firiel ()

    • @Firiel

      Super, danke für die Mühen und die Genauigkeit.

      Dachte bei meiner Anfrage mehr an Schachfiguren, Schüsselchen, Lampen etc. Mit Spinnen hab ich so meine Probleme (nicht wirklich - aber in anderem Sinn)

      (Sollte weniger von den Pillen schlucken) :kopfhau
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