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Fasching

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    • Im Mittelalter stand der Fasching mit seiner Derbheit, "Verrücktheit" und Obszönität für die Herrschaft des Bösen, des Chaotischen, des Dunklen. In der darauf folgenden Fastenzeit galt es, Buße zu tun und sich geläutert dem Glauben an Gott zuzuwenden.Die ältesten bekannten Faschingsbräuche im 13. Jahrhundert sind Tänze und Gelage vor der Fastenzeit. Im 14. Jahrhundert kamen Renn- und Stechspiele zu Pferde dazu. Im 15. Jahrhundert begannen Patrizier und Zünfte, Maskenumzüge zu veranstalten. Zunächst war der Fasching vor allem eine Sache der Stadtbewohner. Im 18. Jahrhundert fand der Fasching aber auch in ländlichen Gegenden seine Anhänger - und zwar besonders mit Rügespielen und Narrenbriefen.