Sackpfeife erlernen ... Grundlagen

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    • Sackpfeife erlernen ... Grundlagen

      Hallo ihr lieben !

      Ich bin ja echt heiß auf eine eigene Sackpfeife! Aber ich denke da ich noch nicht mal Flötte spielen kann sollte ich das erstmal lernen!


      Kann mir da einer sagen mit welcher Flötenart ich da am leichtesten anfangen kann !? und gibt es im Großraum Wuppertal evtl einen der es sich antun will mir das bei zu bringen!?


      freu mich auf eure nachrichten und besonders auf angebote das sich einer oder eine quälen lassen mag




      Gruß Marc
    • Willst du offen gespielte Dudels lernen (Markthupen, spanische Gaitas etc.) dann reicht eine normale Blockflöte zum grundlegendes lernen. Willst du dagegen halbgeschlossene Pfeifen (Hümmelchen, Schäferpfeifen, Highland Pipes oder Franzosen) spielen würde ich dir zu einem Practice Chanter aus der Schottenecke raten. Strenggeschlossene wie die Böcke sind wieder eine Klasse für sich.
      Auf das endgültige instrument umlernen ist dann einfacher.
      "Hobby" ist der Versuch, mit größtmöglichem Aufwand den geringstmöglichen Nutzen zu erzielen.
    • Klein anfangen

      Ich denke ich sollte ganz klein anfangen!!!! am besten mit einen Knochenfölte oder so was in der art! und am anfang denke ich wird es bis ich es gut kann eh mehr gedudel und gequäke sein!

      daher ja auch mein gesuch nach einer schmez aushaltenden lehrkraft :) hihi


      und wenn ich dann mal besser werde kann ich immer noch zusehen das ich die anderen dann dazu lerne!!!!
    • Normalerweise fängt man mit einer Sopranflöte an, auch genannt Blockflöte. Da diese die Normale Notenfolge C D E F G A H C hat. Also ein C- Instrument
      Wenn du das kannst, tust du dich mit den restlichen Instrumenten relativ leicht zu lernen.

      Als erweiterung Vielleicht noch eine Altflöte oder eine Sopranino beides F Instrumente. Die ist von den Griffen her ein wenig anders.

      Bei der Blockflöte würde ich aufpassen das du dir keine Barock- Blockflöte andrehen lässt, auch hier gibt es unterschiede von den Griffen her.
      Die Barockflöte hat unten links keine Doppellöcher was am Anfang keine Rolle spielt aber wenn du es dann besser beherrscht schwieriger ist zu Spielen

      Was genau man für einen Dudelsack braucht weis ich leider nicht ich Spiele nur sämtliche Flöten.
      Ich hoffe ich hab dich jetzt nicht verwirrt es sit schwierig sowas in Buchstaben zu erklären ohne Anschauungsmaterial.
      Toleranz ist die Erkenntniss, dass es keinen Sinn macht sich aufzuregen
    • Naja etwas verwirt bin ichjetzt schon aber ich denke die verwirrung leg sich schell!!!


      einfach gesat eine ganz schlichte blöckflöte sollte am anfang reichen!!!!!


      Gibt es irgendwas wo ich auch nur vom papier lernen kann also griff bilder oder so???



      gruß marc
    • ja klar.
      in jedem musikgeschäft gibt es so lernheftchen.
      am nettesten finde ich die für kinder mit schönen bilchen und leichte stücke zum üben.
      las dich in einem fachgeschäft beraten.

      ja eine einfache Blockflöte die unten 2 doppellöcher hat. Moldenhauer ist eine gute Marke wenn ich das hier sagen darf.
      Die ist aus Holz.
      Wobei ganz ehrlich ich würde mit einer Flöte anfangen die nen Plastik kopf hat, weil am Anfang wirst du unabsichtlich in die Flöte hineinspucken, zu weit in den Mund nehmen und und und. Bei plasik kannst das Teil auswaschen und gut. Bei holz am besten nach dem Spielen innen mit einem Tuch auswischen und trocknen lassen sonst kanns sein das das Teil schimmelt. Wie jetzt die neueren Holzflöten sind weis ich nicht ich hab mir seit 15 Jahren keine mehr gekauft
      Toleranz ist die Erkenntniss, dass es keinen Sinn macht sich aufzuregen
    • Hi marc, :bye01
      hier im forum gab es vor kurzem eine ähnliche Anfrage, und ich habe da einiges zu geschrieben und links beigefügt.
      Um es nicht alles noch einmal zu schreiben, sieh mal hier nach:

      Beratung zur Sackpfeifen- Neuanschaffung

      Wenn du dann noch Fragen hast, dann bitte nur her damit... :thumbsup: Ich werde sie dir gerne beantworten.
      Mit freundlichem Gruß (le deagh dhùrachd) :bye01

      Calum Henderson (MacEanraig)

      ‘S i u ro bha ho ro hilli um bo ha,Hilli um bo ruaig thu i hilli um bo ha,‘S i u ro bha ho ro hilli um bo ha (gaelic waulking song refraim )
    • wer Dudelsack lernen will sollte mit keinem anderen Instrument als Dudelsack beginnen!!!
      man macht ja auch keine Auto-Fahrstunden mir dem Fahrrad....

      ansonsten gibts im anderen dudel-threat links und schonmal ein paar infos!
      Lg
      fuks!
    • Pfeiffenfuchs schrieb:

      man macht ja auch keine Auto-Fahrstunden mir dem Fahrrad....


      des is jetz a bisl weit hergeholt. beim fahrradfahren lernt man aber auch die verkehrsgrundlagen. ein paar schilder und das rechts vor links.

      jetz mal im ernst. man fängt mit einem leichten instrument an um ein gefühl für rhythmus und noten zu bekommen. in jeder vernünftigen musikschule wird dir nahegelegt bevor du irgendein blasinstrument lernen willst, fang mit flöte an. Ich hab noch nie ein 6 jähriges kind gesehn, welches klarinette oder Saxophon Fagott oder sowas spielt.
      Als ich damals vor 20 Jahren Saxophon spielen wollte, hat mir der leiter der Musikschule erklärt, dass es wenig sinn macht gleich ein Saxophon zu kaufen. Ich hab dann erst mit Flöte(n) angefangen und dann weiter gemacht mit Klarinette und ich bin froh drum. Ich hatte eine ätwas ältere Dame in meiner Gruppe, die hat gleich mit Klarinette angefangen und die hats gescheit derbröselt wie man in bayern so schön sagt (zu deutsch sie hat sich sehr schwer getan, da sie noch nie ein instrument in der hand hatte)

      Ich bleib dabei, als absoluter Neuling einsteigerinstrument Flöte und zwar sobran also die altbekannte blockflöte
      Toleranz ist die Erkenntniss, dass es keinen Sinn macht sich aufzuregen
    • Da stimme ich Amalia zu. Natürlich ist es Vorteilhaft gleich auf dem "richtigen Instrument" zu lernen, aber es gibt genug Gründe (Konzentration auf einzelne Dinge/bestimmte technische Übungen, Kosten, Lautstärke...) die dagegen Sprechen. Es gibt nicht umsonst Practice Chanter und Co. "Die Blockflöte" ist ein relativ primitives und leicht zu erlernendes Instrument (ich weiß, was man damit alles machen kann, aber darum gehts jetzt nicht) und letzten Endes nichts viel anders als ein Practice Chanter. Die meisten wissen wohl auch, das bestimmte Blockflöten (bezogen auf die Griffweise) oft als Alternative zu den klassischen PCs benutzt werden. Wie meine werte Schwester schon sagte: Wer nen Autoführerschein macht, kann in der Regel schon ein Fahrrad bewegen und war schoneimal im Straßenverkehr, sodass er eine gewisse "Grunderfahrung" mitbringt.
    • Aye, in der tat, um ein erstes Gefühl für die correcte Griffweise und ein Gefühl für die noten zu bekommen benutzt man wenn man pipes spielen lernen möcht zunächst einmal den practice chanter. Erst wenn man diesen richtig beherrscht wird man, evtl. auch erst nach Jahren, zu pipes wechseln. Bei uns in scotland lernen bereits 6-jährige Kinder zum Beispiel in schulkursen über den practice-chanter das Spielen auf pipes. Ein practice-chanter ist also ein unverzichtbares und wertvolles Instrument für den piper, da er viele neue tunes erst an diesem ausprobiert und erlernt. Mein practice-chanter ist übrigens aus der Zeit um 1900 und ist von meinem Vorfahren Peter Henderson aus ebenholz und echtem elfenbein angefertigt.
      Mit freundlichem Gruß (le deagh dhùrachd) :bye01

      Calum Henderson (MacEanraig)

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    • Practice Chanter kann man zum Üben sicher nehmen, aber was man hier zur Flöte liest...ohje..

      Die Flöte ist weder leicht zu erlernen, schon garnicht "einfach und primitiv"! sie Ist vieeeel chromatischer als z.B. ein Marktsack, überblasbar, und man muss sie per Zungenschlag ansetzen....all das fällt beim Sack weg. Der Sack ist im gegensatz zur Flöte also das primitive Instrument. Dazu kommt, das die Tontrennungen bei Dudelsäcken ganz anders funktionieren als bei der Flöte...hier in der nähe wohnt ein mädchen, das relativ gut Flöte spielt. Sie hat sich nach 4 JAHREN ein Hümmelchen gekauft, welches sie bis Heute nicht spielen kann!


      hier ein Blockflötenvideo:


      http://www.youtube.com/watch?v=Cn9vbcZ0brg&list=FLKkJA1KEa0cdsHCEOug6DlQ&index=28&feature=plpp_video

      lg
      jan
    • @ Pfeiffenfuchs
      Das mögen alles Deine Erfahrungen sein, die auf Dich und auch noch ein paar andere Leuts zutreffen, aber eben nicht auf Alle . Von daher wäre es angebracht nicht so dermaßen zu verallgemeinern und auch die Aussagen der anderen Fories, die aufgrund derer Erfahrungen gemacht wurden, so stehen zu lassen. ;)
      BLEIBT TAPFER,
      ES GRÜSST EUCH DER PETRUS ! ( Bekennender Vertreter des Spass - Mittelalters )

      facebook.com/spielleut.fortunatus?ref=tn_tnmn
    • Ich schließe mich der Meinung von Pfeiffenfuchs an , ich hatte auch mal die Idee Dudelsack spielen zu wollen.
      Monatelang habe ich meine Familie mit dem Practice Chanter gequält, der hört sich wirklich recht übel an bei einem Anfänger. :S
      Dann hat mir jemand der schottische Pipe spielt gesagt, daß ich für die Lieder die ich so spielen möchte besser ein Hümmelchen versuchen soll. Nur für die
      schottische nehmeman besser den Chanter.
      Ich habe mir dann ein Schulhümmelchen bei Jürgen Ross gekauft und habe damit angefangen zu üben. Das war dann schon mal viel besser.... man muss
      wissen ich kann gar nix spielen, musste alles komplett lernen, auch Noten musste ich erst lernen. Aber das ging recht gut, wenn ich tatsächlich täglich mal
      meine Übungszeit eingehalten habe. Man hat ja auch noch andere Dinge zu tun. Okay meine komplette Familie, einschließlich Hund waren sofort verschwunden wenn ich mit dem Hümmelchen kam.....
      Letztendlich habe ich das Hümmelchen wieder verkauft, weil ich aus beruflichen Gründen wirklich kaum mehr zum üben kam, was dann wirklich sehr schwierig war, ich fing fast jedes Mal von vorn an. Die Pausen waren zu lang.

      Der Unterschied zu einer Flöte ist wirklich auch daß der Dudelsack einen Dauerton hat, die Flöte nicht. Damit ist irgendwie anders umzugehen, ich hoffe Du weißt wie ich das meine. Lernt man gleich auf dem richtigen Instument kann man diese Unterschiede gleich mit berücksichtigen und muss sich dann nicht wieder neu "einfinden". Bei mir war es so...
      Es gibt aber Talente denen es überhaupt keine Schwierigkeiten macht von einem zum anderen zu wechseln. Aber wenn man sich die Sache "mühsam" beibringen muss, wie ich würde ich es wieder so machen und den Dudelsack kaufen.
      eine Reisende 1235 und 1525

      Für unser Lager im Hochmittelalter sind uns bei allen Terminen nette Leute die ein Zelt besitzen, auf Anfrage, willkommen. Die persönliche Ausrüstung sollte ins Hochmittelalter passen. Gern auch Anfänger...
      Hilfestellung gewährleistet ;)