Fernziel Lagern

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    • Ja, so was meinte ich. Klar kann mann in einem Survivalhandbuch nachschauen, aber man hat im Mittelalter solche Unterkünfte sicher etwas haltbarer gebaut.
      "I am Jake Featherstone, and I am here to tell you the truth!" Von Wem? 8)
      "Einmal mehr ist die "üble Nachrede" vermeintlicher Gegner nicht halb so rufschädigend, wie das peinliche Auftreten der wohlmeinenden Freunde." Ralf Hüls
      "Tu ma lieber die Möhrchen, weil Schokolade is nich A!" Jonny Robels
      "Rohrblattex -> Auch Du kannst wieder ein wertvolles Mitglied der Gesellschaft werden!"
    • ich kann ohne Angabe des Bildes leider wenig zu Strohhütten sagen. Dauerhaft gebaut kommt ein 4 Ständerhaus bei raus, da braucht man kein Survival buch. Stroh ist ja auch im MA nur zu bestimmten Zeiten verfügbar, also für´s Darstellen eines Lagers wenig geeignet.

      Wenn Du ein kleines Grubenhaus nachbauen willst, als Dachbedeckung wenigstens 20cm Stroh als Lage, in 2 Lagen a 10 vernäht auf ein Gerüst aus Rundhölzern ~ min 5 cm als Latten und 10 als Sparren, Abstand ~ 75 cm, Dachschräge ~ 30-50°, Material der Hölzer Esche oder Hasel
      Bauzeit 3 Manntage
    • Ich muß mal gucken, wie ich nächstes Jahr Zeit habe, dann wäre das bei einer Woche Lagerzeit mal interessant...
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    • Hallo ich brauch bis Mai möglichst preiswert einen Stoff überm Kopf zum lagern hab mich schon erkundigt mit meiner kohte brauch ich in Worms erst gar nicht aufzuschlagen.
      sued-west.com/Zweimastzelte/77…imastzelt-5-8-x-4-m/11195
      Also wenn nicht zu teuer wird gleich was passendes ist das hier verlinkte denn A für 1450?
      Das wurde mir generell für den Markt empfohlen
      Danke Thorsten
      wer fechten will der sall haben eyn hertz alsz eyn lewe vnd sall al so schar seen alsz eyn valck vnd sall also behende syn alsz eyn vogel. Hs. Best. 7020 W.150

      vulgus amicitias utilitate probat. Ovid

      Gelobet sei der Herr, mein Hort, der meine Hände lehrt streiten und meine Fäuste kriegen. Psalm 144.1
    • Von der Optik weiss ichs nicht, aber vom Material her nicht A
      "Eigentlich werden die meisten Heere von den jeweiligen Unteroffizieren geleitet.Die Offiziere sind nur dazu da, der ganzen Sache etwas mehr Stil zu geben und zu verhindern,dass der Krieg in eine Art banale Massenschlägerei ausartet."(Terry Pratchett - Scheibenwelt-Romane)
    • Dieses Zelt ist nicht zu empfehlen. Wir hatten ein solches zu Anfangs.

      Die Eingänge lassen sich nicht dicht schließen, zwischen den Beiden Stangen bildet sich durch die Zaddeln eine Wanne in der sich Wasser sammelt dan Tropft es auch oben durch.

      Für fast 500 Kröten solltest du was besseres finden.

      zum Beispiel dort: Sew-mill

      Quelle: sew-mill.com
      Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten :D
    • Es kommt immer auf deinen Anspruch an, aber alles aus Baumwolle ist für das ganze Mittelalter Pfui, ausser für Tischdecken, da darf etwas Baumwolle mit drin sein (Barchent).

      Sprich es kommt NUR ein Leinenzelt in Frage. Kauf dir ein günstiges A-Tent und du kannst es Multiperiod verwenden.
      So eines z.B. tentorium.pl/namioty/soldiery/?nr=13&lg=en da kostet dich das kleinere gerade mal 650Euro, das Kegelzelt liegt sogar bei 500Euro

      Leinenzelte sind sehr dicht, auch bei STarkregen hatten wir noch nie irgendein Problem, im Gegensatz zu Baumwollzelten, die schnell an ihre Grenze kommen und es vor allem dann NAchts dort durchsifft, wo dein GEsicht ist ;)
      Darstellungszeitraum: 1475 (Süddeutschland)



    • Matthias schrieb:


      Guck mal hier.
      Sollte passen, ist aber etwas teurer, dafür hast Du mehr Platz.
      Zelte sind für die meisten Darstellungen nicht "A", deshalb nehme ich BW. Trocknet schneller und ist leichter.

      Habe selbst ein Radspeichenzelt von Matuls und bin zufrieden, dieses Angebot ist günstiger.




      Quelle: Aketon.pl


      also ich finde das zelt, was matthias gepostet hat ja sehr interessant, dürfte in etwa mit dem basler zelt, was er auf der ersten seite des threads gepostet hat übereinstimmen oder?
      einzig die sprachbarriere ist lästig, aber lässt sich zur not ja mittels google übersetzer überbrücken, hab ihm aber schon eine email geschickt, ob er deutsch oder englisch spricht.
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    • super,
      hier sind übrigens die anforderungen, denen zumindest das zelt genügen muss
      spectaculum-worms.de/spectaculum/Service/Bewerbung-Lager.php (quelle siehe URL)
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    • das sollte dann ja passen. aber denk dran der rest vom lager muss auch stimmen :)

      wir bauen auch grad ein neues lager auf und ich bin fast am verzweifeln weil immer mehr dazukommt was irgndwie nicht bedacht wurde (von sitzgelegenheiten über feuerstelle kochzubehör und sonstiges inventar )

      und dann noch die gewandung nicht vergessen :)



      wie gut das der winter so kalt ist da kann man viel drin basteln
    • nunja, wie gesagt mir wurde zum zweimaster von südwest geraten (sued-west.com/Zweimastzelte/7…5-8-x-4-m/11195)
      ich habe zwar ein paar bilder vom lager, aber eher von dem gemeisamen treffpunkt unterm sonnensegel und da erkenn ich im hintergrund kaum kontinuität aber da wird es sicherlich noch nähere interne absprachen geben, mal sehn ob ich bald etwas mehr dazu erfahre


      mich würde interessieren, wo ich zu dem polnischen zelt belege finde
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    • Hummelchen schrieb:

      Es kommt immer auf deinen Anspruch an, aber alles aus Baumwolle ist für das ganze Mittelalter Pfui, ausser für Tischdecken, da darf etwas Baumwolle mit drin sein (Barchent).

      Sprich es kommt NUR ein Leinenzelt in Frage. Kauf dir ein günstiges A-Tent und du kannst es Multiperiod verwenden.
      So eines z.B. tentorium.pl/namioty/soldiery/?nr=13&lg=en da kostet dich das kleinere gerade mal 650Euro, das Kegelzelt liegt sogar bei 500Euro

      Leinenzelte sind sehr dicht, auch bei Starkregen hatten wir noch nie irgendein Problem, im Gegensatz zu Baumwollzelten, die schnell an ihre Grenze kommen und es vor allem dann NAchts dort durchsifft, wo dein GEsicht ist ;)


      naha ich habe mit den schwarzzelten im pfadfinder bereich aus baumwolle bei guter pflege extrem gute erfahrungen gemacht. als einmal so starker regen kam, dass der zeltplatz das wasser nicht mehr aufnehmen konnte (manche würden von sintflutartigem regen sprechen) sind wir zwar von unten durchnässt worden (was nicht versickert fließt halt). oben aber kam kein tröpfchen wasser durch. funktionier leinengewebe genauso? (abdichten durch aufquellen der fasern)

      Also ich hab bei Aketon mal nachgefragt, das zelt wofür ich mich interessiere kostet mit leinen 100 eu aufschlag (also 600 eu) und ist frei interpretiert nach einem bild von einem pavillon aus dem codex manesse (eigene mastkonstruktion).
      wer fechten will der sall haben eyn hertz alsz eyn lewe vnd sall al so schar seen alsz eyn valck vnd sall also behende syn alsz eyn vogel. Hs. Best. 7020 W.150

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    • Also 600,- für das Zelt in Leinen ist ein anständiger Preis. Vorteil bei diesem Typ ist eben auch, daß Du im gesamten Innenraum aufrecht stehen kannst, da darf´s auch ruhig etwas mehr Ausrüstung sein später.

      Wär interessant, zu hören, wie´s gelaufen ist mit der Lieferung. Wer hat generell Erfahrung mit Aketon? Bitte per PN.
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      "Einmal mehr ist die "üble Nachrede" vermeintlicher Gegner nicht halb so rufschädigend, wie das peinliche Auftreten der wohlmeinenden Freunde." Ralf Hüls
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    • mich würden erfahrungsberichte mit aketon auch interessieren,

      ich hab mal bissl rum gerechnet,
      auf basis eines beliebigen feldbettes (liegefläche 700x2000) aus dem netz hab ich mit einem maßstabsgetreuen modell folgende varianten simuliert: längs zur außenwand --> 4 schlafstätten, ne menge platz in der mitte / 6 schlafstätten zentrisch, etwa im unteren 5tel überlappend (isomatten)

      wobei mir grad rein konstruktionstechnisch die idee kommt bei der höhe könnte man auch etagenbetten einbauen, müsste man nur mit dem mittelpfosten verbinden weil die den elchtest sonst nicht bestehen
      unn dann wahrscheinlich durch die zusätzliche belastung den mittelpfosten extra mit massiven seilen und langen, breiten eisenhäringen (nicht zu verwechseln mit heringen, die lassen sich so schwer in den boden hauen :groehl ) in die 4 richtungen abspannen



      damit käme folgerichtig der nächste schritt, wenn ich schon was konstruiere sollte das schon belegbar sein aber wie macht man das? haben die leute wirklich, sagen wir in feldlagern, möbel mit geschleppt? dass der boden bei längerem lagern verschlammt ist kein geheimnis, haben die da wirklich möbel hin gestellt?

      oder haben die den boden mit irgendwas wasserfestem abgedeckt? In meiner Pfadfinderzeit haben wir den Boden der Kohten mit BW Ponchos ausgelegt, gabs da was ähnliches ( ich kann mir nichts vorstellen was sich ein normalsterblicher hätte leisten können, wachsplanen warn vermutlich technisch möglich, aber wachs nicht gerade billig, lederteppich wäre wohl abgesehen von der extrem aufwändigen pflege auch nciht gerade billig, normale teppiche siffen beim ersten regen durch, die sauerei wäre unbeschreiblich) oder waren da wirklich die einzige möglichkeit lagermöbel im stecksystem wie man sie heutzutage auf märkten sieht? Handbreiten wassergraben ums zelt lassen vermutlich die wenigsten marktbetreiber zu zumal die meisten märkte in stadtparks etc stattfinden, selbst wenn man die grasnaben aufhebt wäre der flurschaden gigantisch, höchstens auf einem gelände was ansonsten als viehweide genutzt wird zu verantworten, die sich allerdings als VA gelände wohl nur schwerlich erschließen lassen würde...
      ah hab grad nen beitrag gefunden, der die boden-a-frage m.e. nicht ganz beantwortet aber einen großteil der diskussion zu dem thema abdeckt Wie sieht euer Boden im 'offenen Zelt' aus?
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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von thorsten ()

    • Mein Zelt von Aketon ist gestern gekommen. An sich ein schönes Stück, leider war das Wetter noch nicht für nen Aufbau geeignet. Angelehnt an die Ordensregeln und hinsichtlich eines netten Museumsevents im Sommer "lediglich" das kleine Kegelzelt für 200€ aus Leinen (!!) - halte ich bisweilen für einen unschlagbaren Preis. Bei den Klamotten gabs hingegen ein paar Probleme, weil ein für meine Darstellung eher suboptimales Material verwendet wurde, allerdings werden die mir kostenlos ersetzt / neu hergestellt - handwerklich alles voll in Ordnung bis wirklich super - insbesondere die Diechlinge. Kann also nicht wirklich klagen - eher im Gegenteil ;)! Dazu wird "nur" 10% Anzahlung gefordert und 2 Monate Wartezeit finde ich jetzt auch sehr human.

      Ich mache mal Bilder, sobald ich zum Aufbauen komme.
    • ich war mal so frei einfach direkt den veranstalter anzuschreiben, der wird wohl noch eher wissen was er will als der leiter der lagergruppe, folgendes habe ich als antwort bekommen:
      Hallo Thorsten,

      soweit ich weiß handelt es sich dabei um eine Abbildung aus dem Codex
      Manesse, insofern wäre das sicher ein netter Hingucker :)
      Passt gut ins ausgehende 13. und/oder anfangende 14. Jahrhundert.
      Bei welcher Gruppe wärst du denn mit am Start?

      Beste Grüße
      Uwe
      Trossmeisterei Worms
      das macht mich jetzt bissl nervös ob das zur meiner darstellung noch passt

      beim lager sollte das passen, denn fechtfuchs hat mir mal geschreiben:
      Die Fechtschule Krifon versucht im Lager die zweite Hälfte des 14. Jahrhunderts darzustellen

      by the way, eingentlich kann man das thema doch wieder aus dem fantasy bereich raus fischen oder?
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von thorsten ()

    • thorsten schrieb:

      by the way, eingentlich kann man das thema doch wieder aus dem fantasy bereich raus fischen oder?


      nicht solange solche Überlegungen angestellt werden:

      thorsten schrieb:

      ich hab mal bissl rum gerechnet,
      auf basis eines beliebigen feldbettes (liegefläche 700x2000) aus dem netz hab ich mit einem maßstabsgetreuen modell folgende varianten simuliert: längs zur außenwand --> 4 schlafstätten, ne menge platz in der mitte / 6 schlafstätten zentrisch, etwa im unteren 5tel überlappend (isomatten)

      wobei mir grad rein konstruktionstechnisch die idee kommt bei der höhe könnte man auch etagenbetten einbauen, müsste man nur mit dem mittelpfosten verbinden weil die den elchtest sonst nicht bestehen
      Ich bin kein direkter Rüpel, aber die Brennnessel unter den Liebesblumen. immergut: Karl Valentin