Seit wann gibt es die Nostepinne?

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    • Hallo!

      Sinn und Zweck der Nostepinne ist es ja, ein Knäuel zu wickeln, das sich von Innen nach Außen aufwickelt. Das wird notwendig, wenn man "vom Knäuel" arbeitet, also mit Erfindung des Strickens/Häkelns. Wann das wiederum war, ist ja immer wieder Streitthema.
      Wobei dafür Anfangs ein schlichter glatter Stock hergehalten haben dürfte.
      Belege für die Nostepinne kenne ich erste aus jüngerer Zeit, so ab 18XX.
      Woher das Wort kommt weiß ich nicht, "Pinne" ist ein uralter Begriff , der z.B. sowohl im Altsächsischen als auch Mittelhochdeutschen vorkommt.

      Schöne Grüße!
      Petra
    • Na, dann muss mein Holzlöffelstiel herhalten, der ist schön glatt und hat die richtige Stärke!
      Ich wickle gerne von innen nutzbare Knäuel, um den Faden mit sich selbst zu verzwirnen.
      Zum Nadelbinden spinne ich momentan kleinere Mengen, weil Spinnen, Wickeln, Verzwirnen und Nadelbinden hintereinander vieel abwechslungsreicher ist.
      Und zum Nadelbinden braucht man ja auch immer nur Garnstücke, so dass ich nicht x Meter spinnen muss, damit sich färben oder stricken ohne Knoten lohnt.
      "It is no bad thing to celebrate a simple life."
      (Bilbo Baggins)
    • Also. vom Knäul wurde meines Wissenstands nach nicht erst seit dem Stricken/Häkeln gearbeitet sondern bereichts auch am Gewichtswebstuhl für den Schußfaden genutzt. (man hat ja kein Schiffchen).

      Da ist es schon praktisch wenn der Faden von Innen herraus abgearfbeitet wird, weil man so beim durchreichen nicht zustzlich das Knäuel abwickeln (drehen) muss.

      Muss aber zugeben ich hör das Wort Nostepinne zum ersten Mal und denke da grad an einen Wickeldorn. Bitte korrigiert mich, wenn es etwas anderes sein sollte.