Lebensmittel wiegen?

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    • Interessant finde ich persönlich übrigens die Feingewichte. Friethjoph hat dazu eine interessante Abhandlung geschrieben ( siehe: Kubooktaedergewichte , Quelle : MAF)

      In einer kleinen Schrift aus dem Jahre 1913 über die "historisch-pharmazeutische und chemische Sammlung des germanischen Nationalmuseums" sind auf S. 26 einige Apothekengewichte zu sehen, welche u.a in der Form ihres geschriebenen Symbols ausgearbeitet sind. Hier sind vor allem Unze, Drachme, Skrupel und Gran zu nennen.

      Und Johann Michael Moscherosch schriebab 1640 unter dem Pseudonym Philander von Sittewald in seinem Werk " Wunderbahre Satyrische gesichte verteutscht durch Philander von Sittewald":

      " Hernach kamen Drachmae, Unciae,Scrupuli und Grana, welche eyn Gestalt haben, als ob sie Schlangen, Scorpione oder Blindschleichen wären, oder vielmehr deren Gifft in sich hetten"
      Quelle: WDB, diglib.hab.de/drucke/137-24-eth/start.htm
      ...die waren ja nicht doof damals...:D
      (deutsche Übersetzung: ...die waren ja nicht doof damals...)
      "Diskutiere nie mit einem Idioten: Er zieht dich auf sein Niveau herunter und schlägt dich dann mit seiner Erfahrung...!"
    • Vielen Dank für die interessanten Hinweise, jetzt bin ich doch etwas schlauer. Zusammengefasst kann man also sagen: im Lager praktikablerweise mit angepassten Mengen in Tasse, Löffel und Handvoll arbeiten. Als Händler/Physicus dann mit dem dargestellten Zeitalter passenden Waage und Feingewichte.

      Das ist auf jeden Fall einfacher als einen hundertdreiundzwanzigtel Sack Zwiebeln mit 257dreiviertel Scheffel Butter blond werden zu lassen. Aber das mit den ein oder zwei Schweinerücken kommt schon ganz gut hin, wir haben da nämlich auf dem Lager ordentlich Verwendung :D .

      Auf jeden Fall vielen Dank für die weiterführende Literatur zum Arbeiten.

      Es grüßt ganz herzlich

      Doralf
      Was kommt kommt, aber wir kümmern uns erst drum wenn´s soweit ist. 8)