Unbenanntes Dokument

Gürtel und Schwertscheide

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Gürtel und Schwertscheide

      Hallo,

      ich hoffe das ich es hier richtig bin.

      Habe ein Gothisches Bogenschützenschwert vom Schmiedteufel und bin nun an der Schwertscheide am basteln.
      Nun habe ich ein Problem mit dem Gürtel. Wie mache ich ihn in welcher Art fest. Zeit ist 1100.
      Die Scheide ist im Rohbau und wird nun in Form geschliffen und dann mit Leder bezogen.
      Wer kann mir dazu Infos zur Befestigung geben?
      Jörg vom Berg
    • Hallo Jörg

      Schon klar. Aber Abbildungen könnten Hinweise auf die Tragweise und damit die Art der Anbindung geben. Nach dem Besuch der homepage vom "Gesperrter Name" weiss ich nun, dass es sich um ein Kurzschwert handelt. So etwas habe ich in zeitgenössischen Quellen noch nicht gesehen und kann deshalb auch keinen Tip zur Schwertscheidenbefestigung geben. Sorry.


      Freundliche Grüsse
      Gerald von Ameningen
      http://www.die-ameninger.com/
      http://www.historia-sanegauns.com/
    • Der Bogenschütue war ja auch ein Fernkämpfer. Das Schwert diente eigentlich nur zur Selbstverteidigung.
      Im Prinzip müste es ja wie ein Einhänder befestigt werden.

      Die Scheiden habe ich mir angesehen und die Befestigungen sind sehr gut.
      Mal sehen wie es am Ende wird.
      Jörg vom Berg
    • Moin.

      Der Bogenschütze war in erster Linie ein Fernkämpfer, klar. Zumindest von den englischen Schützen wurde aber erwartet daß sie bei Bedarf auch als leichte (häufig einzige) nicht ritterliche Infantrie diente.
      Daher wird das Schwert wohl wie bei anderen Infantristen auch getragen worden sein.
      Was für einen Bogenschützen stellst Du denn dar? Wikinger, Waliser, Bretone ? Für den ELB war ja noch zu früh.

      Gruß René
      Hütet euch vor den Verkündern der einzig wahren Wahrheit
    • Hm, 1100 und "gotisches Bogenschützenschwert", ich weiß nicht, ob das so zusammen passt... Für 34 Jahre zuvor (1066, Hastings) geht man davon aus, dass die vorwiegend normannischen und weniger angelsächsischen Bogenschützen z.B. als Zweitwaffe mit langen Massern bewaffnet waren.

      Ich denke (ohne einen bestimmten Beleg zu haben), wenn du eine Scheide mit Holzkern gemacht hast, kannst du die Beriemung wie bei sonstigen zeitgenössischen Abbildungen von Schwertscheiden vornehmen (z.B. Teppich von Bayeux). Als einfachste Lösung wahrscheinlich den linken Teil des Gürtels (versehen z.B. mit einer einfachen D-Schnalle) relativ weit oben am Scheidenmund um die Scheide gelegt und eng vernäht und den zweiten Teil (rechts) mit einem kleinen Abstand darunter um die Scheide gelegt und vernäht. Bei Johanns Seite sieht man solche Wülste, die die Riemen am Verrutschen nach oben oder unten hindern, sowas erreichst du, wenn du vor dem Beziehen mit Leder an den entsprechenden Stellen z.B. dünnde Streifen aus Leder um die Scheide legst.

      Lieben Gruß
      Ollie
      [url='http://www.projekt-erster-kreuzzug.de/']Projekt Erster Kreuzzug[/url]
      [url='http://www.ffc1066.de/']Franko-Flämisches Contingent[/url]