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Nadelbinden ... Wolle für den ersten Versuch

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    • Nadelbinden ... Wolle für den ersten Versuch

      Hallo miteinander,

      ich würde mich gerne mal im Nadelbinden versuchen. Nadeln habe ich vom letzten Markt mitgebracht. Sie liegen schön in der Hand.

      Aber woher bezieht Ihr Eure Wolle. Ich kenne leider keine Schäfer in der Nähe und der nächste Woll-Laden ist auch nicht gerade um die Ecke.

      Gibt es empfehlenswerte Woll-Quellen?

      Ich habe hier im Forum mal die Begriffe "Wollschaf.de" und "Wollknoll.de" gefunden. Aber Wollschaf.de scheint es nicht mehr zu geben und bei Wollknoll finde ich nicht das richtige (abgesehen von den hohen Preisen).

      Ich hätte gerne Schafswolle, die es so auch schon im Hochmittelalter oder evtl. schon bei den Wikingern gegeben haben könnte, die man aber nicht mehr aufwändig waschen, entfetten, spinnen, zwirnen etc. muss.

      Habt Ihr Tipps für mich?

      Gruß, Gerald
      Ich bin keine Signatur ... ich mache hier nur sauber. :whistling:
    • Es heisst auch das-Wollschaf.de - Meine Holde kauft dort ganz selten ganz kleine Mengen, die in der Wohnung überhaupt keinen Platz brauchen. Ein weiterer Händler, bei dem die Mädels ab und an mal was kaufen ist traub-wolle.de/



      Meinen letzten Wolleinkauf (für ein Geschenk, ich selber bin für Textiles viel zu unbegabt) habe ich bei http://www.kollektion-der-vielfalt.de/ getätigt. Sehr schöne Auswahl an Wolle von seltenen Schafrassen.




    • Neulich hatten Aldi und Lidl Filzwolle im Angebot. Reine Schurwolle, Dochtwolle, die zwar chemisch gefärbt ist, aber die grau- und braunmelierten Knäuel sahen aus "wie vom Schaf".
      Diese Wolle hat sich total gut verarbeitet, ich habe Fäustlinge für mich und Söhnchen und Socken für mich und Männe daraus gearbeitet. Tragen sich super und sehen gut aus.
      Ich mache niemals den gleichen Fehler zweimal.
      Schließlich gibt es noch so viele zur Auswahl!
    • Bei dem Dochtgarn (unverzwirnt, die gekaufte Filzwolle) stört es mich ein wenig, dass beim Nadelbinden der bei mit über 3 Meter lange Faden (langes Fädchen, faules Mädchen! ;) ) gerne mal durch die Beanspruchung verschleißt und reißt.
      Das passiert mit verzwirnter Wolle nicht.
      Aber für die ersten Versuche (da ist der Faden ja auch noch ein bisschen kürzer) lohnt sich ein Knäuel Filzwolle auf alle Fälle, weil sie schön dick und gleichmäßig ist.

      Die genannten Verdächtigen (das Wollschaf, Traub und Wollknoll) sind wohl in erster Linie auf Rohwolle für Spinner und Großmengen Versponnenes für Weber spezialisiert, denke ich.
      "It is no bad thing to celebrate a simple life."
      (Bilbo Baggins)
    • Achtung bei Filzwolle, die ist so angelegt daß sie beim Waschen noch filzt und dabei eben deutlich einläuft...ist also eher nix für Socken usw., die ja ab und zu gewaschen werden müssen. Für meine ersten Versuche hat Dochtwolle als solche recht gut funktioniert, auch wenn sie wie Katharina schon schrieb besonders bei langen Fäden durchs Durchziehen etwas leidet und daher mal reisst. Kann man halt gleich das Anfilzen üben... :D

      Meine allererste Probierwolle war von Buttinette: basteln-de.buttinette.com/shop…0%26xml%3Dtrue%26page%3D3 (Quelle: basteln-de.buttinette.com)

      Aus dieser Wolle hab ich Handschuhe, Stulpen und eine Mütze gemacht.

      Meine Lieblings-Nadelbindewolle ist mittlerweile aber das gezwirnte Kammgarn von ovicula.info (die Shopbetreiberinnen sind beide auch hier im Forum angemeldet). Lässt sich top verarbeiten und ist deutlich strapazierfähiger als Dochtwolle!

      Viel Spaß beim Ausprobieren und natürlich wollen wir dann Bilder von Deinen Werken sehen!
      Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist. (Konfuzius)
    • Meine ersten Versuche habe ich auch mit Filzwolle gemacht. Ganz allgemein funktioniert Dochtwolle mit einer Lauflänge von 100m auf 100 g für die ersten Übungsstücke prima. Ich hab ne Mütze daraus gemacht und mich dann mit Feuereifer in die Sockenarbeit gestürzt.
      Ich seh im Übrigen keinen Unterschied zwischen konventioneller Filzwolle und Dochtwolle.

      Heute benutze ich nur noch dünnere, gezwirnte Wolle zum nadeln.

      Mit Das-Wollschaf.de bin ich auch sehr zufrieden, egal ob es Garn, oder aber Fasern zum spinnen sind.

      @AndiP
      boah ...was ein gemeine Website (Kollektion der Vielfalt), ganz böse! ;) Die weckt Begehrlichkeiten.
      es grüßt herzlich
      Karin
      __________________________
      www.IG-FrueHer.de
    • mondspeer schrieb:

      Wie viel Gramm bzw. Lauflänge brauche ich denn für meine Kappe? Ich habe einen ziemlich großen Kopf. :D

      @AndiP: Tolle Seite!


      also ich hab so wollkappen aus dieser aldi wolle gefilzt und muss sagen, klasse.
      ich hab aus einer packung 2 kappen rausbekommen.
      wenn du dich an die filzanleitung hältst klappt es super.
      also kopfumfang plus 30% wenn du leicht filzen willst auf 30 Grad, Kopfumfang plus 40% wenns richtig filzen soll.
      bei mir hats auf den cm genau geklappt

      glaube es waren 100g für einen großen männerkopf
      Toleranz ist die Erkenntniss, dass es keinen Sinn macht sich aufzuregen
    • Auch ich hab mit Filzwolle angefangen und muss sagen, dass es sich für die ersten Versuche sehr lohnt. Wenn man z.B. die von Lana Grossa (Feltro heißt sie, reine Schurwolle, chemisch gefärbt) nimmt, werden die genadelten Dinge sehr, sehr flauschig.

      50 g Wolle (ein kleines Knäuel) reichen für eine kleinere Kappe, aber wenn du einen großen Kopf hast, solltest du mit dem 1,5-fachen rechnen, bis maximal 2 Knäuel bzw. 100 g.

      Wenn du eine natürliche Farbe haben willst, die nicht nur weiß ist, kannst du auch Islandwolle nehmen, die geht gut.
      Gibt's z.B. hier: swarog-shop.de/epages/es809240…ubProducts/Nordkap01-0001
      Sie erblicken mich rollend, sie hegen Groll.