Es geht um die WURST!

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Tipp vom Koch: Nimm ein möglichst langes, großes Messer mit gerader Schneide und versuche lange,schneidende Bewegungen durchzuführen, das ist besser für das "Brät" als zerhacken und zerdrücken. Mörsern wirklich ganz kurz nur am Schluß, wenn überhaupt...Und macht es möglichst in der kalten Jahreszeit, wenn ihr das in Bärnau machen wollt. Aber das versteht sich vermutlich sowieso schon von selbst...

      Aber haltet uns auf dem laufenden, auf das Ergebnis bin ich gespannt.
      "I am Jake Featherstone, and I am here to tell you the truth!" Von Wem? 8)
      "Einmal mehr ist die "üble Nachrede" vermeintlicher Gegner nicht halb so rufschädigend, wie das peinliche Auftreten der wohlmeinenden Freunde." Ralf Hüls
      "Tu ma lieber die Möhrchen, weil Schokolade is nich A!" Jonny Robels
      "Rohrblattex -> Auch Du kannst wieder ein wertvolles Mitglied der Gesellschaft werden!"
    • haben auf der Kanzach letzten Juli Nürnberger Würste selbst gemacht. Paar Bilder von der Aktion ab ca. Minute 3: youtube.com/watch?v=_qQ6kT-RKVo Was ich mich erinnere haben unsere Köche das Fleisch damals mit dem Messer zu Kleinstteilen verarbeitet.
      “Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit.” (Erasmus von Rotterdam)


      Wienische Hantwërcliute 1350- WH1350 auf Facebook

      IG 14. Jahrhundert in Wien - IG14 auf Facebook

      Gentes Danubii - gentes-danubii.at
    • jap, wir haben gute 5 Kilo Fleisch per Hand zu Hack verarbeitet. Fingerblasen inklusive. Das war "lustig" :)
      Ich würd mich auf jeden Fall nach einem Wiegemesser o.ä. umsehen, wenn das überhaupt belegt ist oder zumindest extrem scharfe aufzutreiben. Mit normalen Messern ist das einfach ein riesen Aufwand und ich kann mir nicht vorstellen, dass sich das jemand angetan hätte, wenns nicht ökonomischer ginge.

      Aber die eigentlich schwierige Sache am Wurst machen ist die Frage nach dem Füllen, das is nämlich gar
      nicht so leicht wies aussieht. Bei uns wars ein Stück Horn, das man als
      Stopftrichter verwendet hat, gar nicht so einfach, da die recht grobe
      Masse durchzudrücken auf Nürnberger-Größe. Aber die Därme aufzuziehn auf
      das Horn, das war der Horror, die sind nämlich echt störrisch und lassen sich gar nicht gern aufreihen. Eine fixe Installation wäre von Vorteil gewesen. Nach guten 200 Stück Bratwürstchen is es uns dann
      zu blöd geworden und wir haben Frikassee gemacht ^^
      Sichel und Pflug - mein kleines Steinzeit-Projekt

      Mitglied der Wienischen Hantwërcliute, Handwerksdarstellungen aus Wien um 1350

      Unsere Webseite

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Rotschopf ()

    • Also, laut meinem Schwiegervater, der Metzger ist/war, wurde noch in seiner Lehrzeit in den 1950ern den Lehrlingen das Hacken beigebracht. Ich denke also, dass dies in Anbetracht des fehlenden Fleischwolfes wohl so richtig sein müsste.
      Bernard de Noyer :ritter15

      Dienstmann auf dem Castrum Winenheim unter dem Banner des Kloster Lorsch 1180-1230

      winenheim.de
    • @Rotschopf: wenn das Horn auch nur ein Fitzelchen rauh war, bleibt die Pelle dran hängen. Ich weiß nicht, ob man Horn so glatt bekommt wie Metall.

      Es gibt moderne Anleitungen zum Wursten ohne Kutter und dem zugehörigen Aufsatz, auf den man den Darm zieht. Die nehmen einfach einen passenden Metalltrichter, für dickere Würste (Bratwürste z.B.) einen Einmachtrichter. Sieht ziemlich fummelig aus.

      Ich könnte mir vorstellen, dass Alexens zweites Problem - nach dem Hacken - das Füllen der Würste sein dürfte. Man könnte sich etwas bauen aus einem passenden Metallrohr und einem Stück festen Leinen, ähnlich den Spritztüllen beim Kuchen dekorieren. Aber "a" ist das wohl eher nicht (?)

      @Amici: Sonja Natus von der IG Wolf hat im Herbst in Bärnau Wurst hergestellt. Vielleicht hat sie dir noch nen Tipp?
      Wahrhaft groß ist der Mann, der niemandes Herr und niemandes Knecht sein will. *Khalil Gibran

      Jeder weiß dass das Geld nicht auf der Wiese wächst und essen kann man's auch nicht aber brennen tut's gut, verheizen tun wir Weizen und die Rüben und den Mais und wenn wir weiter so heizen ja dann brennt der Hut! *Hubert von Goisern
    • @ Lena:
      Es müssen nicht unbedingt "Schweinefüsse" sein,
      die Schwarte reicht auch schon....

      @ Amici :
      Wenn ihr erst mal mit der "Hausmacher-Wurst"
      anfangt, die ist etwas gröber in der Körnung,
      dann braucht ihr auch nicht so viel schneiden ;)
      In Fragen der Moral hilft Schulbildung nicht weiter. :whistling:
      (Albert Einstein)
      Wenn du einen Gott zum Lachen bringen willst... mach Pläne ! :groehl
      Alter macht weiß, aber nicht umbedingt weise :party02
      (Dänisches Sprichwort; in memoriam W.)
    • Schwarte ist wichtig, aber die Füße sind noch besser. Wer die Dinger schon mal abgeschabt hat, weiß wie klebrig sie sind.
      Bei unseren Hausschlachtungen legte der Metzger sehr viel Wert darauf, auch das letzte Fitzelchen vom Knochen zu bekommen. Für mich wars die schlimmste Arbeit beim Schlachten, denn die Biester klebten einem die Finger zusammen und man bekam es beim waschen ganz schlecht ab :wacko:
      Es ist besser, sein Wissen zu verheimlichen, als seine Dummheit zu offenbaren