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Kinder-Spielzeug um 1300 - und im gesamten Mittelalter

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    • Vielen Dank für den Hinweis zum Buch. Ich habe gerade gesehen, dass ich es hier in der Schweiz auch bekomme und das erst noch zu einem guten Preis. :) Das muss ich sofort haben!

      Allerdings muss ich langsam aufpassen mit den Büchern über die Kindheit im Mittelalter und was für Spielsachen es gegeben - oder auch nicht gegeben - hat. Die Bücher sammeln sich und ich komme momentan kaum zum lesen, aber wir haben ja bald Sommerferien... :D
      Zauberhafti Grüess us dä Schwiiz wünscht Zauberin mit 5.Klass-Zauberschüelerin und 2.Klass-Zauberschüeler
    • Ab dem 15. Jahrhundert gibt es eigentlich ganz gute Quellen wie BIlder und so für Spielzeuge aller Art. Vorher ist es schwieriger. Bei uns in der Nähe wurde kürzlich bei Bauarbeiten Reste einer Siedlung entdeckt die ungefähr ins Frühmittelalter datiert wird. Vielleicht findet sich dort ja auch etwas das ein Spielzeug gewesen sein könnte.

      Mittlerweile habe ich allerdings doch schon einige Spielzeuge gefunden die es bereits vor dem Mittelalter gegeben hat und sogar heute noch gibt. Kreisel gibt es ja schon sehr lange - mit Peitsche oder sonstigem Antrieb und ohne. Irgendwo sollte noch mein alter Peitschenkreisel sein, aber leider finde ich ihn nicht mehr. Die Peitsche ist zwar beim letzten Umzug wieder aufgetaucht, aber der Kreisel dazu ist wohl noch irgendwo in einer Kiste oder ganz verloren gegangen.

      Weiter gibt es diese Holzscheiben die in der Mitte zwei Löcher haben und auf einer Schnur aufgefädelt sind - die Schnur mit der Scheibe in der Mitte schwingen, wenn sie aufgedreht ist die Schnur schnell spannen und es gibt ein tolles Geräusch. Je nach dem wie stark man zieht und die Schnur wieder lockert kann man fast unendlich lange damit spielen. Mann kann die Löcher auch an der Seite machen und durch jedes Loch eine Schnur ziehen. Dann gibt es ein anderes Geräusch. labbe.de/zzzebra/index.asp?themaid=628&titelid=2755 (Quelle: labbe.de ) Diese Dinger sind auch heutzutage noch sehr beliebt und bei Töchterchen haben sie im Kindergarten welche - und man kann sie sogar kaufen.
      Die Dinger müssen auch nicht zwingend rund und aus Holz sein - alles wo zwei Löcher hinein gebohrt und eine Schnur aufgefädelt werden kann eignet sich zum basteln.

      Weiss jemand wie lange es das Jojo schon gibt?
      Das ist auch so ein simples Spielzeug mit dem man allerhand machen kann...

      Ob es so etwas ähnliches im Mittelalter auch schon gegeben hat?
      holzspielzeug-zentrum.de/out/p…c8fbb72bbd95ff2_p1(3).jpg (Quelle: holzspielzeug-zentrum.de ) Eine Art rollende Rassel wo sich im Innern, aber von aussen sichtbar, ein Glöckchen oder ein Holzkugel dreht wenn es über den Boden gerollt wird. Meine Kinder haben dieses Ding geliebt als sie noch klein waren.

      Natürlich wurde auch so gespielt: Töchterchen am Markt in Mayenfeld mit ihrem Nussschalen-Schiffchen im Brunnen bilder-hochladen.net/i/8f66-km-1bbe.jpg (Quelle: eigenes Bild)
      So kleine Schiffchen konnten ja auch aus Baumrinde gebastelt werden - Hauptsache das Material schwimmt.
      Kinder werden ja allgemein von Wasser wie magisch angezogen - und sind danach von oben bis unten nass. Zumindest Töchterchen und Junior. :D

      Dazu kommen Rollenspiele aller Art, Hütten bauen mit allem was sich gerade findet, Fangen und ähnliches. All die Spiele halt wo man keine speziellen Spielzeuge braucht.
      Zauberhafti Grüess us dä Schwiiz wünscht Zauberin mit 5.Klass-Zauberschüelerin und 2.Klass-Zauberschüeler
    • Für das Jojo habe ich als einzigen Nachweis bisher eine Abbildung eines hölzernen Jojos in dem Buch "Kinder delijt" von Annemarieke Willemsen gefunden.

      Die Beschreibung sagt (soweit ich das Niederländische richtig verstanden habe), dass es sich um einen Fund aus der Innenstadt von Kampen aus dem 14. Jhdt handelt. Es sei ein Standardmodell in der Form von zwei Hälften mit einer konvexen Querachse, die in der Mitte leicht verengt ist und Spuren des umwickelten Drahts (???) zeige. Bilder, auf denen mit einem Jojo gespielt werde, seien in dieser Zeit nicht entstanden.

      In demselben Buch ist auch hölzernes Diabolo aus Lund (Schweden), ca. 1300 abgebildet. Das Foto dieses Diabolos ist leider sehr dunkel, so dass man nicht genau erkennen kann, ob die Enden ausgehölt sind. Es sieht in etwa so aus, als ob zwei an der Spitze etwas abgeflachte Kegel gegeneinander versetzt sind. Die heutigen Jojos sehen ja mehr nach gegeneinander versetzt angebrachten halben Hohl-Kugeln aus.

      Hinsichtlich der Holzscheiben mit den Löchern kenne ich keinen Fund oder Abblildung aus der Zeit des Mittelalters. Dafür aber sehr viele Schnurrknochen (Schnurrer, Brummer), d.h. durchbohrte Fußknochen (i.d.R. vom Schwein).

      --- und wenn der Kreisel nicht auftauchen sollte: mit der Peitsche können Deine Kinder auch prima ihr Steckenpferd antreiben ....

      Viele Grüße
      Aleidis
    • Aleidis schrieb:

      Es sei ein Standardmodell in der Form von zwei Hälften mit einer konvexen Querachse, die in der Mitte leicht verengt ist und Spuren des umwickelten Drahts (???) zeige.

      Ich könnte mir vorstellen, dass der Draht irgendwie die Fixierung für den Faden war, aber das ist reine Spekulation. Oder das Jojo war ursprünglich etwas anderes und wurde dann umgenutzt.
      Die Jojo's die ich kenne haben eine gerade Querachse in die in der Regel ein kleines Loch gebohrt ist wo der Faden angebunden wird oder der Faden wird direkt an der Achse fest gebunden was das Aufwickeln etwas schwieriger macht.

      Aleidis schrieb:

      Die heutigen Jojos sehen ja mehr nach gegeneinander versetzt angebrachten halben Hohl-Kugeln aus.

      Ja, die heutigen Jojo's sind oft richtig "technisiert". Bei Töchterchen im Kindergarten bekommt das Geburtstagskind bei der Feier ein kleines Geschenk - dieses Jahr ein Jojo das im dunkeln leuchtet. Irgendwie verrückt was aus so einfachen Spielsachen gemacht wird.

      Aleidis schrieb:

      In demselben Buch ist auch hölzernes Diabolo aus Lund (Schweden), ca. 1300 abgebildet. Das Foto dieses Diabolos ist leider sehr dunkel, so dass man nicht genau erkennen kann, ob die Enden ausgehölt sind.

      Eigentlich kommt es nicht so drauf an ob die Enden ausgehölt sind oder nicht. Wichtig ist vor allem, dass das Gewicht auf beiden Seiten gleich ist. Von der Machart her könnte es ein Drechsler vermutlich in einem Stück machen, aber mit dem Drechseln kenn ich mich nicht aus.

      Aleidis schrieb:

      Hinsichtlich der Holzscheiben mit den Löchern kenne ich keinen Fund oder Abblildung aus der Zeit des Mittelalters. Dafür aber sehr viele Schnurrknochen (Schnurrer, Brummer), d.h. durchbohrte Fußknochen (i.d.R. vom Schwein).

      Die Holzscheiben sind wohl einfach die Weiterentwicklung der Schnurrknochen. Nur ist es heutzutage nicht so einfach an Fussknochen von Schweinen zu kommen und dann ist ein anderes Material nötig...

      Aleidis schrieb:

      --- und wenn der Kreisel nicht auftauchen sollte: mit der Peitsche können Deine Kinder auch prima ihr Steckenpferd antreiben ....

      Natürlich, nur wird es da nicht ganz einfach bei der Wahl welches der 4 Steckenpferde die Peitsche braucht. Ich habe als Kind bereits 2 Steckenpferde gehabt mit denen die Kinder jetzt spielen. Die Frau die die Steckenpferde herstellt hat mir dann einen Brief geschrieben weil ich als Kind quasi bei der Entwicklung "geholfen" habe - wir "mussten" als Kinder die Steckenpferde "testen" - und hat den Kindern als Dankeschn je ein nagelneues, wunderschönes Steckenpferd geschenkt. Schau mal hier: steckenpferde.ch/Steckenpferde.htm (Quelle: steckenpferde.ch )
      Im Mittelalter waren Steckenpferde um einiges schlichter, aber für die Kinder war es genauso toll damit zu "reiten".
      Zauberhafti Grüess us dä Schwiiz wünscht Zauberin mit 5.Klass-Zauberschüelerin und 2.Klass-Zauberschüeler
    • Ich lese momentan gerade das Buch von Walter Endrei über die Spiele und so. Aktuell bin ich gerade beim Kapitel über das Schachspiel. Es werden zwar sehr viele Spiele beschrieben und erklärt, Anleitungen gezeigt und die Herkunft angeschaut, aber leider hat es sehr wenige Spielsachen. Halt die Sachen mit denen Kinder gespielt haben wenn es gerade nicht möglich war zum draussen spielen - stürmisches Wetter oder so. Ich glaube nicht, dass sich Kinder bereits mit Schach oder Würfel- und Kartenspielen (die ja als Glücksspiele galten) beschäftigt haben.
      Töchterchen hat gerade kürzlich das Mühle-Spiel gelernt, aber so richtig hat sie es noch nicht im Griff - und wenn sie nicht gewinnt ist sie entweder wütend oder beleidigt. Aber Schach würde ich ihr jetzt noch nicht zumuten - ausser sie will es unbedingt lernen was bedeuten würde, dass ich es auch zuerst lernen muss.

      Mir ist jetzt noch in den Sinn gekommen, dass wir als Kinder nicht nur den normalen Hampelmann, sondern so "Klettermännchen" gehabt haben: baumarkt.de/nxs/1670///baumark…lternative-zum-Klettermax (Quelle: baumarkt.de/ )
      Man zieht abwechselnd an den Schnüren und das Männchen klettert bis nach oben - die Schnüre los lassen und es saust wieder runter. Wir haben diese Männchen geliebt und viel damit gespielt - besonders das "Wettklettern" wessen Männchen zuerst oben ist ist immer toll gewesen. Ich habe sogar ein "Doppel-Klettermännchen" gehabt wo zwei Männchen übereinander hoch geklettert sind und das von meiner Schwester hat bunte Stoffstreifen als Beine gehabt. Es gibt unendlich viele Varianten wie diese Klettermännchen gemacht werden können.
      Ob es so etwas in der Art im Mittelalter auch schon gegeben hat?
      Zauberhafti Grüess us dä Schwiiz wünscht Zauberin mit 5.Klass-Zauberschüelerin und 2.Klass-Zauberschüeler
    • Hallo Zauberin
      Versuch bei den Brettspielen doch mal Fuchs und Gänse bzw Wolf und Schafe.
      Das sind Verfolgungsspiele auf dem Schachbrett.
      Die Anleitungen findest Du bei Tante Wiki. Es scheinen alte Spiele zu sein,
      allerdings habe ich keine Ahnung wie alt die wirklich sind.
      Im Kopf Geschichtsnah
      In der Praxis eher GroMi
      Letztes Viertel 12tes Jh.
      Tippfehler? Ich schreibe meist vom Mobiltelefon
    • Heinrich schrieb:

      Versuch bei den Brettspielen doch mal Fuchs und Gänse bzw Wolf und Schafe.
      Das sind Verfolgungsspiele auf dem Schachbrett.
      Die Anleitungen findest Du bei Tante Wiki. Es scheinen alte Spiele zu sein,
      allerdings habe ich keine Ahnung wie alt die wirklich sind.

      Die Spiele sind im Buch von Walter Endrei auch beschrieben und werden auf die Zeit vor 1300, wo die erste schriftliche Erklärung ist, datiert. Anscheinend sind die beiden Spiele Vorläufer von diversen anderen Spielen.
      Zauberhafti Grüess us dä Schwiiz wünscht Zauberin mit 5.Klass-Zauberschüelerin und 2.Klass-Zauberschüeler
    • Hallo zusammen

      Ich habe wieder einmal Wikipedia nach Hinweisen durchforstet.
      Grundsätzlich alles über Spielzeug: de.wikipedia.org/wiki/Spielzeug#Mittelalter

      Im Speziellen:
      Hampelmann: de.wikipedia.org/wiki/Hampelmann
      Murmel und Murmelspiele: de.wikipedia.org/wiki/Murmelspiel
      Schnurrer: de.wikipedia.org/wiki/Schnurrer
      Kreisel: de.wikipedia.org/wiki/Kreisel
      Reifen: de.wikipedia.org/wiki/Reifen_(Spielzeug)
      Puppe: de.wikipedia.org/wiki/Puppe (Quelle für alle Links: de.wikipedia.org )

      Viele dieser Spielsachen lassen sich mit einfachen Mitteln selbst herstellen - Puppen, Hampelmänner, die "Klettermännchen" und der Schnurrer. Auch Murmeln lassen sich aus Keramik oder ähnlichem gut selber herstellen - sie sind dann vielleicht nicht ganz so schön rund wie gedrechselte oder in einer "Mühle" hergestellte Murmeln. ;)
      Schwieriger wird es beim Kreisel der von einem Drechsler am ehesten hergestellt werden kann. Oder fällt grad jemanden eine andere Variante zur Herstellung ein? Vielleicht noch schnitzen und dann abschleifen?
      Wie man einen Reifen zum "reifen drehen" selber macht weiss ich nicht. Da braucht man wohl spezielles Werkzeug.

      Ich wünsche euch allen noch einen schönen Sonntag.
      Eure Zauberin
      Zauberhafti Grüess us dä Schwiiz wünscht Zauberin mit 5.Klass-Zauberschüelerin und 2.Klass-Zauberschüeler
    • Für Reifen würde ich auch Weidenruten oder Haselnusszweige benutzen.

      Bei den Brettspielen ist Alquerque mein Favorit - und auch im Buch der Spiele von Alfons dem Weisen (1284 fertiggestellt) beschrieben. Auf der gestrigen Veranstaltung hat ein pfiffiger 6-jähriger den Mitstreiter, der das Spiel den Besuchern zum Ausprobieren erklärt hat, "abgezockt".

      Puppen finde ich klasse, wobei ich bisher keine Belege für Stoff-/Lumpenpuppen gefunden habe (ist halt schwierig mit der Fundsituation für Stoff ...) Für Hinweise immer dankbar ... Aber es gibt viele Funde von Holzpuppen. Mein Liebling ist hier Kathrin, ein kleines, knapp 16 cm langes Püppchen aus einem Lübecker Abfallschacht aus der Zeit um 1300 (die Archäologen haben der Puppe den Namen Kathrin gegeben). Einfach geschnitzt, mit nur angedeuteten vor dem Oberkörper liegenden Armen, läßt es sich auch von kleinen Kindern gut greifen, leicht als Wickelkind zurechtmachen und auch ein Kleidchen könnte ohne Probleme über den Kopf gezogen werden.

      Holztiere, gern auch mit Rädern können ebenfalls auch bei Regenwetter ruhiger bespielt werden.

      Der Klassiker im Fundgut sind natürlich kleine Ritter/Reiterfügürchen aus Ton. Aber auch kleine Tiere (Hund, Gans/Ente, Pferd etc.) finden sich immer wieder. Pferde/Reiter stellen die Masse der Funde. Manchen Figuren könnte man noch eine Lanze aus Holz schnitzen, so dass ein Turnier nachgespielt werden kann.

      Aus Ton findet sich auch Miniaturgeschirr.

      Mit Astragalen (Sprunggelenksknochen vom Schaf oider der Ziege) kann man gut ein Geschicklichkeitsspiel (auch drinnen am Tisch) spielen.

      Es gibt - ebenfalls im Buch der Spiele beschrieben - einfache Würfelspiele, aber da müssten die Kinder zumindest rechnen können.

      Ebenfalls sind Tric-Trac-Varianten im Buch der Spiele enthalten, die m.E. eher zum Erlernen der Spielzüge dienen, als dass sie Erwachsenen wirklich Spass machen können. Aber um das Prinzip des Tric-Trac zu erlenen, durchaus auch für Kinder geeignet.

      Viele Grüße
      Aleidis
    • In diesen Zusammenhang möchte ich gerne auf die zahlreichen Funde von Tonpferdchen und ( Heiligen - ) Figuren hinweisen.
      Diese Figuren sind u.a. als Kruseler Püppchen bekannt ; oft auch als Barbie oder gar Playmobil des Mittelalters bezeichnet. Im 12. und 13. Jahrhundert noch von Hand moduliert, so soll ab den 14. Jahrhundert bereits in Serie produziert worden sein.
      Werkstätten von sog. Bilderbäckern wurden u.a. in Utrecht, Köln und Worms nachgewiesen. Auch im Nürnberger Raum gab es zahlreiche Funde, was auf eine weitere Produktionsstelle hinweist.
      Quelle Internet " Mode aus Modeln " landschaftsmuseum.de : landschaftsmuseum.de/Seiten/Lexikon/Spiele-Puppen.htm .
      Weiterhin möchte ich noch eine weitere Seite ( Quelle siehe oben ) zu Spielzeug und Kinderspielen verlinken.
      landschaftsmuseum.de/Seiten/Lexikon/Spiele-Kinder.htm
      Besitz stirbt,

      Sippen sterben,

      Du selbst stirbst wie sie !

      Eines nur weiß ich, das ewig lebt

      - Der Toten Tatenruhm - !
    • Die Tonfiguren haben es in der Herstellung halt so in sich. Entweder ich nehme "normale" Keramik wo ich einen Brennofen brauche oder solche die an der Luft trocknet was wieder viel "absturzsicheren" Platz braucht wenn man mehrere machen will. Zum Glück gibt es Fimo für Experimente und das auch in "Naturfarben" die am Schluss fast wie echte Keramik aussehen.

      das Lorb schrieb:

      Weidenruten sollten sich ausreichend zu einem Reifen biegen lassen... würde mal bei einem Korbflechter anfragen, wann die beste Zeit dafür ist, die Ruten zu schneiden und ob dann zusätzliches Wässern nötig ist.

      Stimmt. Ich werde an der Chilbi mal den Korbflechter aus unserem Dorf fragen was er dazu meint.
      Ich habe allerdings vor einigen Jahren mal für Töchterchen einen Traumfänger aus einem Haselstecken gebastelt und den musste ich ziemlich lange ins Wasser legen, aber da ist der Ring ja auch wesentlich kleiner gewesen als für einen Reifen der zum Reifen treiben taugt. Eigentlich sollte es kein Problem sein wenn ein genug langer Stecken gefunden werden kann.

      Puppen wurden wohl einfach aus dem gebastelt was gerade vorhanden war. Aus Holz geschnitzt, getrocknetes Schilf passend zusammen gebunden, aus Stoffresten genäht etc.
      Ich denke, dass Töchterchen bald eine "Lumpenpuppe" aus Stoff bekommt. Natürlich mit passenden Kleidern. Ein einfaches Schnittmuster das sich anpassen lässt hab ich sogar noch irgendwo.

      Was meint ihr, hat es Puzzle auch schon gegeben?
      Bei vielen Berufen mussten ja Teile zusammen gesetzt werden und da wäre das eine tolle "Vorbereitung" gewesen - und das ohne, dass es die Kinder merken.
      Zauberhafti Grüess us dä Schwiiz wünscht Zauberin mit 5.Klass-Zauberschüelerin und 2.Klass-Zauberschüeler
    • Dass ich nicht gleich darauf gekommen bin Wikipedia zu fragen!
      Bei den Kindern sind Puzzle momentan grad sehr beliebt - Junior hat gleich 2 zum Geburtstag bekommen und macht jetzt nur noch Puzzle. Wir haben aber auch schon viele Puzzle-Varianten... Allerdings bin ich da nicht ganz unschuldig. :saint:
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