Der eigene Anspruch - geht es Euch auch so?

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    • Tauschen - etwas Wunderbares...egal ob eine kleine Holznadel oder ein Gewand.....das sollte noch viel mehr gemacht werden. Das ist für mich gefühlt mehr Wert, als Bares. Wie schön, wenn ich dem Anspruch eines anderen gerecht werde ( und ich meine nicht 08 15) und der Jenige meine gefertigten Dinge annimmt oder danach fragt, wertschätzt und mit Freude trägt oder nutzt. Das kann auch ganz in der Stille sein... herrlich.
      ... auf dem Weg
    • Mein Anspruch ist momentan einfach nur die ganze Familie so einzukleiden, dass es optisch ins Jahr 1300 passt. Weil die Kinder immer noch ziemlich schnell wachsen, Töchterchen wird nächstes Jahr wohl ein neues Gewand brauchen und bei Junior werde ich wohl alles wieder anpassen müssen, mache ich nur die Sichtnähte von Hand. Momentan muss das genügen.
      Die kleinen Details suche ich vorallem für mich selber zusammen. Mit zwei Kindern hat es Recherche ganz schön in sich...

      Genau, maid78 , tauschen ist eine tolle Sache. Nur schade, dass es viel zu wenig gemacht wird. Bei mir gibt es mit den Kindern immer wieder mal "alte" Sachen die nicht mehr gebraucht werden und einen neuen Träger suchen. Ist immer schade wenn die Sachen dann irgendwo versorgt und nicht mehr gebraucht werden.
      Zauberhafti Grüess us dä Schwiiz wünscht Zauberin mit 4.Klass-Zauberschüelerin und 1.Klass-Zauberschüeler
    • Lustig finde ich die Leute, welche an der Klamotte hohe Ansprüche stellen, färben, weben, Handnaht usw. und dann sitzen diese auf einer mit Maschine gehobelten, künstlich getrockneten und Kreissäge geschnittenen Holzbank und essen aus mit Maschinen getöpferten Tellerchen und machen sich dabei keine Gedanken über deren Fertigung.

      Denkt mal darüber nach wenn der Anspruch mal wieder zu hoch wird. :D
      Allen Menschen Recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann.
    • Och @Zauberin , wenn du noch was abzugeben hast...zumindest für meinen großen könnte ich noch Sachen gebrauchen. ^^
      Gerade Kindekleider wird man doch supergut los, denke ich.
      DAs mit dem hohen Anspruch ist immer so eine Sache. Theoretisch ist mein Anspruch an Kleidung auch recht hoch, was fehlt ist die Energie für die Umsetzung. Wenn man nach spätestens 3 Näh- oder Stickstichen unterbrochen wird vergeht einem irgendwann die Lust...
    • Ulf schrieb:

      Lustig finde ich die Leute, welche an der Klamotte hohe Ansprüche stellen, färben, weben, Handnaht usw. und dann sitzen diese auf einer mit Maschine gehobelten, künstlich getrockneten und Kreissäge geschnittenen Holzbank und essen aus mit Maschinen getöpferten Tellerchen und machen sich dabei keine Gedanken über deren Fertigung.

      Denkt mal darüber nach wenn der Anspruch mal wieder zu hoch wird. :D
      Das könnte man auch an den ein oder anderen Veranstalter richten: wir waren vor ein paar Wochen auf einem Mittelaltermarkt, wo an der Kasse eine Besucherin in Gewandung wegen ihrer Schuhe (sie hatte, warum auch immer, Turnschuhe an) ermahnt wurde. Wäre ein totales No Go.. Barfuss, Holzbotten oder Lederstiefel, aber solche Schuhe gehen gar nicht, das wäre immerhin ein A-Markt.. Sie durfte aber auf´s Gelände, die Damen und Herren am Eingang waren gnädig.
      Und dann kam man in die eine Gasse wo LED´s vor den Zelten standen/hingen, man lieber nicht auf die Gewandung (da gabs dann doch den ein oder anderen Springerstiefel oder Turnschuh) und in die offenen Zelte geschaut hat. X/
      Da wäre es meiner Meinung nach besser gewesen, das A eher klein zu schreiben. Wäre viel entspannter und weniger verwunderlich gewesen. :D
    • Tyra, magst Du mal sagen wo das gewesen ist? Ich bin neugierig.... ;)
      Mit Besuchern ist das immer etwas schwierig, man weiss nie welche gesundheitlichen Probleme evtl. dahinterstecken wenn das Schuhwerk nicht stimmt oder jemand zB zur Klamotte Sonnenbrille trägt. Drum bin ich immer dafür auf Märkten keinen "Gewandungsrabatt" zu geben, dann entstehen solche Diskussionen gar nicht erst. Und wenn es sich um museale Veranstaltungen handelt gehört es sowieso zum guten Ton da nicht ungefragt im Kostüm aufzutauchen - in dem Fall hat dann das Kassenpersonal auch das Recht Leute wegzuschicken die sich da nicht dran halten.
      Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist. (Konfuzius)
    • In dem Fall wüsste ich auch gerne auf welchem Markt das war.
      Persönlich finde ich,dass es auch darauf ankommt,wo ich hingehe.
      Beim Festival des Herrn G.H.kann ich kostümiert (im ursprünglichen Sinne) hingehen,"gewandet" oder in Zivil 21.Jhdert.,es dürfte nicht interessieren,zumindest nicht den Veranstalter und die Kassenleute.
      Würde ich eine Burgbelebung besuchen würde ich nur in Zivil erscheinen,die einzigen Personen,die zeitgemäss gekleidet sind wären dann die Darsteller.
    • Den Markt möchte ich namentlich nicht nennen, da ich ihn trotz dieser Verwirrung mag und wir gern nächstes Jahr dort lagern möchten. Uns war es auch nicht bekannt das er den A-Anspruch erhebt. Wir waren in Gewandung und sind ohne Kritik aufs Gelände gekommen, vielleicht weil ich so besorgt dreingeschaut hab im Angesicht der Bemängelung der Dame vor uns. :D
    • Zum Thema "Anspruch" (auch den eigenen) hab ich im Forum hier und da auch schon etwas geschrieben. Ich finde nachwievor den Unterschied im Anspruch beim Thema: "zivile vs. militärische Ausstattung" ziemlich hoch. Hier wird meiner Meinung nach oft noch deutlich mit zweierlei Mass gemessen.

      Mittlerweile nehme ich es aber selber auch eher wieder etwas lockerer... es lebt sich so viel entspannter.

      Da es hier speziell ums färben ging... Hab mir auch vorgenommen für meinen Hospitaliter neu anstehende Kleiderprojekte ohne chemisch gefärbte Stoffe realisieren zu lassen. Ob ich jetzt aber soweit gehe und den bereits existierenden (zu grossen Teilen chemisch gefärbten) Bestand austausche, glaube ich aktuell eher nicht.
      Beste Grüsse, Thomas :bye01
    • Frau Runa schrieb:

      Och @Zauberin , wenn du noch was abzugeben hast...zumindest für meinen großen könnte ich noch Sachen gebrauchen.
      Gerade Kindekleider wird man doch supergut los, denke ich.
      Das kommt immer drauf an wie genau man es nimmt. Fürs Jahr 1300/beginnendes 14. Jahrhundert ist es nicht ganz einfach. Es gibt einige kleine "Neuerungen" in der Mode die ich auch bei den Kinderkleidern umgesetzt habe und da passt das dann fürs 13. Jahrhundert bereits nicht mehr. Die Ärmelnaht nach hinten verschoben und damit sichtbar zum Beispiel. Kleinigkeiten, die aber für andere bereits entscheidenend sein können.
      Wie gross ist denn dein "Grosser"? Junior ist jetzt 7 Jahre alt und sein Gewand wird nächstes Jahr sicher noch passen. Mädchenkleider kann ich dir eher weiter geben.

      Katharina de Lo schrieb:

      Zauberin, Du bist doch auch bei FB, oder? Da gibts eine Gruppe "Living History Kindersachenbasar" , vielleicht kannst Du ja da ein paar zu kleine Sachen gegen passende tauschen?
      Danke, das hab ich gar nicht gewusst!
      Zauberhafti Grüess us dä Schwiiz wünscht Zauberin mit 4.Klass-Zauberschüelerin und 1.Klass-Zauberschüeler