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Wurfspeer bauen

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    • Du wirst wohl um eine Pömpfenspitze nicht herumkommen, denke ich. Wenn das Ding geworfen wird, hat es zu viel Dampf, als dass eine abgerundete oder abgeplattete Schaukampfspitze genügend Sicherheit böte.
      Immerhin hat man bei Wurfwaffen nicht die Kontrolle, die man bei Nahkampfwaffen hätte respektive haben sollte.

      Fertige LARPwaffen dürften preislich nicht dem entsprechen, was Du aufwenden möchtest, auch wenn es da sehr gut aussehende Exemplare gibt, die auf Entfernung optisch kaum von richtigen Waffen zu unterscheiden sind.
      Das sind dann allerdings Beträge, die man nur ungern einer Gefahr der Vernichtung im Schaukampfgetümmel aussetzt.
      Empfehlen könnte ich da die forgotten dreams Angebote, aber, wie gesagt, die nehmen's von den Lebenden. Und nicht zu knapp.

      Selberbauen wäre wohl die Wahl. Dazu gibt es etwa bei Dreamlands.de Anleitungen. Für Wurfspeere wäre das diese hier: dreamlands.de/larp-waffen08-wurfspeere.htm (Quelle: ebenda)
    • Also ich hatte auch schon an einen Besenstiel gedacht, den ich mit einer gut gepolsterten Stoffsiptze mind. im Tennisballformat ausstatte. ein auch nur annäherndes A- Aussehen wird da definitiv nicht möglich sein- zumal ich das auch als Kavalleriewaffe nutzen wollte.
      Zwei Dinge sind unendlich- das Universum und die menschliche Dummheit. Nur mit dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher. (Albert Einstein)
    • Ups Quellenangabe vergessen. :whistling:

      Aber wenn du damit auf Leute werfen willst war der Link eh nicht zu gebrauchen. Wie schon gesagt wurde ist das viel zu befährlich. Wenn du mir beim Training die Teile um die Ohren wirfst schmeiß ich dir mein Schild in den Rücken. :evil:

      Und wenn du dafür auch nicht sonderlich viel Geld ausgeben willst ist die Besenstielvariante wohl besser. Einen Tennisball auf der Spitze fixieren und mit Bauschaum für die Stabilität ausfüllen. Anmalen fertig. Die Flugeigenschaften werden zwar mit einer solchen Spitze be..scheiden sein aber du willst damit glaub ich auch nicht auf hohe Distanz werfen.
      Wer Wind sät, wird Sturm ernten.
      Hosea 8,7
      :keule1

      Bis einer heult!
    • Die Flugeigenschaften sind recht leicht halbwegs wieder hinzubiegen, wenn man am Ende einfach ein Stück Stoff befestigt. Flattert und bremst natürlich, stabilisiert den Besenstiel dadurch aber, so dass er sich in der Regel nicht überschlägt.
      Das Problem bei Pömpfenstichwaffen, ob Pfeil oder Speer, ist die Möglichkeit, dass der Schaft beim Aufschlag nach vorne durch die Polsterung sticht. Dagegen macht man normalerweise vor dem Ummanteln/Aufschäumen eine Scheibe auf den Schaft, die dann in fertigem Zustand vollständig von der Polsterung eingeschlossen ist.
      Ob ein aufgeschäumter Tennsiball reicht, weiß ich nicht. Das ist sicherlich genug, um jeden Treffer an Torso oder Gliedmaßen zu sichern, auch ohne Rüstung. Schwierig wird's bei Gesichtstreffern, speziell Auge. Damit ist ja immer zu rechnen, und sei es nur aus Versehen. Probier mal aus und gib Meldung, wie das funzt.
    • Panzerreiter schrieb:

      ...ob Pfeil oder Speer, ist die Möglichkeit, dass der Schaft beim Aufschlag nach vorne durch die Polsterung sticht.

      Genau das Problem breitet mir momentan das Kopfzerbrechen.
      Zwei Dinge sind unendlich- das Universum und die menschliche Dummheit. Nur mit dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher. (Albert Einstein)
    • Erfahrungsbericht

      Ich habe an einem Ende eines Besenstiels eine Platte befestigt, um das Durchrutschen des Stiels zu verhindern. Dann habe ich einen Tennisball aufgeschnitten und an den Besenstiel geklemmt. Den Tennisball habe ich dann mit Silikon (sanitär- Silikon aus der Kartusche) gefüllt.
      Gestern haben wir ihn getestet.
      Die Flugeigenschaften sind gut und auch bei schräg gestelltem Schild prallt er nicht weit ab (ca. 1,5m) und der Schaft schlägt auch nicht gefährlich durch die Gegend. Der Schaft ist etwa zwischen 1,20m und 1,50m lang- schön handlich für den Kavallerieeinsatz.
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    • So, meine Wurfspeere haben ihre Feuertaufe auf der Sababurg bestens bestanden! Die HoMis haben ganz schön blöd geguckt, als ihnen plötzlich Speere um die Ohren flogen.....
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    • Duke schrieb:

      Hab da ne Regel gefunden. Die soll wohl für Deutschland gelten.

      Wurfspeere: Mindestens eine 5cm gepolsterte, mit Sand gefüllte
      Lederspitze, Schaft Maximallänge 1,2m Besenstiel. (Deutschland: -.-)

      Quelle: haukstaldir.de

      Also mit Wurfspeeren ist das so ne Sache.

      Es wurde in den letzten Jahre in der Fechtszene einiges ausprobiert und vor allem wieder verworfen. Es gab mal den Versuch, dass die Einhandgere im Kampf, anstatt nur beiseite, flach auf den Gegner geworfen werden durften, quasi wie wenn einem ein Stich aus der Hand gleiten würde. Hier durften die Gere aber auch nicht zu kurz sein, damit diese nicht unkontrolliert in Rotation geraten könnten.

      Aber auf keiner im Reenactmentfechten relevanten Schlacht sind sie zugelassen und werden sie vermutlich auch nicht. Denn das große Manko ist die Gefahr von Gesichtstreffern, ansonsten könnte man ja auch adaptierte Franziskas werfen und selbst hier gab es schon kleine Projekte...
      Die Straße, auf der die Feinde fliehen, muss man bahnen.- Vegetius

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