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Kochen für größere Gruppen

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    • Kochen für größere Gruppen

      ich habe bezüglich meiner Kochtöpfe ein Problem beim verköstigen größerer Gruppen. Wenn wir in kleiner Runde lagern hab ich einen 5 Liter Kupfertopf und ne geschmiedete Pfanne. Aber wenn wir alle unterwegs sind, und dann so 15 bis 20 Mann anstehen, komm ich mit meinem Töpfchen nicht mehr weit. Bisher bin ich dann notgedrungen auf einen großen Emaile-Kessel ausgewichen. Das stellt mich aber nicht zufrieden. Und die großen Kupferkessel die es durchaus gibt, sind für mich unbezahlbar. Wie löst ihr das Problem? Oder kocht ihr immer nur für ein paar Leutchen....
      Lectori salutem.
    • Paulus schrieb:

      .... Bisher bin ich dann notgedrungen auf einen großen Emaile-Kessel ausgewichen. Das stellt mich aber nicht zufrieden. ..Wie löst ihr das Problem? ...

      Na ja, der große 20 Liter Kessel von Ars historica ist zwar emailliert, sieht man von außen aber nicht. Den nehmen wir dann zu Kochen von den Knödeln her. Bei Hauptgericht für 15 Personen koche ich sowieso mit mehreren Töpfen und Pfannen. Ein großer Topf wo der Braten schmurgelt, im Zweiten kocht das Metgemüse, im Dritten garen die Knödel.
      Den Nachtisch entweder kalt vorbereitet (z.B. Konkavelite) oder in der guten alten Kochkiste. Eine Holzkiste mit einer Wolldecke ausschlagen und darin die Grape mit dem Hirsebrei packen. Gart von alleine durch und ist noch 2 Stunden später heiß. Dasselbe Prinzip kann man z.B. für ein großes Fleischstück anwenden. Die professionelle Lösung dazu heißt "Wonderbag" kochen-mit-wonderbag.de/ wird in Afrika hersgestellt und unterstützt soziale Projekte. Dadurch erweitere ich meine Kochmöglichkeiten für die Sachen die langsam und schonend garziehen. Allerdings brauche ich für jeden Gang trotzdem einen separaten Topf.
      Auf diese Art und Weise war z.B. kein Problem 13 Personen mit Rindrouladen in Rotweinsosse, Gartengemüse und frische geschabten Spätzle zu verköstigen. Und das auf einer Feuerstelle wo drei 7 Liter Töpfe nebeneinander Platz haben. Alles eine Frage der Organisation.

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      sind zwar noch Emailletöpfe (weil billig) aber es geht auch mit den "richtigen" Töpfen.
      Ah sorry, habe gerade festgestellt dass das nicht die Rindsrouladen waren (Fotos von 2010) sondern das Schweinefilet im Speckmantel.

      in diesem Sinne
      Doralf
      Was kommt kommt, aber wir kümmern uns erst drum wenn´s soweit ist. 8)
    • Ich bin auch auf 'Emailetöpfe umgestiegen.
      Mit den Eisentöpfen hab ich irgendwann nen Vogel bekommen.
      1. Der Rost, ständig sofort einölen, dann der ganze "Batz" (kennt wer den hochdeutschen Ausdruck?) im Auto und vorallem wenn man mit Wein oder Essig kocht ist das Essen so leicht Rostfarben *uarg*
      und eben 2. die Menge.

      Für 20 Leut kommst mit Grapen nicht weit.
      Bei uns gibts mitlerweile eben viel Eintopf.
      Toleranz ist die Erkenntniss, dass es keinen Sinn macht sich aufzuregen
    • Mit dem Einölen haben wir bisher keine Probleme gehabt ... der Topf wird gleich nach dem Essen saubergemacht (Spülwasser, Küchenrolle und bei starkem Schmutz auch schon mal ne Bürste), trockengerieben (Küchenrolle) und gleich leicht mit Speiseöl einreiben. Gerostet ist der bisher nicht.
      Okay, man muss den Topf vor der ersten Benutzung gründlich einbrennen und wir haben das Glück, den nicht immer im Auto hin und her schleppen zu müssen. Das wäre dann allerdings wirklich ein Problem ... dreckig wie der von außen nun mal ist.

      Ob das Essen nun manchmal doch rostfarben ist, weiß ich nicht ... meist ist es dunkel im Haus ;)
      Viele Grüße
      die Lisabeth
    • Wenn die Feuerstelle groß genug ist, würde ich mit mehreren Töpfen und Kesseln kochen, große Töpfe brauchen nach meiner Erfahrung immer sehr lange zum Kochen und du mußt ständig dabei bleiben und rühren. Wenn Du aber in mehreren Grapen gleichzeitig kochst, kannst Du auch sehr gut die Garzeiten der einzelnen Zutaten berücksichtigen. Reste können dann prima zum Schluß in einem Gefäß gesammelt werden.
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