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Bronze zu spröde

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    • Konradin schrieb:



      Noch eine kleine Frage: weiß von Euch jemand einen Trick, wie man bei der Sandform filigrane Stücke mit Durchbruchsmuster
      besser abformen kann. Bei mir bleibt in dem Durchbruchssmuster beim odell der Sand hängen.


      Dann sind beim Formsand die Quarze zu grobkörnig oder zu trocken.
      Für solche Dinge dann frischen Formsand oder welchen mit kleineren Quarzen verwenden.

      Oder kontaktiere Richard

      bronzegiesserey.de/index.php?page=kontakt

      Link = Quelle
      Allen Menschen Recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann.
    • Hi nur so als Ergänzung zum etwas älteren Thread: Gute Quellen für Goldschmiedewerkzeug und Zubehör sind auch zujeddeloh und Fa. Fischer in Pforzheim (gut über google zu finden). Dort sollte es auch kein Problem sein die entsprechenden Flussmittel (da gibt es diverse) zu bekommen.

      Noch ein Wort zum Quarzsand: Ist mir als Flussmittel beim Silber und Bronzeguss nicht bekannt - muss aber nichts heissen. Theophilus Presbyter nimmt Salz, soweit ich mich erinnern kann. Ich würde allerdings befürchten, dass dabei evtl. Chlor frei wird (soweit ich weiss ab ca. 1200 Grad).

      Wenn hier noch jemand andere Quellen/Funberichte oder Analysen von Schlacken in Tiegeln hat würde ich mich übers Posten freuen.
    • *Threadausbuddel*

      An das Thema Bronzeguss und Borax möchte ich mich gern anhängen und habe dazu eine Frage an die Wissenden.

      Nachdem ich mir bei meinen ersten nicht wirklich gelungenen Gießversuchen zwei Tontiegel ramponierte (Rissbildung) konnte ich ungefähr ein Wasserglas voll flüssigen Borax besorgen. Funktioniert das Tiegel ausschwenken damit auch und wenn ja wie oder ist es eher als Flußmittel zum Verlöten geeignet? In die Schmelze reinkippen macht ziemlich sicher keinen Sinn. Bei 900°C+ im Ofen ist das schneller verdampft als es eine Wirkung zeigt.

      An das Zeug rankommen ist sehr schwer, ohne Endverbrauchserklärung für gewerbliche Anwender bzw. Forschung und Lehre ist nichts zu bekommen. Dafür extra ein Gewerbe im Kunsthandwerk für ein paar Experimente in Sachen Messing- und Bronzeguss anmelden ist mir dann doch etwas zu viel Aufwand.
    • Thoralf Hiltjuson schrieb:

      An das Zeug rankommen ist sehr schwer, ohne Endverbrauchserklärung für gewerbliche Anwender bzw. Forschung und Lehre ist nichts zu bekommen. Dafür extra ein Gewerbe im Kunsthandwerk für ein paar Experimente in Sachen Messing- und Bronzeguss anmelden ist mir dann doch etwas zu viel Aufwand.
      Eventuell bei der nächstbesten Uni mal vorsprechen und das Problem schildern. Vielleicht kannst du von denen kleinere Mengen erwerben.
      Die haben defintiv genug davon.
    • Thoralf Hiltjuson schrieb:

      *Threadausbuddel*

      An das Thema Bronzeguss und Borax möchte ich mich gern anhängen und habe dazu eine Frage an die Wissenden.

      Nachdem ich mir bei meinen ersten nicht wirklich gelungenen Gießversuchen zwei Tontiegel ramponierte (Rissbildung) konnte ich ungefähr ein Wasserglas voll flüssigen Borax besorgen. Funktioniert das Tiegel ausschwenken damit auch und wenn ja wie oder ist es eher als Flußmittel zum Verlöten geeignet? In die Schmelze reinkippen macht ziemlich sicher keinen Sinn. Bei 900°C+ im Ofen ist das schneller verdampft als es eine Wirkung zeigt.

      An das Zeug rankommen ist sehr schwer, ohne Endverbrauchserklärung für gewerbliche Anwender bzw. Forschung und Lehre ist nichts zu bekommen. Dafür extra ein Gewerbe im Kunsthandwerk für ein paar Experimente in Sachen Messing- und Bronzeguss anmelden ist mir dann doch etwas zu viel Aufwand.
      Schau mal auf Amazon nach. Dort gibt es einen Händler "Vienna Imports"

      Gruß

      Christoph
      † christus mihi vita mors lucrum †