Visuell erkennbare Erkennungsmerkmale für Ränge am Schlachtfeld

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    • :off1
      Was die Abhaltung von Schlacht- Kampfordnungen betrifft bin ich nicht so wirklich als 1ster oder 2...3...ter Ansprechpartner geeignet. Gedankengänge in Art und Weise hätte/könnte/müsste entsprechen i.d.R. nun mal nicht den harten Fakten.
      An dieser Stelle besten Dank für o.a. Feedback + Infos.
      Ich würde sagen, wirklich nicht uninteressant das alles 8o
      :back


      Als Wörterbuch könnte ich noch dieses jenes hier empfehlen
      EN-DE.dict.cc/
    • Seit einigen Tagen quält mich in diese Richtung ebenfalls eine Frage. Sie bezieht sich auf Ordensdarstellungen wie Templer, Johanniter, Deutschorden usw..

      Klare Vorgaben in der Hierarchie bestanden und die Eigentümlichkeiten der Kleidung, wie Mantel usw. das ist klar.

      Die Ordensritter, darunter die Sergeanten, Waffenbrüder, Sariantenbrüder, Caravaniers ... wie auch immer.
      Wieder nachfolgend sicher viele " Krieg- und Trossknechte ", bewaffnete Wachmannschaften auf dem Feldzug und in den Burgen im heiligen Land, auf den Zügen zwischen den Burgen im Outremer, Gefolge eben.

      Waren diese auch entsprechend gekennzeichnet ? Rote Kreuze, schwarze oder weisse Kreuze ; woher wusste man wer zu wem gehörte, oder war es egal ?

      Konnte ein Trossknecht, der Templer beispielsweise, auch ein rotes ( kleines - einfaches ) Kreuz auf der Kleidung tragen oder war dies ein "no-go" und nur den echten Angehörigen des Ordens vorbehalten ?
      Habe diesbezüglich recht wenig recherchieren können ... ?(
      Besitz stirbt,

      Sippen sterben,

      Du selbst stirbst wie sie !

      Eines nur weiß ich, das ewig lebt

      - Der Toten Tatenruhm - !
    • Zu den Kreuzfahrerheeren weiß ich nichts, aber im hunderzjährigen Krieg kennzeichneten sich die englischen Truppen, indem sie sich ein rotes Kreuz an der Rüstung / dem Schld / dem Gambeson o.ä. befestigten.
      Dabei ging es allerdings weniger um Ränge, als um die zugehörigkeit der Soldaten.
      Männlicher Spatz des Knippenburger Aufgebots

      Holzwurm, Bastler, Spießer

      knippenburger-aufgebot.de.tl
    • Ja, das waren aber keine Insignien eines Ordens bzw. - gemeinschaft.

      Ich bin dabei, ich ziehe mit Ihnen in den heiligen Krieg, Gott ist mit mir, ... trage ich Kreuz an meiner Kleidung, ohne das Gelübde abgelegt zu haben.

      Wie setzte ich mich ab und andererseits, wie zeigte ich, das ich dazu gehöre.
      Ich surfe immer noch im Dunklen.
      Besitz stirbt,

      Sippen sterben,

      Du selbst stirbst wie sie !

      Eines nur weiß ich, das ewig lebt

      - Der Toten Tatenruhm - !
    • Bei den Templern kenne ich die Sergeanten ausschließlich in schwarzen/braunen Waffenröcken mit rotem Kreuz. Woher sie das beziehen kann ich dir aber leider nicht sagen, da ich es selber nicht weiß.
      Beim Deutschen Orden gibt es offiziell keine Unterschiede. In der Bekleidungsregel steht nur das ihnen das gleiche zusteht wie den Ritterbrüdern mit ein paar Ausnahmen die aber nichts mit der Farbe zu tun haben.
      Das einzige was sicher ist ist die Farbe des Mantels. Daher auch die Bezeichnung der Sarianten als Graumäntler.
      Allgemein hat sich mittlerweile der graue Waffenrock mit schwarzen Kreuz durchgezetzt, was aber nicht mit wissenschaftlichen Fakten, sondern mit der Begründung das die Professritter auch erkannt werden.
      "Helfen, Wehren, Heilen"
    • Nachtrag:

      Bei der Schlacht bei Grünwald 1410 n. Chr. kämpften auch Stadtaufgebote für den Deutschen Orden. Diese stritten unter den Bannern ihr Stadt und waren wohl auch als solche gezeichnet.

      Einigen Adelhäusern die dem DO dienten wurde anscheinend auch erlaubt ihrem Wappen das schwarze Kreuz beizufügen.
      "Helfen, Wehren, Heilen"
    • Nur ganz kurz....Soweit ich weiß, hat sich eine Professionalisierung der Fahnennutzung erst recht spät entwickelt. Ähnlich wie die Bevorzugung von Infanterie.
      Damit einhergehend: Vielleicht war es im 13.Jh nicht üblich/Nicht nötig/ "eher egal", weil es Reiterschlachten waren, wo die Adligen ihr Banner, ihre Wappen usw. hatten und das Fußvolk denen zugeordnet war, oder irgendwie sonst eingeteilt, sodass sie keine eigenen Banner hatten.
      Eine Professionelle Nutzung und Gliederung von Infanterie setzt ja erst sehr spät ein.
      z.B. Aufnähen von Abzeichen usw. (2.Hälfte 15.Jh)


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      Allerdings meine ich mich zu erinnern, dass er schreibt, dass es über den Einsatz von Fahnen erst ab dem 14. Jh vernünftige Quellen gibt...mit einsetzen des 100 Jährigen Krieges.(Würde ja zu deinen Ergebnissen passen?!)

      Zur Ausrüstung und dem Einsatz von Infanterie im 13. Jh, kann ich dir die Reimchronik des Jan van Heelu, zur Schlacht von Worringen 1288, empfehlen. Da wird die Infanterie einige Male erwähnt.

      Beste Grüße