Die Reenactment Werkstatt - Schildbau, Pflanzen-Färberei, Holz- und Lederarbeiten!

Trainingskonzept

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    • Trainingskonzept

      Angeregt durch die Diskussion in dem Thema um Motocross Protektoren und gewisse Diskussionen bei uns im Verein ob und in welchem Maße Schutzausrüstung verwendet werden soll, habe ich heute mal eine Trainingseinheit nach meinen Vorstellungen gehalten. Ich trainiere historischen Schwertkampf mit Schwerpunkt auf Bühnenfechten und halte nicht all zu viel von Choreographien. Ich bin der Meinung, dass wenn man seine Waffe beherrscht und man mit einem Partner arbeitet und nicht gegen einem Gegner kämpft, man viel sicherer lebt, als in einer eingeübten Schlagfolge, bei der man sich nur verzählen braucht um seinem Gegenüber eine Axt in den Schädel zu rammen(alles schon gesehen).
      Ich trainiere seit ich 5 bin Judo mit Wettkampforientierung, seit ca 12 Jahren Schwertkampf und vor 8 Jahren habe ich meinen ersten ernsthaften Lehrgang im historischen Fechten(damals nach Peter Koza) mitgemacht, die Trainingsstruktur habe ich vor Allem vom Judo übernommen, die Lehrmethoden und Techniken natürlich von verschiedenen Schwertkampftrainings und Fechtbüchern.
      Das Konzept kam bei Fortgeschrittenen und Anfängern gleichermaßen gut an, daher möchte ich das hier mal kurz vorstellen.

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      Trainingsbeginn um 13 Uhr, bis 13:15 waren alle da, 13:45 hatten wir die neueste Folge Game of Thrones fertig diskutiert.
      Langschwerter in die Hand, wer wollte dünne Lederhandschuhe angezogen

      Erste Übung: Grundschläge wiederholt. Bei mir 9 mit der langen Schneide, 3 mit der kurzen Schneide, 2 Stiche. Geübt alleine durchgezogen und ins Hängen geschlagen und am Partner gestoppt(wichtig um Abstände abschätzen zu können)

      Zweite Übung: Flourish. Englisch für Aufblühen, keine Ahnung ob es dafür ein deutsches Wort gibt, im Endeffekt eine Art Schattenboxen oder eine freie Kata, Schläge und Blocks werden frei, flüssig und mit steigender Geschwindigkeit kombiniert. Beinarbeit nicht vergessen und ab und zu in die Grundstellung zurückkehren. Man kämpft gegen unsichtbare Angreifer. Sinn der Sache sind aufwärmen der Sehnen und Gelenke, körperliche Fitness und natürlich weiterhin saubere Ausführung der Techniken. Das heißt nicht dass man im realen Kampf auch so fuchtelig kämpfen soll, aber man neigt weniger zu fest eingeschliffenen Schlagkombinationen.

      Dritte Übung: Blocks. Die guten, alten 90° Blocks Schneide auf Schneide,bzw befreiende Schläge gegen die Stiche. Um Schäden an der Klinge mache ich mir primär weniger Gedanken, Überleben ist wichtiger.

      Vierte Übung: Ganze vier weiterführende Techniken aus gelungenen Blocks, übernommen aus diversen Fechtbüchern, Knaufschlag ins Gesicht, Entwaffnungen, Würfe, Schläge zum Hals. Das ganze langsam und schrittweise, saubere Ausführung das oberste Ziel. Dabei die Paare einzeln beobachtet und verbessert, bis die Techniken gesessen haben.

      Pause, dabei langsam aufrüsten. Mindestens Gambeson, gepolsterte Handschuhe und irgendwas auf den Kopf, wer wollte noch Kette drüber.

      Fünfte Übung: Freie Übung. Einer greift an, der andere blockt. 3-5 Schläge bis der Angreifer treffen soll. Frei, aber locker und nicht all zu schnell, dem Angreifer soll es ermöglicht werden, zu treffen. Viele schlagen statt nach dem Gegner nach seinem Schwert und wissen gar nicht wie sie dann weiter machen sollen. Dieses Spiel soll einem die Möglichkeit geben, selbst eine Lösung zu finden.

      Sechste Übung: Einer greift an, der andere blockt. 3.5 Schläge, bis der Verteidiger schließlich einen Konter setzt. Frei, aber nicht all zu schnell, dem Verteidiger soll die Chance gegeben werden, einen Konter zu setzen, dabei ist natürlich erwünscht, die Techniken aus Übung 4 anzuwenden.

      Pause, Helm auf

      Siebte Übung: Freier Übungskampf. Drei Treffer zum Gewinnen, trotzdem locker kämpfen und Treffer zulassen. Der Gewinner bleibt stehen, Verlierer wird ausgetauscht. Jeder hat zwei mal gekämpft.

      Ende, etwa 16:15. Körperlich ginge mehr, aber die Konzentration war aufgebraucht, noch mehr und es wäre fuchtelig geworden.

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      Auffällig ist natürlich, dass ich aktuell sehr wenig freie Kämpfe im Konzept habe. Ich bin der Meinung, man kann keine Techniken anwenden, die man nicht gelernt hat. Zu viel Sparring(und dann auch noch mit freier Waffenwahl) hat in der Gruppe zu sehr viel Fuchtelei geführt, die bald zu Problemen führen kann, wenn man nichts dagegen unternimmt. Es muss im Allgemeinen ruhiger werden, aufrüsten halte ich für die falsche Lösung, denn damit ist nichts gewonnen, außer vielleicht dass rumfuchteln weniger gefährlich wird, sollte es exakt auf die gerüsteten Teile treffen.

      Und damit das jetzt nicht langweilig wird, darf jetzt diskutiert werden. Was haltet ihr davon? Was würdet ihr ändern? Wie gestaltet ihr euer Training?
    • klingt doch ganz gut.
      So ähnlich ist es beim Ninjutsu auch meistens.
      Aufwärmen durch rollen und fallen (auch mit Schwert oder über das Schwert), Schwert ziehen, dann Grundlagen wie Schläge und Tritte ins leere, die fünf Elemente ins leere oder mit Partner oder die Kihon Happo no kata mit Partner.
      Manchmal machen wir auch Schwerttechniken. Diese trainieren wir langsam und mit einem Bokken aber ohne Körperschutz. Nach 2 stunden ist aber auch immer die Konzentration aufgebraucht, und es wird fuchtelig. Ganz besonders bei gewissen Leuten, die zu viele Animes schauen und zu viel LOL spielen. Zitat: " YAAZUUU! " schreit er mitten in der Übung, und springt zur Seite weg ?(
      Aber meistens funktioniert es, und wenn man zu müde und unkonzentriert ist, fängt man einfach eine Diskussion über das Deutsche Waffengesetz mit dem Meister an.
      Non vitae sed scolae discimus.

      Ich bin der Wahrscheinlich letzte aus Prinzip freiwillig Handyfreie Jugendliche Deutschlands. 8)

      Comfortzone? Was ist das? Eine italienische Vorspeise? ( Max Green, 2016)
    • Cooles Thema!

      LotlBotl schrieb:



      Trainingsbeginn um 13 Uhr, bis 13:15 waren alle da, 13:45 hatten wir die neueste Folge Game of Thrones fertig diskutiert.
      Hihi, an dem Punkt wäre ich schon sauer... wenn ich mich abhetze um einigermaßen pünktlich da zu sein und alle stehen nur herum und labern... wobei, am Wochenende und wenn man so viel Zeit hat wie ihr kann man das vielleicht entspannter sehen.

      Erste Übung: Grundschläge wiederholt. Bei mir 9 mit der langen Schneide, 3 mit der kurzen Schneide, 2 Stiche. Geübt alleine durchgezogen und ins Hängen geschlagen und am Partner gestoppt(wichtig um Abstände abschätzen zu können)
      Das Stoppen da gleich mit einzubauen finde ich gut. Bei uns läuft das (da die alten Hasen es eh ständig im Sparring üben) ab und an als Trainingsthema - mit dem Ergebnis, dass immer mal wieder einer der selten Erscheinenden es schafft, nach einem Jahr Training noch nie abstoppen gelernt zu haben.

      Zweite Übung: Flourish.
      zu Deutsch: Rosen schlagen. Schöne Sache zum warmwerden.... Gymnastik oder dergleichen kommt bei euch im Training als klassische Aufwärmung gar nicht vor?

      Dritte Übung: Blocks. Die guten, alten 90° Blocks Schneide auf Schneide,bzw befreiende Schläge gegen die Stiche.
      Autschn. Bei einem anständigen Schulter-Hüfte-Winkel und Arbeiten zum Gegner hin dürfte es doch fast nie zu einem 90° Block kommen (außer der andere schlägt absurde Winkel)? Aber gut, der Thread heißt nicht Winkel...

      Vierte Übung: Ganze vier weiterführende Techniken aus gelungenen Blocks
      Techniken sind bei uns auch das Kernstück des Trainings. In letzter Zeit vor allem Technik-Ketten (Also: Angriffstechnik A, dann als nächstes die passende Gegentechnik - daraus passender Angriff B... ) - Nicht zu verwechseln mit Choreo, schon vor allem weil man die ganze Zeit versuchen muss, Angriff A schon zum Erfolg zu bringen, falls der Partner seinen Versatz nicht richtig hinkriegt, und weil wir an einer Stelle oft mehrere Optionen haben, so dass der Partner auch nicht im Vorraus weiß was er gleich bekommt. Ist aber, wenn man eine Vorführung hat oder Bühnenfechten machen möchte eine schöne Sache, weil man lange Abfolgen voll mit Techniken zeigen kann, ohne die Gefahren die durch feste Erwartungen entstehen.

      Pause, dabei langsam aufrüsten. Mindestens Gambeson, gepolsterte Handschuhe und irgendwas auf den Kopf, wer wollte noch Kette drüber.
      Das finde ich für "halbfrei" schon ziemlich viel. Wobei ich nun nicht weiß, in welcher Geschwindigkeit ihr das folgende trainiert, bei uns würden das Anfänger ohne Kontrolle noch sehr langsam machen (auch damit sie in Ruhe drüber nachdenken können, was sie grad tun - und um von Anfang an langsam Arbeiten zu üben was nunmal verdammt schwer ist). Nur Fechtmaske wäre bei uns da wohl schon drin, vor allem wenn einigermaßen dynamische Techniken zum Kopf drin sind - die zu üben ist einfach schwierig, wenn man direkt nach dem "Schwups" schon wieder stoppen muss wie blöde.

      Mir ist letztlich aufgefallen, dass ich meine Fechtjacke bei uns im Training noch nie anhatte - und Gambeson etc tragen wir eigentlich nur vor Veranstaltungen zur Rüstgewöhnung. Ich mag auch die Kombination aus Gambi/Kette und ungepanzerten Beinen nicht - wenn man z.B. Richtung Oberschenkel geht ist es reines Lotto ob man so locker trifft, dass der andere es auf der Rüstung gar nicht spürt oder ob man mit einem für die Rüstung gedachten Schlag auf dem bloßen Bein landet.

      Siebte Übung: Freier Übungskampf. Drei Treffer zum Gewinnen, trotzdem locker kämpfen und Treffer zulassen. Der Gewinner bleibt stehen, Verlierer wird ausgetauscht. Jeder hat zwei mal gekämpft.
      Hat dann immer nur ein Paar auf einmal gekämpft? Wie viele Personen wart ihr überhaupt in dem Training? Wenn wir im Training solche Einzelkämpfe haben (öfter auch mal Dreiergruppen mit jeweils einem der kurz Pause hat) üben wir gern dabei noch Kampfrichtern - also in erster Linie Treffer sehen. Meistens sucht sich aber jeder einfach einen Partner für mehr oder weniger lockeres Sparring (schneller wird es eh von selbst) ohne Trefferzählen. Das macht es einfacher, Sachen auszuprobieren von denen man schon den Verdacht hat dass sie nicht so schlau sind und auf pfuschige Abwehr zu verzichten. In erster Linie, einen Treffer im Training nicht als "Versagen" zu interpretieren sondern als etwas, aus dem man lernt (wozu man ja ins Training geht).

      Auffällig ist natürlich, dass ich aktuell sehr wenig freie Kämpfe im Konzept habe. Ich bin der Meinung, man kann keine Techniken anwenden, die man nicht gelernt hat. Zu viel Sparring(und dann auch noch mit freier Waffenwahl) hat in der Gruppe zu sehr viel Fuchtelei geführt, die bald zu Problemen führen kann, wenn man nichts dagegen unternimmt. Es muss im Allgemeinen ruhiger werden, aufrüsten halte ich für die falsche Lösung, denn damit ist nichts gewonnen, außer vielleicht dass rumfuchteln weniger gefährlich wird, sollte es exakt auf die gerüsteten Teile treffen.
      Klingt für mich genau richtig. Bei uns ist i.d.R. auch nur die letzte halbe Stunde (von zwei Stunden) Sparring. Hauptteil ist wirklich Techniken lernen, üben, drillen. Selbst so ist es schwer genug, im Sparring immer wieder die gelernten Techniken auch wirklich einzusetzen. In Gruppen, wo es ein eigenes Anfängertraining gibt, wo die Techniken gelehrt werden und dann alle sobald sie im Fortgeschrittenentraining sind nur noch von Minute eins an Sparring betreiben, hat das schnell nicht mehr viel mit Fechten sondern eher mit einer wilden Plattkeulenprügelei auf maximaler Geschwindigkeit zu tun. Kann man natürlich auch machen, sieht aber doof aus und gibt verletzte Hände.
      Begrüße jeden Morgen mit einem Lächeln – dann durchschaut er nicht, was du planst mit ihm anzustellen.
    • Rosen schlagen also... Das erklärt vielleicht warum bei Battle Arena Toshinden damals der europäische Ritter bei seiner Supercombo eine Rose zerschlagen hat. Waren ja nicht dumm damals in den 90ern.

      90° ist vielleicht etwas romantisiert ausgedrückt, aber ich würde sagen bei 5 unserer Grundschläge kommt man da ran, zumindest was die Ausrichtung der Schwertspitze betrifft, nämlich Schläge parallel zum Boden gegen Bauch und Schulter sowie den Brecher/Scheitelhau/was auch immer direkt von oben. Die weiterführenden Techniken basieren dann teilweise darauf, den Winkel ein wenig abzufälschen und mit dem Talhoffer-Y-Schritt am Gegner vorbeizugleiten. Klingt vermutlich komplizierter als es letztlich ist.

      Aufwärmtraining als solches brauche ich noch nicht, aufgewärmt wird am Gerät. Das liegt allerdings daran, dass meine Fortgeschrittenen auch nicht sooo fortgeschritten sind. Das sind dann die, die ich bedenkenlos auf die Bühne lassen würde wo ich nicht mehr eingreifen kann, wir haben eben Schwertpunkt Bühnenfechten.

      Ich persönlich würde diese halbfreien Sachen auch noch ganz ohne was machen, bzw auf die vorher eingeübten Techniken abgestimmt, aber manche Leute fühlen sich so einfach sicherer, die sind es eben noch gewöhnt vor Trainingsbeginn eine halbe Stunde lang Zeugs anzuziehen. Das mit den ungepolsterten Beinen bei gepolstertem Oberkörper sehe ich grundsätzlich sehr ähnlich, man wird sowieso immer da getroffen wo man nichts drüber hat, aber die 13. Jahrhundert Gambesons gehen ja glücklicherweise bis zum Knie und ich hatte vorher vier hohe Techniken gezeigt, also alles im Lot.

      Wir sind grundsätzlich sehr wenige Leute, gestern mit 4 plus mir waren wir für unsere Verhältnisse sehr viele. Da ist das echt nicht viel. Und die zwei Anfänger haben nicht mit gesparrt. Treffer zählen wir auch eher damit es nicht zu einem endlosen hin und her wird und gleichzeitig die Zeit begrenzt wird.

      So, und jetzt muss ich zu einer Familienfeier, falls ich was vergessen habe kommt das heute Abend nach.
    • Ich kann zum spezifischen Schwerpunkt Bühnenfechten gar nichts sagen, will mich da also nicht aus dem Fenster lehnen bzgl. Sachen, die ich anders machen würde, etc.

      Wir trainieren HEMA, Schwerpunkt Langes Schwert, aber auch Ringen und Schwert & Buckler. Bei uns läuft ein Training so ab (Beispiel Langes Schwert, "normales Training"):

      Beginn pünktlich um 19 bzw 20 Uhr (in einer Halle, umgezogen in Sportkleidung). Wer zu spät kommt, macht Liegestützen.

      1) Einlaufen mit dem üblichen Zeug (Knie hoch, An-Ferser, Sprünge, etc).

      2) Aufwärmen, wieder das Übliche (wenn auch mit ein paar Ringen- und Fechtspez. Übungen).

      3) Kleine Partnerübungen wie Abstand halten, Knie greifen, Arm-Breaks, etc. Manchmal stattdessen Fußarbeit kollektiv

      4) Schwerter schnappen und angrüßen (es ist jetzt 19:25 Uhr)

      5) Aufteilen in Anfänger und Fortgeschrittene (wir sind 2 Trainer, jeder betreut eine Gruppe)

      6) Beide Gruppen behandeln ihr jeweiliges Thema. Bei den Anfängern folgen wir einem "1-Semester-Plan", der diverse Grundtechniken vermittelt und dann das Einsteigen in den Fortgeschrittenen-Kurs ermöglicht, bei den Fortgeschrittenen gibt es einen grob "2-Jahres-Plan", der in dieser Zeit das komplette Angebot der Liechtenauer-Schule vertiefend behandelt.

      Beispiel Anfänger: Woche 5 - Durchwechseln
      " Durchwechsel lere von paiden seitten stich mit sere wer auf dich pindet
      Durchwechsel In schir vindet" (dazugehöriger Vers aus P.v. Danzig)
      - Langort / Sprechfenster
      - Unterstich / Versatz in Langort
      - Technik: Durchwechseln (Stich) gegen fehlende Ort Bedrohung
      - Prinzip: Ort sucht Blöße
      - Konzept: Nach

      Sobald die Technik grundlegend klar ist (Trockenübung ohne Partner wenn nötig -> Unterstich / Langort) wird mit progressivem Widerstand geübt. Noch gibt es eine klare Rollenverteilung, Schüler A greift mit Unterstich an, Schüler B versetzt nach aussen ohne Bedrohung (in der Schwäche von B), A wechselt durch, sticht, B versetzt zur anderen Seite, etc. Wenn das einigermaßen läuft werden die Fechtmasken aufgesetzt und es wird schneller. Hier ist mir dann sehr wichtig, dass die Stiche zum Mann (Maske) und mit "Intent" geführt werden. Immer wieder soll der Verteidiger nicht reagieren und dann muss der Stich treffen (was natürlich nicht immer passiert... das Problem jeder Übungssituation mit vorgegebenem Rhythmus und Rollen).
      Irgendwann kann man dann vorsichtig die Rollenverteilung aufgeben bzw dem Verteidiger erlauben, wann immer er will, die Initiative zu übernehmen.

      Wunderbar erläutern kann man an der Übung das Konzept des "Nach" (eventuell auch mit Übergang / Übernahme in das "Vor") und das Prinzip "Ort sucht Blöße".

      Natürlich wird in den Paarungen immer rotiert, niemand trainiert mehr als 10min mit dem gleichen Partner.

      Aufkommende Technik-Fragen "was mache ich, wenn der andere nicht in meiner Schwäche, sondern Richtung Mitte/Stärke versetzt" werden falls Zeit vorhanden ist geklärt und in die Übung mit eingenommen -> Oben Abnehmen.

      Bei den Fortgeschrittenen läuft es ähnlich, nur eben mit anderen Schwerpunkten und Übungen. Thematik ist auch oft anders (einfach wegen des Plans). Die Grundprinzipien der I-Method / Aliveness (Matt Thornton), des Trainings mit progressivem Widerstand, etc sind aber gleich.

      7) Es ist jetzt 19:25 Uhr. Die Anfänger grüßen ab, die Fortgeschrittenen ziehen Freikampf-Equipment an (falls es noch nicht angezogen ist, hängt stark von der vorausgegangenen Übung ab). Die Anfänger dürfen ab einer bestimmten Zeit auch noch Freikampf machen, ist aber optional.

      8 ) Sparring und Freikampf. NICHT das gleiche (zumindest für uns). Sparring ist im Prinzip ein Übungsszenario, das freien Kampf simuliert, aber bestimmte Trainingsziele hat. So kann man einem Fechter die Anweisung geben, dass nur Schielhäue zu gültigen Treffern führen. Sein Gegner kann das entweder mitkriegen oder beispielsweise die Aufgabenstellung "Techniken aus dem Pflug" erhalten. Oder er weiß davon nichts und muss versuchen herauszufinden, was der andere vorhat (und dementsprechend reagieren). Eine andere Möglichkeit wäre die Anweisung, nur aus dem "Nach" zu fechten oder nur Angriffe zum Kopf machen zu dürfen. Es gibt hier endlose viele Möglichkeiten. Man kann auf diese Weise sehr elegant Fechter verschiedener "Levels" sinnvoll trainieren lassen, ohne dass einer nur gefrustet und der andere gelangweilt ist. Durch Einschränkungen oder Schwerpunkte auf bestimmte Techniken lässt sich das Schwierigkeitsniveau der Aufgabe an den einzelnen Fechter gut anpassen.

      Freikampf: wie der Name sagt, freier Kampf. Keine Vorgaben, keine Regeln (außer die der Sicherheit bzw was beide Kämpfer miteinander vereinbaren).

      Wie ich in dem anderen Thread geschrieben hatte, gibt es grundsätzlich verschiedene Überlegungen zu Schutzausrüstung. Wie viel, wann, etc. Man muss nicht immer alles anhaben, es kann oft sehr sinnvoll sein, gewisse Ausrüstungsgegenstände wegzulassen. Dementsprechend muss sich auch die Art des Fechtens anpassen.

      9) um 21 Uhr grüßen die Fortgeschrittenen bzw die noch gebliebenen Anfänger ab. Danach ist noch freies Training, er noch Lust hat. Ansonsten Abwärmen / Dehnen.

      So in etwa läuft das bei uns (Schwabenfedern Ulm). Montags ist nur für Fortgeschrittenere (das beinhaltet motivierte und geeignete Anfänger) und neben einer Einheit Schwert & Buckler (Technik) wird verstärkt Sparring / Freikampf gemacht. Jeden 1. Montag im Monat ist reiner Sparrings- u. Freikampftag.

      Puh... das wurde aber lange... ich hoffe, es ist interessant für den einen oder anderen.
      Mitglied bei den Schwabenfedern Ulm

      Schwertschmied
      http://www.lukasmaestlegoer.com
    • Auf jeden Fall kriegt ihr zwischen 19:25 und 19:25 verdammt viel Stoff unter! :D
      Und ja, ich finde es sehr interessant wie das anderswo gehandhabt wird. Es ist sehr hilfreich, zu überlegen was man warum anders macht oder was ggf. im eigenen Training auch viel Sinn ergeben würde - und dann mit entsprechenden Einflüsterungen beim eigenen Trainer anzufangen.
      Euer Sparring mit verteilten Rollen erinnert an unser Kartenfechtspiel, bei dem jeder aus einem Stapel eine oder drei Techniken zieht, die er umsetzen muss (oder eine davon). Der Partner hat seinen eigenen Geheimauftrag und verfolgt natürlich diesen - wer seine Technik umgesetzt hat darf eine neue ziehen.
      Man muss nur regelmäßig die Partner wechseln, weil nicht jede Technik wirklich an jedem Partner sinnvoll einsetzbar ist, je nachdem wie bindungsfreundlich, hart oder weich er ist. Wer Herausforderungen mag, kann daran dann natürlich erstmal üben, aus einem weichen Gegner einen harten zu machen, Bindung zu erzwingen, etc., statt auf den nächsten Wechsel zu hoffen.
      Begrüße jeden Morgen mit einem Lächeln – dann durchschaut er nicht, was du planst mit ihm anzustellen.
    • Die Übungskämpfe mit Aufgabe kenne ich vom Judo auch, bei der Prüfung nach unserem Lehrgang damals war das auch eine der bewerteten Aufgaben, aber vor Allem kenne ich solche Sachen vom Breitschwertfechten. Aufgabe zum Beispiel "nur Handtreffer" oder "nur Stiche mit Klingenkontakt". Allerdings halte ich das derzeit noch für relativ ungeeignet für meine Truppe, vor Allem wenn beide verschiedene Aufgaben bekommen.
      Wie gesagt, freie Kämpfe sind bei uns derzeit zu fuchtelig, Techniken werden unsauber und abgefälscht benutzt in der Hoffnung doch irgendwie zu treffen. Ich habe auch die Befürchtung, dass ich daran nicht gerade unschuldig bin, ich bin quasi der einzige historische Fechter(erster ordentlicher Lehrgang 2008) in einer Codex Belli Truppe(gegründet 2013) und das ursprüngliche Trainingskonzept lautete eher "es gibt keinen Trainer, ein paar vollkommen gleichberechtigte Leute treffen sich ab und zu nach Absprache, nehmen Waffen in die Hand und machen irgendwas damit, meistens direkt Freikampf" da habe ich mich ziemlich zurückgehalten, aber gut verteidigt und nach meinem Dreiviertel Jahr Verletzungspause kann ich dann auch nicht mehr ordentlich dagegenhalten, wenn die Arme langsam schwer werden werde ich plötzlich auch fuchtelig und das sind wirklich keine Voraussetzungen für ein produktives, verletzungsfreies Training. Naja, altes Problem, nehme ich an.
      Das beschriebene Training war ursprünglich als Einzeltraining konzipiert, weil ich einem Kämpfer im Laufe dieses Jahres recht mühsam einiges beigebracht habe und nicht wollte dass der das wieder vergisst, bevor ich ihn in komplexere Techniken einführen konnte. Dann haben sich noch ein paar Leute angekündigt die schon eine Weile nicht mehr dabei waren, da habe ich die Gelegenheit genutzt was auszuprobieren, kam bei den Teilnehmern auch sehr gut an.

      Bühnenfechten auf Veranstaltungen ist freier Kampf, keine Choreographie, oftmals steht der Sieger eines Kampfes aber schon vorher fest, zum Beispiel bei Theatervorführungen. Zusätzlich gibt es dabei noch gewisse Absprachen, wie zu verfahren ist, wenn etwas offensichtlich aus dem Ruder läuft, damit vor Publikum, in dem auch viele Kinder sitzen, niemand verletzt wird. Zum Beispiel wenn man bemerkt dass man in einer fuchtelige Bindung feststeckt einen großen Schritt rückwärts machen und zurück in Kampfstellung zu gehen. Ist der Partner in so etwas nicht eingeweiht, springt hinterher und greift weiter an, kann auch schon einiges passieren. Ist halt ein etwas anderer Ansatz. Nicht Ziel des ganzen sind hüpfen, schreien und mit dem Schwert jonglieren, am Ende soll ja trotzdem die Kampfkunst erlernt werden.

      Den Austausch finde ich auch enorm wichtig, ich schaue mir immer sehr gerne an, was andere Vereine so machen. Ich bin zum Beispiel großer Fan von Schola Gladiatoria, bin gerne mal als Gast bei anderen Gruppen unterwegs und trainiere auch Vollkontakt mit der HMB Nationalmannschaft(der aktuelle Captain war mein erster Schüler, da bleibt man in Kontakt). Von überall kann man schöne Sachen fürs eigene Training mitnehmen, im Grunde machen wir alle ja das gleiche, auch wenn wir nach verschiedenen Fechtbüchern arbeiten und verschiedene Ansätze verfolgen. Auch wenn man natürlich nicht vergessen darf nach welchem System man selbst trainiert und nicht plötzlich mit lustigen "Geheimtechniken" überraschen wollen. Lange Antworten lese ich mit dem gleichen großen Interesse, wie ich neue Fechtbücher und moderne Aufarbeitungen lese oder diverse Videos im Internet ansehe.
      Die grundsätzlichen Unterschiede zwischen einzelnen Schulen finde ich auch sehr spannend. Einen Zeitplan verfolge ich zum Beispiel weder beim Schwertkampf noch beim Judo, frei nach Musashis Buch des Windes bringe ich meinen Schülern die Techniken bei, von denen ich der Meinung bin, dass sie sie anwenden können. Ebenso verwende ich zwar zwangsläufig Huten als Momentaufnahmen von Techniken, lehre sie aber Anfängern nicht unter dem Namen Huten, da ich die Erfahrung gemacht habe, dass sie gerne als reine Lauerstellungen missverstanden werden, nur weil das in Katas gerne so aussieht, diesmal ohne Musashi zu zitieren obwohl ich könnte.

      Ich bin auf jeden Fall gespannt wohin diese Diskussion noch führt. Ich plane für dieses Wochenende nochmal ein Training, diesmal hochoffiziell, da kann ich sicher die eine oder andere Anregung mit einbauen.
    • Wenn ihr den Schwerpunkt auf Bühnenfechten habt, soll es doch für den Zuschauer gut aussehen - und wenn ich das richtig verstanden habe, dann sollen auch historische Techniken gezeigt werden, die sich nach historischen Quellen orientieren.

      Da würde ich schon einen größeren Wert auf die Huten und Grundschläge legen und die richtige Beinarbeit sollte dabei immer im Auge behalten werden.
      Haben denn Deine TN den Anspruch besonders elegant zu kämpfen oder hat man beim Freikampf eher den Eindruck, dass nur die Treffer zählen? - Eigentlich sollte man bei Eurer Ausrichtung lieber schön und sauber verlieren als gefuchtelt zu siegen... Da ist Zeitlupensparring eine schöne Sache - der langsamere Fechter gibt das Tempo vor - zur Festigung von Bewegungsengrammen aus vorherigen Technikübungen.

      Da ich jetzt mal vermute, dass die Vorführungen nicht vor fachkundigem Publikum stattfinden, würde ich die Bewegungen auf weiteren Bahnen ausführen, als für die Technik eigentlich nötig wäre, damit es für den Zuschauer gut erkennbar ist, was dort grade passiert und auch der andere Fechter hat etwas mehr Zeit auf neue Bedrohungen zu reagieren, was einem wilden "Panikgefuchtel" entgegenwirkt.
      Bei einer Trainingsausrichtung auf saubere Technik, die schön anzusehen ist und Waffenkontrolle kann auch auf Schutzkleidung weitestgehend verzichtet werden (meine Fechtjacke und die dicken Handschuhe hab ich beim normalen Training auch noch nicht gebraucht - die paar Handtreffer, die eigentlich Zecken zum Unterarm werden sollten waren immer nur kurz schmerzhaft aber ohne wirkliche Verletzung)
      Tante Edit merk an, dass in unserem Verein die Ausrichtung auf wirkungsvolles Fechten gelegt wird - also HEMA...

      Ansonsten finde ich Deinen Trainingsaufbau schon gut - bis auf Übung 3 - das würde bei uns im Training auch funktionieren...
      Zu 5 solltest Du den TN einschärfen, dass man mit schlägen, die auf den eigenen Körper zukommen viel besser arbeiten kann - ich ärgere mich in unserem Training auch immer, wenn ich merke, dass mich ein Hieb nicht treffen würde, wenn ich nichts machen würde - dazu vielleicht die Anregung, dass in den Technikübungen mit Fechtmaske einer der Übenden nach Zufallsprinzip bewusst nicht reagiert und sich treffen lässt als Kontrolle des "richtigen" Angriffs...
      ...alle sagten immer: "Das geht nicht!" - doch dann kam einer, der wusste das nicht und hat es einfach getan...
      ...diese Signatur kann Spuren von Soja oder Erdnüssen enthalten...
    • Grundschläge und Beinarbeit sind selbstverständlich die Basis, aber Huten werden meiner Meinung nach zu oft missverstanden besonders Anfänger sehen sie gerne als absolut statische Stellungen, andere, die verstehen dass man nicht zu lange in einer Hut verweilen sollen, wirken teilweise eher wie Jongleure und sind auch entsprechend einfach zu erstechen. Das System das ich ursprünglich gelernt habe begegnet diesem Phänomen indem es sie gleich in Techniken angewandt verwendet. Beispiel: Ochs ist eine wirkungsvolle Verteidigung gegen den Scheitelhau. Steht nun aber einer im Ochs und wartet auf den Scheitelhau, kommt vermutlich keiner oder der Schlag wird weit genug variiert, dass er doch trifft. Anders sieht es aus, wenn sich der Verteidiger vorher im Pflug, einer tiefen Variante von vom Tag oder auch Posta Breve befindet und der Ochs die Endposition der Verteidigungsbewegung ist. Mit dieser Technik fängt man einen Scheitelhau wirkungsvoll ab und kann im Idealfall gleich hinter die Deckung gegen das Gesicht schlagen. Zweimal. Gelehrt wird also, wenn der Gegner von oben schlägt wehrt man mit einereindrehenden Bewegung aus der Grundstellung nach oben ab und empfängt das gegnerische Schwert idealerweise noch in einem Winkel, wobei die Hände nach links zeigen, in der Endposition ist die Spitze ausgestreckt. Wenn man im Augenblick des Blocks einfriert, kann man auch in eine andere Richtung weiterarbeiten und mit dem Knauf zuschlagen und beim Schritt raus noch einen eigenen Scheitelhau ansetzen. Reagiert der Gegner indem er die Parierstange hochreißt, greift man mit der linken Hand auf den gegnerischen Knauf um, rotiert das eigene Schwert und hakt mit dem Knauf ein, dann kann man dem Gegner das Schwert verdrehen, das er entweder loslässt oder festklammert und selbst auf dem Boden landet. Ergebnis: Ochs wird angewendet, aber keiner lauert im Freikampf im Ochs um sich dann zu wundern warum er ständig am Bein getroffen wird.

      Dass Schläge man mit Schlägen die auch treffen würden besser arbeiten kann, wird schon in Übung 1 in der Partnerübung vorbereitet. Ein Partner steht still da, Augen nach vorn, der andere Partner übt seine Angriffsschläge. Der Angreifer bekommt ein Gefühl für den Abstand, den er braucht um zu treffen, welche Winkel er für saubere Treffer schlagen muss und wie er schlagen kann ohne den Partner zu zerteilen. Der sich nicht Verteidigende lernt dabei, nicht panisch zu reagieren, wenn ein Schwert auf ihn zukommt und bekommt ein Gefühl dafür, aus welchem Abstand der Gegner ihn treffen kann. Das wird in Übung 5 und 6 fortgesetzt, wobei erst der Angreifer treffen soll, dann der Verteidiger, weil man bei Übung 5 eher auf den Abstand achtet und das in Übung 6 mitnimmt. Ich gehe für gewöhnlich noch einen Schritt weiter, die Schläge sollen nicht nur treffen, bei einem erfolgreichen Treffer soll ein Schnitt angehängt werden, sprich, der Gegner soll erteilt werden, ohne ihn tatsächlich zu zerteilen, das nimmt dem Treffer auch einiges an Energie, Verletzungen werden minimiert. Dann prallen die Schwerter auch weniger voneinander ab, wenn man nur antitschen möchte und bei Kontakt sofort zurück zieht, sind Konter oft vollkommen unmöglich. Dass sich scharfe Schwerter regelrecht ineinander verbeißen können, kann ich natürlich nicht vorführen, das muss ich erklären. Mit Erfahrung, Vorsicht und entsprechender Schutzausrüstung finde ich es tatsächlich sehr vorteilhaft, auch mal mit scharfen Waffen am Partner zu üben, um wirklich zu verstehen, wie unterschiedlich sich scharfe und stumpfe Waffen verhalten.

      Derzeit wird bei Freikämpfen doch dem Treffer der größte Wert zugeordnet, was ja zu dem unvorhersehbaren Gefuchtel führt. Beim Freien Kampf werden die Techniken sofort kleiner, schneller und impulsiver, aber auch unsauberer. Gerade für den Bühnenkampf sind saubere Techniken aber unerlässlich. Zeitlupensparring klingt nach einer sehr guten Idee, die ich gerne ausprobieren möchte. Allerdings werde ich das mit Aufgaben kombinieren müssen, sonst dürfte vor Allem eine Steigerung der Geschwindigkeit zu Treffern führen und es wäre nicht lange in Zeitlupe.
    • Vielleicht ist es hilfreich für sauberes Zeitlupensparring, wenn die beiden Ausführenden von den anderen beurteilt werden - wer zu schnell wird, zählt als getroffen und hat den Kampf sofort verloren...
      Oder Musik laufen lassen und eine Fechtzeit dauert z.B. 5 Takte...
      Gibgt sicher einige Ideen, wie man das Steuern kann.

      Aber dann fehlt es wohl noch an einer gemeinsamen Zielsetzung Deiner TN, wenn die lieber unschön treffen als schön zu verlieren...
      ...alle sagten immer: "Das geht nicht!" - doch dann kam einer, der wusste das nicht und hat es einfach getan...
      ...diese Signatur kann Spuren von Soja oder Erdnüssen enthalten...
    • Das mit der Musik klingt eigentlich nach einer ziemlich guten Idee, mal schauen wie sich das umsetzen lässt, braucht halt langsame, gleichmäßige Musik ohne Taktwechsel und vor Allem eine passende Anlage. In einem festen Takt lässt sich auch gut auf die Beinarbeit achten und den Takt erst aufbauen und dann brechen ist ja auch eine effektive Methode zu treffen. Gefällt mir.

      Daran versuche ich ja mit dem ganzen Konzept ein wenig zu arbeiten. Immerhin kann man danach vielleicht auch mal schön und wirkungsvoll treffen und nicht nur anditschen, wie es bei manchen Regelsystemen ausreicht. Das macht meiner Meinung nach auch gleich viel mehr Spaß und dürfte durchaus motivieren.
    • Musik mit gleichbleibenden Takt gibt es als Remixversionen für Kurse in Fitnessstudios - da kann man auch nach bpm seine Titel zusammenstellen, damit das durchlaufen kann...
      Werd mal schauen, ob ich ein paar passende Tips auf meiner festplatte finde...
      ...alle sagten immer: "Das geht nicht!" - doch dann kam einer, der wusste das nicht und hat es einfach getan...
      ...diese Signatur kann Spuren von Soja oder Erdnüssen enthalten...