Welcher Lodenstoff für Gugel im HMA?

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    • Ich habe meinen Namen (virtuell) gehört? :)

      Ja, die braune Cappa ist außen super dicke flauschige Wolle von Finkhof und gefüttert mit "leichter krapproter Wolle" von Naturtuche.
      Zuschnitt ist oval mit Kopfloch, an dem eine einfache Kapuze angenäht ist.
      Die Cappa ist super warm und auch bedingt regendicht. Ein richtiger Wintermantel.

      Ich habe außerdem noch eine ganz einfache rechteckige Cappa:
      diehandmaid.files.wordpress.com/2015/10/20150927_103346.jpg
      (Quelle: diehandmaid.wordpress.com)
      Das ist etwas angerauhter mitteldicker Wollstoff. Rechteckig 1,20x1,50. Die Breitseite bis auf ein Kopfloch einfach zusammengenäht.
      Nicht so super warm, quasi die "Übergangsjacke" ;)
      Herzliche Grüße von Gerda!
      (Berlin, 13. Jhd) :bye01
      www.brandenburgunder.de www.diehandmaid.wordpress.com
    • Dieses Kleidungsstück ist wirklich super! Kein Wunder, dass die heutzutage eine Renaissance erleben.
      Die Arbeit hält sich im Vergleich zu anderen Kleidungsstücken in Grenzen. Für meine Cappa habe ich zwei Wochenenden und ein paar Abende gebraucht.

      Das mit dem "parallel zur Kante abgesteppt" hast Du übrigens richtig verstanden. Das empfehle ich auch, wenn Du das Futter mit dem Saum des Außenstoff einfasst. Das gibt einfach eine schönere Kante.
      "Der Unterschied zwischen Gott und den Historikern besteht hauptsächlich darin, daß Gott die Vergangenheit nicht mehr ändern kann."
      Samuel Butler der Ältere (1612 - 1680) englischer Satiriker

      http://amulunc.de.tl
      http://twerchhau.de
    • sooo, die ersten Stoffmuster sind da.
      Bei CamTex hatte ich leichte Wollstoffe angefragt. Den will ich als Futter verwenden.

      100 % Schurwolle, gewebt, geraut, offenbar Diagonalbindung,
      199 gr/qm, 145 breit von der 30 mtr Rolle, 11 € / mtr

      Wunderbares Material in Nachtblau und grau meliert.
      Hat jemand Gegenvorschläge?
      Und gab es melierte Farben im MA?
    • Mein Tip wenns in den Fingern jukt.
      Stoffreste suchen, gerne auch alte Wolldecken oder andere schwere Stoffe und historische Sticharten sprich Handnähte üben.
      Wenn du dann weisst welche Kleidungsstücke es werden sollen kapt es dann auch schon mit schönen Nähten.

      Ach ja, auch leichte Stoffe probieren.

      Und geh mal in die Stadtbibliothek und schmöcker mal durch Ausstellungskataloge.

      P.S. Wir schreiben irgendwie immer Zeitgleich.
      Im Kopf Geschichtsnah
      In der Praxis eher GroMi
      Letztes Viertel 12tes Jh.
      Tippfehler? Ich schreibe meist vom Mobiltelefon
    • Heinrich schrieb:

      Mein Tip wenns in den Fingern jukt...

      Und geh mal in die Stadtbibliothek und schmöcker mal durch Ausstellungskataloge
      hab das Handnähen schon probiert... und nach der ersten Naht wieder die Maschine aufgestellt. Ich verstehe jetzt auch, warum Stoß auf Stoß genäht wurde...
      Gibt es eigentlich auch Nähmaschinen, die unregelmäßige Nähte machen? :D

      Ins hiesige Stadtarchiv wollte ich in der Tat mal gehen. Irgendwo muss ja was zu Dom und Kloster zu finden sein.
      Welche Art von Ausstellungskatalogen empfiehlst Du denn so? Bisher bin ich nicht gerade der emsige Ausstellungsbesucher gewesen. Lokalgeschichte konsumiere ich, wenn überhaupt, höchstens auf sekundär-Niveau. Mir fehlt auch einfach noch zu viel Bodenhaftung in der Breite, um die einzelnen Puzzleteile einordnen zu können.
    • @Bowman-Richie
      Mach doch Bitte einen neuen Tread auf in dem wir Deine Findung diskutieren.
      Bevor uns die Administration auch hier auf die Finger klopft weil es immer mehr :off: wird.

      Dort werde ich dir auch gerne antworten.

      Vielleicht kannst Du dort deinen bisherigen Stand und deine Gedankenlinien mit aufbereiten.
      Im Kopf Geschichtsnah
      In der Praxis eher GroMi
      Letztes Viertel 12tes Jh.
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