Pfennige schlagen im 12. Jh

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    • Moin zusammen,

      hier noch ein wenig senf von mir zum Thema:

      Soweit ich gelesen habe gab und gibt es Rohlinge als sogenannte Schrötlinge also aus einem Blech gestanzt oder von einem Rundstab abgeschnitten mittels Meißel.
      Es war wohl auch so das die Braketaten oder auch Münzen auf einem vorher ausgeschnittenes Stück Blech ungleichmäßiger Form aufgebracht und dann nicht weiter nachbearbeitet wurden.
      Nachträgliches Ausschneiden nach dem Prägen ist mir unbekannt es kommt dann auch zu abweichungen im Münzgewicht. Fertige Blechabschnitte haben dann annähernd das passende Münzgewicht und werden dann nicht nachgearbeitet was man dann den guten Stücken an der ungleichmäßigen Außenform auch ansieht. Die arabischen Dirharm der Zeit 600- ca 1100n Chr.incl. ihrer "Fälschungen" geben schöne Beispiele.
    • Danke Wolfram! Spanende Infos. Mal sehen ob wir um die Praxis um 1180 herum noch mehr herausfinden...
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      Kaufmann
      Comthurey Alpinum
      1180 n.Chr.

      A-Bischof (zum Papst reichts noch nicht).
    • Frage:

      was wollt Ihr denn noch genau wissen?

      Ich kann dich verstehen aber hier gibt es nicht "die Herstellungsart"

      da zu diesem Zeitpunkt verschiedene Arten bekannt sind
      verschiedene Meister
      verschiedene Herstellungsorte/ Traditionen
      verschiedene Kenntnisse
      verschiedene Legierungen

      Wenn es noch Nachbearbearbeitungen gab ist es nicht mehr nachweisbar wie der Herstellungsprozess war