Gürtel selber weben

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    • Gürtel selber weben

      Ahoi auch an die wahren Künstlerinnen der Webbrettchen,
      Ich möchte mir gerne, da auch ich im Winter etwas zu meiner Ausrüstung beisteuern will,
      einen Gürtel weben. Für einen Mann mit Wurstfingern schon eine Herausforderung.
      Welche Wolle in welcher Stärke nehme ich da am besten und
      wieviele Brettchen brauche ich für einen 5 cm breiten Gürtel.
      Ein Muster soll nicht hineingewebt werden,
      nur zwei gelbe schmale Streifen oben und unten.

      Klaus aus Bärlin
      Ich bin dankbar für schärfste Kritik, solange sie nur sachlich bleibt.

      Otto von Bismarck
    • Dann probier es doch mit nem Webkamm. Geht deutlich einfacher (Kamm hoch - Schiffchen durch - Kamm runter -Schiffchen zurück) und brauch weniger Ausrüstung, eigentlich nur den Webkamm und das Schiffchen.
      Und wenn Du eh kein Muster brauchst ist Brettchenweben mit Kanonen auf Spatzen geschossen
      flinkhand.de/index.php?kammweben Mal als Info (Quelle: flinkhand.de)
      Es gibt zwei Sachen die sind unendlich: Das Universum und die Dummheit der Menschen.....

      ...und bei Universum bin ich mir noch nicht sicher. (A. Einstein)

      Wer Fingerloop macht kann nicht naschen....
    • Ich hab ja nun schon ettliche Borten gewebt, aber selbst ich könnte ich Frage, welche Wollstärke und wie viele Brettchen bei ca. 5 cm nicht beantworten. Die Wolle muss ich in der Hand haben, um zu fühlen, ob sie sich für´s Weben eignet.

      Bei den Baumwollgarnen, die es für´s Häkeln gibt, brauche ich z. Bsp. ca. 24 Brettchen, um 3 cm Breite zu erhalten. Aber ob man das jetzt so einfach hochrechnen kann?
      Mein Lebensmotto: "Maxime peccantes, quia nihil peccare conantur" - Wer nicht zu sündigen wagt, begeht die grösste Sünde. - Erasmus von Rotterdam

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    • Beim Tuch weben, berechnet man die Fadendichte, indem man den Faden um ein Lineal wickelt. Dabei wird der Faden in etwa so dicht gelegt, wie er später im Gewebe liegen soll.
      In wie weit das beim Brettchen weben an zu wenden ist, weiß ich nicht.
      Brettchenborten sind deutlich dichter als Tuche, ich würde die Garne relativ eng zusammen schieben, und dann je Faden ein Brettchen ein planen. Vorsichtshalber aber eine Gewebeprobe machen bevor man sich in Großprojekte stürzt, bzw, anweben und testen, wenns zu wenig ist, noch ein paar Brettchen dazu packen.
      Kammgewebe würde ich ganz ähnlich angehen.

      Mach die Borte nicht zu derbe, die gefunden Borten sind in der Regel recht fein. Ich weiß nicht welche Zeit Du machst, aber Musterlos mit farbigen Rand finde ich einen guten Plan. Einzugsmuster lassen sich nicht nachweisen (also alle Muster die durch 4 vor, zurück entstehen), die broschierten Muster sind eher für Fortgeschrittene geeignet.
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