Die Reenactment Werkstatt - Schildbau, Pflanzen-Färberei, Holz- und Lederarbeiten!

Reenactment Waffen- und Rüstkammer (alles was historisch belegbar ist)

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    • Ich lasse meine Schwerter und Klingen seit Jahren schon von Viktor berbekucz machen.
      Bin mit ihm Absolut zufrieden, besser geht natürlich immer, aber Preis Leistung ist super.
      Gelegentlich ist Über die Jahre auch mal ein nicht so gelungenes Stück dabei gewesen, das konnte man aber immer regeln.
      Website: www.Projekt-Deutschritter.de
      Facebook Seite: Projekt Deutschritter
      Facebook Seite: Projekt Karolinger
    • Das ist Berbecucz
      die Sachen von ihm sind auch in der Budget-Klasse sehr gut brauchbar und haltbar.
      Einer meiner Lieblingsschmiede für Trainingswaffen mit wirklich gutem Preis--Leistung Verhältnis...
      Und ich bekomme nichts von Ihm für Werbung und ich bin nicht mit ihm verwandt oder verschwägert...


      Edit: da war ich einen Hauch zu langsam...
      ...alle sagten immer: "Das geht nicht!" - doch dann kam einer, der wusste das nicht und hat es einfach getan...
      ...diese Signatur kann Spuren von Soja oder Erdnüssen enthalten...
    • Am Wochenende traf ein -bereits seit langer Zeit erwartetes- Paket bei mir ein. Darin befand sich ein knapp 1m langes, von Incarius Craft gefertigtes Schwert (Typ XIV) mit Scheide.

      Diese Waffe lehnt sich optisch an dem von E. Oakeshott beschriebenen Schwert XIV.6 aus seinem Buch "records of the medieval sword" an.

      Das Schwert verfügt über eine unglaublich mächtige Klinge (Breite an der Basis Runde 8cm / Stärke knapp 6mm), die auf jeder Seite zwei Hohlkehlen aufweist. Der 10fach facettierte Knauf (Typ K) ist ebenfalls eine Augenweide und liegt zudem wunderbar im/am Handballen. Das Stück ist (Gott sei Dank) gut verarbeitet und verfügt über etliche sehr schöne feine Asymetrien, die ihm einen wunderbaren authentischen Look verleihen. :love:

      Das Original wird auf zwischen 1270-1320 datiert und wiegt (wenn die Aufzeichnungen dazu korrekt sind) sehr stattliche 2.2kg (!) Diese Interpretation erreicht diesen Wert nicht, kommt aber auch auf stramme 1550g. Es zählt mit diesem Gewicht zu den schwersten einhändig zuführenden Schwertern meines Bestandes.

      Den Balancepunkt, sowie die Dreh/Kipppunkte ermittle ich in den nächsten Tagen mal. Die Waffe fühlt sich nicht unhandlich an, benötigt aber schon eher einen trainierten Bediener. ^^

      (Bildquelle: Incarius craft)
      Beste Grüsse, Thomas :bye01
    • Panzerreiter schrieb:

      An sich schönes Teil, aber was mir bei dieser Art von Schwertern nicht gefällt ist die große Diskrepanz zwischen dem schmalen (ja, klar, da muss eine Hand rumpassen) Griff und der sehr breiten Klinge.
      Das sieht für mich irgendwie wie ein Tortenheber aus, nichts von schlanker Eleganz...
      Tortenheber find ich klasse, da gibts gleich Kopfkino.
      www.lebendige-geschichte-1474.de
    • Panzerreiter schrieb:

      An sich schönes Teil, aber was mir bei dieser Art von Schwertern nicht gefällt ist die große Diskrepanz zwischen dem schmalen (ja, klar, da muss eine Hand rumpassen) Griff und der sehr breiten Klinge.
      Das sieht für mich irgendwie wie ein Tortenheber aus, nichts von schlanker Eleganz...
      Ja, stimmt. Das ist schon "ein Brett". ^^ Die einen mögen es, die anderen nicht so.

      Man findet diese Unterschiede ja bei einigen Waffengattungen. Ich denke da zum Beispiel direkt an die filigranen spätgotischen Harnische im Augsburger Stil im Vergleich zu den "brachial und globig" wirkenden mailänder Harnischen. :ritter01

      Ich kann hier nur für mich sprechen... ich liebe sie alle! ^^ <3
      Beste Grüsse, Thomas :bye01
    • Ein Stück, dass bereits mehrere Jahre in meinem Bestand weilt, ist diese Interpretation eines (wohl knechtischen) Bruststückes (KZ 1923).

      Das Original ist im schweizerischen Nationalmuseum in Zürich ausgestellt und stammt aus dem Bestand des Zürcher Zeughauses. Dieses Bruststück wurde wohl im Schwabenkrieg eingesetzt und wird ins letzte Viertel des 15. Jhd. datiert.



      (Bildquelle: ich & pinterest)
      Beste Grüsse, Thomas :bye01
    • Neu

      Heute mal eine kleine Burg bei uns in der Umgebung besucht. Burg Vischering in Lüdinghausen.

      In der Ausstellung fiel mir ein Detail ins Auge, was ich so noch nicht kannte, und was ich sehr interessant fand.

      Zwei Bidenhänder aus dem 17. Jahrhundert, bei denen der Griff mit Samt überzogen war. Die Schwerter waren auch als 'Prachtschwerter' deklariert. Keine Ahnung, ob man mit samtbezogenen Griffen gut kämpfen kann, oder ob eine solche Waffe wirklich eine rein repräsentative Funktion erfüllt hat.

      Auf alle Fälle (aus meiner Sicht) bemerkenswert, weswegen ich dieses Detail gerne mit Euch teilen möchte.
      Bilder
      • IMG_20200711_233431.jpg

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      Hendrik1975 schrieb:

      Zwei Bidenhänder aus dem 17. Jahrhundert, bei denen der Griff mit Samt überzogen war. Die Schwerter waren auch als 'Prachtschwerter' deklariert. Keine Ahnung, ob man mit samtbezogenen Griffen gut kämpfen kann, oder ob eine solche Waffe wirklich eine rein repräsentative Funktion erfüllt hat.
      Man kann davon ausgehen, dass diese Stücke im 17. Jhd. primär nicht mehr zu kriegerischen Handlungen verwendet worden sind. Sie wurden für z.B Paraden genutzt oder bei andren festlichen Anlässen gezeigt/getragen. Die Schweizer Garde "nutzt" neben anderen "historischen Waffen" (wie z.B. der Hellebarde) sogar heute noch solch grosse Schwerter für repräsentative Zwecke im Vatikan.
      Beste Grüsse, Thomas :bye01
    • Neu

      Mein erster Harnisch (die Bilder stammen aus dem Jahre 2010), ganz grob 14. Jhd... 8)

      Das Schwert (auch mein erstes) war grob an Stücke aus der ersten Hälfte des 16. Jhd. angelehnt. Die Klinge ist eine vom Typ "Eisenbahnschiene"... ich besitze es heute noch. ^^

      Man was war ich damals stolz auf diese Sachen! 8o Diese Fotos haben für mich etwas "nostalgisches"... :love: Hab sie gestern auf einem lange verschollen USB-Stick wieder gefunden.

      (Bildquelle: ich)
      Beste Grüsse, Thomas :bye01