Bajuwaren 6. Jhd.

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    • Bajuwaren 6. Jhd.

      Guten Abend :)

      Ich bin im Augenblick noch am recherchieren für meine Gewandung einer Bajuwaren-Frau Mitte/Ende 6. Jhd. Damals befand sich die (Damen)Mode im Umschwung, wobei die Enden der Kniebänder ebenfalls zu Verzierungsträgern wurden und mit Riemenzungen ausgestattet wurden. Theoretisch gibt es ja die Riemenzungen als Endverstärkung für Gürtel in vielen Shops zu kaufen, aber kann man diese mit den Nieten auch an Bändern aus Stoff problemlos befestigen oder muss ich da auf ganz andere zurückgreifen? Vielleicht hat da jemand von euch Erfahrungen und kann mir weiterhelfen :whistling:

      PS: Falls jemand das Buch "Die Bajuwaren, von Severin bis Tassilo 488 - 788 Ausstellungskatalog 1988" zur Hand hat, auf Seite 247 ist eine entsprechende Abbildung von den verzierten Kniebändern zu finden
    • Selbst kann ich Dir da leider nicht weiterhelfen, aber ich kann Dir einen Tip geben wen Du fragen könntest. Die Leute vom Bajuwarenhof Kirchheim sind sehr nett und helfen Dir bestimmt gern weiter. Vielleicht kannst Du ja sogar mal hinfahren, ist gar nicht so weit weg von Dir, glaub ich. Schau mal hier:

      bajuwarenhof.de/
      Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist. (Konfuzius)
    • Vielen Dank für eure Antworten, in das Bajuwaren-Dorf in Kirchheim habe ich es bisher noch nicht geschafft und leider ist dort nun bereits Saisonende; ärgert mich zu Tode. Aber die Sache mit den Riemenzungen hat sich für mich nun eh erledigt, hab nachgelesen, dass diese vor allem in dem Zeitraum eher von einem elitären Personenkreis getragen wurde und das passt also zu meiner Darstellung einer mittelständischen Frau sowieso nicht. :bye01
    • Vielleicht solltest Du die Wadenbinden-Garnitur nicht so schnell verwerfen:

      Auch wenn es den "Mittelstand", wie wir ihn heute definieren, damals nicht gab, können auch "Hofherrinnen" so etwas getragen haben. Es muß keine so prachtvolle Ausstattung wie die der merowingischen Königin Arnegunde sein.

      (Nebenbei gesagt dürfte die Gute ziemlich geklappert haben beim Gehen! Die Metallteile haben wahrscheinlich bei jedem Schritt gegen das Bein geschlagen. Arnegunde wird wegen einer Gehbehinderung nicht viel gelaufen sein.)
      Der Überlieferung nach durchtrennte Alexander der Große den Gordischen Knoten mit dem Schwert. Wer kein Schwert benutzen will, muß mit dem Knoten leben oder sich etwas anderes ausdenken.