Wie war der Umgang mit Behinderten (und Menschen mit Einschränkungen allgemein) im Mittelalter

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    • Ich bin mir recht sicher das die Vortellung ab wann man Behindert ist, oder eben nicht sich stark verändert hat. Brille ist sicherlich eine Behinderung, aber auch abhängig von der Sehstärke. Eine leichte Einschränkung hätte man Damals wohl in Kauf genommen, ein abgetrennter Finger machte einen da nicht unbedingt zum Krüppel. Heute gibt es die "Ersatzteilliste" wo Geldsummen und Behinderungsgrade für jedes Körperteil preußisch korrekt gelistet sind. Damals hätte man es eher abhängig von der Arbeit und der verbleibenden 'Selbständigkeit gemacht. Einem Gehbehinderten hätte man in der Gemeinschaft der Familie/des Hofes wohl versucht "Hand"-arbeit zu geben.
      Ministerialer 1190 in Gelnhausen der noch nicht weiß das sein Lehnsherr nicht gut schwimmen kann
    • Im Heft 65 von WerkstattGeschichten(was es nicht alles gibt, kannte ich vorher auch noch nicht) wird eine über mehrere Seiten gehende Abhandlung zum Thema dis/ability als kostenloser Download angeboten. Die Kurzbeschreibung und Vita erscheinen mir vielversprechend, werde aber erst am Wochenende ausreichend Zeit haben, den in Ruhe durchzulesen.


      Hier der Link dazu. Der mehrseitige PDF Download ist jedoch in englischer Sprache
      Quelle =Link

      werkstattgeschichte.de/abstracts/nr-65-christina-lee/

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Thirk ()

    • Also wenn ich so das Ausbildungszeugnis meiner Grosstante ansehe: offizielle Berufsbezeichnung damals Irrenwärterin im Asyl ! Und das ist ja keine Ewigkeit her. Da kann man sich in etwa Vorstellen, wie es sich ein paar hundert Jahre früher abgespielt hat. Abschieben in Siechenhäuser etc.
      Selber habe ich als Schulkind noch einen *Randständigen" im Dorf erlebt: Der Kuster, unterwegs mit einem kleinen Leiterwagen mit seinen Habseligkeiten. An den Füssen Plastiksäcke festgebunden, langes zottiges Haar, in Lumpen gekleidet etc. Im Sommer als Taglöhner bei Bauern unterwegs, Unterkunft in Scheunen oder manchmal in einer Höhle in einem nahen Wald. Wenn er einem begegnet ist, hat er sich jeweils abgewendet bis man vorbei war. War schon etwas schauerlich wenn er einem unverhofft im Dunkeln begegnete. Aber wurde ansonsten als "normal" hingenommen.
      Soo viel anders dürfte es im Mittelalter auch nicht gewesen sein.
      Bettelnde Kriegsversehrte ohne Beine, auf kleinem Wägelchen, mit Holzklötzen in den Händen um sich vorwärts zu stossen, kenn ich auch noch von früher. Der Blinde an der Drehorgel, Der "Hinki Buechmä" ( hinkender Buchmann) Dorforiginale die sich irgendwie durchschlugen.
      Mittelalter war erst gestern.
    • Die Zustände von kurz nach dem WK2 kann man wohl schwerlich mit dem Mittelalter vergleichen, bzw verallgemeinern. Niemals vorher in der Geschichte hat Vernichtung jeglicher Form mit so viel System statt gefunden. Die Traumatisierung zieht sich bis in die Generation die den Krieg und die Zerstörung selbst gar nicht mehr erlebt hat. Wir sollten uns hüten diese Notzeit auf vergangene Zeiten übertragen zu wollen.
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    • Da bin ich anderer Meinung. Für die Betroffenen war die Notzeit nicht schlimmer oder weniger schlimm. Wir haben heute den historischen Überblick, was da alles passiert ist. Die Leute haben nur das erlebt, was sie betraf. Tod und Vernichtung sind da wohl sehr direkt. Alles andere bleibt abstrakt, weil "woanders". Generationsübergreifende Traumatisierung hat es schon immer gegeben, da gibt es sehr konkrete Forschung zu(siehe 30jähriger Krieg, bzw. die Folgen). Sehr anschaulich wird einem das durch Kontakt mit Kriegsflüchtlingen. Von daher glaube ich, klappt das mit dem übertragen schon.
    • Im 2ten Weltkrieg wurden auch Behinderte deportiert. Kinder/Menschen zB. mit Down Syndrom wurden oft genug von Familien versteckt damit sie nicht geholt wurden. Nach dem Krieg sind sie aufgefallen. Ich erinnere mich noch gut an die Aufklärungsserie "unser Walter" im TV.
      Versehrte aller Art, waren auch um 1970 noch ein alltäglicher Anblick, von Geburt an Behinderte waren aber oft immer noch exotisch. Trotz des kollektiven Traumas der Menschen oder vielleicht auch wegen ? Den extrem traumatisierten Kuster der nicht zurück in ein geordnetes Leben gefunden hat, wird man bedauert und vielleicht auch verstanden haben, um auf das beispiel von Falconer zu kommen.
      Den mit System gelegten Hass auf Juden, Homosexuelle, Fahrendes Volk und auch Behinderte aus den Köpfen zu bekommen war (ist) nicht wirklich einfach. DA liegt der Unterschied.
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    • Silvia schrieb:

      Den mit System gelegten Hass auf Juden, Homosexuelle, Fahrendes Volk und auch Behinderte aus den Köpfen zu bekommen war (ist) nicht wirklich einfach. DA liegt der Unterschied.
      Silvia,persönlich denke ich,dass da er wesentliche (!) Unterschied liegt.
      Es gab wohl in jeder menschlichen Gesellschaft Menschen,die ihrer Andersartigkeit wegen abgelehnt oder zumindest argwöhnisch betrachtet wurden.
      Was die Shoah unter dem NS-Regime so einzigartig macht(e) ist,dass damals eine Bevölkerungsgruppe geradezu systematisch vernichtet werden sollte,angefangen bei der ideologischen Indoktrinierung der Menschen bis hin zu der generalstabsmässigen Vernichtungsmaschinerie in den KZ`s.
    • Pit der Schreiber schrieb:

      Es gab wohl in jeder menschlichen Gesellschaft Menschen,die ihrer Andersartigkeit wegen abgelehnt oder zumindest argwöhnisch betrachtet wurden.
      Wieso gab? Was ist denn heute mit dem verbreiteten Moslembashing? Da läuft's doch nicht viel anders! kotz01
      Oder seinerzeit die bösen, bösen Indianer? Oder ( in den USA)ab den 20er Jahren die sogenannten Kommunisten?
      Oder in England vor nicht so langer Zeit die Iren?
      Es ist noch immer nicht wirklich besser. :heul
    • Es wird die nächsten 500 Jahre auch nicht besser. ;( Es gibt Forscher die eine evulotionäre Kausalität dazu sehen. Die Auswirkungen waren im Preinformationszeitalter halt nicht so industriell. Und die Deutschen Tugenden haben es fein säuberlich und akkurat auf die Spitze getrieben.
      Der Kern der Ausage dieser Forscher ist es, wir brauchen schlicht und ergreifend eine Minderheit um uns von eben "Denen" hervorzuheben. Leider zeigen Anne Goddels (hoffe der Name ist so richtig) und ihre Erben das solches Verhalten schon bei den Primaten nachzuweisen ist. Schimpansen sind die einzigen Wesen dieser Erde, ausser dem Mensch, welche echte Kriege führen und Artgenossen bewusst umbringen.
      Aber das führt jetzt etwas vom Thema weg. Ich finde halt grade solche Themen für wichtig, denn wir können von der Vergangenheit lernen. Zumindest haben wir die Möglichkeit dazu, leider versuchen Protagonisten aller Coleur und Ideologien eben diese Instinkte für sich zu Nutzen. Aber im Sinne "von der Vergangenheit lernen" :back prost1
      Ministerialer 1190 in Gelnhausen der noch nicht weiß das sein Lehnsherr nicht gut schwimmen kann
    • Dragonlord1975 schrieb:

      Gesellschaftlich kann ich sagen tut sich was, der Kindergarten den meine Frau leitet, hat seit über 10 Jahren ein Integrationsprogramm für Behinderte Kinder, die spielen zusammen mit den Gesunden und es wird mit allen gemeinsam darüber geredet.
      Bei uns im Dorf hat es ein Mädchen, das mit biegen und brechen unbedingt in der normalen Schule integriert wird. Wobei die Integration da nicht besonders viel bringt. Das Mädchen ist gehörlos und kann abgesehen von einigen seltsamen Lauten nicht sprechen. Den Kindergarten und die hälfte der ersten Klasse hat sie in der Gehörlosenschule gemacht, danach wurde sie bei uns in die Dorfschule "integriert". Sie ist jetzt in der dritten Klasse, musste aber bereits ein Schuljahr doppelt machen. Klar wird sie von einer entsprechend ausgebildeten "schulischen Heilpädagogin" begleitet, aber mir tut das Màdchen trotzdem leid.
      Vor 500 Jahren hätte sie wohl bessere Chancen für eine Integrierung gehabt als heute wo alles so schnell ist und so. Sie kann zwar nichts hören, aber mit ihren Händen kann sie durchaus arbeiten. Ich denke, dass sie im Mittelalter ziemlich sicher eine "geregelte Beschäftigung" bekommen hätte. Und wenn es nur etwas spinnen oder vielleicht weben war.

      Zur Abwechslung mal ein Bild:
      digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cpg848/0222/image (Quelle: digi.ub.uni-heidelberg.de)
      Ein paar Varianten von Behinderungen und wie die Betroffenen damit umgegangen sein könnten. Wer reich war konnte ja auch helfen.

      Behinderte Mädchen und Frauen konnten unter Umständen und wenn die Behinderung nicht zu schwer war auch in einem "Freudenhaus" landen. Vielleicht sogar von den eigenen Eltern dorthin verkauft werden. Wenn man kein Geld für sie hatte und sie keinen Mann finden konnten, gab es wenigstens etwas Geld...

      Ich selber wäre im Mittelalter wohl nicht mal 2 Jahre alt geworden. Ich bin zwar nicht behindert in dem Sinn, aber die Medikamente die ich brauche hat es damals schlicht nicht gegeben. Wie meine Eltern, wenn wir vor 500 Jahren gelebt hätten, reagiert hätten lässt sich schwer sagen. Vielleicht hätten sie es mit einer "Teufelsaustreibung" versucht oder die "Kräuterhexe" aufgesucht. Vielleicht hätten sie mich auch versteckt und/oder vernachlässigt. Ich weiss es nicht und das ist auch gut so.
      Zauberhafti Grüess us dä Schwiiz wünscht Zauberin mit 4.Klass-Zauberschüelerin und 1.Klass-Zauberschüeler
    • Integration ist ein beiderseitiger Prozess. Wenn Schule und Umfeld das Mädchen schon abschreibt wird das auch schwer. Gruppengröße spielt schon eine Rolle und natürlich eine bessere Betreuung. In den Integrationsgruppen wird mit Ärzten und Pädagogen zusammengearbeitet und auch die Gruppengröße ist dabei ein Thema. Steht die Betreuerin der Gehörlosen neben dem Lehrer und übersetzt simultan? Oder quält sich der Leherer, weil genötigt Gebädensprache zu lernen alleine? Simone hat damals für ein halbes Jahr intensiv Gebärdensprache gelernt, weil sie ein gehörloses Kind hatte. Aber um ein flüssiges Gespräch zu führen hat das nicht gereicht. Auch wichtig ist das Elternhaus. Leider wird da auch oft nicht mitgearbeitet und manche Behinderung gar ignoriert. Es gab ein Fall wo ein Junge fast taub war, aber er hat es gelernt sich relativ sicher in seinem Umfeld zu bewegen, war halt sehr still. Die Erzieher haben es aufgrund der Ausbildung aber recht schnell gemerkt und wollten die Eltern dazu bewegen ihr Kind als Integration anzumelden um eine entsprechende Förderung zu bekommen. Die Eltern haben sich fast ein Jahr geweigert die Behinderung überhaupt anzuerkennen, das Jugendamt hat dann eine Untersuchung angeordnet und siehe da 20% Hörfähigkeit. Nach einem weiteren Jahr mit Förderung ist der Junge aufgeblüht.
      Von daher geb ich recht, vor 500 Jahren war die Integrierung für anerkannte Behinderungen besser, insgesamt war die Betreuung Kranker wohl besser als heute. Technisch sind wir um Welten besser, die umfassende Betreuung fehlt heute leider allzuoft. Diese Integration im KiGA meiner Frau ist wohl leider eher eine Ausnahme. Aber wenn ich vor 500 Jahren eine Behinderung hatte die nicht mehr erklärbar war oder gar in Verbindung mit Gottesstrafen oder, wenn wir vor 500 Jahren bleiben, gar mit Hexerei, war es wahrscheinlich vorbei mit integration.
      Ministerialer 1190 in Gelnhausen der noch nicht weiß das sein Lehnsherr nicht gut schwimmen kann
    • Na ja, vielleicht war die Betreuung besser, d.h. man nahm sich vielleicht mehr Zeit. Trotzdem hät ich ,vielleicht gut betreut, mit 6 zum ersten Mal den Löffel abgegeben ( Blinddarm) Dann mit 13 zum zweiten Mal ( massive Lungenentzündung). mit 18 dann vermutlich zum einarmigen Krüppel geworden....
      Integrierung in früheren Zeiten,da denk ich auch eher: Entweder der Betroffene hat sich auf irgendeine Weise selber integriert, machte sich nützlich, oder er war bzw. hatte dann ein wirkliches Problem.

      Medizinische Versorgung: Eher etwas bescheiden. Ok, je nach Problem könnt man ja ein bisschen ohne Narkose am Kopf rum bohren. bei Infektionen die betroffene Gliedmasse bündig abtrennen, ein paar Rezepte ausprobieren, vielleicht hilft ja Quecksilber oder bei Pestbeulen nimmt man eine Henne, schneidet sie lebendig auf und legt sie auf die Beule.
      Ein lebendiger Rab in Rossmist vergraben und 40 Tage gefaulet, danach verbrennet und zu einem Pflaster gemacht heilet die Gicht etc etc.

      Wers übersteht ist zäh und wird alt.

      Integration? 1583 ( ok ein bisschen nach Mittelalter)Schweiz, St. Gallen: Die Tagsatzung macht den Vorschlag einer Landrumi. (auf Landfahrer, Bettler etc. wird Jagd gemacht , sie werden dann ausgewiesen). Eine zu der Zeit jährliche Angelegenheit. Gemeinschaftliche Bettlerjagd. Im Wiederholungsfalle droht Auspeitschung und ähnliches.

      Als beglaubigter, arbeitsunfähiger Bettler siehts etwas besser aus. Das wird begrenzt geduldet. Jahrmarktsattraktion wär auch noch ein Berufsbild. Insgesamt aber sehr schlechte Aussichten.

      Vorübergehende Unterbringung für Arme, Alte, Obdachlose, Waisen, Krüppel, Bettler, Pilger, mittellose Schwangere zur Zeit der Niederkunft und auch mittellose Kranke in Spitälern ist auch belegt.
    • Falconer schrieb:

      Vorübergehende Unterbringung für Arme, Alte, Obdachlose, Waisen, Krüppel, Bettler, Pilger, mittellose Schwangere zur Zeit der Niederkunft und auch mittellose Kranke in Spitälern ist auch belegt.
      Und dann gab es im HoMi noch die "Armen Kinder Gottes" - die Leprakranken - die in sogenannten "Leprosen" oder "Leprosorien",also "Leprahäusern" ausserhalb der Stadt(mauer) lebten,wenn sie Glück hatten.
      Glück deswegen weil sie dort ein Dach über dem Kopf und ausreichend zu essen hatten.
      Hier in Münster wurde nach einem solchen Leprosenhaus ein ganzer Stadtteil - "Kinderhaus" - benannt.
      Interessant ist dass die Leprakranken hier erst ins Leprosorium einziehen durften wenn sie sich von der Familie verabschiedet und ihr Testament verfasst hatten,denn sobald sie im "Leprahaus" lebten galten sie für die Stadtbevölkerung als "gestorben".
    • Neu

      Dragonlord1975 schrieb:

      Steht die Betreuerin der Gehörlosen neben dem Lehrer und übersetzt simultan? Oder quält sich der Leherer, weil genötigt Gebädensprache zu lernen alleine? Simone hat damals für ein halbes Jahr intensiv Gebärdensprache gelernt, weil sie ein gehörloses Kind hatte. Aber um ein flüssiges Gespräch zu führen hat das nicht gereicht. Auch wichtig ist das Elternhaus. Leider wird da auch oft nicht mitgearbeitet und manche Behinderung gar ignoriert.
      Das Mädchen hat so ein spezielles Hörgerät wo die Betreuerin oder einfach die Person die gerade redet ein Kästchen trägt das dann so eine Art "Übersetzung" für das Mädchen macht. Ich glaube das ist mit einem Implantat verbunden. So ein Ding würde ich meinem Kind jedenfalls nicht machen lassen. Sie braucht in der Schule also keine Gebärdensprache, aber die Betreuerin übernimmt das falls es nötig ist.
      Grundsätzlich machen die Eltern mit, aber sie übertreiben auch etwas. Das Mädchen "muss" oder darf, da wird niemand so richtig schlau weil sie die Frage nicht beantworten kann, in den Turnverein - begleitet von Papa. Allerdings gehörte in der "Mädchenriege" doch Mama dazu... Ich werde aus dieser Familie irgendwie nicht schlau.


      Falconer schrieb:

      Trotzdem hät ich ,vielleicht gut betreut, mit 6 zum ersten Mal den Löffel abgegeben ( Blinddarm) Dann mit 13 zum zweiten Mal ( massive Lungenentzündung). mit 18 dann vermutlich zum einarmigen Krüppel geworden....
      Ich wäre wohl nicht mal 2 Jahre alt geworden. Mit der Diagnose von "Fallsucht" (Epilepsie) im Alter von nur einem Jahr hätte ich keine Chance gehabt ohne Medikamente und die gab es damals noch nicht. Spätestens die ersten Gehversuche mit entsprechend mehr oder weniger heftigen Stürzen hätten mich das Leben gekostet.
      Zauberhafti Grüess us dä Schwiiz wünscht Zauberin mit 4.Klass-Zauberschüelerin und 1.Klass-Zauberschüeler