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Halbstarke Rüpelkrieger

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    • Halbstarke Rüpelkrieger

      Quelle = Spiegel online de

      Habe selbst auch kein online Zugriff, und konnte so diese sicherlich lesenswerte Auseinandersetzung, mit den unbestreitbar harten Fakten, nicht in Gänze lesen. Werde mir wohl dafür das Printausgabe rein ziehen. Bei so einem unverklärten Blick auf längst verdrängte Tatsachen, halt so ganz ohne rosa Brille, gehört sowas doch quasi zum Pflichtprogramm :wiki3 :schock2

      Viel Spaß beim Lesen

      spiegel.de/plus/wikinger-wie-d…001-0000-000161911824-amp
    • So'ne Scheisse hat es in den 90ern schon mal gegeben, das war so 97/98. Da waren wir mit Poeta Magica gerade in Visby auf der Medeltidsvekan. Holger holt sich den neuen Spiegel und man kann so tolle Sachen lesen wie:" Sie kannten noch nicht mal Sägen." oder:" Sie verwüsteten zahlreiche Städte überall in Europa, deshalb kann man nicht von Kultur sprechen." Es gab daraufhin nachweislich eine Flut von empörten Leserbriefen, auch aus Akademikerkreisen, die allerdings nicht veröffentlicht wurden. Ich erinnere mich an"wenn es danach geht, wieviele Städte zerstört wurden, steht Rom kulturell aber sehr, sehr wackelig da..." Da hat man dann mal über die Seriosität des Spiegels nachgedacht. Seitdem ist diese Polemikpostille bei mir entgültig untendurch. kotz01
    • Ich habe noch nie, auch schon als Kind nicht, verstanden, nach welchen Kriterien frühere Völker und Kulturen und deren Taten und Errungenschaften moralisch eingestuft werden.
      Auch von der an sich ständig an jeder Art von Staatsgewalt herumkrittelnden Intellektuellenszene, aus der sich Spiegelleser wie -schreiber bevorzugt rekrutieren, werden antike Gesellschaften, deren Kultur auf der Ausbeutung umliegender Völker, dem massenhaften Versklaven von Menschen und dem Ans-Kreuz-Nageln unliebsamer Zeitgenossen basiert, regelmäßig als bewundernswerter Ursprung aller erdenklicher und erstrebenswerter Zivilisation vergöttert, während Herrmanns blonde Scharen mit unübersehbarer Häme als knapp über dem Affen stehend dargestellt werden.

      Das antike Griechenland ist die Wiege der modernen (alterntivlosen) Demokratie - man erinnere sich: kein Wahlrecht für Zugezogene und Frauen, ständige Bürgerkriege zwischen den Polis, Sklavenhaltung, Rassismus und viele andere erstrebenswerte Charakteristika, Napoleon wollte engelsgleich ein "geeintes" Europa, während andere Despoten nur das Schlimmste im Sinn hatten und während Deutschland übelsten Kolonialismus betrieb, brachte das vereinigte Königreich der Welt ganz selbstlos Tee, Pfefferminzsoße und Kultur.

      Was man aus der Geschichte lernen kann, ist, dass der imperiale Erfolg das Einzige ist, was am Ende zählt.
    • Na Klasse,
      da holt der Spiegel erneut die Giftspritze heraus und bedient das Klischee.
      Es fehlen nur die Hörnerhelme.... aber hinterhältig, feige und brutal ist doch schon mal ein netter Klischeeansatz.
      Endlich weis ich Bescheid.

      Wer ernsthaft glaubt in diesen Medien Geschichte zu lernen ist herzlich eingeladen wenigstens das ein oder andere Museum aufzusuchen oder eine Bücherei zu besuchen und ein vernünftiges Buch zu lesen - aber Vorsicht Bildung gefährdert die Dummheit.

      Aber die Forenteilnehmer benötigen diese schlauen Berichte des Spiegel sicher nicht.

      Es ärgert, aber wie Jonny Robels schreibt

      jonny robels schrieb:

      Seitdem ist diese Polemikpostille bei mir entgültig untendurch.

      Grüße sendet Olegsson :wiki4
    • So, ich bin eben Ein-monats Probeleser geworden und haben den Text einfach einmal hier eingefügt damit sich jeder eine Meinung bilden kann.
      Es fehlen ein Foto einer Schachfigur, 3 Grafiken über die Fahrten und Siedlungsgebiete der Wikinger und ein Videointerview mit Ute Drews Leiterin vom Museum Hedeby

      Quelle: Spiegel.de

      Hinterhältig, feige, asozial
      Wie die Wikinger wirklich waren
      Axtschwingende Krieger, die sich furchtlos auf ihre Gegner stürzen – bis heute hält sich die Legende von den stolzen Wikingern. Doch neue Forschung zeigt: An dem Heldenmythos ist so gut wie nichts dran.

      Von Frank Thadeus

      Die Männer hießen Snækollr, Sörkvir oder Brynjolf, und sie gehörten zu den unangenehmsten Typen, denen man einst auf der Welt begegnen konnte. Sie mordeten oft im Suff, fielen mit Vorliebe über Schwächere her und raubten alles, was nicht niet- und nagelfest war. Auf ihre Opfer hackten sie mit Äxten ein. Oder sie spießten Wehrlose mit Lanzen auf. So waren sie wirklich, die Wikinger. Jahrhundertelang wäre kein Gelehrter auf die Idee gekommen, dieses Räuberpack zu heroisieren. Erst im romantisierenden Europa des 19. Jahrhunderts deuteten versponnene Gelehrte die halbstarken Rüpelkrieger aus dem Norden in eine faszinierende Schar stolzer, muskelbepackter Freigeister um. Seitdem genießen die Normannen anhaltenden Kultstatus.
      Die Abenteuerserie "Vikings" geht bereits in die sechste Staffel. Sogar Physiker lassen sich von den skandinavischen Raubzüglern inspirieren. Der amerikanische Professor James Kakalios hat die "Physik der Superhelden" in einem Buch ausgelotet. Er behauptet, dass die stärksten Wikinger nahezu unbesiegbar gewesen seien. "Stiche oder Schnittwunden haben sie überhaupt nicht gespürt, und sie machten einfach weiter in ihrer Berserkerwut."
      Doch was ist wirklich dran an all diesen Legenden? Neue historische Forschung hat viele der Nordmännermythen inzwischen als Unsinn entlarvt. Vermeintlich sichere Erkenntnisse erweisen sich als wissenschaftlich ähnlich fundiert wie die Lektüre von Asterix und Obelix.
      So hat sich bei vielen Bewunderern noch nicht einmal herumgesprochen, dass die Wikinger gar kein Volk waren, sondern eine Minderheit zur See fahrender Räuber. Die Mehrheit der Skandinavier verdingte sich als friedliche Bauern oder lebte vom Fischfang.

      Auch warfen sich die nordischen Krieger nicht mit Helmen in die Schlacht, die mit Hörnern verziert waren. Diese Art lästige Dekoration wäre ein allzu leichtes Ziel für Schwerthiebe gewesen.
      Bezweifelt werden muss vor allem der zentrale Mythos der Wikingerlegende: ihre angeblich übernatürliche Kampfkraft und Furchtlosigkeit, mit der sich die nordischen Kriegerbanden ins Getümmel gestürzt haben sollen. Dass diese überhaupt als axtschwingende Berserker in die Geschichte eingegangen sind, sei das Ergebnis "einer Verwechslung von Fakten und Fiktion", urteilt der norwegische Archäologe Are Skarstein Kolberg. Im "Journal of Military History" analysiert der Forscher die vorhandenen Quellen und gelangt zu einem ernüchternden Resümee, das alle Wikingerfans enttäuschen wird: Vermutlich habe es die blonden Hünen als heroisches Kriegervolk nie gegeben.
      Vom Ende des 8. Jahrhunderts an bis in die Mitte des 11. Jahrhunderts erlebten die Wikinger ihre Blütezeit. Ihr Einzugsgebiet erstreckte sich zeitweilig bis nach Neufundland im Westen und zum Schwarzen und Kaspischen Meer im Osten (siehe Grafik).
      Das größte Problem für die Historiker: Schriftliche Überlieferungen haben die Wikinger so gut wie nicht hinterlassen. Vor allem archäologische Funde lassen im begrenzten Umfang Deutungen zu. Erst Hunderte Jahre später berichten Sagen in Schriftform über das Treiben der raubenden Seefahrer.
      Eine der spannendsten Figuren aus dieser Sagenwelt ist der Berserker. Heute steht dieser Begriff synonym für einen gefährlichen Kämpfertypus: einen ausrastenden Gewalttäter, der in blinder Wut um sich schlägt. Zur Wikingerzeit, so die frühere Lehrmeinung, habe genau diese Art Wüterich als Elitekämpfer in der Schlacht über Sieg oder Niederlage entschieden.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Wolfram von der Oerz ()

    • Teil 2

      Doch Wissenschaftler wie Kolberg oder der auf Wikinger spezialisierte britische Archäologe Roderick Dale von der Universität Nottingham hegen erhebliche Zweifel an dieser klassischen Deutung. Schon die richtige Übersetzung des Begriffs "berserkr" aus dem Altnordischen bereitet Sprachwissenschaftlern Kopfzerbrechen.
      Die zweite Silbe, "serkr", lässt sich noch relativ leicht als "Hemd" und in weiterem Sinne als "Rüstung" deuten. Die erste Silbe, "ber", erlaubt jedoch sowohl die Übersetzung als "Bär" wie auch als Präposition "ohne".
      Für den Sagenautor und Poeten Snorri Sturluson (1179 bis 1241) war die Sache noch eindeutig: Berserker waren demnach leicht bekleidete Kämpfer, die sich besonders frei bewegen konnten, um Lücken in die gegnerischen Abwehrreihen zu schlagen. In einem alten isländischen Lexikon aus dem Jahr 1814 werden die Berserker ganz selbstverständlich als Räuber beschrieben, die in Unterwäsche in die Schlacht zogen.
      Erst Mitte des 19. Jahrhunderts, gut 800 Jahre nach dem langsamen Abtauchen der Normannenkrieger, bewerteten Gelehrte die Quellenlage plötzlich neu. Nun wurden aus den spärlich gewandeten Kämpfern unversehens Männer, die im Bärenfell über ihre Gegner herfielen und unverwundbar waren – eine Darstellung, die das Bild der Berserker bis in die Gegenwart dominiert. "Was wir heute unter dem Zeitalter der Wikinger verstehen, ist ein Konstrukt von Altertumsforschern aus dem 19. Jahrhundert", urteilt Roderick Dale.
      So wurden die Wikinger zu einem Beispiel dafür, was passieren kann, wenn Historiker einen Mangel an Fakten mit einem Überschuss an Fantasie kompensieren. In alten Sagen finden sich beispielsweise Erzählungen, nach denen die gefürchteten Berserker gelegentlich im Schlaf mit Knüppeln erschlagen wurden. Denn die Klingen von Schwertern, so die Erklärung, hätten diesen grimmigen Kämpfern nichts anhaben können.
      Diese knappen Hinweise befeuerten die bis in die Gegenwart gültige Annahme, dass Wikinger auf dem Schlachtfeld kaum zu besiegen waren – und dass sie nur mit Hinterlist und Tücke unschädlich gemacht werden konnten.
      Archäologe Dale vermutet, dass es tatsächlich damals Krieger gegeben haben könnte, die mit einem Bärenpelz bekleidet in den Kampf zogen; und womöglich habe die zähe Tierhaut bis zu einem gewissen Grad Schwerthieben widerstanden. Doch den Geschichtskundlern im 19. Jahrhundert waren derlei Erklärungen zu banal.
      In alten Erzählungen fanden sie vereinzelt Aussagen darüber, dass die normannischen Krieger vor dem Kampf in einen für alle Außenstehenden geradezu beängstigenden Rausch verfallen seien: Angeblich zitterten die Kämpfer am ganzen Leib, stimmten ein wildes Wolfsgeheul an, schäumten aus dem Mund und begannen wie Hunde, auf dem Rand ihres Schilds herumzubeißen.
      Der schwedische Theologe Samuel Ödmann entwickelte 1784 die Theorie, dass dieses befremdliche Verhalten nur unter dem Einfluss einer psychoaktiven Droge zustande gekommen sein könne. Aus Beobachtungen von Schamanen schloss Ödmann, dass sich die Wikinger vor der Schlacht mit Fliegenpilzen in Rage versetzt hätten.
      Den Gesetzen der Logik folgend hätte dieser Theorie eigentlich nur ein kurzes Leben beschieden sein dürfen. "Es hilft dir bestimmt nicht, den Krieg zu gewinnen, wenn einzelne Soldaten berauscht übers Schlachtfeld rennen", widerspricht Archäologe Kolberg dieser Vermutung.
      Aber noch immer gilt unter Wikingerfans die Vermutung als besonders schlüssig, dass sich kampfwütige Berserker vor dem Gemetzel mit einer Pilzpfanne in Stimmung brachten – auch wenn in den alten Sagen an keiner Stelle davon die Rede ist. Die Langlebigkeit dieses Dogmas ist auch deshalb bemerkenswert, weil ihm früh das wissenschaftliche Fundament entzogen wurde.
      Bereits 1956 veröffentlichte der amerikanische Neurologe Howard Fabing eine ethisch fragwürdige Studie im Fachmagazin "American Journal of Psychiatry", in der er dem Rätsel des Berserkerwahns nachspürte. Der Arzt hatte an Insassen des Staatsgefängnisses in Ohio die Wirkung des Halluzinogens Bufotenin testen lassen – wie der Fliegenpilz eine psychoaktive Naturdroge.

      Fabing beobachtete bei seinen Probanden Übelkeit, Schmerzen in Brustkorb und Kopf sowie Unruhe – jeder halbwegs fähige Truppenarzt hätte angesichts dieser Symptome weitgehende Kampfunfähigkeit attestiert. Erstaunlicherweise wertete Fabing seine Ergebnisse sogar als Bestätigung für die alte Vermutung, der zufolge die Wikinger vor der Schlacht mutwillig Fliegenpilze konsumiert haben. So hält sich bis heute die Legende, dass die nordischen Krieger im Drogenrausch in die Schlacht gezogen seien.
      Archäologe Dale kann sich darüber nur wundern: "Es wäre kein nützlicher Zustand in der damaligen Kriegsführung gewesen, als es darauf ankam, dass die Krieger eine Verteidigungslinie halten konnten."
      Der Forscher ist überzeugt, dass einige seiner Kollegen bis heute einem Missverständnis aufsitzen: All das Beißen, Bellen und Zähnefletschen sei nicht Ausdruck eines durch Drogen veränderten Bewusstseinszustandes gewesen. Vielmehr hätten sich die Männer mit solchen Motivationsritualen – ähnlich wie Sportler in der Gegenwart – gezielt in Kampfstimmung versetzt.
      Allerdings gehörte bei den Nordkriegern offenbar nicht viel dazu, um die nötige Gewaltbereitschaft aufzubringen. Kolberg vermutet, dass es sich bei den Berserkern meist um Veteranen gehandelt habe, die vom Kampf psychisch schwer gezeichnet gewesen waren – ähnlich, wie es Soldaten in den Kriegen der Gegenwart ergeht.
      "Tausend Jahre trennen das Wikingerzeitalter vom Krieg in Vietnam", sagt der Archäologe, "aber der Prozess der Traumatisierung ist so ziemlich derselbe."
      Wie in modernen Zeiten existierten damals viele heimgekehrte Krieger als Gescheiterte am Rand der Gesellschaft. So bleibt von dem heroischen Mythos der Wikinger nicht mehr viel übrig.
      Entsprechend findet sich in den Sagen kein einziger Hinweis darauf, dass die Berserker nach Rückkehr von ihren Raubzügen als Helden verehrt worden wären – im Gegenteil: Sie bereiteten ihren Zeitgenossen meist nichts als Scherereien. "Wir können davon ausgehen, dass die Berserker die Hells Angels ihrer Zeit waren", vermutet Kolberg
      Körperlich versehrte Gestalten, geplagt von posttraumatischer Belastungsstörung und dem plötzlichen Bedeutungsverlust, lungerten betrunken und zu jedem Streit bereit in den Ortschaften Skandinaviens herum. "Das war nicht anders als bei Gewalttaten unter Alkoholeinfluss, über die wir heutzutage in der Zeitung lesen", sagt Kolberg.
      Dass man die Wikinger in späteren historischen Beschreibungen als mythische Kämpfer verklären würde, hätte die mental entgleisten Radaubrüder womöglich sogar amüsiert. Zu ihrer Zeit blühte den Krawallmachern freilich ein anderes Schicksal: Sie wurden mit Knüppeln erschlagen.
      Oder schlimmer noch: in die Einöde Islands verbannt.

      (ein Aufruf des Spiegels)
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      redaktion.plus@spiegel.de
    • So, ich habe mir die Ausführungen über Berserker und co eben da durch gelesen, wo es inhaltlich hingehört :pinch:

      Über Umwege wird u.a. ja noch dieses Buch von Roderick Dale und Marjolein Stern angesprochen
      amazon.de/Vikings-Culture-Lega…9fa14b94e25a53d65ab9b1710

      Dann wäre da noch eine Dissertation des Roderick Dale die ich mir (noch) nicht heruntergeladen, und somit auch nicht zur Kenntnis genommen habe.
      Dennoch für diejenigen die Zeit und Muse haben:
      Quelle = University of Nottingham
      eprints.nottingham.ac.uk/28819/

      An dieser Stelle von mir nur soviel noch, als verzerrtes"SpiegelBild" zitiere ich mal den Abs 2, Satz 1.

      "It shows how the medieval concept of berserkir was more nuanced and less negative than is usually believed,"

      Also was denn nun 8|

      Da hilft ein Download und lesen sicherlich weiter, aber für meiner heute sicherlich nicht.
      Erstmal mit den lieben lecker Frühstücken :bye01
    • Ich komm da nicht so ganz mit. Was denn für Berserker überhaupt? Gibt es da konkrete Funde? Warum sind für den Spiegel-Autor Wikinger=Berserker? Was für eine Rolle spielen denn Berserker in der Wikinger Szene? Selbst in der Serie Vikings gibt es keine Berserker. Ich bin ja nun in vielen Wiki-Facebook Gruppen und wenn da einer mit „Berserker“ kommt packen alle ihr Popcorn aus. Ich habe das Gefühl, dass der Artikel etwas skandalisiert, was gar nicht da ist... Frei nach dem Motto: Spiegel-Leser wissen was sie bestellen?
    • Das Fazit aus dem Artikel ist doch nur, dass vieles Mythos ist, was allgemein als Tatsache angenommen wird und sich nichts wirklich belegen lässt.
      Also für Nicht-Fachleute gut verständlich beschreiben wird, dass vermeintlichen Allgemeinwissen nur Spekulation und fragwürdige Interpretation zu Grunde liegt.
      Allein der Titel des Artikels, der vermutlich Klickzahlen generieren soll, könnte aus meiner Sicht bemängelt werden und daher versteh ich ehrlicherweise nicht, worüber man sich da aufregen könnte...
      ...alle sagten immer: "Das geht nicht!" - doch dann kam einer, der wusste das nicht und hat es einfach getan...
      ...diese Signatur kann Spuren von Soja oder Erdnüssen enthalten...
    • Soderle.
      Gelesen und, entgegen der Erwartung, für gar nicht mal schlecht befunden.
      Sehr allgemein gehalten, oberflächlich und "didaktisch reduziert", was ob des geringen Umfangs ja auch notwendig ist.
      Freilich täte es dem Thema gut, wenn man etwas mehr in die Tiefe ginge.

      Was sich mir aber nicht erschließt, ist die Wahl des Titels und der Einleitung (also des Teils des Textes, der ohne Registrierung lesbar ist), die eigentlich nichts ist, außer provokant.
      Mit dem Text selber hat sie inhaltlich jedenfalls nicht viel gemein. Man hätte ihr ein Fragezeichen gönnen sollen, dann wäre vieles klarer.
      Wie Dunio schon gemutmaßt hat, sie soll wahrscheinlich Klicks generieren. Ob sie das in der beabsichtigten Weise tut, sei dahingestellt.