Hilfe für Buchprojekt

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    • Hilfe für Buchprojekt

      Hallo zusammen,

      mein Name ist Jens und ich schreibe gerade einen Fantasy-Abenteuerroman, der im Mittelalter spielt. Grundsätzlich ist die Handlung keiner speziellen Zeit zugeschrieben.

      Wäre es in Ordnung, wenn ich mich bei inhaltlichen Fragen hier melde? Ich würde ungern grobe Schnitzer einbauen und wenn möglich die korrekten bezeichnungen verwenden.

      Eventuelle Hilfen, die ich hier bekomme (und auch das Forum selbst, werden dann natürlich in der Danksagung erwähnt... ggf. würde ich am Ende auch das eine oder andere Gratisbuch spendieren.

      Vielen Dank schonmal für Eure Unterstützung! :)
    • Zunächst vielleicht mal ein paar Hintergründe zur Handlung:

      Das Buch handelt von einer zwielichtigen Person, die sich mit kleineren Betrügereien und Diebstählen durchs Leben schlägt. Handlungsort ist eine große, fiktive Stadt mit Königssitz am Meer. Meer ist wichtig weil viel Handlung im Hafenbereich / an den Bootsanlegerstellen stattfinden wird.

      Zur zeitlichen Einordnung - folgende Dinge sollte es bereits geben:
      - einfache Handfeuerwaffen
      - Große Handelssegler mit Kanonen
      - Öllampen
      - Handelskontore
      - mehrgeschossige Häuser aus Holz und Stein
      - funktionierendes Staatswesen (Nachtwache, Rechtssprechung...)

      Bekommen wir das zeitlich "unter einen Hut"? Oder muss ich hier Abstriche machen?
    • Lisabeth schrieb:

      Aber wenn du sowieso einen Fantasy-Roman schreibst, ist es dann nicht egal ob die Handlung oder die Details historisch so richtig sind? Das ist ja das gute an Fantasy, da kann man sich ja seine Welt so zusammenbauen, wie man es will.

      Ansonsten klingen deine aufgeführten Punkte schon ein bisschen nach dem 15. Jahrhundert.
      Ich wollte eigentlich nur ein paar wenige Fantasy-Elemete einbauen (ein bisschen Magie und Hexerei), ansonsten sollte die Handlung schon einigermaßen schlüssig und stimmig in eine bestimmte Zeit passen.

      Also ich stelle mir beispielsweise die Frage: wie sah im 15 Jhd ein typischer Hafen einer großen Stadt am Meer aus? Was gab es dort, was gab es dort (noch) nicht?
      Oder konkreter: gab es zB eine Hafenmeisterei? - also irgendeine Institution, die die Warenströme regelt und schaut, dass nicht jeder grad macht was er (oder sie) will.
      Gab es damals schon Lagerhallen, wie sahen sie aus, wie waren sie organisiert usw.
    • Silvia schrieb:

      OT kann man das bitte aus dem Literaturbereich in eine passendere Ecke verschieben ?

      Jens, bist Du sicher das die Welt so ein Buch braucht ? Statt gründlich bei seriösen Quellen zu recherchieren, fragt Du hier in einem Forum Hobbyisten nach Hintergründen ? Eigentlich gehört das zu den Hausaufgaben des Autors.
      Ob die Welt so ein Buch braucht weiß ich nicht, das würde ich aber gern die Welt entscheiden lassen.

      Ansonsten recherchiere ich natürlich auch anderweitig, ich dachte nur, dass es hier vielleicht ein paar Leute gibt, die Spass daran haben, ihr Wissen zu teilen und Anregungen haben.
      Ich bin aber niemandem böse, wenn er das nicht möchte. Mir persönlich würde es dann aber genügen, wenn diese Personen einfach nichts dazu schreiben.
    • Alle hier teilen Ihr Wissen, auf Veranstaltungen in Museen, und auch in Foren. Immer wieder tauchen Autoren auf, die sich schnell mal ein bisschen informieren möchten und so lesen sich diese Werke auch. Bücher die auf der ersten Seite mit Inhalten wie "wir schreiben das Jahr 1150, YX stand auf und zog sich die Hose an..." fliegen ungelesen in die Ecke.

      Und jetzt gehe ich brav wieder weg und schreibe nichts dazu.
      Neue Seite mit Blog : zeitensprung-handweberei.de
    • Thoralf Hiltjuson schrieb:

      Markus Heitz, Bernhard Hennen, Christoph Hardebusch, Wolfgang Hohlbein haben auch mal klein angefangen :D
      L Ron Hubbard hatte auch mal klein angefangen - wollen wir sowas mit mittelalterlich angehauchten Touch später mal wirklich?
      :groehl
      Aber mal ernsthaft - für etwas, von dem man sich nicht vorstellen kann, es später selbst lesen zu wollen, wird kaum jemand die nötige Zeit investieren, dir alle Infos mundgerecht zu präsentieren. Wobei ja auch immer fraglich bleiben wird, ob sowas je fertiggestellt oder gar verlegt werden wird.
      Die Richtung, hast du ja schon und musst die Hausaufgaben jetzt selbst erledigen...
      ...alle sagten immer: "Das geht nicht!" - doch dann kam einer, der wusste das nicht und hat es einfach getan...
      ...diese Signatur kann Spuren von Soja oder Erdnüssen enthalten...
    • @Silvia - Ob die Welt so ein Buch braucht? Kann man erst beurteilen, wenn es fertig ist ;)
      Die Dan Brown Romane sind auch alles Kassenschlager geworden, unabhängig davon, ob man seine Werke nun mag oder nicht.

      Und hätte man die Welt vor gut hundert Jahren zum Thema 'Fortbewegungsmittel' gefragt, hätten sich alle nur schnellere Kutschen gewünscht, und das Auto wäre nie erfunden worden.

      Lass ihn doch erstmal machen :)
    • Silvia schrieb:

      Alle hier teilen Ihr Wissen, auf Veranstaltungen in Museen, und auch in Foren. Immer wieder tauchen Autoren auf, die sich schnell mal ein bisschen informieren möchten und so lesen sich diese Werke auch. Bücher die auf der ersten Seite mit Inhalten wie "wir schreiben das Jahr 1150, YX stand auf und zog sich die Hose an..." fliegen ungelesen in die Ecke.

      Und jetzt gehe ich brav wieder weg und schreibe nichts dazu.
      Silvia, er schrieb ausdrücklich, dass er ein Fantasybuch schreiben will. Und ob die Welt so ein Buch brauch oder nicht, ist ganz alleine Jens Angelegenheit. Wenn er so ein Buch schreiben will, dann darf er das. Egal was drin steht. Und egal ob er das nur für sich, seine Familie, seine Freunde oder einen Verlag macht ... es ist sein gutes Recht und er muss (schon mal gar nicht hier) vorher um Absolution bitten. Wers nicht lesen mag der muss es ja nicht lesen. Und wer ihm vorher keine Tipps geben mag muss auch das nicht tun wenn er das nicht will.
      Viele Grüße
      die Lisabeth
    • Jens schrieb:

      Lisabeth schrieb:

      Aber wenn du sowieso einen Fantasy-Roman schreibst, ist es dann nicht egal ob die Handlung oder die Details historisch so richtig sind? Das ist ja das gute an Fantasy, da kann man sich ja seine Welt so zusammenbauen, wie man es will.

      Ansonsten klingen deine aufgeführten Punkte schon ein bisschen nach dem 15. Jahrhundert.
      Ich wollte eigentlich nur ein paar wenige Fantasy-Elemete einbauen (ein bisschen Magie und Hexerei), ansonsten sollte die Handlung schon einigermaßen schlüssig und stimmig in eine bestimmte Zeit passen.
      Also ich stelle mir beispielsweise die Frage: wie sah im 15 Jhd ein typischer Hafen einer großen Stadt am Meer aus? Was gab es dort, was gab es dort (noch) nicht?
      Oder konkreter: gab es zB eine Hafenmeisterei? - also irgendeine Institution, die die Warenströme regelt und schaut, dass nicht jeder grad macht was er (oder sie) will.
      Gab es damals schon Lagerhallen, wie sahen sie aus, wie waren sie organisiert usw.
      DAS genau heraus zu finden ist doch der Spaß am Bücher schreiben, oder? Also, such Dir Bücher oder Bilder aus der Zeit und beschäftige Dich damit. Über das 15. Jahrhundert und die Hanse gibts eine ganze Mange Material ... inkl. einiges in Museen dazu zu sehen und zu lernen. Und wenn du was nicht findest, aber dennoch einbauen willst - bitte. Dafür schreibst Du ja Fantasy.
      Viele Grüße
      die Lisabeth
    • Ja und dann sitzen die Autoren auf den nächsten Fachmessen für Reenactmentbedarf und keine Socke wirft auch nur mal einen Blick auf die Bücher. Was böse klingt, ist nicht wirklich böse gemeint. Mir hat das wirklich leid getan mit anzusehen, wie so ein Autoren-Tisch auf einer Messe gemieden wurde. Der Verlag hatte den Büchern die üblichen Klischees aufs Cover gedruckt, die Niemand mehr hinterm Ofen hervor locken.
      Überlegen ob das Projekt Mühe und evtl auch finanziellen Aufwand wert ist, sollte man auch bei aller Euphorie auch, vor allem wenn so wenig Hintergrundwissen vorhanden ist, das man weder über Region noch Zeit nicht einmal grundsätzlich nachgedacht hat.

      Der Autor erzählte am Ende der Messe, das sein Verlag wünscht, die Bücher sollten auf Messen und Märkten präsentiert werden. Kostet Zeit, Geld, Nerven und vermutlich auch viel Frust.
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