Mittelalterliches Osterfest​ Museum Düppel

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    • Mittelalterliches Osterfest​ Museum Düppel

      Hallo Zusammen,
      ich weis nicht ob das hier oder besser bei Märkte und Veranstaltungen untergebracht ist.

      Zusammenfassend kann ich nur sagen:
      Traurige Veranstaltung die mit irgendwelchen Gromi-Mittelalterständen irgendetwas wie Turibelustigung veranstaltet.

      Ich weis nicht wer sich das ausgedacht hat aber mit Museum hat das nichts mehr zu tun.
      Es gab nicht einmal den Versuch einer Abgrenzung zum musealen Teil.

      An der Belebung des Musealen Teiles muss auch noch gearbeitet werden zumindest waren heute
      fast keine Mitglieder des betreibenden Vereins vor Ort.

      Wie ich allerdings gehört habe gibt es wohl einige unterschiedliche Vorstellungen zwischen dem Verein und dem Betreiber (Das Stadt Museum)
      Ich wünsche Beiden das es bald zu einer einvernehmlichen Lösung kommt weil sonst das Projekt nach so vielen Jahren zu ende geht.
    • Wir waren vor zwei jahren als Ende des Zeitstrahls bei einer Multi-Period dort... obwohl die Resonanz seitens der besucher (und des Veranstalters) gut war, gab es keine Einladung zu einer Wiederholung. Im letzten jahr durfte wohl eine komplette Gruppe das ganze Programm stellen und das war auch eher grobmittelalterlich (wenn ich die Bilder erinnere).

      Kann gut sein, dass der Verein selbst abstinkt, weil das Stadtmuseum keinen Wert mehr auf ordentliche Darstellung legt, sondern nur eine der üblichen Bespaßungen organisiert hat.
      Ich bin kein direkter Rüpel, aber die Brennnessel unter den Liebesblumen. immergut: Karl Valentin
    • das Lorb schrieb:

      Wir waren vor zwei jahren als Ende des Zeitstrahls bei einer Multi-Period dort... obwohl die Resonanz seitens der besucher (und des Veranstalters) gut war, gab es keine Einladung zu einer Wiederholung. Im letzten jahr durfte wohl eine komplette Gruppe das ganze Programm stellen und das war auch eher grobmittelalterlich (wenn ich die Bilder erinnere).

      Kann gut sein, dass der Verein selbst abstinkt, weil das Stadtmuseum keinen Wert mehr auf ordentliche Darstellung legt, sondern nur eine der üblichen Bespaßungen organisiert hat.
      War das das Ritterfest, eine eigentlich gute Veranstaltung, aber mit dem falschen Titel?
    • Wie muss man sich dann diesen Zeitstrahl vorstellen?

      Er beginnt außerhalb des Dorfes triff um 1200 auf das Dorf und entschwindet wieder außerhalb.

      So könnte ich mir das Ganze sinnvoll ab dem Eingang vorstellen. Platz wäre genug.

      Beim Ritterfest (grausiger Name) ist dann wieder alles bunt durcheinander gewürfelt?

      Hier ist sicher wieder die Problematik das es wohl passende und qualifizierte Gruppen gäbe aber diese dann langfristig geplant eingeladen werden müssten um den Zeitrahmen um 1200 einzuhalten.
      Zusätzlich müsste noch das dörfliche Ambiete berücksichtigt werden damit es nicht wieder wie oft ein Übergewicht an "Adeligen" gibt.
    • Die Veranstaltung vor 2 Jahren hieß Ritterfest. Sowas gibt es jetzt alljährlich in Düppel. Das Ritterfest vor 2 Jahren knüpfte an alte Zeiten an, in denen man bemüht war, den Besuchern Wissen zu vermitteln. Es bestand aus 4 kleinen Lagern: 9. Jh., 11. Jh., 13. Jh. und 15. Jh. (das war der Zeitstrahl) und kam sehr gut an. Leider der falsche Titel für solch eine Veranstaltung, aber da ließen die Verantwortlichen von Düppel nicht mit sich reden. Ihr glaubt nicht, wie oft wir erklären mussten, dass wir hier keine Ritter zu Pferd haben, sondern die Veranstaltung einen ganz anderen Fokus hat. Sehr ärgerlich! Die Besucher erwärteten ein Ritterfest á la Zitadelle Spandau, Burg Beeskow oder Storkow, eben kommerzielle Veranstaltungen, meist von Carnica organisiert.

      Man gewinnt den Eindruck, dass der Veranstalter keine Ahnung von Reenactment hat und beratungsresistent ist. Dasss Geld verdient werden muss, ist klar, aber in diesem Fall fällt der Anspruch früherer Zeiten, Wissen zu vermitteln, leider hinten runter. Dabei ist Düppel einfach nur schön und bestens geeignet. Es gibt dort viele Veranstaltungen ausßerhalb des MIttelalters, die bestimmt gut sind und Zuspruch finden, nur Reenactment - das könnense nich.
    • Rike schrieb:

      Die Veranstaltung vor 2 Jahren hieß Ritterfest. .... Das Ritterfest vor 2 Jahren knüpfte an alte Zeiten an, in denen man bemüht war, den Besuchern Wissen zu vermitteln. Es bestand aus 4 kleinen Lagern: 9. Jh., 11. Jh., 13. Jh. und 15. Jh. (das war der Zeitstrahl) und kam sehr gut an. Leider der falsche Titel für solch eine Veranstaltung, aber da ließen die Verantwortlichen von Düppel nicht mit sich reden. ...
      Danke, Rike. Gute Beschreibung der VA
      Ich bin kein direkter Rüpel, aber die Brennnessel unter den Liebesblumen. immergut: Karl Valentin
    • Wir haben uns damals ja auch noch tagelang Gedanken gemacht, wie man das Kind besser nennen könnte, aber das hat keine S... interessiert. Es tat richtig in der Seele weh, wenn früh am Morgen ein Steppke von knapp 5 Jahren vor dem Lager stand und unbedingt einen Ritter sehen wollte. Möglichst mit Pferd.

      Ja, ja, die guten Zeiten, in denen die IG Wolf Pfingsten Düppel mit hohem Niveau belebt hat, sind leider vorbei. Vermutlich, weil sie zu teuer waren. Wenn man aber die Massen von Menschen gesehen hat, die eintrittzahlend von ihnen sehr gut unterhalten wurden, haben die ihre Gage locker mehrfach wieder rausgeholt.

      Man kann ein Museumsdorf auch totspielen. Ich wohne ja nun wirklich nur um die Ecke (wenn ich sage 500 m Luftlinie wäre das noch glatt übertrieben), aber im Moment zieht mich so gar nichts nach Düppel. Würde mich echt nicht wundern, wenn in 10 Jahren da Wohnhäuser stehen. Berlin braucht dringend Bauplatz... :kopfhau
      Mein Lebensmotto: "Maxime peccantes, quia nihil peccare conantur" - Wer nicht zu sündigen wagt, begeht die grösste Sünde. - Erasmus von Rotterdam

      Mara auf Facebook: facebook.com/profile.php?id=100008173720536
    • Hallo Mara,

      eigentlich darf man deinen Text nicht mit "finde ich gut" kennzeichnen weil er so traurig ist. :(

      dieses Konstrukt "Stadtmuseum" in dem sich viele tummeln und auch ganz gut von leben ist ein großer Apparat.
      Wie es eben in solchen Apparaten üblich ist gehen dann meist die Feinheiten unter.

      Wie gut die Kontakte dann zwischen Förderverein (der sich selbst anscheinend nicht ganze einig ist) und Musumsrepresentanz sind ist nicht ersichtlich.

      Letztendlich ist der Verein eben nur ein Förderverein ohne Mitspracherecht.
      Es wäre auch einmal interessant was die wissenschaftliche Leitung dazu zu sagen hat.

      Aber wahrscheinlich verderben zu viele Köche den Brei
    • Mara schrieb:

      Wir haben uns damals ja auch noch tagelang Gedanken gemacht, wie man das Kind besser nennen könnte, aber das hat keine S... interessiert. Es tat richtig in der Seele weh, wenn früh am Morgen ein Steppke von knapp 5 Jahren vor dem Lager stand und unbedingt einen Ritter sehen wollte. Möglichst mit Pferd.
      Es gab, wenn ich mich recht erinnere, einen Aufruf, einen neuen Namen für das "Ritterfest" zu finden und es gab auch gute Ideen. Leider ist es dann im Sande verlaufen.
      Man kann auch einfach nicht in Erfahrung bringen, wer da für solcherlei Veranstaltungen das Sagen bzw. das letzte Wort hat und wer in die Orga eingebunden ist.
    • Aus eigener (leidvoller) Erfahrung weiß ich, dass solche Organisatoren, Veranstalter und Museumsdorfbetreiber oft eben ihren eigenen Kopf haben und nicht mit sich reden lassen. Man darf gerne seine Meinung äußern, solange sie mit der jeweils eigenen übereinstimmt ist es okay. Wenn nicht, dann nicht. Sagt man dann was ist ein Zwergenaufstand, oder man regt sich doch nur auf, man weiß alles besser und hat ja eh keine Ahnung was die Besucher denn wirklich wollen. :S


      Schade, dass es mit Düppel auch so weit gekommen ist, das ist eigentlich ein toller Ort ...
      Viele Grüße
      die Lisabeth
    • Wolfram von der Oerz schrieb:




      Wer ist dann der Hr. Carlo Goertner der für Veranstaltungen als Ansprechpartner steht?

      Quelle:
      Carlo Goertner
      Carlo kenne ich. Er war immer unser Ansprechpartner. Aber wer hinter ihm steht und letztendlich die Entscheidungen fällt, war nicht rauszukriegen. Carlo hatte nach meiner Erinnerung auch die Namensfindung initiiert.

      Es scheint allgemeiner Trend bei den Museumsdörfern zu sein, bevorzugt GroMi-Veranstaltungen zu machen, um Besucher anzulocken. Einnahmen stehen da im Vordergrund. A-Veranstaltungen scheinen nicht zu interessieren, obwohl doch ein Museum einen Bildungsauftrag hat und gerade Düppel die geeigneten Besucher hat, die sich interessieren.

      MIr fällt auf Anhieb nur Bärnau ein, wo man auf Authentizität noch gesteigerten Wert legt.