Unbenanntes Dokument

Musik als Einstieg

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Musik als Einstieg

      Neu im Forum und gleich ein Thread.
      Aber deswegen bin ich hier.
      Es soll einem Neuling, als Einstieg dienen.
      Wie in der Vorstellung beschrieben, kam das Thema Mittelalter durch die Musik.
      Als Kind hat mit der Blockflöte alles irgendwie Angefangen.
      Die Flöte in ihren Verschiedenen Formen, ist bis Heute irgendwie geblieben.
      In der Jugend kam das Gitarre Spielen dazu, was auch Instrumente wie Lauten einschließt.
      Meine Idee in die Mittelalter Szene einzusteigen.
      War eben die Musik.
      Doch einfach auf einem Mittelalter Markt, zu Spielen wird auf viel Protest stoßen.
      Seitens der Veranstalter.
      Vielleicht findet sich ja der ein oder andere Hinweis.
      Wie der Ärger von Anfang an Verhindert werden kann.

      Danke im Voraus
    • Als alter Lagerhase hab ich das schon oft erlebt, dass andere Mitstreiter im eigenen Lager selbst Musik gemacht haben. Was ich im eigenen Lager treibe (also in meinen 4 Wänden), kann dem veranstalter herzlich egal sein, solange ich keine kommerziellen Zwecke verfolge. Gästehaben sich manchmal dazu gesetzt, weil die Stimmung einfach toll war. Ärger habe ich in dem Zusammenhang nie erlebt.

      Das würde aber beeinhalten, dass Du 1. ein Lager hast und 2. da jetzt nicht unbedingt von leben willst.
      Mein Lebensmotto: "Maxime peccantes, quia nihil peccare conantur" - Wer nicht zu sündigen wagt, begeht die grösste Sünde. - Erasmus von Rotterdam

      Mara auf Facebook: facebook.com/profile.php?id=100008173720536
    • Wenn Du auf einem Markt als Teilnehmer (Lagernder) dabei bist, dürfte es kein großes Problem sein, wenn Du für Dich / euch im Lager oder auch als "fahrender Musikant", als Barde, als Bänkelsänger herumwandernd Musik machst. Solange du nicht den eventuell gebuchten Musikgruppen auf ihrer Bühne Konkurrenz machst.
      Das dürfte aber, selbst wenn es solche Bühnen nebst Gruppen geben sollte, recht einfach sein, weil die ja nicht 24 Stunden ununterbrochen spielen.

      Im Gegenteil, viele Veranstalter wollen ja gerade, dass ihre Lagergruppen Ambiente reinbringen.
      Es würde mich also im Gegensatz zu Deiner Befürchtung sehr wundern, wenn es da Protest gäbe, es sei denn die verwendeten Instrumente oder die gespielte Musik sind nicht kompatibel zum Setting. (Bisschen AC/DC auf der E-Gitarre...)

      An was für Instrumente bzw Musik hättest Du denn gedacht?
    • Danke für eure Antworten.
      Die Musik ist zum einen Flötenmusik, die so mein Gedanke sich an dem Orientiert.
      Was im Mittelalter gespielt wurde.
      Eine Laute ist Vorhanden aber ist kein muss von meiner Seite.
      Meine Frage wegen der Veranstalter war.
      Was ist wenn Besucher meine Musik gefällt, und sie mir Kleingeld geben möchten?
      Kommerziell bedeutet Juristisch, eine Bezahlung für etwas zu bekommen.
      Bezahlung ist keine Voraussetzung, doch ich will für alles Abgesichert sein, für den Fall der Fälle.
      Es wäre dann mehr im Bereich Wandermusiker anzusehen.
    • Ich glaube, Du machst Dir da zu viele Gedanken... ich hatte bei Märkten an meinem Spielestand eine "Kasse des murrenden Wanstes" und wen sich die Leute gut unterhalten fühlten und was reinlegen... gut. Wenn nicht, auch gut. Reich wird man davon sowieso nicht. - Erinnerung: Vor vielen Jahren sprengten wir (noch Super-Gromis) mal als "Stadtwache" einen Konzertauftritt einer MA-Band beim Schlossfest und legten dem Dudelsackspieler (!) eine sog. Schandgeige für schlechte Musikanten an. Der Veranstalter war tierisch genervt, die Kusiker sehr erheitert. Nach Rufen aus dem Publikum "Der spilete doch gar nicht schlecht!" haben wir die Schandgeige abgemacht und sind mit dem Hut sammeln gegangen... weil... wenn sie nicht schlecht sind, dann haben sie auch Trinkgeld verdient! Am Ende des Auftritts ging das Geld an die Band... ca. 70 Mark waren zusammengekommen. Die Band war sprachlos, weil sie noch nie über 25 Öcken hinausgekommen waren, wenn sie selbst gesammelt haben. Fazit: Alles, was auf solchen VA das Volk bei Laune hält, ist diesem auch einen Obolus wert... und ich glaube nicht, dass irgendjemand das z.B. versteuert.

      PS: Herzlich Willkommen im Forum! Auf´s Mittelalter und die Spaßguerilla auf Märkten :trink02 !
      Ich bin kein direkter Rüpel, aber die Brennnessel unter den Liebesblumen. immergut: Karl Valentin
    • Wenn du nicht ohnehin schon (als Lager etc) in die Veranstaltung eingebunden bist und wirklich gezielt hinfahren willst, um Musik zu machen und deinen Hut/deine Schale aufzustellen, ist es sicher keine schlechte Idee, den Veranstalter vorher formlos anzuschreiben und zu fragen ob das ok ist. Natürlich gibt es keinen Ärger, wenn ein Teilnehmer an einer Veranstaltung in seinem Lager oder auch an einem passenden Eck herumsitzt und ein bisschen vor sich hinmusiziert, aber in dem Moment, indem man beabsichtigt, mit der Aktion Geld einzusammeln (oder Werbung für seine CDs/Auftritte zu machen) ist das eine andere Sache und ein Veranstalter möchte vielleicht vermeiden, dass seine Veranstaltung in eine Fußgängerzone am Samstagnachmittag verwandelt wird ;).
      Außerdem ergeben sich so auch gleich gute Kontakte - vielleicht ist der Veranstalter ja sogar bereit, für die musikalische Untermalung selbst ein bisschen was dazuzulegen? Und wenn es nur freier Eintritt und die Anfahrtskosten sind.
      Begrüße jeden Morgen mit einem Lächeln – dann durchschaut er nicht, was du planst mit ihm anzustellen.
    • Ein Punkt den man als Musiker immer im Hinterkopf haben sollte ist die GEMA. Da haben auch manche Veranstalter Probleme mit, weil die Regelungen nicht so einfach sind. Bei mittelalterlichen Musik ist das normalerweise kein Problem aber man sollte sich der Problematik bewußt sein, gerade wenn man "öffentlich" auftritt.
      Es gibt zwei Sachen die sind unendlich: Das Universum und die Dummheit der Menschen.....

      ...und bei Universum bin ich mir noch nicht sicher. (A. Einstein)

      Wer Fingerloop macht kann nicht naschen....
    • Hallo an alle, vielen Dank für eure Antworten.
      Am Wochenende, also die letzten Tage, war ich auf meinem ersten Mittelalter Markt.
      Hatte viele Gespräche in denen sich viele Fragen von selber geklärt haben.
      Da man im Öffentlichen Raum Spielt, sollte man sich eine Genehmigung dafür einholen, beim zuständigen Ordnungsamt.
      Natürlich möchten die Veranstalter auch Wissen wer da Musiziert.
      Wie es beschrieben wurde, mit der Fußgängerzone am Samstag Mittag.
      Veranstalter wurden von mir auch schon Angeschrieben, und die meisten sind da offen.
      Vorausgesetzt man erfüllt deren Bedingungen.
      Mit Lagern wird es aber nicht's, da ich Mitten im Jahr einsteige, und auch noch kein Passendes Zelt habe.
    • Fürs Lagern benötigt man kein Zelt!
      Ich habe einige Jahre erst einmal im Auto verbracht.
      Das war bei schlechtem Wetter auch noch etwas angenehmer vor allem mit dem unauthentischen Schlafsack.
      Von innen die Scheiben mit zugeschnittenen Fronscheibenabdeckung mit Klebeband befestigt.
      dann kann auch keiner hineinschauen und es ist verschließbar!
      Dann leiden auch die Instrumente nicht so unter den Feuchtigungsschwankungen.

      Wer einen Kombi oder kleintransporter hat ist im Vorteil :D

      p.s.

      Wer Erfahrung hat mit Bushcraft hat dem reicht auch eine 2x2m Plane und mit 3x2m und zwei Stangen kann man sich schon ein Behelfs-A-zelt bauen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Wolfram von der Oerz ()

    • Tamara schrieb:

      Da man im Öffentlichen Raum Spielt, sollte man sich eine Genehmigung dafür einholen, beim zuständigen Ordnungsamt.
      Wo man spielt ist irrelevant, es ist jedermanns Recht, im öffentlichen Raum für sich zu summen, zu singen, sonstwie Musik zu machen, solange er damit niemanden belästigt.
      Ich brauche auch nicht die Genehmigung des Ordungsamtes, wenn ich mit den Kumpels abends in der Kneipe fröhlich singe, dazu braucht es eher die Zustimmung des Wirten, je nachdem, wie laut und falsch wir singen.

      Die Frage ist, wofür Du singst. Für Geld oder als Programmpunkt für größere Menschenmengen - dann sind GEMA und evtl Ordungsamt gefragt.
      Dass letztere sich auch dann vordrängeln und behaupten, sie müssten gefragt werden, wenn sie eigentlich nichts zu entscheiden haben, wundert mich nicht; das gehört zum Gehabe und Selbstverständnis der dortigen Blockwarte wohl einfach dazu.
      Bei dem von Dir im Eingangspost beschriebenen Setting würde ich da nochmal energisch nachfragen und auf eine Begründung per Rechtsgrundlage bestehen.
      Ein einfaches "naja, halt so, weil wir das gerade so sagen" würde mir da nicht reichen.
      Muss ich als Wandergruppe auch beim Ordnungsamt vorstellig werden, wenn ich beim Wandern "Oh Du schöner Westerwald" trällere oder beim Grillen die Gitarre auspacke? Denn nichts anders hast Du im Prinzip vor.

      Das Argument mit dem "öffentlichen Raum" kommt mir ohnehin spanisch vor.
      Wo findet der Markt statt? Womöglich ist das gar kein öffentlicher Raum sondern Privatgelände, auf dem der Besitzer/Veranstalter entscheidet, ob er musizieren lässt, nicht das OA, das da höchstens vorstellig werden kann, wenn Anwohner sich belästigt fühlen.
    • @Wolfram von der Oerz beim Thema Lagern.
      Habe ich Persönlich Unterschieden, zwischen im Zelt auf dem Gelände des Marktes zu Übernachten.
      Oder im Auto auf dem Parkplatz.
      Von früheren Veranstaltungen, welche nicht's mit Mittelalter zu tun haben.
      War das Übernachten im Auto auf dem Parkplatz, nicht immer Erlaubt.
      Bin dann eben zu einem Campingplatz oder Autohof gefahren.
      Ein geeignetes Fahrzeug ist Vorhanden :)
      Deswegen die Unterscheidung :)
      Um das Thema und Genehmigung jetzt abzuschließen.
      Als Neuling macht man sich sehr viele Gedanken, die zum Teil auch unnötig sind.
      Doch eine Ausgiebige Recherche, kann nie Schaden :)
      Ich Danke euch für all die Antworten.
    • Neu

      Tamara schrieb:

      Neu im Forum und gleich ein Thread.
      Aber deswegen bin ich hier.
      Es soll einem Neuling, als Einstieg dienen.
      Wie in der Vorstellung beschrieben, kam das Thema Mittelalter durch die Musik.
      Als Kind hat mit der Blockflöte alles irgendwie Angefangen.
      Die Flöte in ihren Verschiedenen Formen, ist bis Heute irgendwie geblieben.
      In der Jugend kam das Gitarre Spielen dazu, was auch Instrumente wie Lauten einschließt.
      Meine Idee in die Mittelalter Szene einzusteigen.
      War eben die Musik.
      Doch einfach auf einem Mittelalter Markt, zu Spielen wird auf viel Protest stoßen.
      Seitens der Veranstalter.
      Vielleicht findet sich ja der ein oder andere Hinweis.
      Wie der Ärger von Anfang an Verhindert werden kann.

      Danke im Voraus
      Das Jahr neigt sich dem Ende zu.
      Habe mich dran gemacht, eine Gewandung zu Schneidern.
      Mit allem drum und dran!
      Meine Instrumente habe ich soweit alle zusammen, die sich für das Mittelalter Vertreten lassen.
      Genauso meine Ausrüstung, wie Geschirr, Besteck und was sonst noch.
      Die Vier Märkte im Sommer, waren sehr schön.
      Die Veranstalter machen sich alle Erdenkliche Mühe.
      Die Aufnahme hier, und der Einstieg insgesamt.
      War sehr Freundlich und Herzlich, auch wenn mich viele mit dem Wort Authentisch überschüttet haben :wiki4
      Um alles bis zur nächsten Saison fertig zu haben.
      Werde ich mich in meine “Stille Kammer“ zurückziehen, um auch alles soweit fertig zu bekommen.

      Ich Wünsche allen, eine Ruhige Adventszeit.
      Ein frohes Weihnachtsfest und einen Guten Rutsch in's Jahr 2020.
      Bleibt Gesund und Erholt euch gut.