Federn an Hut

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Federn an Hut

      Jetzt bin ich ja nicht wirklich des Nähens etc. fähig. Trotz alldem habe ich meine Frau versuchen lassen Federn an meinem Barett zu befestigen, leider sind wir da beide vollständig gescheitert!
      Hat jemand deinen Tipp wie es denn möglich ist Federn am Barett zu befestigen? Es handelt sich um Straußenfedern in ca. 20-30cm Länge und ein einfaches Landknechtsbarett. :bahnhof
      Es sind nicht alle gute Landsknechte , die lange Spieße tragen.
    • ich bin zwar noch neu hier und habe mich an sowas noch nicht probiert aber versuche gerne mal alles mögliche.
      ich würde das theoretisch so machen:
      Die Feder an die passende stelle an den Stoff halten und dann mit Heftnaht befestigen. Also von innen durch den Stoff, um den Federkiel herum und dann wieder in den Stoff. Damit die Feder nicht heraus rutscht vielleicht vorher noch mit einem kleinen Bohrer ein paar Löcher in den Kiel machen und dort auch mit Garn fixieren. Also sozusagen das Garn erst einmal um die Feder herum und dann mitten durch. Das mehrmal sollte dann doch eigentlich die Feder zum halten bringen.
      Vielleicht auf der Innensteite damit der Stoff nicht aufreißt ein Stück Filz mit vernähen. Alternativ könnte vielleicht sogar ein Knopf anstelle des Filzstückes gehen.

      Wie gesagt, das wäre jetzt meine Idee. Vielleicht haben es andere aber auch schon besser hinbekommen.
    • Bei modernen Hüten werden Federn ggf. hinter das Hutband gesteckt oder in einer Schmuckhülse festgeklebt oder eingekniffen, die dann per Nadel am Hut befestigt wird.

      Nadelhalter - gab's die schon zur Landsknechtszeit? ?(

      Alternativ evtl. ein vom Barett übrig gebliebenes Stück Stoff drüber nähen u. die Federn dort hinein stecken oder - bei langen, ausladenden Federn, die Landsknechte wollten ja was hermachen :rolleyes: - so durchschieben, dass sie halten.
      Der Überlieferung nach durchtrennte Alexander der Große den Gordischen Knoten mit dem Schwert. Wer kein Schwert benutzen will, muß mit dem Knoten leben oder sich etwas anderes ausdenken.
    • Ca. 2 cm oberhalb vom Kielende mit der Nähnadel ein Loch in der Mitte des Kiels stechen und dann bei 0,5 cm nochmals.
      Mit der Nadel und dem Faden durch das Barett und dem Loch vom Kiel stechen und die Feder bis zum Loch 0,5 cm mit ca. 4 - 5 Übewendelstichen festnähen.
      Das Ganze dann vom 0,5cm :och aus zurück zum 1. Loch und den letzten Stich durch das Loch.
      Anschließend hinten die beiden Fäden verknoten.
      Allen Menschen Recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann.
    • An unseren einer Musketier- Uniform nachempfundenen Klamotte meines Spielmanns- und Fanfarenzuges hatten wir die Federn in einer Hülse am Hut festgesteckt und die mit dem Hutband überdeckt. War nichts anderes als eine Messingröhre mit angelöteten Pins. Hatte den Vorteil die immer wieder gern geklauten Federn schnell ersetzen zu können. Vielleicht eine Option?
    • :D wenn sich jemand findet! Ich möchte Federn nicht nähen; Federkiele können reißen u. brechen bei den Belastungen auf kleinen Stichpunkten.

      Als Transportbehälter empfehle ich die runden Pappröhren, die z.B. Architekten und Planungsingenieure für ihre Zeichnungen benutzen. Die Röhren gibt's in unterschiedlichen Längen. Da drin sind die Federn gut geschützt.
      Der Überlieferung nach durchtrennte Alexander der Große den Gordischen Knoten mit dem Schwert. Wer kein Schwert benutzen will, muß mit dem Knoten leben oder sich etwas anderes ausdenken.
    • Ein Gedanke: evtl. könnte man die benötigten Löcher in den Kielen vorab mit einer heiss gemachten Nadel vorbohren? Federkiele sind auch nur sowas wie Horn und sollten damit eigentlich ohne Riss- und Bruchgefaht zu bearbeiten sein. Ich werde das bei Gelegenheit mal bei einem Federkiel ausprobieren.
      Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist. (Konfuzius)